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[Geschlossen] Bürgergeld

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FDP-Bürgergeld

cliffs:
bagis&Co. sollen abgeschafft werden (aufwendige behördengänge sollen ausfallen)
finanzamt soll alle sozialleistungen übernehmen und kontrollieren, weil sie wissen wer was verdient und braucht

i smell one more kontrollwahn. das schmeckt mir irgendwie nicht. euch?


130 Antworten
larseda
Beigetreten: 06.08.2006

wer hartz4 bekommt wird eh komplett durchleuchtet.
finanzamt weiss eh alles, was sie wissen wollen

also sehe da keien veränderung.

anfang dachte ich ja "super bürgergeld"
aber die kritiker haben schon recht ... es ist ne arg gleichmacherei
ne frau mit 2 kindern sollte schon mehr geld bekommen als nen 22j wow-pg
aber alles in 1 haus is def. gut
und den 2. arbeitsmarkt sollte man mal anders promoten ... ist heute einfach so, dass nicht mehr für alle arbeit da ist. und es gibt auch einfach leute, die auch wegen ihrem alter, keinen normalen job mit guter bezahlung mehr bekommen werden.


meanbob
Beigetreten: 15.04.2008

Wenn schon, dann bitte nach dem Modell von Götz Werner. Wobei ich ich der FDP jegliche in die Richtung gehenden Absichten abspreche.
Für mich ist das nichts anderes als eine Verklausulierung von: Ach komm lasst uns doch noch ein bißchen Hartz4 kürzen, solange die ein Dach überm Kopf kopf haben, können sie sich auch von Wasser und Brot ernähren.
Wenigstens bekommen die wohlhabenden Vermieter ihr hart verdientes Geld für den harten Job der Wohnungsvermietung.


fishwonderbra
Beigetreten: 04.03.2008

das Modell Bürgergeld hab ich bislang anders verstanden.

Jeder Bürger ob bedürftig oder nicht bekommt den gleichen Betrag vom Staat das für die Grundsicherung reicht.


Thomas6409
Beigetreten: 12.07.2006

Original von meanbob
Ach komm lasst uns doch noch ein bißchen Hartz4 kürzen, solange die ein Dach überm Kopf kopf haben, können sie sich auch von Wasser und Brot ernähren.
Wenigstens bekommen die wohlhabenden Vermieter ihr hart verdientes Geld für den harten Job der Wohnungsvermietung.

wenn du das nicht ironisch meinen würdest, würde ich dir zu 100% zustimmen


h0nky
Beigetreten: 17.02.2008

Original von meanbob
Ach komm lasst uns doch noch ein bißchen Hartz4 kürzen, solange die ein Dach überm Kopf kopf haben, können sie sich auch von Wasser und Brot ernähren.
Wenigstens bekommen die wohlhabenden Vermieter ihr hart verdientes Geld für den harten Job der Wohnungsvermietung.

Ich zitiere meinen "Wirtschaftslehrer":

"So wie ich mitbekommen habe, lebt man als Hartz4-Empfänger in Saus und Braus. Und ich mit meinem Beamtenlohn (Gymnasiallehrer) lebe in gesichterter Armut!"...


micha1100
Beigetreten: 08.02.2006

Original von fishwonderbra
das Modell Bürgergeld hab ich bislang anders verstanden.

Jeder Bürger ob bedürftig oder nicht bekommt den gleichen Betrag vom Staat das für die Grundsicherung reicht.

Was du meinst, wird meist "Bedingungsloses Grundeinkommen" genannt. Und ich persönlich finde die Idee deutlich besser, auch wenn da noch viel klärungsbedürftig zu sein scheint.

Das Bürgergeld der FDP halte ich zwar für einen kleinen Fortschritt im Vergleich zu Hartz IV, da es zumindest etwas Bürokratie abbauen sollte, im Ergebnis ändert sich aber kaum etwas.


larseda
Beigetreten: 06.08.2006

Original von fishwonderbra
das Modell Bürgergeld hab ich bislang anders verstanden.

Jeder Bürger ob bedürftig oder nicht bekommt den gleichen Betrag vom Staat das für die Grundsicherung reicht.

und wer soll das bezahlen ?
und wieso sollte jemand, der 3k im monat verdient nochmal 1k vom staat geschenkt bekommen ?
es muss da def. auch ne abstufung zum gehalt haben ...

also ich hab das immer als mind. einkommen verstanden
und wer halt so schon gut verdient, der bekommt nix


LeFish
Beigetreten: 02.04.2006

Das (Fake)"Bürgergeld" der FDP ist reine verarsche.

Das ist eine massive Kürzung (662 Euro) von Hartz4 + die Einführung des Kombilohnmodells durch die Hintertür.
Und mit einem echten Bürgergeld hat es nichts zu tun.

Bürgergeld als Mogelpackung


WillMcfly
Beigetreten: 17.02.2008

Original von h0nky

Original von meanbob
Ach komm lasst uns doch noch ein bißchen Hartz4 kürzen, solange die ein Dach überm Kopf kopf haben, können sie sich auch von Wasser und Brot ernähren.
Wenigstens bekommen die wohlhabenden Vermieter ihr hart verdientes Geld für den harten Job der Wohnungsvermietung.

Ich zitiere meinen "Wirtschaftslehrer":

"So wie ich mitbekommen habe, lebt man als Hartz4-Empfänger in Saus und Braus. Und ich mit meinem Beamtenlohn (Gymnasiallehrer) lebe in gesichterter Armut!"...

Wie ich hoffe, dass dies dein Lehrer ironisch gemeint hat !

Leute die Hartz4 bekommen leben arm und haben wenig Geld -->Fakt <---


micha1100
Beigetreten: 08.02.2006

Original von larseda

Original von fishwonderbra
das Modell Bürgergeld hab ich bislang anders verstanden.

Jeder Bürger ob bedürftig oder nicht bekommt den gleichen Betrag vom Staat das für die Grundsicherung reicht.

und wer soll das bezahlen ?
und wieso sollte jemand, der 3k im monat verdient nochmal 1k vom staat geschenkt bekommen ?
es muss da def. auch ne abstufung zum gehalt haben ...

also ich hab das immer als mind. einkommen verstanden
und wer halt so schon gut verdient, der bekommt nix

Wie schon gesagt, ist das Bürgergeld etwas anderes als das Grundeinkommen.

Die Idee des Grundeinkommens (jeder pauschal 1k o.ä.) ist durchaus sinnvoll. Finanziert würde es teilweise durch hohe Steuern und teilweise durch die eintretenden Einsparungen in der Sozialverwaltung.

Es geht dabei nicht darum, Leuten mit gutem Einkommen noch Geld hinterherzuwerfen. Vielmehr wird dadurch erreicht, daß bei allen die Grundbedürfnisse abgesichert sind und alles, was darüber hinaus geht, selbst verdient werden kann/muß. Hierdurch kann man u.a. Mißstände verhindern wie die Tatsache, daß manche Leute, die arbeiten, auch nicht mehr Geld zur Verfügung haben als andere, die den ganzen Tag zuhause sind.
Außerdem könnte man dann tatsächlich das Lohngefüge dem Markt überlassen, weil keine Beeinflussung durch staatliche Zuschüsse mehr nötig wäre.


LeFish
Beigetreten: 02.04.2006

Asoziale Politik bleibt asoziale Politik.
662 Euro für Miete + Zusatzkosten, Lebensmittel,Kleidung,Möbel, Versicherungen+ sonstige Kosten. Und kommt nicht mit dem Argument "Man kann sich ja was dazuverdienen".
Es gibt alleine 7 Millionen schwer behinderte Menschen in Deutschland.


mcashraf
Beigetreten: 18.08.2006

Original von LeFish
Asoziale Politik bleibt asoziale Politik.
662 Euro für Miete + Zusatzkosten, Lebensmittel,Kleidung,Möbel, Versicherungen+ sonstige Kosten. Und kommt nicht mit dem Argument "Man kann sich ja was dazuverdienen".
Es gibt alleine 7 Millionen schwer behinderte Menschen in Deutschland.

1. was glaubst du denn, wieviel euro der durchschnittliche hartz4-empfänger derzeit so bekommt?

2. wie kommst du dazu, sämtliche schwerbehinderten zu arbeitsunfähigen hartz4-empfängern zu erklären?


Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Fakt ist doch, dass die Neuverschuldung in schwindelerregende Höhen steigt und man sich überlegen muß wo man sparen kann.
Wenn man gleichzeitig noch sieht dass die Sozialausgaben der BRD immer weiter steigen wird man mittelfristig nicht umhin kommen diese zu senken.

@LeFish: Übrigens sind 662€ oft mehr als Studenten im Monat zur Verfügung haben.

Wenn jemand gegen Kürzungen der Sozialausgaben argumentieren will, muß er sagen wo er das fehlende Geld denn hernimmt.


PS.de hat ein politikforum ;)


castaway
Beigetreten: 15.10.2006

Original von meanbob
Wenn schon, dann bitte nach dem Modell von Götz Werner. Wobei ich ich der FDP jegliche in die Richtung gehenden Absichten abspreche.
Für mich ist das nichts anderes als eine Verklausulierung von: Ach komm lasst uns doch noch ein bißchen Hartz4 kürzen, solange die ein Dach überm Kopf kopf haben, können sie sich auch von Wasser und Brot ernähren. Wenigstens bekommen die wohlhabenden Vermieter ihr hart verdientes Geld für den harten Job der Wohnungsvermietung.

Ja und?

Is doch richtig so!!


haben doch mal ein paar jouranilsten den test gemacht einen monat lang mit hartz IV zu leben und haben das projekt nach zweieinhalb wochen abgebrochen, weil sie trotz sparen pleite waren, kennt den artikel jemand?


Cuoco199
Beigetreten: 23.02.2009

Original von castaway

Original von meanbob
Wenn schon, dann bitte nach dem Modell von Götz Werner. Wobei ich ich der FDP jegliche in die Richtung gehenden Absichten abspreche.
Für mich ist das nichts anderes als eine Verklausulierung von: Ach komm lasst uns doch noch ein bißchen Hartz4 kürzen, solange die ein Dach überm Kopf kopf haben, können sie sich auch von Wasser und Brot ernähren. Wenigstens bekommen die wohlhabenden Vermieter ihr hart verdientes Geld für den harten Job der Wohnungsvermietung.

Ja und?

Is doch richtig so!!

ist halt ne extrem subjektive meinung und total auf dich bezogen. Müsstest mal richtig pleite werden und am existenzminimun leben und die erfahrung selbst sammel. Imo muss auf anderen wegen versucht werden die wirtschaft vorranzutreiben. Hartz IV kürzungen sind nur Symptombehandlungen und werden den schrumpfenden wohlstand in deutschland in keinster weise aufhalten, sondenr wenn überhaupt beschleunigen. Es ist also verblendet zu sagen die die wenig haben sollen noch weiniger bekommen. Denn ob nun erarbeitet oder nicht, die Milliarden die die Hartz IV empfänger bekommen werden direkt in der wirtschaft wieder ausgegeben und nicht wie bei den reichen schnöseln angelegt und dem mittelstand entzogen.


Original von Thomas6409

Original von meanbob
Ach komm lasst uns doch noch ein bißchen Hartz4 kürzen, solange die ein Dach überm Kopf kopf haben, können sie sich auch von Wasser und Brot ernähren.
Wenigstens bekommen die wohlhabenden Vermieter ihr hart verdientes Geld für den harten Job der Wohnungsvermietung.

wenn du das nicht ironisch meinen würdest, würde ich dir zu 100% zustimmen

Dafür stimm ich dir 100% zu :)
Ist zum kotzen das Hartz4-Familien mehr pro Monat haben als mancher Schichtarbeiter in der Industrie seiner Familie nach Hause bringt.

Gleiches mir Studenten...mein Kindergeld reicht grade mal für die Studiengebühren und meine Semesterkarten für den öffentlichen Nahverkehr.
Und da heulen Hartz4-Empfänger ernsthaft über ihre Situation. Kommt mal klar, ihr seid Langzeitarbeitslose ( oder komplett Arbeitsunwillige ), und keine gefallenen Engel.

Außerdem verstehen glaube ich nicht alle den Unterschied zwischen Hartz4 und Arbeitslosengeld...bzw. wer was bekommt -_-

Original von Wody
@LeFish: Übrigens sind 662€ oft mehr als Studenten im Monat zur Verfügung haben.

Richtig..ich hab 154 Euro im Monat...Rest kommt aus Ersparnissen vom GWD/Schülerarbeit und Semesterferienarbeit.

Wo ist das bitte soziale Gerechtigkeit -.-?
Geben wir es lieber irgendwelchen Arbeitsverweigerern als dem Typ der dank >40h/Woche-Studium seit Jahren für das Studium gearbeitet hat und noch nebenher arbeitet...
Dann bin ich mal 25, hab meinen GWD geleistet, 5 Jahre studiert und das erste das kommt ist ein dicker Steuersatz damit die armen Hartz4-Empfänger ihre >700 Euro haben.

Atlas shrugged wäre so bitter nötig :(


c0ma
Beigetreten: 24.05.2007

wie kann man denn bitte als mensch der nichts produktives für die gesellschaft leistet sonst was für summen im monat verlangen?
mir wäre jeder euro den ich kriege peinlich und auch wenn ich n bwl diplom hätte und arbeitslos wär würde ich lieber putzen gehen für 5euro die stunde als auf den kosten anderer zu leben aber wenn man sowas sagt kommt ja sofort "nee so ne arbeit würde ich niemals machen, wer bin ich denn?"

wenn in den hartz4 bestimmungen stehen würde das die alle jedes jahr n neuen bmw kriegen würden wahrscheinlich immer noch die häflte rummeckern warum sie denn keinen porsche haben. ;(


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