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FidiFlush
Joined: 14.04.2009

Original von Syndra
@AC

Ja deine Ideen sind ziemlich gut, bist du auf die Sache mit dem Faktor auf Rentenanspruch selbst gekommen? Höre ich zum ersten Mal, das klingt gut und realistisch.

Also ich hau jetzt einfach mal meine grobe finanzielle Situation raus^^

Verdiene mittlerweile ca 2.5k Netto + ca 400 Zuschläge + meine Frau 450 Euro Job in der Pflege + Selbstständigkeit (Tagesmutter) ca 800 Euro + Kindergeld (3Stk) ca 600 Euro ergibt ganz grob im Monat was um die 4.5k Netto, schwankt mal hier und da wegen Feiertags und Sonntagszuschlägen. Weihnachtsgeld gibt´s auch.
Und damit fehlt es uns an nichts, fahren minimum 2 mal im Jahr in Urlaub, zahlen ein Haus ab und sparen jeden Monat einige Euros an.
Also ist Geld bei uns nicht das Problem, bin aber auch in ganz anderen Verhältnissen aufgewachsen und bin im Vergleich zu meiner Mutter früher richtig reich.

Und im Alter?
Die ganzen Zuschläge, 450Euro Job, Selbständigkeit, Kindergeld...bringt ja alles keine Rente. 2,5k x Rentensatz und damit mit 2 Personen im Alter auskommen ist nicht sehr prall. Selbst oder gerade mit Eigentum und ohne Miete, die Nebenkosten fressen alles auf.

Was in der Pflege verdient wird ist nach wie vor ein Witz. Die examinierten verdienen einigermaßen, die GPAs die sich krumm buckeln und die Läden am laufen halten z.B. in den Altenheimen weden nach wie vor mit Niedriglöhnen abgespeist.


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Zitat
mju12
Joined: 18.04.2006

Nach wie vor ist die Bezahlung in der Pflege nicht das Problem sondern die Arbeitsbedingungen! Daran muss gearbeitet werden.


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Zitat
topspit
Joined: 07.02.2008

@USA:

- Zustände in Krankenhäusern so wie in Italien
- Jeder 2te hat ne Waffe
- Amis ja mehr so "jeder-ist-für-sich-selbst-verantwortlich"- Mentalität

Spoiler


Antwort
Zitat
lastdayever
Joined: 16.04.2006

Vielleicht hat einer von euch ja besser verstanden, wie genau das mit der Ansteckung funktioniert. Deshalb ein paar Fragen dazu.

Sagen wir man fährt mit 4 Leuten eine Stunde lang Auto. Einer hat sich an diesem Tag irgendwo infiziert. Produziert er dann schon Viren und ist praktisch sofort infektiös?
Wir fahren zum Beispiel zu einer Veranstaltung, alle sind noch Corona-frei. Bei der Veranstaltung wird einer infiziert. Stecken sich die anderen dann bereits auf der Rückfahrt durch die Luft an? Steckt man sich dann bereits durch Umarmung an?

Anderes Beispiel. Ich gehe einkaufen, habe am Ende so 10-20 Produkte im Rucksack. Können da drauf Viren sein?
Soll ich also zuhause erst die Waren einräumen und dann Hände waschen? Schon, oder?
Also die eigene Hygiene ist soweit safe, ich frage mich nur wie gefährlich die Tatsache ist, dass die Viren angeblich bis zu Stunden oder Tage auf Oberflächen existieren können.


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Zitat
Praepman
Joined: 03.11.2006

So 100%ig weiß man das alles nicht. Aber ich denke folgendes kann man sagen:
1. Eine Ansteckung ohne Symptome gilt als sehr unwahrscheinlich (Einzelfälle werden diskutiert, aber so wie es aussieht hatten die allermeisten die jemanden angesteckt haben zumindest leichte Symptome). Bis zum eintreten erster Symptome dauert es so 48h (aber wohl auch manchmal bis zu max. 3 Wochen). Deine Autofahrten sind also sicher, mit oder ohne Umarmung.

2. Eine Übertragung durch Flächen gilt ebenso als sehr unwahrscheinlich. Corona ist ein behülltes Virus. Sobald das länger außerhalb des Körpers ist, wird es sehr schnell inaktiviert. Zumindest kennen wir das so von den meisten anderen behüllten Viren. Nur weil es noch auf der Oberfläche "existiert" heißt das lange nicht, dass man sich damit anstecken kann. Alle Sachen die du nach Hause gebracht hast sollten wahrscheinlich bis dahin sicher sein. Aber das bleibt etwas spekulativ.

Hauptansteckungsweg bleibt die Tröpfcheninfektion und die rasche Übertragung per Handschlag/etc. wo kurz vorher noch jemand reingehustet hat. Also insgesamt direkter Kontakt mit einem Menschen der Symptome hat. Andere Infektionswege sind möglich, aber wenn man sich die Infektionsketten so anschaut die wir nachvollziehen können (und das sind ja einige) wären die ziemlich nachrangig.


Antwort
Zitat
Tartarus
Joined: 29.10.2006

.

Am abend dann bei Omi und Opi zum bussi bussi und mit dem 70Jahrigen Nachbarn am Gartenzaun ein Bier getrunken und nächsten Monat dann bei diversen Beerdigungen. Leben am Abgrund


Antwort
Zitat
Praepman
Joined: 03.11.2006

Original von lostsoul

Original von Syndra
Will mal kurz meinen Senf zu den Problemen in der Pflege geben, weil immer gesagt wird, dass man da zu schlecht verdient.

Ich arbeite selbst als Pfleger in einer großen Einrichtung und muss sagen, wir alle verdienen hier absolut okay. Frisch ausgelernte Fachkraft, Single mit Vollzeitstelle bringt hier locker 1.7k Netto nach Hause, und das reicht doch völlig zum Leben. Alle 4 Jahre bekommen wir automatisch eine Lohnerhöhung um 200 Euro, ohne dass wir verhandeln müssen.
Krankenschwestern, welche nach Tarif bezahlt werden, verdienen sogar einen Ticken besser als ich. Wenn wir jetzt jeder KS 200 Euro mehr geben, sind sie doch immernoch jeden Tag völlig am Ende, weil wir jeden Tag so viel machen müssen, dass wir es realistisch überhaupt nicht schaffen können. In meiner Einrichtung gibt es zb einen ganz ganz enorm hohen Krankheitsbedingten Ausfall, sehr viele psychische Ursachen weil wir komplett verheizt werden.
Ich habe früher in der Fabrik gearbeitet als Industrieschreiner, da hab ich 1.1k Netto bekommen, DAS ist zu wenig zum Leben. Hier das Problem, dass es zwar eine "IG Holz" gibt, von der hat aber keine Sau je was gehört. So habe ich 8h am Tag ein Stück Holz in die Maschine geschoben, 7 Sekunden gewartet, das nächste Stück Holz - während mein Kumpel seine Ausbildung zeitgleich abgeschlossen hat, 8h am Tag ein Stück Metal in die Maschine schiebt, 7 Sek waret etc... IG Metal kennt man, er hat 1.7k Netto gehabt^^
Also was ich sagen will, Geld für Pflegekräfte ist nicht das Problem sondern der Fachkräftemangel - imo

1,7k Netto ist aber auch nicht so geil, dass ich mich dafür kaputt arbeiten möchte.

Hallo Syndra! Vielen Dank für deinen offenen Beitrag. Ich finde es bewundernswert, dass du so denkst und tatsächlich kenne ich diesen Standpunkt von mehreren Leuten aus der Pflege bei uns. "Die Bezahlung ist nicht das Problem, die Arbeitsbedingungen sind es".
Ich hab da viel drüber nachdenken müssen und am Ende des Tages komme ich immer wieder an den Punkt wo ich das nicht ganz so sehen kann und will. Die Bezahlung stimmt eben nicht und deswegen stimmen auch die Arbeitsbedingungen nicht. Wir brauchen eine adäquate Bezahlung für Menschen die so eine emotionale, geistige und teils auch körperliche Höchstarbeit jeden Tag vollbringen müssen, denn:

a) Ist es ein Anreiz diesen Beruf zu machen, wenn man weiß, dass man auch mit einer 30h Woche über die Runden käme ohne sich kaputt zu machen. Wir brauchen Leute die am Ende nicht sagen sie stellen sich lieber beim Daimler ans Band, weil sie da mit weniger Stress deutlich mehr verdienen. Man muss den Beruf attraktiv machen, damit man wieder genug Leute hat, die sich dann nicht für "ausreichend" Geld kaputt schuften.

b) Müssen wir unsere Mitarbeiter schonen und wie oben schon gesagt ist Teilzeit ein ganz wichtiger Kompensationsmechanismus für alle die sich das nicht mehr 40h in der Woche tags, nachts und am Wochenende antun können. Ältere Kollegen, Alleinerziehende, Junge Leute die noch was anderes als Arbeiten wollen... Der Krankenstand den du beschreibst ist ja überall standard.

c) Muss das Geld reichen, damit man ordentlich privat vorsorgen kann. Das Risiko für Berufsunfähigkeit ist einfach massiv erhöht.

d) wäre das eine Wertschätzung der Gesellschaft an diesen anspruchsvollen Job. Verantwortung sollte immer in einer gewissen Beziehung zur Entlohnung stehen und das tut es nicht

e) Wir brauchen den Nachwuchs, der auch bleibt. Und wenn so viele das nur als Sprungbrett nehmen oder nach 5 Jahren kein Bock mehr haben, dann bleibt bei den zufriedenen Idealisten wie dir noch mehr Arbeit hängen und irgendwann implodiert das System und es dauert Jahre da wieder gegen zu steuern.

"Ausreichend" DARF nicht der Anspruch sein!

Ganz unabhängig davon gehören Überstunden bezahlt. Finde es ein Unding, dass jemand >1000 Überstunden auf seinem Konto haben kann. Es sei denn er will das so (Altersfreistellung, etc). Aber diese perfide Hoffnunf des Arbeitgebers die vielleicht nie auszahlen zu müssen oder irgendwann zu kappen ist pervers.

Puh... Sorry für den OT Wall of Text, aber das Thema ärgert mich immer wieder und ich bin immer wieder beeindruckt wieviele gute Menschen es in dem Sektor gibt, die es so akzeptieren können


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Zitat
FidiFlush
Joined: 14.04.2009

Original von mju12
Nach wie vor ist die Bezahlung in der Pflege nicht das Problem sondern die Arbeitsbedingungen! Daran muss gearbeitet werden.

Wenn die Bezahlung erstmal besser wird, werden die Arbeitsbedingungen automatisch besser. Mehr Geld = mehr Personal.
Mit mehr Personal würde es schon mal bessere Dienstpläne geben die ja zum Teil aufgrund fehlendem Personal mehr als unmenschlich sind.


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pokahface
Joined: 23.11.2006

Irgendwie unglaublich was da gerade abgeht. War Anfang Januar bis Februar in Thailand und da hat die ganze Scheisse begonnen. Man muss sagen, dass die dort ziemlich schnell gehandelt haben und an vielen Orten Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt haben und man auch gescreened wurde. Dies geschah in einem random Einkaufszentrum. Aber keine Ahnung wie es jetzt dort aussieht.

Aber das das solche Wellen schlagen wird, hatte ich nicht gedacht. Noch mit Freundin gescherzt, dass ich alle Masken kaufen werde und dann mit Profit selle, ala AC.


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AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Original von BudSpencer8

Trump says U.S. will suspend all travel from Europe for the next 30 days

Scheint mir jetzt nicht wirklich so die beste Reaktion zu sein, das Virus ist sowieso schon in den USA.

Warum? In Europa ist das Virus unkontrolliert unterwegs in großer Menge und man sollte soviel wie möglich einstellen. Geschäftsbeziehungen kann man heute auch mal per Internet/Telefonkonferenz machen und Touristen sind auch nicht Überlebenswichtig. Ende Januar gegen China war ebenfalls richtig.

Deutschland fährt zaghaft immer mehr runter. Aber Einreisesperren haben wir immer noch nicht. Solange wir soviel Austausch haben, werden wir Corona nicht einigermaßen unter Kontrolle bekommen.


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fabi1602
Joined: 09.04.2008

Sky zeigt alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga vorerst im FreeTV. Ziemlich smart, damit nicht Hunderttausende in engen, verranzten Eckkneipen rumhängen :f_thumbsup:

€: sind wohl doch "nur" die Konferenzen

€2:
Noch kurz zur Situation in Polen: Dort wurden (bei 31 Fällen atm) sämtliche Schulen, Unis, Kinos, Museen und Theather geschlossen. Wer Kinder unter 9 Jahren hat, darf von der Arbeit fern bleiben. Außerdem ist es verboten die Kinder von den Großeltern betreuen zu lassen :coolface:


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Zitat
domano
Joined: 04.08.2006

Original von Praepman
So 100%ig weiß man das alles nicht. Aber ich denke folgendes kann man sagen:
1. Eine Ansteckung ohne Symptome gilt als sehr unwahrscheinlich (Einzelfälle werden diskutiert, aber so wie es aussieht hatten die allermeisten die jemanden angesteckt haben zumindest leichte Symptome). Bis zum eintreten erster Symptome dauert es so 48h (aber wohl auch manchmal bis zu max. 3 Wochen). Deine Autofahrten sind also sicher, mit oder ohne Umarmung.

2. Eine Übertragung durch Flächen gilt ebenso als sehr unwahrscheinlich. Corona ist ein behülltes Virus. Sobald das länger außerhalb des Körpers ist, wird es sehr schnell inaktiviert. Zumindest kennen wir das so von den meisten anderen behüllten Viren. Nur weil es noch auf der Oberfläche "existiert" heißt das lange nicht, dass man sich damit anstecken kann. Alle Sachen die du nach Hause gebracht hast sollten wahrscheinlich bis dahin sicher sein. Aber das bleibt etwas spekulativ.

Hauptansteckungsweg bleibt die Tröpfcheninfektion und die rasche Übertragung per Handschlag/etc. wo kurz vorher noch jemand reingehustet hat. Also insgesamt direkter Kontakt mit einem Menschen der Symptome hat. Andere Infektionswege sind möglich, aber wenn man sich die Infektionsketten so anschaut die wir nachvollziehen können (und das sind ja einige) wären die ziemlich nachrangig.

Thx, finde das mit flächen spannend, anfangs hieß es ja, dass sich das Virus sehr lang auf Flächen hält. Gibts dazu schon genauere Analysen?


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Zitat
MarcoH171
Joined: 24.06.2010

Original von domano

Original von Praepman
So 100%ig weiß man das alles nicht. Aber ich denke folgendes kann man sagen:
1. Eine Ansteckung ohne Symptome gilt als sehr unwahrscheinlich (Einzelfälle werden diskutiert, aber so wie es aussieht hatten die allermeisten die jemanden angesteckt haben zumindest leichte Symptome). Bis zum eintreten erster Symptome dauert es so 48h (aber wohl auch manchmal bis zu max. 3 Wochen). Deine Autofahrten sind also sicher, mit oder ohne Umarmung.

2. Eine Übertragung durch Flächen gilt ebenso als sehr unwahrscheinlich. Corona ist ein behülltes Virus. Sobald das länger außerhalb des Körpers ist, wird es sehr schnell inaktiviert. Zumindest kennen wir das so von den meisten anderen behüllten Viren. Nur weil es noch auf der Oberfläche "existiert" heißt das lange nicht, dass man sich damit anstecken kann. Alle Sachen die du nach Hause gebracht hast sollten wahrscheinlich bis dahin sicher sein. Aber das bleibt etwas spekulativ.

Hauptansteckungsweg bleibt die Tröpfcheninfektion und die rasche Übertragung per Handschlag/etc. wo kurz vorher noch jemand reingehustet hat. Also insgesamt direkter Kontakt mit einem Menschen der Symptome hat. Andere Infektionswege sind möglich, aber wenn man sich die Infektionsketten so anschaut die wir nachvollziehen können (und das sind ja einige) wären die ziemlich nachrangig.

Thx, finde das mit flächen spannend, anfangs hieß es ja, dass sich das Virus sehr lang auf Flächen hält. Gibts dazu schon genauere Analysen?

laut RKi geht man davon aus, dass sich das virus bei raumtemperatur ca. 4 tage auf flächen hält und auch noch ansteckend ist. (wurde vor ein paar tagen mal vom RKI president erwähnt)...analysen habe ich nicht gefunden


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Praepman
Joined: 03.11.2006

Hab gestern unseren Chefvirologen extra gefragt und er sagte, dass der Virus noch lang auf den Oberflächen nachweisbar ist. Über die ansteckungsfähigkeit sage das aber sehr wenig aus und er hält es für unwahrscheinlich, dass das ein relevanter Ansteckungsweg ist. Hat diese Einschätzung aber aus Daten von anderen Viren extrapoliert ...

Das RKI schreibt:
"Schmierinfektion: (1) Eine Übertragung durch Schmierinfektion ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, vermutlich spielt dies jedoch nur eine untergeordnete Rolle, da häufig Infektionsketten identifiziert werden konnten, die eher für eine direkte Übertragung, z.B. durch Tröpfchen, sprechen. (2) Es wurden bei COVID-19-Patienten PCR-positive Stuhlproben (3-5) identifiziert. Für eine Ansteckung über Stuhl müssen Viren vermehrungsfähig sein. Ein Nachweis vermehrungsfähiger Viren im Stuhl wurde bisher lediglich in einer kleinen Studie berichtet (6)."

Interessanterweise schreiben sie aber auch etwas tiefer:
"Von anderen human-pathogenen Coronaviren ist bekannt, dass sie auf unbelebten Oberflächen, wie Metall, Glas oder Plastik eine gewisse Zeit überleben können. Hierbei hängt die Überlebenszeit von weiteren Einflussfaktoren wie Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit ab (27-29). Während beispielsweise in einer Studie HCoV-229E auf Plastik bereits nach 72 Stunden seine Infektiösität verlor, blieb SARS-CoV-1 auf dem selben Medium bis zu sechs Tage infektiös (27). Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit von SARS-CoV-1 und SARS-CoV-2 ist für SARS-CoV-2 eine ähnliche Tenazität zu erwarten. Zur Inaktivierung sind Flächendesinfektionsmittel mit nachgewiesener begrenzt viruzider Wirksamkeit geeignet (29, 30). Desinfektionsmittel mit den Wirkbereichen begrenzt viruzid PLUS und viruzid können ebenfalls eingesetzt werden (30)."

Das Thema bleibt wohl erstmal kontrovers


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Dodekahedron
Joined: 05.04.2007

Irgendwie macht es Sinn, dass die Virusübertragung durch Oberflächen theoretisch möglich aber praktisch zu vernachlässigen ist. Die Übertragungsrate würde dann doch exorbitant höher sein als 2-3 pro Person. Kann man diesen Weg der Übertragung vielleicht mit der HIV-Übertragung durch Speichel vergleichen? Soll ja auch theoretisch möglich sein aber die Menge an Speichel, die dafür benötigt werden würde geht an die Liter.


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StrAAt
Joined: 23.07.2010

Unglaublich was es für Leute gibt


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Sascha2911
Joined: 05.10.2007

Original von Tartarus

.

Am abend dann bei Omi und Opi zum bussi bussi und mit dem 70Jahrigen Nachbarn am Gartenzaun ein Bier getrunken und nächsten Monat dann bei diversen Beerdigungen. Leben am Abgrund

Soviel zum Thema, es gibt keine Panik....


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Rubnik
Joined: 12.02.2006

Mal zum Thema fehlende Beatmungsgeräte: die lassen sich ja nicht so leicht in großer Zahl herstellen.
Sollte es denn nicht möglich sein, eine einfache Variante zu entwerfen die schneller bereitgestellt werden kann?
Kann doch nicht so schwer sein, einen automatischen Blasebalg zu konstruieren.
Zur Not mit ner Kurbel, an die man einen Angehörigen setzt...


Antwort
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Praepman
Joined: 03.11.2006

Original von Rubnik
Mal zum Thema fehlende Beatmungsgeräte: die lassen sich ja nicht so leicht in großer Zahl herstellen.
Sollte es denn nicht möglich sein, eine einfache Variante zu entwerfen die schneller bereitgestellt werden kann?
Kann doch nicht so schwer sein, einen automatischen Blasebalg zu konstruieren.
Zur Not mit ner Kurbel, an die man einen Angehörigen setzt...

Erinnert mich an die Geschichten der älteren Schwestern bei uns. "Damals auf der alte F [Anm: ehemalige Intensivstation], haben wir noch die ganze Nacht zwischen 2 Patienten gesessen und einen links und den anderen rechts per Hand bebeutelt. Und wenn man sich kurz nen Kaffee holen wollte, dann ist die Sauerstoffsättigung halt mal auf 50% runter gegangen und dann hat man weiter gebeutelt."

Man kann recht gut viele Patienten manuell beatmen. Das Problem wird sein, dass wir es mit einer deutlich geschädigten Lunge zu tun hätten, die besondere Beatmungsformen benötigten. Zumindest im Idealfall. Ich gebe dir aber recht, dass das besser als nichts wäre!


Antwort
Zitat
Penishaubize
Joined: 04.06.2006

Original von Rubnik
Sollte es denn nicht möglich sein, eine einfache Variante zu entwerfen die schneller bereitgestellt werden kann?
Kann doch nicht so schwer sein, einen automatischen Blasebalg zu konstruieren.
Zur Not mit ner Kurbel, an die man einen Angehörigen setzt...

Naja schon. Du musst die Dinger ja auch auf irgendeine Luftvolumen einstellbar machen, das da in die Lunge gepumpt wird sowie diesen ziemlich genau regeln. Ein falsch eingestelltes oder ungeregeltes Beatmungsgerät ist evtl. besser als nicht, aber auch nicht so supi. Insbesondere, da das ja nicht nur 1-2 Stunden, sondern ggf. einige Tage überbrücken muss.


Antwort
Zitat