Original von 19smoke89
Original von donpokers
Original von 19smoke89
mfg
smoke
Das bedeutet dein Zeugnis:
Erster Absatz = Du warst eigensinnig, meintest alles besser zu wissen und hast deine Aufgaben so gewählt und erledigt wie Du es für richtig hielst. (kenn mich mit Bundeswehr nicht aus, könnte man aber auch sowas wie "Befehlsverweigerung" rauslesen"
Zweiter Absatz = Du hast Frauen angebaggert und dich sonst nicht wirklich mit der Truppe verstanden, bzw. dich integrieren können. Evtl. Alkoholprobleme
Dritter Absatz = Du warst faulen aber nervig
Letzter Satz = Note: 4 ("nur" alles Gute), dein Werdegang war/ist bisher nicht sehr erfolgreich gewesen (Glück), endlich isser weg (alles nur erdenklich)
EDIT: Das ß/ss ist kein Code. Aber wenn irgendwo am Schluss Satz oder im Datum ein "." zuviel oder zuwenig ist (z.B. 18.03.2011.) oder dort ein Leerzeichen ist, was dort nicht hingehört (z.B. 18. 03.2011), dann heißt das soviel wie "wenn Sie mich anrufen, kann ich ihnen noch mehr erzählen"
Tip (ist zwar illegal aber effektiv): Könntest einen Bekannten von dir fragen ob er dort anruft und sich als Personaler einer Firma ausgibt und ihn über dich ausfragt.
Danke, dass wollte ich wissen.
Kannst du mir erklären wo du bei 1 rausließt, dass ich meinte alles besser zu wissen? Aus welchem Worte ließt du das?
Zu Absatz 2 hab ich nur Kommunikativ gefunden, dass soll heißen, dass ich nur geredet habe und nicht bei der Arbeit war
und lol @ mit der Truppe nicht verstanden.
Wie kommst du bei Absatz 3, dass ich faul und nervig war? Wegen dem Wort fördern?
Absatz 4 werde ich mal ändern lassen, dass erdenklich soll weg und er soll weiterhin viel Erfolg und Glück hinschreiben.
Ein Punkt zuviel oder sowas hab ich nicht auf dem Zeugnis gefunden.
donpokers hat schon recht. Das Zeugnis ist Note 4-5.
Erster Absatz: "Selbständigkeit und Eigeninitiative" : Das sind gerade die Dinge, die bei der BW nicht gefragt sind (bist Du dort öfters mal durch Insubordination aufgefallen, zu gut deutsch "rumgemault"?)
"Ihm übertragene Aufträge erfüllte er effektiv, mit gleichbleibend hoher Qualität und Sorgfalt." Normalerweise Todesstoss in einem Arbeitszeugnis:
Du hast nur das nötigste getan und hast in Deinem Aufgabenbereich keine Weiterentwicklung/Lernfortschritt gezeigt. Du arbeitest langsam und mit genügender Qualität. Im schlimmsten Fall wirst Du einfach nur für dumm gehalten (no Offense, steht halt so im Zeugnis).
"Kommunikativ und offen für alles Neue versteht er es gut, mit den unterschiedlichsten Charakteren umzugehen und Anerkennung zu finden."
hier stimme ich Donpokers ebenfalls zu. "Kommunikativ" ist das "Codewort" für Alkohol-/Drogenprobleme. Ganz übel, würde ich in einem "wichtigen" Arbeitszeugnis unbedingt entfernen lassen.
"Während seiner Dienstzeit hat er im Zeitraum xxx an einer Weiterbildung xxx erfolgreich teilgenommen.
Ich bedauere es sehr, diesen ruhigen, im Umgang aufgeschlossenen und wertvollen Mitarbeiter in unserem Bereich nicht weiter fördern zu können.
Ich wünsche Herrn xxx auf seinem weiteren beruflichen Weg alles erdenklich Gute, viel Erfolg, Glück und Zufriendeheit."
Heisst soviel wie K THX BYE. ebenfalls keine gute Formulierung.
Ohne Offense würde ichs mal so übersetzen: "Der Trottel hat unsere Einheit in der Weiterbildung blamiert, es wäre Wahnsinn gewesen, den noch zu weiteren Kursen zu schicken. Dienstbotengänge und Kaffeekochen hat er beherrscht, aber hier wird ihn niemand vermissen."
Alles in allem wäre KEIN Zeugnis besser als dieses.