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[Geschlossen] Auto Versicherung KM überzogen, muss man nachzahlen?

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zeegro
Beigetreten: 28.10.2006
BlackMember

Ich habe meine Kilometer/Jahr deutlich überzogen. Fast das dopplete würde ich sagen und nun hat sich die Versicherung gemeldet weil sie einen billigeren Tarif für junge Leute anbietet aber dazu den aktuellen KM Stand braucht.

Wie gehe ich da am besten vor, muss man zwingend nachzahlen auch wenn nie was vorgefallen ist?


14 Antworten
FlipFlip
Beigetreten: 17.04.2007
Oldschool Grinder

edit by michimanni
Betrügereien haben wir hier überhaupt nicht gern, FlipFlip. Bitte halte dich endlich an unsere Grundprinzipien, sonst bist du direkt wieder weg - betrachte dich als verwarnt.


Original von zeegro
Ich habe meine Kilometer/Jahr deutlich überzogen. Fast das dopplete würde ich sagen und nun hat sich die Versicherung gemeldet weil sie einen billigeren Tarif für junge Leute anbietet aber dazu den aktuellen KM Stand braucht.

Wie gehe ich da am besten vor, muss man zwingend nachzahlen auch wenn nie was vorgefallen ist?

ja, da das angeben von weniger km/jahr standard geworden ist, wird das neuerdings kontrolliert und es MUSS nachgezahlt werden.

übrigens auch dann, wenn du die versicherung komplett wechselst.


Original von FlipFlip
edit by michimanni
Betrügereien haben wir hier überhaupt nicht gern, FlipFlip. Bitte halte dich endlich an unsere Grundprinzipien, sonst bist du direkt wieder weg - betrachte dich als verwarnt.

mit dem anstiften zum betrug wäre ich so in der öffentlichkeit etwas vorsichtig!


zinne26
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Also Betrug geht mal gar nicht, das dürfte klar sein...

Die Frage ist erstmal: Wer hat sich da gemeldet? Vertreter oder direkt die Gesellschaft?
Hinzu kommt das manche Gesellschaften das eher locker sehen, d.h. die drücken schonmal ein Auge zu, es kann auch vorkommen, dass das gar nicht auffällt wenn so ein Vertrag bearbeitet wird, bei Standard KfZ-Verträge hat meist kein Mensch das Ding mehr in der Hand, da wird die Unterschrift geprüft der Rest läuft vollautomatisch...

Prüft deine Versicherung sowieso jährlich deinen KM-Stand? Falls ja ist die Sache ja sowieso egal...


nikeness
Beigetreten: 31.01.2011
PokerStrategist

würde mich auch interessieren.
und wie siehts eigentlich aus, wenn man wesentlich weniger gefahren ist als man angegeben hat?
mmn musste ich nur einmal beim abschluss der versicherung die jährliche kilometerleistung angeben.


ZackiX
Beigetreten: 27.11.2007
Oldschool Grinder

Original von nikeness
würde mich auch interessieren.
und wie siehts eigentlich aus, wenn man wesentlich weniger gefahren ist als man angegeben hat?
mmn musste ich nur einmal beim abschluss der versicherung die jährliche kilometerleistung angeben.

Das Problem ist, es wird nicht kontroliert, wenn Du allerdings einen großen Schaden hast mit Gutachter usw. könnte es Probleme geben, da es spätestens da aufliegt!

Gruß

ZackiX


Original von zeegro
Ich habe meine Kilometer/Jahr deutlich überzogen. Fast das dopplete würde ich sagen und nun hat sich die Versicherung gemeldet weil sie einen billigeren Tarif für junge Leute anbietet aber dazu den aktuellen KM Stand braucht.

Wie gehe ich da am besten vor, muss man zwingend nachzahlen auch wenn nie was vorgefallen ist?

Wenn es nur um kleinere Abweichungen geht (ein paar 1000km mehr z.b.), ist das kein Problem.

Wenn du aber eine jährliche Fahrleistung von etwa 15.000 km angegeben hast, aber tatsächlich regelmässig 30.000 km fährst, solltest du das unbedingt der Versicherung mitteilen, da es sonst im Schadensfall zu Abzügen kommen kann.


wie wäre es wenn du erstmal erzählst um was für eine art von versicherung es sich handelt...

bei einer reinen haftpflicht würde ich weder was melden noch nachzahlen und kürzen können die da auch nix. wenn eine versicherung kilometerbasierte haftpflichtversicherungen anbietet ist es ihr betriebsrisiko wenn leute mehr fahren. das ist weder betrug noch abzocke durch den versicherungsnehmer, weil die pflichtversicherung sowas eigentlich ausschließt.

bei einer teil- oder vollkasko ist das was anderes. da solltest du dich schlau machen wo die unterversicherungsgrenze deines vertrages ist und wenn du darüber bist, was die laufleistung betrifft, solltest du nachzahlen, da du sonst den von dir ja offensichtlich gewünschten versicherungsschutz nicht hast.


cardfighter09
Beigetreten: 13.02.2008
Oldschool Grinder

Melde es einfach.. nur weil du doppelt so viel fahrst, zahlst du ja auch nicht +100% sondern eher viel weniger


Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

30000 statt 15000 km gefahren, da sehe ch 2 Optionen:

entweder das ganze zugeben und die € nachzahlen mit der Chance auf einen billigeren Tarif in Zukunft

oder Du meldest einen falschen km Stand, zahlst weiter wie bisher, lässt das Auto aber das nächste Jahr einfach stehen.

Ich müsste da nicht lange überlegen....


melde ehrlich und zahl nach.

sind für dich doch eh bloss ein paar bigblinds!


Original von zeegro
Ich habe meine Kilometer/Jahr deutlich überzogen. Fast das dopplete würde ich sagen und nun hat sich die Versicherung gemeldet weil sie einen billigeren Tarif für junge Leute anbietet aber dazu den aktuellen KM Stand braucht.

Wie gehe ich da am besten vor, muss man zwingend nachzahlen auch wenn nie was vorgefallen ist?

wo wohnst du den?hatte das selbe problem. kann dir von meinen erfahrungen berichten, wennst auch aus wien kommst. wenn du deutscher bist wird dir was in öst. vers. machen wenig bringen.


zeegro Themenstarter
zeegro
Beigetreten: 28.10.2006
BlackMember

es hat sich die Versicherung gemeldet mit dem neuen Tarif, mein Vater sagte ihr dann den KM Stand und sie sagte, dass ich mich da lieber direkt an meinen Vertreter wenden sollte. Ich werde das wohl besser einfach melden und dann nachzahlen müssen. Ich hab da ehrlich gesagt auch garnicht dran gedacht ^^


zinne26
Beigetreten: 04.04.2011
PokerStrategist

Um mal hier ein bisschen was zu klären:

1. Durch die falsche Angabe gefährdet man NICHT seinen Versicherungsschutz - sollte bei einem Schaden ein falscher KM-Stand festgestellt werden kann der Versicherer die erhöhte Prämie nachfordern!

2. Es gibt Versicherer, darunter auch die ganz große Versicherung, die ihre Kunden jährlich anschreiben, den KM-Stand abfragen, die Prämie dann nachrechnen und ggf. Prämie nachfordern - Gibt man dann keinen KM-Stand an geht man einfach von der höchsten jährlichen Fahrleistung aus und wenn dann noch eine Einzugsermächtigung vorliegt kann es passieren, dass einfach mal ein paar Hundert Euro auf dem Konto fehlen.

Es macht Sinn das Ganze mit deinem Vertreter des Vertrauens zu bespechen, die kennen die Situation und den Umgang mit "ihrer" Gesellschaft, evtl. kennen die auch jemanden in der Fachabteilung der da auf dem kurzen Dienstweg helfen kann.


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