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Snookz
Joined: 13.06.2008

Du bist halt so krass in deiner Blase. Die Zahlen stagnieren aktuell eher oder steigen leicht, wody hat die Quellen geliefert.
Was du behauptest, ist objektiv falsch.
Im Übrigen hat sich wody explizit und wortwörtlich für einen harten Lockdown jetzt ausgesprochen. Wo verharmlost er?


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jimbo0602
Joined: 13.11.2011

NRW will die kontaktbeschränkung an Weihnachten nicht lockern. Bin gespannt ob sich jemand verbieten lässt zur Familie zu fahren.


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Dielemma
Joined: 07.12.2006

Klar gibt es gerade wieder einen Anstieg: Er fasst das jeden Morgen übersichtlich zusammen.


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jimbo0602
Joined: 13.11.2011

Es wird jeden Tag von soviele neuinfektionen berichtet. Wäre es nicht hilfreicher und etwas beruhigender für die Masse wenn man nur die neu Einlieferung in Krankenhäusern melden würde? 30k neue hört sich viel an aber wieviele. Davon geht es eigentlich recht gut ?


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schmandbacke
Joined: 26.10.2007

wir hatten ja echt wochenlang eine absolute seitwärtsbewegung und während der zeit sind die maßnahmen ja nur strenger geworden. meint ihr man kann es sich so einfach machen und es aufs shoppen schieben? vor 2 wochen war black friday und black week, danach das ganze weihnachtsgeschäft schon und auf einmal gehen die zahlen doch wieder nach oben. ist nur ne frage, keine behauptung :)


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domano
Joined: 04.08.2006

Original von rmsds
Grippesaison 2017/2018 gab es

334.000 Grippefälle, davon mussten
60.000 im Krankenhaus behandelt werden.
25.000 Menschen sind gestorben.

Grippesaison aktuell
147 Grippefälle
0 im Krankenhaus
0 Tote

***Quelle RKI

Fazit: Die Menschen, die an Corona gestorben sind, wären ohne Corona an Grippe gestorben.

Wenn man Deiner Argumentation folgt sind die Maßnahmen extrem effektiv, wenn es jeden Grippetoten verhindert. Und zeigt wie "schlimm" Corona wirklich ist, da es dort das Sterben nicht verhindert. Zudem könnte man sich ausmalen wie viele Corona Tote wir hätten, wenn es keine Maßnahmen gibt.

Einfach mal bissl Querdenken :)


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wahnfried
Joined: 29.08.2007

Original von krong

Original von rmsds
Fazit: Die Menschen, die an Corona gestorben sind, wären ohne Corona an Grippe gestorben.

Mit dem Unterschied, dass es gegen Grippe ne Impfung gibt.

Wir sind jetzt wieder bei der Argumentation angekommen, dass an Corona eh nur Alte sterben. Ich finde das schwierig und bin froh, dass die breite Masse unserer Gesellschaft auch die Alten schützen will...

Das würde die Auffassung ja unterstützen, das Corona kaum oder nur unerheblich "tödlicher" und gefährlicher ist als eine "schwere" Grippe. Denn die Zahlen bei Grippe wären ja vermutlich dann höher, wenn es keine Impfung geben würde.

Und nein Domano, diese Schlussfolgerung ist so nicht zwingend. Was an Corona erheblich schlimmer als bei der Grippe ist, ist offensichtlich die wesentlich "leichtere" Übertragbarkeit in Verbindung mit der Tatsache, dass ein Grippeinfizierter während der Zeit der höchsten Übertragbarkeit hauptsächlich im Bett liegt, während die symptomlosen Coronakranken weiter rumlaufen und andere anstecken.


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shaddiii
Joined: 05.04.2009

Original von Wody
Komplett abschirmen geht natürlich nicht, aber gut genug schützen schon, wie es gerade Tübingen vormacht.

Ich glaube die Schwierigkeit in diesem Thread ist, dass manche Diskussionen einfach alle paar Wochen neu auftauchen und es für die die seit längerem hier aktiv sind einfach anstrengend ist. Natürlich mag dann auch keiner mal nachlesen, was vor Monaten hier geschrieben wurde, sondern die Diskussion wird neu gestartet.

Die Isolation von Älteren macht natürlich gedanklich erstmal Sinn. Das Problem ist aber die landesweite Umsetzung. Es gab einige Artikel und auch eine längere Passage im NDR-Podcast, die das näher erläutert haben. Der alte Teil unserer Bevölkerung ist einfach zu groß und zu verteilt, als dass wir einen Schutz wirklich garantieren könnten.

Selbst ohne Corona-Leugner (die es ja durchaus auch bei den Senioren gibt) und die Nichteinhaltung von Regeln (beispielsweise eine Altenpflegerin auf einem illegalen Rave) ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Es reicht ja schon eine infizierte Person in seinem Seniorenheim und zack geht die Welle rum. Zudem ist eine so lange Isolation für alte Menschen ebenfalls sehr schwierig. Wir reden ja nicht von zwei Wochen, sondern mehreren Monaten oder länger.

Original von AyCaramba44

Original von sarkozysyndrom
Es geht hier um Tatsachen, nicht um Meinungen. Warum bin ich unsachlich? Und es ist kein persönlicher Angriff, wenn ich jemanden als verharmloser bezeichne, wenn er sagt, dass die "Zahlen nicht stark steigen" - das ist objektiv einfach falsch. Ob sie exponentiell steigen ist dabei übrigens durchaus möglich, das muss man in den nächsten Tagen sehen. Ein starker Anstieg im Vergleich zur Entwicklung in den letzten Wochen ist auf jeden Fall gegeben.

Vielleicht sieht du unter einem starken oder gar exponentiellen Anstieg auch einfach etwas anderes? Einen exponentiellen Anstieg haben wir definitiv nicht nach entsprechender Definition.

Ob stark oder nicht ist vermutlich einfach subjektive Bewertung. Exponentielle Zahlen scheinen wir nicht zu haben, egal bei welchem Wert.

Es ist aber schon beängstigend, dass die freien Intensivbetten stetig immer weniger werden. Anfang Oktober waren wir bei täglich um die 9000 freien Betten, Anfang November bei etwa um die 7000 freien Betten. Am 01.12. waren es 5461 freie Betten und heute sind es 4661und damit 74 weniger als gestern. Die Zahl neuer Covid-19 Intensivpatienten ist von gestern auf heute auch wieder um 2% gestiegen. Der letzte Tag mit einem kurzen Rückgang war der 14.11..


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topspit
Joined: 07.02.2008

@shaddiii:

Wody hat sich mit seinem Vorschlag auf Tübingen bezogen, ich gehe davon aus er meinte, dass es Tübingen in Pflegeheimen keinen große Ausbrüche gibt. Dass wir nicht Querbeet durch die Gesellschaft ALLE Alten und Risikogruppen schützen können ist bei den meisten hier anerkannt.

Aber es wäre schon mal ein riesen Schritt Richtung weniger Corona-Tote und Intensivbettenentlastung wenn wir es wenigstens hinkriegen würden die Risikogruppen zu schützen wo es relativ einfach ist, da sie alle in einem Gebäude wohnen und man die Eingänge sowie die grundsätzliche Versorgung regulieren kann.

Edit:

Habe mich getäuscht. Tübingen hat tatsächlich eine "Alten-Strategie":
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Corona-Massnahmen-Tuebingen-macht-es-besser-und-schuetzt-seine-Alten-id58706236.html

Cliffs:

- Menschen jenseits der 60 müssen dort nicht mehr mit Bussen und Bahnen fahren, sondern können sich zum Nahverkehrstarif ein Taxi rufen
- das Gesundheitsamt verteilt in großem Stil die deutlich besseren FFP-2-Masken an Senioren
- in den Supermärkten der Stadt können ältere Kunden dank spezieller Einkaufszeiten mit weniger Gedränge an den Vormittagen vergleichsweise sicher einkaufen
- einer konsequenten Teststrategie in Heimen und mobilen Pflegediensten


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schmandbacke
Joined: 26.10.2007

Original von shaddiii
Die Isolation von Älteren macht natürlich gedanklich erstmal Sinn. Das Problem ist aber die landesweite Umsetzung. Es gab einige Artikel und auch eine längere Passage im NDR-Podcast, die das näher erläutert haben. Der alte Teil unserer Bevölkerung ist einfach zu groß und zu verteilt, als dass wir einen Schutz wirklich garantieren könnten.

ganz ehrlich, das ist jetzt nach 9 monaten noch immer der selbe schnack wie am anfang der pandemie. das bis jetzt so gut wie nix passiert ist um das problem zumindest einzudämmen ist doch n witz und kann kein argument sein. niemand fordert hier 100%igen schutz, den wird es niemals geben. aber wenn du 80% hinbekommst dann entspannt sich die situation extrem. und wer sagt denn das man die alten komplett isolieren muss, auch da könnte man schon so viel ausprobiert haben. dieser komplette abwatschen von schnelltests der regierung zb ist da null hilfreich, ja sie sind ne momentaufnahme und nicht 100% genau, aber bestimmt sehr viel besser als sie granicht einzusetzen. man hatte ewig zeit was in bewegung zu setzen und hat sich auf kontaktvermeidung ausgeruht.
das die politiker jetzt die ganzen toten beklagen ist fast blanker hohn.


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rmsds
Joined: 29.08.2018

Mir kommt es so vor, als hätten hier einige Leute Probleme mit großen Zahlen.

In Deutschland sterben jedes Jahr knapp 1 Mio. Menschen. Ob davon jetzt 21.000 Corona-Positiv waren, ist doch völlig Latte.
Selbst wenn in einem Jahr mal doppelt so viele Menschen sterben würden als sonst, wäre das nun nicht sooo dramatisch.

Alte Menschen haben auch überhaupt kein Problem damit, zu sterben. Sie wollen nur nicht qualvoll sterben. Sie müssen es aber, weil unser Gesundheitsminister es so will (trotz gegenteiliger Rechtsprechung)

Btw...jeder zweite Covid-Patient, der auf der Intensivstation landet, stirbt innerhalb weniger Wochen qualvoll.
Danke Spahn.

Und nein, ich bin kein Corona-Leugner. Und seit Monaten halte ich mich an die empfohlenen Maßnahmen.
Impfen lassen werde ich mich aber nicht.


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Siedepunkt
Joined: 08.10.2008

Es gibt Gerüchte, dass ein harter Lockdown bundesweit bereits am kommenden Montag beginnen soll.


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meistermieses
Joined: 31.12.2006

Ist ein bisschen wenig Vorlaufszeit.


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shaddiii
Joined: 05.04.2009

Original von schmandbacke

Original von shaddiii
Die Isolation von Älteren macht natürlich gedanklich erstmal Sinn. Das Problem ist aber die landesweite Umsetzung. Es gab einige Artikel und auch eine längere Passage im NDR-Podcast, die das näher erläutert haben. Der alte Teil unserer Bevölkerung ist einfach zu groß und zu verteilt, als dass wir einen Schutz wirklich garantieren könnten.

aber wenn du 80% hinbekommst dann entspannt sich die situation extrem.

Was genau sind denn diese 80%? Einzelpersonen? Pflegeheime?
Genau hier liegt doch die Schwierigkeit. Und klar ist das derselbe Schnack, es hat sich ja auch nicht geändert.

Original von schmandbacke
und wer sagt denn das man die alten komplett isolieren muss, auch da könnte man schon so viel ausprobiert haben. dieser komplette abwatschen von schnelltests der regierung zb ist da null hilfreich, ja sie sind ne momentaufnahme und nicht 100% genau, aber bestimmt sehr viel besser als sie granicht einzusetzen. man hatte ewig zeit was in bewegung zu setzen und hat sich auf kontaktvermeidung ausgeruht.
das die politiker jetzt die ganzen toten beklagen ist fast blanker hohn.

Kannst du das Abwatschen der Schnelltests erläutern? Vielleicht fehlt mir da Input. Beispielsweise unter https://www.senioren-ratgeber.de/Coronavirus/Corona-Schnelltests-fuer-Pflegeheime-560909.html steht, dass Krankenkassen die Schnelltests in Pflegeheimen seit Mitte Oktober bezahlen.

Und ist das wirklich Sache der Regierung? Soweit ich weiß entscheiden zu weiten Teilen doch Länder, Städte / Kreise (siehe Tübingen) und teilweise die Einrichtungen selber, welche Maßnahmen sie ergreifen. Ganz tatenlos ist der Staat dennoch nicht, siehe kostenlose FFP2-Masken für alle Risikogruppen ( https://rp-online.de/panorama/coronavirus/kostenlose-ffp2-masken-diese-risikogruppen-erhalten-masken-vom-staat_aid-55103607).


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Snookz
Joined: 13.06.2008

Also ich war mit Frau und Kind von Dienstag früh bis gestern Nachmittag im Krankenhaus. Da wurden auch Schnelltests eingesetzt und es gab viele Coronapositive auf der Station, wo wir lagen. Als das herauskam wurden wir auch verlegt, da wir aktuelle negative Tests hatten.
Am Montag und Dienstag wurde die gesamte Belegschaft des Krankenhauses getestet.

Kann gerne heute Abend mal meine Eindrücke schildern, ist mir am Handy zu anstrengend. Aber vorab: Entspannt ist die Situation in den Krankenhäusern aktuell überhaupt nicht. Die kriechen alle auf dem Zahnfleisch.


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meistermieses
Joined: 31.12.2006

Ja, aber überleg mal wie lange das gedauert hat. Auf die Idee hätte man schon spätestens im Mai kommen können/müssen, dass man durch relativ einfache und verhältnismäßig kostengünstige Maßnahmen die Risikogruppen schützen kann.


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shaddiii
Joined: 05.04.2009

Im Mai gab es doch noch gar keine Schnelltests. Auf welche sonstigen Maßnahmen beziehst du dich? Und wer steht da in der Verantwortung, Bund, Bundesland, Stadt oder Einrichtung?


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klaus8003
Joined: 28.08.2006

Zur Genauigkeit der Schnelltests:

https://www.diepresse.com/5909156/jeder-zweite-positive-antigentest-in-wien-war-falsch-positiv
106 Antigentests zeigten an den ersten beiden Tagen der Wiener Massentests eine Infektion an. Bei 61 davon wurde das Ergebnis nicht bestätigt.

Finde das nicht gerade vertrauensfördernd und das mindert hier in AUT die Teilnahmebereitschaft an den Massentests mMn doch sehr stark.


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Snookz
Joined: 13.06.2008

Um die Schuldfrage geht es doch gar nicht. Selbst wenn die Politiker da nichts zu melden hätten, hätte es mindestens Signalwirkung und würde das Thema in den Fokus rücken. Tübingen macht es doch vor. Wenn die OBs anderer Städte das nicht wollen, kann die Regierung bzw. die Politiker, die bei dem Thema ständig im Rampenlicht stehen, auch ohne Weisungskompetenz Druck aufbauen.
Trump konnte auch niemandem befehlen, sich Desinfektionsmittel zu spritzen, passiert ist es trotzdem, einfach weil er es ins Gespräch gebracht hat.

Ich hätte zB Null Probleme damit, bestimmte Zeitfenster fürs Einkaufen für ältere Menschen freizuhalten, damit die in Ruhe, ohne Stress und mit möglichst wenig Gedränge ihre Einkäufe erledigen können.


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Wody
Joined: 23.01.2007

Original von shaddiii
Im Mai gab es doch noch gar keine Schnelltests. Auf welche sonstigen Maßnahmen beziehst du dich? Und wer steht da in der Verantwortung, Bund, Bundesland, Stadt oder Einrichtung?

Die Antigen Schnelltest, mit denen man eine Corona Infektion nachweisen kann, gibt es bereits ab Mai. Die Bundesregierung hat versäumt, diese in großem Umfang zu bestellen und deren Herstellung zeitnah zu fördern.
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus221873804/Corona-Ausweg-aus-dem-Lockdown-Das-spaete-Interesse-der-Bundesregierung-an-Schnelltests.html
https://www.welt.de/politik/deutschland/article221860010/Corona-Schnelltests-Die-Bundesregierung-hat-die-Chance-verschlafen-Lockdowns-zu-vermeiden.html


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