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MLP123
Beigetreten: 30.05.2006

Original von Waaaghboss

Original von topspit
Dänemark stellt die Restriktionen ein weil sie mittlerweile 85% geimpft haben. Bei >60j haben die afaik 95%.

Corona spielt dort keine Rolle mehr. Bei uns dank den Ungeimpften leider immer noch.

Bei uns ist aber leider nicht mal klar, wieviel wirklich geimpft wurden. Selbst das RKI hat ja mittelweile zugegeben, das nicht alle Impfungen gemeldet wurden. Da kann man natürlich lange warten bis 85% geimpft wurden.

Was uns aber zum Nachdenken anregen sollte:
In Dänemarkt hieß es von Anfang an "wenn jeder über 50 Jahre sein Angebot für die Erstimpfung hatte, fallen alle Restriktionen".
Dort gab es keinerlei Impfdruck. Auch die Restriktionen waren durchweg geringer. Maskenpflicht wurde beispielsweise bis auf wenigste Bereiche schon vor Monaten aufgehoben.

Bei uns wird hingegen der Impfdruck die ganze Zeit erhöht. Ungeimpfte jetzt als "Bekloppte" betitelt. Ggf. der Lohn nicht ersetzt, wenn sie in Quarantäne müssen. In Hamburg bereits komplett vom öffentlichen Leben ausgeschlossen etc.

Da sollte man sich doch schon die Frage stellen, ob die ständige Druckerhöhung und das aufrechterhalten der ganzen Restriktionen der richtige Weg ist und nicht sogar dazu führt, dass sich einfach nur die Fronten verhärten und am Ende weniger Menschen impfen lassen.

Und wie sollte man die Ungeimpften deiner Ansicht nach zum Impfen bewegen?


Antwort
Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Zahle deshalb übrigens auch keine Steuern oder halte mich an Gesetze, weil Druck einfach zu hoch

Original von Waaaghboss

Original von topspit
Dänemark stellt die Restriktionen ein weil sie mittlerweile 85% geimpft haben. Bei >60j haben die afaik 95%.

Corona spielt dort keine Rolle mehr. Bei uns dank den Ungeimpften leider immer noch.

Bei uns ist aber leider nicht mal klar, wieviel wirklich geimpft wurden. Selbst das RKI hat ja mittelweile zugegeben, das nicht alle Impfungen gemeldet wurden. Da kann man natürlich lange warten bis 85% geimpft wurden.

Was uns aber zum Nachdenken anregen sollte:
In Dänemarkt hieß es von Anfang an "wenn jeder über 50 Jahre sein Angebot für die Erstimpfung hatte, fallen alle Restriktionen".
Dort gab es keinerlei Impfdruck. Auch die Restriktionen waren durchweg geringer. Maskenpflicht wurde beispielsweise bis auf wenigste Bereiche schon vor Monaten aufgehoben.

Bei uns wird hingegen der Impfdruck die ganze Zeit erhöht. Ungeimpfte jetzt als "Bekloppte" betitelt. Ggf. der Lohn nicht ersetzt, wenn sie in Quarantäne müssen. In Hamburg bereits komplett vom öffentlichen Leben ausgeschlossen etc.

Da sollte man sich doch schon die Frage stellen, ob die ständige Druckerhöhung und das aufrechterhalten der ganzen Restriktionen der richtige Weg ist und nicht sogar dazu führt, dass sich einfach nur die Fronten verhärten und am Ende weniger Menschen impfen lassen.

Dänemark war übrigens das Land welches als erstes einen Impfpass angekündigt hat


Antwort
Zitat
Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

Original von MLP123

Original von Waaaghboss

Original von topspit
Dänemark stellt die Restriktionen ein weil sie mittlerweile 85% geimpft haben. Bei >60j haben die afaik 95%.

Corona spielt dort keine Rolle mehr. Bei uns dank den Ungeimpften leider immer noch.

Bei uns ist aber leider nicht mal klar, wieviel wirklich geimpft wurden. Selbst das RKI hat ja mittelweile zugegeben, das nicht alle Impfungen gemeldet wurden. Da kann man natürlich lange warten bis 85% geimpft wurden.

Was uns aber zum Nachdenken anregen sollte:
In Dänemarkt hieß es von Anfang an "wenn jeder über 50 Jahre sein Angebot für die Erstimpfung hatte, fallen alle Restriktionen".
Dort gab es keinerlei Impfdruck. Auch die Restriktionen waren durchweg geringer. Maskenpflicht wurde beispielsweise bis auf wenigste Bereiche schon vor Monaten aufgehoben.

Bei uns wird hingegen der Impfdruck die ganze Zeit erhöht. Ungeimpfte jetzt als "Bekloppte" betitelt. Ggf. der Lohn nicht ersetzt, wenn sie in Quarantäne müssen. In Hamburg bereits komplett vom öffentlichen Leben ausgeschlossen etc.

Da sollte man sich doch schon die Frage stellen, ob die ständige Druckerhöhung und das aufrechterhalten der ganzen Restriktionen der richtige Weg ist und nicht sogar dazu führt, dass sich einfach nur die Fronten verhärten und am Ende weniger Menschen impfen lassen.

Und wie sollte man die Ungeimpften deiner Ansicht nach zum Impfen bewegen?

Ich will niemanden zu irgendwas bewegen.
Corona läuft mittlerweile seit 1,5 Jahren im TV 24/7 rauf und runter. Ich denke jeder hatte nun wirklich lange genug die Möglichkeit sich sein eigenes Bild davon zu machen und einzuschätzen, für wie gefährlich er diese Krankheit für sich selber hält und ob er sich dagegen Impfen möchte.

Ich denke es wäre das beste für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn man nun endlich die Maßnahmen fallen lässt, den Notstand beendet und zum normalen Leben zurückkehrt. Die meisten Menschen wissen aus meiner Sicht selbst was für sie am besten ist und ergreifen dann selbstständig, ganz dezentral, für sich selbst Maßnahmen, wenn sie das für richtig halten.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Ich meine Schnicker hat das mal grob ausgerechnet... Das geht jetzt halt noch nicht weil dann die Krankenhäuser wieder voll laufen.


Antwort
Zitat
sarkozysyndrom
Beigetreten: 14.05.2011

Warum reden eigentlich die selben Leute, die aus selbstsüchtigen Motiven (ICH werde schon nicht krank, wenn doch dann nicht schlimm, ICH weiß es besser als alle Experten und ICH entscheide alleine was in MEINEN Körper kommt denn es ist ja MEIN absolutes Menschenrecht so ignorant, kleingeistig und egoistisch wie möglich durch die Welt zu gehen) davon, die Gesellschaft wieder zu Vereinen und Jammern über spaltung und Stigmatisierung als Idiot? Die Gesellschaft sollte euch eigentlich den Mittelfinger zeigen, könnt euch euer geheuchel sonstwohin stecken.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Original von Waaaghboss
Ich denke es wäre das beste für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn man nun endlich die Maßnahmen fallen lässt, den Notstand beendet und zum normalen Leben zurückkehrt.

Klingt bei dir ja so als ob die Maßnahmen dafür da wären und eingeführt wurden um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen?
Und wieso sieht das RKI und damit auch die virologische Medizin speziell für Deutschland die Sache anders als du und sind nicht dafür alle Maßnahmen fallen zu lassen?

Neben der Fallfindung und der Nachverfolgung der Kontaktpersonen bleiben die individuellen infektionshygienischen Schutzmaßnahmen (Kontaktreduktion, AHA + L und bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben) sowie die Nutzung der Corona-Warn-App weiterhin von herausragender Bedeutung.

Die Therapie schwerer Krankheitsverläufe ist komplex und erst wenige Therapieansätze haben sich in klinischen Studien als wirksam erwiesen.

Internationale Studien weisen darauf hin, dass die inzwischen in Deutschland dominierende Deltavariante (VOC B.1.617.2) verglichen mit früher dominierenden Varianten zu schwereren Krankheitsverläufen mit mehr Hospitalisierungen und häufigerer Todesfolge führen kann. Das individuelle Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs kann aber anhand der epidemiologischen/statistischen Daten nicht abgeleitet werden. So kann es auch ohne bekannte Vorerkrankungen und bei jungen Menschen zu schweren oder zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. Langzeitfolgen können auch nach leichten Verläufen auftreten.

Es ist weiterhin von entscheidender Bedeutung, die Zahl der Erkrankten so gering wie möglich zu halten und Ausbrüche zu verhindern. Nur dadurch kann die Belastung im Gesundheitswesen so niedrig gehalten werden, dass einerseits eine gute medizinische Versorgung aller kranken Personen (auch unabhängig von COVID-19) möglich ist und andererseits das Infektionsgeschehen durch die Gesundheitsämter bearbeitet werden kann.

Grundprinzipien der Risikobewertung des RKI

Spoiler

Das RKI passt seine Risikobewertung anlassbezogen und situativ unter Berücksichtigung der aktuellen Datenlage an. Dazu gehören:

Übertragbarkeit: Fallzahlen und Trends zu gemeldeten Fällen gemäß Infektionsschutzgesetz in Deutschland und in anderen Staaten.
Krankheitsschwere: Anteil schwerer, klinisch kritischer und tödlicher Krankheitsverläufe sowie Langzeitfolgen von COVID-19 in Deutschland und in anderen Staaten.
Ressourcenbelastung des Gesundheitssystems (Öffentliches Gesundheitswesen, klinische Versorgung) in Deutschland und in anderen Staaten unter Berücksichtigung der jeweils getroffenen Maßnahmen sowie aller Möglichkeiten der Prävention und Kontrolle.
Die Risikobewertung ist die Beschreibung und Einschätzung der Situation für die Bevölkerung in Deutschland. Sie bezieht sich nicht auf die Gesundheit einzelner Individuen oder spezieller Gruppen in der Population und nimmt auch keine Vorhersagen für die Zukunft vor. Stattdessen beschreibt sie die aktuelle Situation für die Gesamtbevölkerung. Die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung fließt nicht in die Risikobewertung des RKI ein.

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html
Stand: 08.09.2021


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von Waaaghboss

Original von topspit
Dänemark stellt die Restriktionen ein weil sie mittlerweile 85% geimpft haben. Bei >60j haben die afaik 95%.

Corona spielt dort keine Rolle mehr. Bei uns dank den Ungeimpften leider immer noch.

Bei uns ist aber leider nicht mal klar, wieviel wirklich geimpft wurden. Selbst das RKI hat ja mittelweile zugegeben, das nicht alle Impfungen gemeldet wurden. Da kann man natürlich lange warten bis 85% geimpft wurden.

Dieses Thema hatte mein Post mit dem schlechten Umgang mit Zahlen bei den Journalisten getriggered, die das "deutlich mehr" genannt hatten.
Da war von 350.000ish fehlenden Dosen die Rede, also gerade mal ca. 0,3%.
Alle Indizien zeigen dahin, dass es vernachlässigbar ist und nicht als Argument für "Wir schaffen keine 85%" dienen kann. Oder gibt es weitere Daten, die zeigen, dass das Ausmaß größer ist?
Zumal man auch nicht davon ausgehen kann, dass Dänemark nicht auch hier und da Dosen nicht reported haben könnte.


Antwort
Zitat
Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

Original von sarkozysyndrom
Warum reden eigentlich die selben Leute, die aus selbstsüchtigen Motiven (ICH werde schon nicht krank, wenn doch dann nicht schlimm, ICH weiß es besser als alle Experten und ICH entscheide alleine was in MEINEN Körper kommt denn es ist ja MEIN absolutes Menschenrecht so ignorant, kleingeistig und egoistisch wie möglich durch die Welt zu gehen) davon, die Gesellschaft wieder zu Vereinen und Jammern über spaltung und Stigmatisierung als Idiot? Die Gesellschaft sollte euch eigentlich den Mittelfinger zeigen, könnt euch euer geheuchel sonstwohin stecken.

Darauf muss ich nochmal eingehen. Was du schreibst ist völlig falsch. Falscher geht es gar nicht.
Ich interessiere mich absolut nicht nur für mich selber.
Ich finde es furchtbar, wie sehr Menschen, insbesondere Kinder, unter den Maßnahmen leiden müssen. Wieviele Menschen dadurch psychisch und physisch krank werden, man denen die Zukunftsperspektive nimmt etc. Darüber wird aus meiner Sicht viel zu wenig geredet.

Du kannst Leuten wie mir gerne vorwerfen, dass sie gewisse Sachen überdramatisieren, also bspw. Auswirkungen der Maßnahmen auf die Seelen der Kinder. Ich spekuliere ja auch nur und behaupte nicht, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ich hoffe im Gegenteil sehr stark, dass ich mich irre und das nicht so dramatisch ist und wir in den nächsten Jahren keinen massiven Anstieg an psychisch kranken Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen haben.
Aber wenn du mir vorwirfst, es ginge nur um mich, dann liegst du damit komplett daneben.


Antwort
Zitat
TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

Original von sarkozysyndrom
Warum reden eigentlich die selben Leute, die aus selbstsüchtigen Motiven (ICH werde schon nicht krank, wenn doch dann nicht schlimm, ICH weiß es besser als alle Experten und ICH entscheide alleine was in MEINEN Körper kommt denn es ist ja MEIN absolutes Menschenrecht so ignorant, kleingeistig und egoistisch wie möglich durch die Welt zu gehen) davon, die Gesellschaft wieder zu Vereinen und Jammern über spaltung und Stigmatisierung als Idiot? Die Gesellschaft sollte euch eigentlich den Mittelfinger zeigen, könnt euch euer geheuchel sonstwohin stecken.

Absolute Zustimmung.


Antwort
Zitat
matusow
Beigetreten: 24.10.2006

Original von sarkozysyndrom
Warum reden eigentlich die selben Leute, die aus selbstsüchtigen Motiven (ICH werde schon nicht krank, wenn doch dann nicht schlimm, ICH weiß es besser als alle Experten und ICH entscheide alleine was in MEINEN Körper kommt denn es ist ja MEIN absolutes Menschenrecht so ignorant, kleingeistig und egoistisch wie möglich durch die Welt zu gehen) davon, die Gesellschaft wieder zu Vereinen und Jammern über spaltung und Stigmatisierung als Idiot? Die Gesellschaft sollte euch eigentlich den Mittelfinger zeigen, könnt euch euer geheuchel sonstwohin stecken.

Das ist sehr gut :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

Original von Paxis

Original von Waaaghboss
Ich denke es wäre das beste für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn man nun endlich die Maßnahmen fallen lässt, den Notstand beendet und zum normalen Leben zurückkehrt.

Klingt bei dir ja so als ob die Maßnahmen dafür da wären und eingeführt wurden um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen?
Und wieso sieht das RKI und damit auch die virologische Medizin speziell für Deutschland die Sache anders als du und sind nicht dafür alle Maßnahmen fallen zu lassen?

Falls es so klingt war es nicht beabsichtigt.
Das RKI hat sich bisher schon sehr oft geirrt.
Es gibt insbesondere beim Thema Longcovid zig Studien die zu komplett unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Prognosemodelle lagen bisher auch schon oft daneben.
Es gibt demnach auch Länder die zu anderen Ergebnissen im Zuge der Maßnahmen kommen. Siehe z.B. GB, Dänemark, Schweden, Ungarn.
RKI seh ich als dem Grunde nicht als einzige und immer richtige Quelle an, sondern vielmehr als eine Sichtweise von vielen.
Auf die ganzen Kollateralschäden wird vom RKI auch nicht eingegangen.

@OnkelHotte: Wenn der Unterschied 0,3% sind dann wäre das was positives. In den Medien geisterte aber mal eine ganz andere Zahl herum.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Zu welchen anderen Ergebnissen kommen andere Länder denn? Und in wieweit ist das mit uns vergleichbar? Auf welche Kollateralschäden wird seitens des RKIs nicht eingegangen?


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Die Sachlage in den anderen Ländern ist auch anders. Wenn das RKI also in den anderen Ländern sitzen würde, dann würden sie auch eine andere Risikobewertung treffen. Von daher ist der Vergleich der Risikobewertung seitens des RKI hier nicht vergleichbar in dem man ein anderes Land heranzieht. Die Umsetzung oder Aufhebung von Maßnahmen ist eine politische Entscheidung. Auch die deutsche Politik könnte entgegen der Empfehlung des RKI einfach alle aufheben. Spielt also unterm Strich keine Rolle.

Welche sehr oft vorkommenden Irrtürmer des RKI gab es in der Vergangenheit denn und in wie fern haben die Einfluss auf die aktuelle Risikobewertung?
Unklarheiten bei Studien zu Longcovid werden doch vom RKI mit in die Risikobewertung eingebunden.

Welche andere Quelle, abgesehen vom RKI, besitzt denn einen so großen Stab an Menschen die gleichzeitig so weitgreifende Übersicht über verschiedene Statistiken und Daten haben die etwas vollkommen anderes für Deutschland empfiehlt?

Den Begriff "Kollateralschaden" halte ich hier aus verschiedenen Gründen für unangebracht und der Überdramatisierung dienend.
"bei einer militärischen Aktion entstehender [schwererer] Schaden, der nicht beabsichtigt ist und nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ziel der Aktion steht, aber dennoch in Kauf genommen wird"
Quelle: Googleanzeige die von Oxford Languages zur Verfügung gestellt wird

Es handelt sich hier nicht um eine militärische Aktion. Abgesehen davon kannst du hier den durch die Maßnahmen entstehenden Schaden der ungewollt entstanden sein soll überhaupt nicht so klar und "einfach" definieren wie bei einer militärischen Aktion. Dafür müsstest du unter anderem in eine alternative Realität blicken können.

Du müsstest nämlich viele dir unbekannte Variablen kennen:

  • Welcher Schaden wäre entstanden ohne Maßnahmen ab Zeitpunkt X? (Stichwort überlastetes Gesundheitssystem mit eventuellem Zusammenbruch der Wirtschaft)
  • Welcher Schaden wurde klar von den Maßnahmen herbeigeführt ab Zeitpunkt X?
  • Welche Schäden wurden nicht von den Maßnahmen sondern durch das verbreiten von Lügen, Halbwahrheiten, Verschwörungspanikmache und ähnlichem verursacht die du nun aber einfach den Maßnahmen zuschreibst?
  • Wie viel weniger Schäden hätte es durch die Maßnahmen gegeben wenn sich einfach auf die medizinische Expertise und dem Konsens verlassen worden wäre und wir schon vor längerem alle Menschen geimpft hätten die dies laut medizinischer Empfehlung hätten machen können? (da spielt der Punkt drüber noch mal mit rein)
  • Wie viel zeitiger hätte man Maßnahmen aufheben oder lockern können wenn der Punkt oben gegeben wäre und wie viel weniger Schäden wären dadurch durch die Maßnahmen verursacht worden?

Wenn du diese Infos alle objektiv besitzt dann kannst du auch abwägen ob die Maßnahmen mehr Schaden verursachen als die Krankheit an sich. Abgesehen davon gibt es denke ich noch mehr Punkte die mir gerade nicht einfallen. Macht aber auch nichts. Vollständigkeit ist hier denke ich nicht von Nöten um meinen Punkt zu unterstreichen. Für mich ist ziemlich klar, dass wir als Außenstehende es niemals so gut einschätzen könnten wie das RKI. Weil uns die Expertise, Daten und Humanpower fehlen.

Das RKI kann auch nicht in die Zukunft blicken und mit Sicherheit können die auch Fehler machen aber ich verstehe nicht wie man der Meinung sein kann, dass man es besser einschätzen kann als dieses Institut.


Antwort
Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

dieses Herumgereite auf der Impfquote finde ich schon sehr irritierend, mittlerweile ist die reale Impfquote bei über 80%. Etwas albern wenn Politiker dann von 66% reden und da einfach alle U18 und Nicht-Impffähigen drin sind.

Finde ab einem bestimmten Zeitpunkt (jetzt) muss alles geöffnet werden und halt jeder mit den Konsequenzen seiner getroffenen Wahl leben.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Dann auch an dich die Frage: Wieso bewertet das RKI das Risiko anders als du?
Und wieso reitest du auf der Impfquote rum wenn es nach wie vor um die mögliche regionale Überlastung der Intensivstationen geht? Das ist im übrigen der Grund warum das RKI die Maßnahmen immer noch empfiehlt und nicht weil die warten wollen bis sich die Impfquote X eingestellt hat. Wenn die Hospitalisierungsrate gering genug ist werden die Empfehlungen anders aussehen. Impfungen sind nur nach jetziger Datenlage die beste Möglichkeit um genau diese zu verringern. Daher pocht die Politik auf die Impfungen.

Hatte das ja schon mal angesprochen. Wenn man dafür ist alle Maßnahmen fallen zu lassen, die Experten aber eine andere Risikoeinschätzung treffen, na dann muss man sich darüber unterhalten wie man das Gesundheitssystem aufstockt und vor allem die Intensivstationen entlastet. So weit ich weiß fehlt es vor allem an Menschen die da arbeiten und nicht an Betten. Also sollte die Politik jetzt schon anfangen zu planen wie man Anreize schafft damit mehr Menschen, so schnell wie möglich, in diesen Bereich ausgebildet werden und dort arbeiten. So was bringt uns dann natürlich erst was in ein paar Jahren.


Antwort
Zitat
Sascha2911
Beigetreten: 05.10.2007

Woher kommen die 80%? Bitte erläutern!


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von Zivilist
[...]mittlerweile ist die reale Impfquote bei über 80%. Etwas albern wenn Politiker dann von 66% reden und da einfach alle U18 und Nicht-Impffähigen drin sind.

Ist Unsinn, was du schreibst:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquotenmonitoring.xlsx?__blob=publicationFile

Dem Virus ist es übrigens total egal, ob es für Kinder einen Impfstoff gibt oder nicht...


Antwort
Zitat
8Texman9
Beigetreten: 21.11.2008

Hey,

bin momentan in Vietnam und habe gerade die Einladung zum Impfen bekommen - Impfstoff: Vero Cell (Sinopharm)

Dieser ist laut erster Recherche in Deutschland nicht zugelassen.

Zähle ich trotzdem als "Geimpft" wenn ich mir den gebe und in paar Monaten nach Deutschland zurückkehre?

Oder muss man sich einen der zugelassenen Impfstoffe spritzen lassen um sich frei bewegen zu können?


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Muss ein hier zugelassener Impfstoff sein:
https://bogota.diplo.de/co-de/service/05-VisaEinreise/-/2415024

Impfnachweis: Nachweis über Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform (zum Beispiel gelber WHO-Impfpass). Die Impfung muss mit einem auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts genannten Impfstoff erfolgt sein (derzeit: AstraZeneca, Biontech/Pfizer, Johnson & Johnson oder Moderna).


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von Paxis
Dann auch an dich die Frage: Wieso bewertet das RKI das Risiko anders als du?

Gerade die Risikobewertung des RKI fand ich unterirdisch.

Das RKI am 11.12. 2020 erstmalig in der 2. Welle die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung als "sehr hoch" eingeschätzt und diese Einschätzung bis zum 31.5.2021 aufrechterhalten. Also war nach dieser groben Einschätzung des RKI die Gefährdung an diesen beiden Daten ähnlich hoch. Die Zahlen sprechen aber eine völlig andere Sprache. Mitte Dezember gab es keine Impfung, einen starken Anstieg von Neuinfektionen, einen kommenden langen Winter, eine Inzidenz von 156, eine Ü60 Inzidenz von 143 und 4.4k Patienten in intensivmedizinischer Behandlung Tendenz steigend.
Ende Mai hingegen sanken die Neuinfektionen stark, man hatte die Impfung, den Sommer vor der Tür, eine Inzidenz von 35 und bei den Ü60 von ~16 und 2,45k in intensivmedizinischer Behandlung Tendenz fallend.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Mai_2021/Archiv_Mai_2021.html;jsessionid=F1530E9C94DC2CA831755AC5635D0FB0.internet051?nn=13490888


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