Ein Kumpel von mir war SaZ 12, der war sowohl im ehemaligen Jugoslawien als auch in Afgahnistan im Einsatz. Wir waren immer in Sorge um ihn, und waren froh, als er seinen letzten Auslandseinsatz doch nicht machen musste. Seinen finanziellen(scheinbaren) "Vorteilen" standen letztlich ganz erhebliche Einschränkungen im privaten Bereich gegenüber. Mit seinem jetzigen Kenntnisstand würde er die gleiche Entscheidung, sich für 12 Jahre zu verpflichten, nicht noch einmal treffen.
Der unterschreibt hinsichtlich der Uffze mit Sicherheit das, was ich geschrieben habe. Das unter den Offizieren und OA`s/ ROA`s nur oder vorwiegend Trottel waren, hab ich nie behauptet.
Und ob ich 2 Jahre, oder 4, 8 oder 12 Jahre mache, ist schon ein Unterschied. Die Leute die bei uns damals SaZ 2 gemacht hatten, waren alle ROA`s. Bei den SaZ 12érn, die ich kenne, waren aber auch immer finanzielle Erwägungen mitentscheidend, sich länger zu verpflichten.
Das das Studium dort hart ist, hat niemand bestritten - nur ob man damit viel anfangen kann, ist die andere Frage. Insbesondere kann man dort nicht immer das Studieren, was man eigentlich will, oder im zivilen Bereich studieren könnte.
Achso, was mir noch einfällt: Als ich mich zu Entscheiden hatte, gab es noch Ost und West. Zur Landesverteidigung und in Bündnisfällen wäre ich bereit gewesen, mein Leben aufs Spiel zu setzen. Unter den heutigen Umständen würde ich, gäbe es die Wehrpflicht noch, den Kriegsdienst verweigern.