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Angst vorm Autofahren

78 Beiträge
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Hatte das Glück meine ersten Fahrten immer mit sehr erfahrenen Fahrern zusammen zu machen, die mir immer Ratschläge und Hinweise gegeben haben. So nach zwei Wochen war alleine fahren überhaupt kein problem, auch in der Großstadt (Hamburg) nicht. Hast du vielleicht irgendjemandem mit dem du zusammen fahren kannst und dich ähnlich unterstützt? Ansonsten fahr einfach so viel es geht und versuch einfach ganz konzentriert und ruhig zu fahren.. jeder hat mal so angefangen!


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Und fahr am Anfang dort, wo du dich auskennst. Kaum etwas stresst so sehr beim Fahren, wie auch noch nebenher schauen zu müssen, wo man jetzt lang muss.

Ansonsten ist eigentlich alles gesagt: Fahranfänger fahren alle noch schlecht, das is normal, mach dich deswegen nicht verrückt. Aber zwing dich sozusagen zu fahren. Ich hab nen Freund, der sich auch immer so unwohl fühlte, dass er es immer mehr vermieden hat. Mittlerweile ist er 30 und glaub ich seit 4-5 Jahren gar nicht mehr gefahren. Wird natürlich nicht besser dann...


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summersote
Beigetreten: 07.10.2009

Original von flashfy
einfach nur fahren fahren fahren, das kommt erst mit der zeit!

dieses...
geh raus und fahr einfach mal ohne Ziel draußen rum. Das ist wie beim Fahrrad fahren, irgendwann geht alles von alleine.


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

thx für die tips. war gerade das erste mal mit der karre einkaufen, hab mir nen abgelegenen parkplatz gesucht und ging schon klar eigentlich. der adac kurs für fahranfänger wird aus irgendwelchen gründen in nrw im moment nicht angeboten. hab auch schon mit freunden drüber gelabert ob sie bock haben mal ne stunde oder so beifahrer zu spielen. das problem ist dass ich um zu denen zu kommen entweder quer durch die innenstadt oder über die autobahn muss.. egal. hab mich für samstag jetzt mal zum cruisen mit nem kumpel verabredet. muss ja irgendwie werden. das problem ist halt dass ich direkt panik kriege wenn irgendwas nicht klappt und dann irgendwie abschalte. hab halt angst dass ich in solchen situationen jemanden verletzte, weil die anderen ja nicht wissen dass ich fahranfänger bin. diese "anfänger" sticker find ich übrigens oberaffig und kommen nicht in frage.


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JoePistone
Beigetreten: 31.03.2008

Original von summersote

Original von flashfy
einfach nur fahren fahren fahren, das kommt erst mit der zeit!

dieses...
geh raus und fahr einfach mal ohne Ziel draußen rum. Das ist wie beim Fahrrad fahren, irgendwann geht alles von alleine.

das ist allerdings strafbar. würde ich vorsichtig sein :)


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Guillaume
Beigetreten: 20.01.2006

Ich musste nach meinem Führerschein direkt Autobahn+Grosstadt (In Frankreich, wer schon mal da gefahren ist, weiss was für'ne Mutprobe das sein kann) fahren. Ich fühlte mich dann auch anfangs ziemlich unsicher. Das Problem ist das man so ne halb automatisierte Fahrweise hat, und dann immer wieder plötzlich "erwachen" musst sobald ne neue Herausforderung auftacuht, und dann schnell in Panik gerät.

Was mir dann gut geholfen hat, ist zu versuchen jedesmal eine perfekt Führerschein Strecke hizulegen, spricht immer alles sehr bewusst zu machen, selbst die Streckenteil die ich sehr gut beherrscht und keine Schwierigkeit aufwiesen. Ist ein bißchen wie beim Poker wo man spielt und versucht sozutun als man jemanden erklären müsste was man bei jeden Move macht.

Also stehts alles bewusst machen, und alle Abläufe rigourös machen. Beim abbiegen dann Spiegel, Blinker, toter Winkel, Spiegel, abbiegen. Beim bremsen oder beschleunigen immer versuchen eine optimale Gangschaltung zu haben, ne sanfte Landung bei Ampeln, bei Geschwindigkeit begrenzungen dann so verlangsamen daß man dann beim Anbkunft bei dem Schild genau auf die Geschwindigkeit kommt. Jedes Schild bewusst aufnehmen (also,hier, bei dem nächsten Kreuzung habe ich vorfahrt, usw.) Immer bewusst rechts Gucken für Vorfahrt, selbst wenn man schon gesehen hat es gibt eigentlich kein Auto. Usw, usf.

Hört sich dumm an, aber macht für's Selbstbewusstsein einiges aus, weil man dann einsieht daß man auf jeden Fall auf die Straße gehört, weil man doch alles verarbeiten kann.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Edith sagt : ich weiß nicht so genau was gegen so ein Aufkleber spricht. Die leute sind dann schon viel geduldiger. In Frankreich ist so ein Aufkleber Pflicht, und das macht wie ich finde einiges aus, vor allem wenn du schon älter bist und die Leute es nicht unbedingt erkennen können.


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torytrae
Beigetreten: 07.01.2008

Ok,
Habe mal einen kurzen Fragebogen für dich gemacht und (vorsorglich) schonmal ausgefüllt.

1) Du hast den Führerschein bestanden oder?
Das lässt 2 Möglichkeiten zu.

a) Du kannst ausreichend Auto fahren, dann tu es auch
b) Der Fahrlehrer war ein Schwippschwager, der Prüfer besoffen oder ähnliches ...

Variante b) ist prinzipiell eher unwahrscheinlich. Also a).

2.) Du bist unsicher und glaubst, dass du irgendwie das Fahren nicht hinbekommst.

a) Du bildest es dir nur ein.
b) Du bist wirklich unsicher und kannst es halt noch nicht.

Wenn a) -> Dann fahr halt einfach. Fahrpraxis bekommt man nur durch Fahren.
Wenn b) Es gibt auch so schon genug unfähige Autofahrer da draussen, da kommts auf einen mehr oder weniger auch nicht an. Wenigstens ist es dir bewusst und Besserung kommt nur durch a)

3) Hast du wirklich Panik am Steuer in gewissen Situationen oder ist es nur normale Nervosität?

a) Nervosität
b) Panik

Wenn a ) -> Fahr einfach. Fahr vorsichtig ohne rumzuschleichen. Fahr halbwegs selbstbewusst ohne über rote Ampeln zu blasen.
Wenn b) -> Fahr NICHT! Und geh zu einem Psychologen. Bringt nix, wenn du dich mit 180 Puls hinters Steuer setzt und Tunnelblick hast und dann wirklich jemanden über den Haufen fährst. Sollte es so krass ein, dann lass dich ärtzlich untersuchen und dir von einem Fachmann helfen.


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

nur op gelesen:

wenn du angst vor dem autofahren an sich hast, also noch unsicher bist dann würde ich dir empfehlen auf einem leeren parkplatz oder verkehrsberuhigtem bereich zu üben.
wenn du eher angst vor den situationen im straßenverkehr hast, dann nimm dir für den anfang eine vertrauensperson mit ins auto, die dich beruhigt und evtl auch tipps gibt.
wichtig ist aber sich so schnell und oft wie möglich der angst zu stellen, was gerade beim autofahren ja nicht so schwer sein dürfte. nach einiger zeit wirds dann das normalste der welt.
gl


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everyoneissolid
Beigetreten: 14.03.2011

Original von DerBobs
fahrsicherheitstraining (z.b. über den ADAC).

this.

bringt zusätzlich ersparnisse bei der versicherung, iirc


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

fahrsicherheitstraining ist 0 sinnvoll.
dort lernst du nicht autofahren, sondern (im besten fall) dein auto in extremsituationen zu beherrschen. das ist aber wohl kaum dein problem.
alltagssituationen werden dort auch nicht nachgestellt.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von draghkar
fahrsicherheitstraining ist 0 sinnvoll.
dort lernst du nicht autofahren, sondern (im besten fall) dein auto in extremsituationen zu beherrschen. das ist aber wohl kaum dein problem.
alltagssituationen werden dort auch nicht nachgestellt.

Klar ist das sinnvoll, OP hat Angst, dass er in alltäglichen Situationen versagt, und es gibt kein Fahrsicherheitstraining für Alltagssituationen.

Es hilft ihm aufjedenfall, wenn er weiß, wie er sich in Extremsituationen verhalten soll...

Ansonsten kanns btw auch hilfreich sein, wenn man nochmal i-was besonderes macht, um sich sicherer zu fühlen - bin in meiner Fahrprüfung zwecks Nervositätsabbau 2x im zweiten Gang angefahren, um mir selber nochmal zu bestätigen, dass ich auch Autofahren kann.


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MrMarv89
Beigetreten: 03.01.2009

du kannst auch zusätzliche fahrstunden nehmen.
hat ne freundin von mir gemacht, die sich so extrem unsicher gefühlt hat und der papa nicht der beste beifahrer war...

man kann denen auch das problem schildern usw, ist eig recht entspannt


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von FiftyBlume
bin in meiner Fahrprüfung zwecks Nervositätsabbau 2x im zweiten Gang angefahren, um mir selber nochmal zu bestätigen, dass ich auch Autofahren kann.

den check ich nicht . ist das "prüfungsgerecht" ?(

ich glaube schon dass mir so ein adac training helfen würde. hab auch weniger angst um mich selbst als um die anderen verkehrsteilnehmer die ich verletzen könnte. da wo ich wohne sind in unmittelbarer nähe z.B. einn behinderten heim, ne behinderten werkstatt und 3 schulen. in der zeit wo i ch den lappen gemacht hab gabs halt so oft situationen wo irgendwelche verrückten oder kinder auf die strasse gerannt sind die ich erst im letzten moment gesehen habe. und mein fahrlehrer hats halt auch nicht gerade drauf gehabt mich zu motivieren.


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ZarvonBar
Beigetreten: 21.03.2006

Und wenn dich irgendwer stresst, denk dir einfach "haters gonna hate". Gibt genug Leute im Straßenverkehr die entweder selber nicht fahren können oder bei jeder Kleinigkeit an die Decke gehen. Wenn dich einer anhupt weil du die Karre abgewürgt hast: wayne. Wenn dir einer dicht auffährt weil du dich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hälst: wayne.
Damit will ich bei dir kein rücksichtsloses Fahren provozieren, sondern einfach, dass du dich darauf konzentrierst was du gelernt hast und das dann in Ruhe anwendest.


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DerBobs
Beigetreten: 01.08.2006

Original von draghkar
fahrsicherheitstraining ist 0 sinnvoll.
dort lernst du nicht autofahren, sondern (im besten fall) dein auto in extremsituationen zu beherrschen. das ist aber wohl kaum dein problem.
alltagssituationen werden dort auch nicht nachgestellt.

und das weißt du, weil … ?


Antwort
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geht doch jedem so der das erste mal alleine ohne backup fährt.
vielleicht liegt das ein wenig an dein alter.

mit 31 hat man den jugendlich leichtsinn und die unbedarftheit für gefahren nicht mehr so.
mit 18 hält man sich halt für einen unsterblichen gott und macht es einfach bis routine drin ist.
mit 31 ist man (oft) schon viel reflektierter und hat viel erlebt, gehört und gesehen und man hat ständig die "was passiert dann maschine" am laufen.

ich glaube das nur viel machen dir helfen wird. fahr einfach durch die gegend auch mit absicht in enge straße, belebte kreuzungen usw.
dir fehlen halt die 100k km routine die man sammelt wenn man mit 18 anfängt, wo alle schiss hatten aber cooler waren ;)

ist im endeffekt eine leichte angst erkrankung (panikstörung) die man nur durch konfrontation besiegen kann.
wenn du jetzt anfängs zu meiden wird es nur schlimmer und schlimmer.


Antwort
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eslchr1s
Beigetreten: 21.12.2009

Hab nur den openpost gelesen, aber ich würds so machen:

Fahr einfach jeden Tag 30 - 60 min in deiner direkten Umgebung herum, wo du alles kennst usw. Nach einer Zeit wirst du dich automatisch sicherer im Umgang mit deinem Auto fühlen, was vllt. eine Woche nach deinem Führerschein noch nicht so ist.

Wenn du dich dann sicher fühlst "erkundest" du einfach deine Nachbarorte oder eben andere Stadtteile wo du dich noch nicht so auskennst (je nachdem ob du ländlich oder städtisch wohnst)

Nach einer Zeit wirst du dann merken das sich alle Kreuzungen irgendwie ähneln und wirst ein Muster entwickeln selbige schnell zu analysieren und einzuschätzen.


Antwort
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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006

Original von DerBobs

Original von draghkar
fahrsicherheitstraining ist 0 sinnvoll.
dort lernst du nicht autofahren, sondern (im besten fall) dein auto in extremsituationen zu beherrschen. das ist aber wohl kaum dein problem.
alltagssituationen werden dort auch nicht nachgestellt.

und das weißt du, weil … ?

ich bereits mehrere absolviert habe.


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karoel
Beigetreten: 04.06.2006

Edit by Khrano: Wie du selbst schreibst, trolololol. Inhaltlich hat das ganze nichts mit dem Thema zu tun und hat auch nur die Intention, den Thread zu derailen oder zu stören. Daher habe ich den Beitrag entfernt.


Antwort
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Starfighter99
Beigetreten: 04.04.2011

Fahrsicherheitstraining.

Dein Problem ist nicht der Verkehr meiner Meinung nach, sondern das Selbstbewusstsein die Maschine sowie Kraft zu beherrschen und kontrollieren.

Leider liegt gerade kein Schnee :P, dann könntest auch driften gehen.

Um sicher Auto zu fahren musst du dein Baby kennen.


Antwort
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