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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Ja verwunderlich, dass der Biontech CEO mehr Impfstoff seines Unternehmens an Europa verkaufen möchte.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von Penishaubize
Ja verwunderlich, dass der Biontech CEO mehr Impfstoff seines Unternehmens an Europa verkaufen möchte.

Es geht im Interview doch nicht um die bestellte Menge sondern über den Zeitpunkt. Und da ist es in der Tat verwunderlich, dass man nicht im Juli wie zB die USA sondern erst im November Impfstoff von Biontech, einer deutschen Firma, bestellt hat.

Die EU ist bei sowas einfach zu langsam. Sowas wie eine zeitige Impfstoffbestellung, die tausende Leben retten kann, gehört nicht an die EU delegiert sondern von Deutschland selber gemacht. Denn das Problem bei der EU ist auch, dass jetzt niemand weiß wer für die Entscheidung verantwortlich ist.

Als das Virus in China ausgebrochen ist gab es keinen Einreisestopp oder irgendeine Strategie von Seiten der EU aus. Man erinnere sich noch an Anfang März, wo von der Leyen Greta im EU Parlament empfangen hat, obwohl schon ein Besuchsverbot für das EU Parlament bestanden hat. Das zeigt ganz deutlich, dass dort falsche Prioritäten gesetzt wurden.
Dann wurde die Impfstoffbestellung verschlafen und auch bei der Zulassung dauert es durch die EU deutlich länger als in anderen Ländern wie zB England oder den USA.


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Impfstrategie für Industrieländer ist eigentlich relativ easy:

300-500% bei den aussichtsreichsten Kandidaten zum Frühstmöglichen Zeitpunkt bestellen.

Dann setzt sich ein Kandidat durch und die übrigen Dosen gibt man an ärmere Länder ab.

Bei 80Mio Einwohner kostet das (500%) ~10Mrd (20€ x 80 Mio x 5)

Ein lockdown kostet uns pro Monat ~10Mrd.

Ist eigentlich recht simpel. Hier kann man der Regierung imho zurecht ankreiden dass sie durch das Auslagern an die EU wichtige Zeit „verspielt“ hat die am Ende Geld, Menschenleben und natürlich auch Einschränkungen kosten wird.


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Zitat
DrKaputnik
Beigetreten: 12.02.2006

Wie viel Zeit haben wir denn dadurch realistisch verloren?


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Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

20 Millionen Impfungen, wenn wir es organisatorisch hinbekommen, bis August.
50 Millionen wären bis dahin durchaus machbar gewesen und damit ausreichend für Herdenimmunität.
Pandemieauswirkungen damit um 8-12 Monate verlängert und unzählige Menschenleben gekostet.

„Ich halte die derzeitige Situation für grobes Versagen der Verantwortlichen“, sagte Frauke Zipp WELT. „Vor Kurzem gab es noch offizielle Totengedenken, jetzt zählt offenbar nicht mehr jeder Tag, an dem Menschenleben gerettet werden könnten. Jetzt wird Geduld eingefordert.“

"Andere Länder wie die USA, Großbritannien, Israel und Kanada seien so verfahren, so die Professorin – und könnten nun wohl schon im Frühjahr einen großen Teil ihrer Bevölkerung geimpft haben. Auch in Deutschland könne bei genügend verfügbarem Impfstoff eine Durchimpfung von 60 Prozent der Bevölkerung in zwei bis drei Monaten gelingen, glaubt Zipp: „Als langjährig molekularbiologisch forschende Medizinerin kann ich auch sagen, dass eine Impfstoffproduktion – besonders der RNA-Impfstoffe – in diesem Umfang für EU-Länder ebenso möglich gewesen wäre.“

Welt: "Versagen der Bundesregierung"


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von DrKaputnik
Wie viel Zeit haben wir denn dadurch realistisch verloren?

Weiß ich nicht. Wenn Israel bei 50% ist können wir ja mal die Zeit stoppen bis wir bei 50% sind.


Antwort
Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Da wurden aber die anderen Impfstoffe noch nicht hinzugerechnet?!

Moderna wird ja nächste Woche zugelassen. Danach dann Astrazeneca. Im Februar sollte dann Johnson&Johnson und Curevac folgen.

Aber trotzdem schon ziemlicher Fail, Israel hat im März sicher schon ne Herdenimmunität :f_rolleyes:


Antwort
Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Original von soulfly187
Da wurden aber die anderen Impfstoffe noch nicht hinzugerechnet?!

Moderna wird ja nächste Woche zugelassen. Danach dann Astrazeneca. Im Februar sollte dann Johnson&Johnson und Curevac folgen.

Aber trotzdem schon ziemlicher Fail, Israel hat im März sicher schon ne Herdenimmunität :f_rolleyes:

Bei der Pandemie geht es um Schnelligkeit. Infektionsgeschehen wird gegen April abflachen. Das Gros der Infektionen passiert gestern, heute, morgen. Wir haben uns den meisten Impfstoff aber erst zur nächsten Hochsaison (nächsten Herbst) gesichert.


Antwort
Zitat
nemesis0381
Beigetreten: 25.12.2014

Original von topspit

Original von DrKaputnik
Wie viel Zeit haben wir denn dadurch realistisch verloren?

Weiß ich nicht. Wenn Israel bei 50% ist können wir ja mal die Zeit stoppen bis wir bei 50% sind.

Jo, aber Israel hat ja früher angefangen und weniger Einwohner.

Hier auch mal ein kleiner Artikel den ich gefunden habe.

Link Text...

Modell nach deutschem System

Professor Arnon Afek, Vize-Direktor des Schiba-Krankenhauses bei Tel Aviv, sieht verschiedene Gründe für den besonders erfolgreichen Ablauf der Impfkampagne in Israel. „Erstens haben wir ein sehr starkes öffentliches Gesundheitssystem, mit Krankenversicherung für alle Bürger“, sagt der ehemalige Generaldirektor des Gesundheitsministeriums. Das Modell basiere auf dem deutschen System, mit Krankenkassen und Krankenhäusern. „Die deutschen Juden, die nach Israel emigrierten, haben es mitgebracht und hier eingerichtet.“ Außerdem sei Israel ein hochtechnologisches Land mit weltweit führender medizinischer Ausrüstung und ausgezeichneten Lagerungsmöglichkeiten für den Corona-Impfstoff.

Zudem seien die Israelis ein sehr engagiertes, wendiges Volk, das schnell und effektiv auf Krisensituationen reagieren könne, sagt Afek. Viele Krankenschwestern blieben etwa oft nach Dienstende freiwillig für eine weitere Schicht, um noch mehr Menschen impfen zu können. „Alle sind gemeinsam in den Krieg gezogen - den Krieg gegen das Coronavirus.“

Israel zahlt höheren Preis

Nach Medienberichten zahlt Israel für den Biontech-Pfizer-Impfstoff einen 40 Prozent höheren Preis als die USA, gegenüber Europa sei die Differenz sogar noch größer. Demnach zahlt Israel umgerechnet fast 23 Euro für eine Dosis, nach einer versehentlich von der belgischen Finanzstaatssekretärin Eva De Bleeker veröffentlichten Liste kostet eine Dosis in Europa nur 12 Euro.

Zweimal Geimpfte sollen schon von Mitte Januar an einen „grünen Pass“ erhalten, der ihnen verschiedene Freiheiten gewährt. Wie etwa die Befreiung von der Quarantänepflicht für Staatsbürger bei der Einreise nach Israel oder bei Kontakt mit einem Corona-Infizierten.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

@nemesis:

Das Argument mit der Größe ist nur bedingt gut. Wir haben ja sehr starke dezentrale Strukturen in Form der Bundesländer.

Ich sage ja nicht, dass unsere BR „total versagt“ hat. Ich sage nur, man hätte es schneller machen können und nur das muss sie sich vorwerfen lassen. Mehr nicht.


Antwort
Zitat
camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007

Lauterbach äußert sich auch zum Versagen bei der Impfstoffbeschaffung:

Bei der bisherigen Impfstrategie sieht er deutliche Defizite. Dass Europa so wenig von dem amerikanischen Impfstoff von Moderna gekauft habe, sei sehr bedauerlich. »Schon sehr früh war klar, dass der Moderna-Impfstoff sehr stark wirkt und in Hausarztpraxen verwendet werden könnte«, sagte Lauterbach. Weil so wenig davon bestellt worden sei, werde der Moderna-Impfstoff wohl auch bei einer zeitnahen Zulassung keine Rolle spielen. Außerdem könnte man jetzt schon weiter sein, wenn Deutschland selbst oder die EU von vornherein mehr Dosen des bereits zugelassenen Impfstoffs der Mainzer Firma Biontech bestellt hätte, so Lauterbach.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-news-am-samstag-rki-registriert-12-690-neuinfektionen-a-ecf24504-dfdf-4558-a4b8-93850faaa6b5

Auch wenn ich ihm zustimme, hätte er als Mitglied einer der Regierungsparteien vielleicht lieber mal mehr Einfluss auf die Entscheidungen nehmen sollen, als gefühlt sich nur noch mit Interviews hervorzuheben.


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Original von nemesis0381

Zudem seien die Israelis ein sehr engagiertes, wendiges Volk, das schnell und effektiv auf Krisensituationen reagieren könne, sagt Afek. Viele Krankenschwestern blieben etwa oft nach Dienstende freiwillig für eine weitere Schicht, um noch mehr Menschen impfen zu können. „Alle sind gemeinsam in den Krieg gezogen - den Krieg gegen das Coronavirus.“

Während hier in Deutschland Jens Spahn noch rummeckert, wie denn ein Altenheim in Sachsen es wagen könne, einen Tag zu früh anzufangen, weil dann ja keine Bilder geschossen werden können, wie der Bürgermeister doch den ROllstuhl der ersten Patientin höchstpersönlich schiebt.

Die Kritik, die ich hier seit einiger Zeit schon äußere, wird ja inzwischen auch immer lauter. Deutschland und die EU haben es verkackt. Die EU ist mal wieder ihrem Ruf als überbürokratisches, unflexibles Monster nachgekommen. Scheinbar scheint die EU ja unter Druck Frankreichs vor allem auf Sanofi gesetzt zu haben, deren Impfstoff halt nicht funktioniert hat.

Wenn am Ende sogar eine Regierung Trump einen besseren Job gemacht hat als die EU, dann ist das nur noch traurig.

Man kann natürlich sagen, man sollte nicht alle Eier in einen Korb legen, ist eine durchaus nachvollziehbare Herangehensweise, aber dass man als EU wirklich erst im November bei Biontech bestellt, ist wirklich nicht nachvollziehbar.

Und wenn diese Aussage wirklich stimmt: "Die EU bestellt 300 Millionen Dosen, ein Angebot von Biontech zu einer größeren Bestellmenge soll sie aber abgelehnt haben." (Quelle https://www.focus.de/politik/ausland/saeulen-brachen-weg-sanofi-desaster-und-biontech-missachtung-wie-die-impf-strategie-der-eu-zusammenfiel_id_12827022.html) dann ist das nur noch ein großflächiges, unerklärliches Versagen.

Langsam fragt man sich schon, ob UK sich mit dem Brexit nicht doch einen Gefallen getan hat. Dass UK bei dem Pandemiehandling vorher verkackt hat, ist klar, das muss hier keiner anführen. Aber zumindest was die Impfungen angeht, macht UK hier ohne den Ballast der EU einen besseren Job .


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Original von camaro3377
Lauterbach äußert sich auch zum Versagen bei der Impfstoffbeschaffung:

Bei der bisherigen Impfstrategie sieht er deutliche Defizite. Dass Europa so wenig von dem amerikanischen Impfstoff von Moderna gekauft habe, sei sehr bedauerlich. »Schon sehr früh war klar, dass der Moderna-Impfstoff sehr stark wirkt und in Hausarztpraxen verwendet werden könnte«, sagte Lauterbach. Weil so wenig davon bestellt worden sei, werde der Moderna-Impfstoff wohl auch bei einer zeitnahen Zulassung keine Rolle spielen. Außerdem könnte man jetzt schon weiter sein, wenn Deutschland selbst oder die EU von vornherein mehr Dosen des bereits zugelassenen Impfstoffs der Mainzer Firma Biontech bestellt hätte, so Lauterbach.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-news-am-samstag-rki-registriert-12-690-neuinfektionen-a-ecf24504-dfdf-4558-a4b8-93850faaa6b5

Auch wenn ich ihm zustimme, hätte er als Mitglied einer der Regierungsparteien vielleicht lieber mal mehr Einfluss auf die Entscheidungen nehmen sollen, als gefühlt sich nur noch mit Interviews hervorzuheben.

Lauterbach macht für mich in der ganzen Situationen einen Top Job. Grundsätzlich hast du recht, dass eine Regierungspartei mehr leisten muss, aber wir reden hier immer noch von der SPD, die für dumme Entscheidungen bekannt ist.

ich glaube, dass Lauterbach einfach nicht mehr machen kann bzw. nicht mehr Einfluss nehmen kann


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JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Es ist hat auch absolut unverständlich - Da schürt man enorme Rettungspakete, vergibt Milliarden an Subventionen und organisiert riesige Vermögenstransfers innerhalb der EU und fängt dann gerade beim Impfstoff an zu knausern.

Das passiert halt, wenn man nur Schulterzuckend hinnimmt, dass eine Versagerin wie V.d.Leyen ins höchste europäische Amt wegbefördert worden ist.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Naja, wenn wir den höchstens Preis bezahlt hätten, dann wäre man nachher auch kritisiert worden. Letztendlich gibt es ja die Menge X an Impfstoff und der wird nur teuer, weil jeder der Erste sein will. Egal aber wer der Erste ist, es werden insgesamt nicht mehr oder weniger geimpft. Auch bei der Zulassung sehe ich wenig Probleme. Es ging einfach alles so schnell mit der Entwicklung und entsprechend sollte man dann auch eine ordentliche Zulassung gewährleisten. Der 2-3 Wochen frühere Impfbeginn in den USA war eben ein netter zusätzlicher Test an Menschen. Wäre da etwas schief gegangen, hätten wir uns über die 2-3 Wochen gefreut.

Letztendlich muss sich das jetzt einspielen und in den nächsten 2-3 Monaten wird es wenig Entspannung geben. Egal ob 2-3 Wochen vorher oder früher losgeimpft worden wäre. Wichtig ist, dass wir zum nächsten Herbst durch sind. Der Sommer wird auch so wieder gut.


Antwort
Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

kann man nur zustimmen.. der impfstoff ist eh zu spät um bis april noch grosse auswirkungen zu haben.. dann flacht die welle wetterbedingt eh wieder ab.. (wäre schöner gewesen sie wäre vernunftbedingt abgeflacht) wichtig ist das man im sommer nicht wieder soviel neuinfektionen über urlauber zulässt und das man im herbst dann min 50% geimpft hat damit es keine 3welle gibt..


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Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Original von AyCaramba44
Naja, wenn wir den höchstens Preis bezahlt hätten, dann wäre man nachher auch kritisiert worden.

Nein.

Wenn man 9 Milliarden in eine Lufthansa-Rettung steckt, dann kann man auch wie Israel 30 €/dosis Zahlen.
Rechnen wir das mal hoch, sagen wir 65 Mio Impfungen x 2 Dosen x 30 € = rund 4 Mrd. Euro

Kostet also ungefähr die Hälfte von der Rettung der verdammten Lufthansa.

Abgesehen davon, dass durch eine schnelle Impfung man wesentlich weniger Lockdown bräuchte und dadurch die Wirtschafts wieder in Schwung kommt... die Folgekosten von Lockdowns sind in dieser Rechnung nicht mal berücksichtigt.

Israel hat schon fast 12% ihrer Bevölkerung durchgeimpft und die haben den Vertrag mit Biontech sogar nach der EU geschlossen.

Ich weiß wirklich nicht, wie man sich dieses kolossale Vollversagen der EU schönreden kann...


Antwort
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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Und du glaubst man hätte auch bereits 12% in Deutschland impfen können? In Israel sind 12% eben eine Million. In Deutschland wären das 10 Millionen. Wo sollen die Impfdosen herkommen? Auch würde dein Vorschlag in einem Überbietungswettkampf enden. Die EU bietet 10€ mehr als Isreal und die USA dann wieder 10€ mehr als wir? Am Ende werden die Impfdosen trotzdem in der gesamten Menge nicht mehr.


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Original von AyCaramba44
Und du glaubst man hätte auch bereits 12% in Deutschland impfen können? In Israel sind 12% eben eine Million. In Deutschland wären das 10 Millionen. Wo sollen die Impfdosen herkommen? Auch würde dein Vorschlag in einem Überbietungswettkampf enden. Die EU bietet 10€ mehr als Isreal und die USA dann wieder 10€ mehr als wir? Am Ende werden die Impfdosen trotzdem in der gesamten Menge nicht mehr.

Ich sage man hätte wesentlich mehr als 200 000 Menschen in 1.5 Wochen impfen können.

Der momentane Zustand ist desolat.

Es ist mir absolut bewusst, dass Israel ein kleines Land ist und dadurch gewisse Dinge schneller laufen.

Israel hat mehr geimpft als die gesamte EU bisher.

Wie kann das sein?


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Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von AyCaramba44
Und du glaubst man hätte auch bereits 12% in Deutschland impfen können? In Israel sind 12% eben eine Million. In Deutschland wären das 10 Millionen. Wo sollen die Impfdosen herkommen? Auch würde dein Vorschlag in einem Überbietungswettkampf enden. Die EU bietet 10€ mehr als Isreal und die USA dann wieder 10€ mehr als wir? Am Ende werden die Impfdosen trotzdem in der gesamten Menge nicht mehr.

Gegenfrage, denkst du denn, dass wir nicht mehr vom Biontech Impfstoff hätten, wenn wir den schon im Juni bestellt hätten und schon Anfang Dezember zugelassen?
Außerdem ist es eben nicht so, dass man keine zusätzlichen Produktionskapazitäten zur Impfstoffherstellung schaffen kann. Dafür braucht man aber als Unternehmen natürlich eine gewisse Sicherheit und viel Zeit zur Planung.


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