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[Geschlossen] Diskussion: Vegetarier/Veganer ja oder nein

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eltazo
Beigetreten: 06.10.2006

Du wiederspricht die aber teilweise selbst sagst der mensch steht über den tier aber auf der anderen seite forderst du man solte über speziesunterschiede hinwegsehen.
Was bedeutet den über spezies unterschiede hinwegesehn ?

Was mich an vielen Vegetarien die ich Persönlich kenne stört ist ebend das das sie Teilweise meinen menschen und tiere währen gleichwertig und das sind sie ebend nicht das hat viel weiniger mit über einem oder unter einem stehen. zu tun ssondern viel mehr mit der tatsache das ich nunmal ein Mensch bin.
Andere tiere essen Tiere wir essen Tiere daran ist nichts falsches.
Sollten wir den nutztieren ein würdigeres leben ermöglichen ja !
ich selbst versuche schon so viel fleich wie möglich aus mit bekannten und für gut befunden Quellen zu beziehen. Dieses ist mir leider nicht immer so einfach möglich.

Und noch was wir sollten erstmal die Probleme der menschen in der griff bekommen wenn wir soweit sind können wir uns um die Tiere kümern.
es gibt 15 kriege auf der welt.
Es Verhungern ca 25000 menschen am tag.

lasst uns ersteinmal dieses Problem lössen.
und komm mir nicht mit das der fleisch Konsum daran schuld ist wir sind locker in der lage die 6miliarden menschen auf der WElt zu ernähren das das aber nicht klappt liegt nicht daran das ich fleisch esse.
Das ist mein Problem welches ich mit den Ganzen ich sag mal militanten vegetariern habe. Sie stellen die Probleme der Tiere auf einer stuffe mit den Problemen der Menschen.

Weniger Fleisch essen ok würd ich sofort unterschreiben.
aber etwas grundsätzlich falschen daran zu sehen das der Mensch fleisch ist
dem kann ich nichts abgewinnen.
Wenn mehr überzeugte vergetarier vernüftig fleisch kaufen würden würde dieser sektor gestärkt werden und ein umdenken könnte statfinden aber durch schokbilder und Polemik und Fleisch essern Faschistoides gedankengut vorzuwerfen werdet ihr zimlich wenig erreichen.


Das eine vegetarische Lebensweise sich positiv auf die Gesundheit auswirkt würde selbst ich nicht bestreiten.
Da spricht schon vieles, was hier auch angesprochen wurde, dafür.
Das steht für mich auch nicht zur Diskussion, viel wichtiger ist doch die Frage wie wichtig das für den Einzelnen ist.
Und das muss doch jeder für sich entscheiden.

Wo fängt denn gesund leben an und wie weit will man dafür gehen.
Neben Fleischkonsum kommen da noch ganz andere Sachen.
Natürlich lebt jemand der nur gemüse und biokprodukte ist, der nicht raucht und auch keinen alkohol trinkt gesünder-aber würde ich so leben wollen.
Das kann ich definitiv verneinen, denn hier steht Gesundheit vs Genuss-und der Genuss ist mir wichtiger-wo andere den rundum gesunden Menschen sehen sehe ich in erster Linie "reallife Nerds".
Jeder setzt halt seine Prioritäten anders, und das ist auch völlig legitim.

Ich kann auch die Argumente die hier oft gebracht werden, besonders die ethischen und moralischen verstehen-wenngleich ich sie nicht teile.
Die Veggies argumentieren nunmal meist besser und ich muss auch sagen das mir keine besseren Gegenargumente einfallen.
Nicht zuletzt laufen solche Diskussionen doch oft nach dem Muster: Gemüseboy bringt Argument->Fleischboy bringt gegenargument, das geht so 5 min lang und endet mit "ach fick dich doch, ich ess trotzdem Fleisch" ab.

Und dennoch würde ich es nicht lassen Fleisch zu essen, weil ich dies aus der Überzeugung tue das nichts falsches daran ist=> ethische und moralische Argumente haben keinerlei Effekt. Und bei euch ist das doch nix anderes, ihr seid doch auch aus Überzeugung zu Vegetariern geworden. Ihr würdet doch auch kein Fleisch essen nur weil euch jemand gute Argumente dafür vorsetzt. Patt

Nur eines sollte man nicht, von einer höheren Stufe der Moral heraus andere herablassend behandeln. Diese Position vetreten Vegetarier nämlich imo häufiger als Fleischesser (Die beleidigen nur- ;))
Deshalb auch das ganze geflame und gedisse. Wenn ihr euch anderen überlegen fühlt OK-kein Problem.
Nur bitte lasst die anderen nicht dauernd an euerer Überlegenheit teilhaben-das macht uns primitive Fleischesser nur aggressiv. :P


Original von eltazo

Und noch was wir sollten erstmal die Probleme der menschen in der griff bekommen wenn wir soweit sind können wir uns um die Tiere kümern.
es gibt 15 kriege auf der welt.
Es Verhungern ca 25000 menschen am tag.

lasst uns ersteinmal dieses Problem lössen.
und komm mir nicht mit das der fleisch Konsum daran schuld ist wir sind locker in der lage die 6miliarden menschen auf der WElt zu ernähren das das aber nicht klappt liegt nicht daran das ich fleisch esse.
Das ist mein Problem welches ich mit den Ganzen ich sag mal militanten vegetariern habe. Sie stellen die Probleme der Tiere auf einer stuffe mit den Problemen der Menschen.

Der verantwortungslose Konsum von Nahrungsmitteln (und damit die profitgesteuerte Herstellung) trägt einen Großteil der Schuld am Hunger in der Welt.
So kann man im Senegal z.B., durch die EU Subventionspolitik, Gemüse und Getreide aus Europa billiger kaufen als lokale Ware. Da kann kein senegalesischer Bauer mithalten. Folge sind Armut und Hunger.
Das ist Fakt.

Damit ist die Frage nicht gelöst "Fleisch oder nicht Fleisch". Aber auf jeden Fall ist die Frage gestellt: "Fleisch um/für jeden Preis". Oder "Qualität statt Quanität"


CaptainAhab
Beigetreten: 31.07.2006

Original von Paxis
ich hab nix gegen vegetarier so lang sie einen guten grund haben warum sie kein fleisch essen is doch alles ok.
sachen wie "kein bock drauf" oder "schmeckt mir nich" ist ein guter grund, wer einfach nich will, is ja ok.

aber sachen wie "ich will nich das ein tier für mich getötet wird" find ich persönlich schwachsinnig, pflanzen sind auch lebewesen und tiere auf ne höhere stufe zu stellen ist einfach unsinn.

wer gegen die schlechte haltung der tiere ist, kann ebenfalls fleisch essen, muss dann eben das teure vom bauern oder sonst wo her holen, wo er weiß das die tiere nich eingeklemmt gemästet wurden.

Ps.:
hab auch nen straight edger in der klasse, der isst logischerweise auch kein fleisch aber eben einfach so, weil er keine lust drauf hat und so toll hatte ihn fleisch auch nie geschmeckt meinte er.

@nafti
huch, wusste gar nich das der satz auch schon nen weg in ne sig gefunden hat xD

Selten soviel Schwachsinn und Halbwissen in nur einem post gelesen.


DanielT
Beigetreten: 21.11.2006

@elatzo: Ich erkenne den Widerspruch den du zu erkennen glaubst, aber sehe ihn nicht als Widerspruch.
Menschen und Tiere sind nicht gleich, genauso wie Menschen untereinander nie gleich sind. Also warum über die Unterschiede hinwegsehen? Genau aus dem selben Grund warum wir Leuten die ihren Job verlieren Arbeitslosengeld zahlen. Der Opa von Spiderman sagt ihm an irgend einer Stelle "Aus großer Macht folgt große Verantwortung", was ich sagen will läuft in etwa auf das selbe Prinzip heraus.
Damit wären wir auch bei der Position "Tiere essen sich gegenseitig, also darf ich sie auch essen". Hier noch der Zusatz, dass das Beutetier auf eine schmerzvolle Weise getötet wird. Was wir hier machen wäre unsere Entscheidung damit begründen, dass ein Wesen das selbst nicht denken kann es ebenfalls macht.
Die Aufgabe des Menschen wäre hier seine Intelligenz / Emphatiefähigkeit / etc. zu nutzen um den Vorgang so zu gestalten das er leidensfrei abläuft. Wie jeder Einzelne das tut ist ihm selbst überlassen, ich verzichte komplett auf Fleisch, würde ich welches essen dann würde ich mich verpflichtet fühlen, dass dieses auf leidensfreiem Weg gewonnen wird (ideale Methode wäre eine Art Fleischpflanze).


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006

Original von Muadib74

Original von eltazo

Und noch was wir sollten erstmal die Probleme der menschen in der griff bekommen wenn wir soweit sind können wir uns um die Tiere kümern.
es gibt 15 kriege auf der welt.
Es Verhungern ca 25000 menschen am tag.

lasst uns ersteinmal dieses Problem lössen.
und komm mir nicht mit das der fleisch Konsum daran schuld ist wir sind locker in der lage die 6miliarden menschen auf der WElt zu ernähren das das aber nicht klappt liegt nicht daran das ich fleisch esse.
Das ist mein Problem welches ich mit den Ganzen ich sag mal militanten vegetariern habe. Sie stellen die Probleme der Tiere auf einer stuffe mit den Problemen der Menschen.

Der verantwortungslose Konsum von Nahrungsmitteln (und damit die profitgesteuerte Herstellung) trägt einen Großteil der Schuld am Hunger in der Welt.
So kann man im Senegal z.B., durch die EU Subventionspolitik, Gemüse und Getreide aus Europa billiger kaufen als lokale Ware. Da kann kein senegalesischer Bauer mithalten. Folge sind Armut und Hunger.
Das ist Fakt.

Damit ist die Frage nicht gelöst "Fleisch oder nicht Fleisch". Aber auf jeden Fall ist die Frage gestellt: "Fleisch um/für jeden Preis". Oder "Qualität statt Quanität"

Das streite ich auch gar nicht ab.
aber durch fleisch essen oder nicht fleisch essen wird das problem nicht gelösst. Das ist ja das problem.
Das bei mcDoff essen gehen duraus schädlich ist , dem werde ich auch zustimmen.
abere schuld ist nicht der generelle Fleisch konsum sondern unsere rein profit orentierte weltordnung. Solange das einzige was zähllt der Gewinn ist werden immer menschen ausgebeutet und unterdrückt und verhungern.
Wenn nicht Fleisch ist wird halt treibstoff hergestellt.


Damit ist die Frage nicht gelöst "Fleisch oder nicht Fleisch". Aber auf jeden Fall ist die Frage gestellt: "Fleisch um/für jeden Preis". Oder "Qualität statt Quanität"

Das ist wohl das entscheidene. Fleisch war zu allen Zeiten ein teures Lebensmittel das man sich nur sehr selten leisten konnte und dem zufolge auch nur selten konsumiert wurde. Durch Massentierhaltung und moderne Mästverfahren wurde es aber plötzlich billig und für jeden zur jederzeit verfügbar. Man sagt das 200-300gr. pro Woche in eine Ausgewogene Ernährung gehören, nicht am Tag, zumal die Qualität heutzutage miserabel ist.
Wenn man dann noch den dreifachen Preis für gutes Fleisch bezahlen soll heisst es wieder "Bio Abzocker" Das sind aber nunmal die Preise für konvetionell hergestelltes Fleisch, wir sind es nur nicht mehr gewohnt. Moralisch muss das jeder mit sich selber klar machen.
Ob wir nun reine Pflanzenesser oder Allesesser sind wird hier wohl auch keiner mit Weisheit letzten Schluss sagen können. Es gibt gute und schlechte Argumente auf beiden Seiten, wie bei so vielen Dingen. War halt keiner dabei und Wissenschaftler vermuten auch nur.

Wovon mich aber keiner abbringen wird, ist:

1. Das Fleisch das wir essen häufig nur noch den Namen Sondermüll verdient.

2. Das Fleisch das wir essen maßgeblich zum Welthunger beiträgt weil deren Nahrung an Tiere verfüttert wird. Man schätzt das 50-60% des Weltgetreides für die Mast verwendet wird.

3. Das gigantische Umweltschäden durch Massentierhaltung entstehen.

Das sind harte Fakten und da geht auch garnicht mehr so sehr um die Ethik des tötens sondern um kurzfristiges Profit orientiertes Handeln. Wir müssen die Erzeuger zwingen den Scheiss nicht mehr zu produzieren indem wir die Salami für 59ct im Regal liegen lassen. Damit beuten wir in-direkt die "dritte Welt" aus und sind für den Tot von Millionen Menschen verantwortlich.
Auch uns wird es hier an den Arsch gehen, wenn die grünen Lungen erst komplett zerstört sind oder Antibiotika nicht mehr wirksamer als nen Smartie ist.
Manchmal glaube ich das die Mensch= Parasit Theorie garnicht so weit hergeholt ist. Erde ausbeuten bis alle Resourcen aufgebraucht sind und auf zu einem neuen Planeten. Würde auf jeden Fall unser kurzfristiges Denken auf so vielen Sektoren ganz gut erklären. Ok , ich merke ich schweif ab...

PS
Ich habe nix persönliches gegen Fleischesser, ich ess auch gelegentlich welches. Mein bester Freund ernährt sich fast ausschließlich von Wiener Schnitzel und Bratwurst und er darf da auch bei mir braten ;) Kenn auch nen paar Veggis die fast Kette rauchen, ob den Fleisch schaden würde ist auch fraglich. Muß halt jeder selbst wissen wieviel Verantwortung er für sich und seine Umwelt aufbringen will.
Wirklich schön das hier mal richtig diskutiert wurde und kaum geflamt.


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006

Original von DanielT
@elatzo: Ich erkenne den Widerspruch den du zu erkennen glaubst, aber sehe ihn nicht als Widerspruch.
Menschen und Tiere sind nicht gleich, genauso wie Menschen untereinander nie gleich sind..

hmm nein ich bin ersteinmal meine Spezies verpflichtet ich mache keinen unterschied ziwschen einen xbeliebigen Deutschen und einem xbeliebigen Afrikaner.(ich schreibe xbeliebig weil ich doch einen unterschied machen ziwschen den menschen in meiner famile u.freunde und anderen in der wertigkeit.)
Für diese haltung hab ich irgendwie ganz schön viel ärger bekommen nach dem 11.9 ;)
Aber ich mache nenn unterschied zwischen tieren und menschen.
Wenn ich endscheiden müsste ob 10 hunde oder ein mensch gerettet werden soll endscheide ich mich für den Mensch. bei 10 menschen und meiner tochter wähle ich meine tochter. (die 2te endscheidung würde aber ein paar gewissenbisse mit sich ziehen. die erste nicht.)
Aus grosser macht entsteht grosse verantwortung . ja da stimme ich dir zu ich sehe auch das es falsch ist tiere als dinge zu sehen.
aber der unterchied zischen 2 menschen ist nicht zu vergleichen mit dem unterschied zwischen tier und mensch. und genau dort greift deine theorie das "der weg vom spezizismus zum Rassimus ist nicht weit" einfach zu kurz


Kavalor
Beigetreten: 07.09.2006

Original von Tonding
Vegetarisch leben ist einfach gesünder als Fleisch zu essen, da die meisten Menschen ihr Essverhalten nicht unter Kontrolle haben und dass die meisten tierischen Lebensmittel mehr Kalorien enthalten als pflanzliche Lebensmittel.
Die gesättigten Fettsäuren im Fleisch schädigen Aterien und Organe.
Deswegen sind die meisten Vegetarier gesünder als Fleischesser und haben bei der heutigen Auswahl an Lebensmitteln auch eine mehr als ausreichende Auswahl an fleischlosen Alternativen.

wer sagt das? Ich kenne nicht viele Vegetarier (drei um genau zu sein).2 von 3 Vegetarier sind fett. Problem an Vegetarischer Küche ist ja, das sie sehr viele Kohlenhydrate zu sich nehmen (Kartoffel, Nudel), während auf unserem Teller ein schönes saftiges Steak liegt, essen die halt doppelt so viele Nudeln z.b.

Ausserdem ist ein Salat, welcher an der A1 gewachsen ist, kein stück gesünder als ein standartSteak, wer gesund essen will, sollte sich halt von BIO zeug ernähren und ich bin recht sicher, das mein Steak vom Metzger, der Bio fleisch verkauft gesundheitstechnisch absolut in ordnung geht. Denke sogar mehr als das. Vegetarier heisst weder das man sich gesund ernährt, noch das man sich über die ernährung gedanken gemacht hat.


Vegetraische Ernährung ist ökologisch gesehen viel sinnvoller als eine gemsichte Ernährung, den pro Stude in der Nahrungskette braucht man den Faktor 10 der Energie wie in der Stufe darunter.

1Kalorie Schweinefleisch braucht also 10 Kalorien an Pflamzennahrung. Eine komplett vegetarische oder zumindestens eine sehr an Fleisch eingeschränkte
Ernährung ist eine Lösung für die immer wachsende Bevölkerungszahl.


DanielT
Beigetreten: 21.11.2006

@elatzo: Ich bin mir nicht sicher ob deine Entscheidung hier wirklich von der Spezies abhängig ist oder ob du das nur denkst. An dem Beispiel mit der Tochter sieht man schon, dass du einen Qualitätsunteschied machst. Wie sieht es mit folgenden Beispielen aus:
a) Manche Menschenaffen beherrschen mittlerweile die Zeichensprache, angenommen das wird weiterentwickelt und die Affen wären uns dann intelektuell gleichwertig. Rettest du eher 4 Menschen oder 5 Affen?
b) Du stehst vor der Entscheidung einen Vergewaltiger / Nazi / whatever oder einen Affen zu retten.
c) Rettest du lieber 5 Hunde oder Person A der seit 20 Jahren im Koma liegt?


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006

menschen
mensch
Person a

edit: a ist aber schwierig zu sagen.


DanielT
Beigetreten: 21.11.2006

Hier musst du allerdings dann wirklich mit Spezieszugehörigkeit argumentieren. Meiner Ansicht nach hat eine solche Argumentation einfach kein Fundament. Es ist natürlich erstmal für die eigenen Leute / Interessen zu sorgen, aber ethisch denke ich nicht unbedingt vertretbar. Wie wir sehen fällt das bei dem Beispiel mit den Affen schon schwer.

Um selbst was zu meinen Beispielen sagen:
a) Affen retten, warum? In dem Beispiel bestehen zwischen Affen und Menschen nur biologische Unterschiede und wenn wir keine weiteren qualitativen Bestimmungen wie in b) vornehmen ist denke ich hier zugunsten der größeren Zahl zu entscheiden.
b) Ich würde hier ebenfalls für den Affen entscheiden. Der Mensch hat dem Fall die Verantwortung für seine Handlungen und hat gezeigt, dass er seine Macht in gewisserweise missbraucht. Der Affe ist in dem Beispiel moralisch eher mit einem Kind gleichzusetzen (mit Ausnahme des Potentials das beim Kind mehr vorhanden ist).
c) Auch hier Entscheidung für die Hunde.


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006

selbst nen nazi ist nen mensch. und damit immer noch mehr wert wie irgendson hund. Das gleiche gilt für den menschen im koma.
Mit den affen die so intiligent sind wie menschen wird es schwierig sag ich ja wenn es mal soweit kommt werde ich neu drüber nachdeken.
Ein menschliches leben ist durch nichts aufzuwiegen.


ich bin veganer und das ist auch gut so.


Original von eltazo
selbst nen nazi ist nen mensch. und damit immer noch mehr wert wie irgendson hund.

Soso,da argumentier ich mal nen bissel pauschal gegen:
Wenn ich mich zwischen Adolf Hitler und Blondi(sein Schäferhund) entscheiden müsste, würde ich Blondi wählen...

Daniels Beispiele haben hier mMn mal sehr schön die Schwäche deines Ansatzes aufgezeigt, eltazo.

Ich selbst würde übrigens ohne sonstiges Wissen in a) die Menschen nehmen
(wie war das nochmal:Arterhalt liegt in unseren Genen..),wenn ich nicht gerade mit nem Affen befreundet wäre ;)
Aber wie gesagt,wenns mal soweit wäre,würde man wahrscheinlich länger drüber nachdenken müssen

b)Den Affen,, falls es sich wirklich um einen schlechten Menschen handelt
Das ist übrigens ganz was anderes als wenn nur zur Frage stünde, ob man den Nazi/Vergewaltiger... rettet oder nicht.
Da würde ich wohl auch fast immer ja sagen, aber wenns nen Gegenwert in Form eines Lebens gibt, ist der Affe für mich bei nem sehr schlechten Menschen mehr wert
Wenns natürlich nur nen Mitläufer war oder der mensch ansich nicht wirklich schlecht ist,sondern nur mal nen "Ausrutscher" hatte, dann wähle ich den Menschen

c)das kann ich so jetzt nicht entscheiden,käme auch auf den Willen der Familie des Menschen(normal wollen die dann immer ne Abschaltung der Geräte),sein Alter und die Rehabilitationsaussichten und auch die Hunde an(wenn mein eigener dabei wäre, naja ganz ehrlich...)


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006

es gibt sicherlich menschen die es nicht verdient haben gerettet zu werden.
aber wer bin ich das zu endscheiden. Darum würd ich zu immer ersteinmal den menschen retten.
ich erinner mich immer da grad mal an einer seite in der Bild. wo fast ganzseitig darüber berichtet wurde wie son hund han die gleise gebunden wurde und dann von nem zug über fahren wurde. da neben wurde in nem 4 zeile berichtet das in bangladesh fast 1000 menschen bei einer überschwemung ums leben kammen.
Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich krank wenn man den wert eines Menschlichen lebens auch nur irgendwie in Realtion zu einem Tier setzen kann.


Naja, also die Bildzeitung lassen wir wohl mal lieber raus aus der Diskussion, das sollte nicht der Anspruch eines mündigen Menschen sein... :rolleyes:

Im übrigen finde ich es sehr wohl absolut richtig, den Wert eines menschlichen Lebens in Relationen zu setzen, denn wer aufhört, sich über Dinge Gedanken zu machen, für den werden sie schnell selbstverständlich.
Selbstverständlichkeit führt zu Nichtbeachtung.
Nichtbeachtung ist Ignoranz.
Ignoranz führt zu Missachtung.
Missachtung zu Verachtung.
...

Bissel pauschal, aber als intelligentes Lebewesen sollte man sich immer über die Dinge Gedanken machen und quasi nichts als selbstverständlich ansehen,denn das ist immer gefährlich.

Und genau deswegen haben wir auch eine Verantwortung gegenüber unseren Mitlebewesen und dürfen uns nicht pauschal für wertvoller als diese ansehen,denn das ist einfach nur arrogant und dazu hat die Menschheit schon zuviel falsch gemacht und Schaden angerichtet, um sich so eine Einstellung anmaßen zu können.


Original von hova

Original von IranianBrotherhood
Naja, mir wäre es echt zu umständlich meinen Proteinbedarf vegetarisch/vegan zu decken.... ;) Milch ist nun auch nicht so der Burner. ansonsten bleiben da halt nur Shakes, Soja in allen Formen...joa, weiß nicht.

Zu der Schnellkraftstudie: Kann ich mir sehr gut vorstellen. Weiß ja nicht, um was für Mengen es sich handelte, aber unter anderem nehmen wir Creatin mit dem Fleisch auf und das könnte durchaus dafür verantwortlich sein. Nur ne Vermutung.

Sidebet, dass du deinen Proteinbedarf schon mehr als deckst - dein Fleischkonsum nicht mitberechnet? Lad dir mal dietdaybook (google) und gib da mal ne woche ein was du alles gegessen hast, wirst sehen, dass sich dass bisschen protein aus hier und da schnell addiert.

Ich gehe mal davon aus, dass du kein Strongman bist dann dürfte meine Annahme stimmen.

ok sidebet angenommen ;)

hab mal 2 monate so ein tagebuch geführt und alles abgewogen und kcal gezählt und ohne fleisch hät ich niemals die 2.5/KG EW zu mir genommen vielleicht reicht das ja noch für leute die 60KG wiegen aber für leute die nunmal sport treiben und 90 KG wiegen klappt das nicht und da kannst du ohne fleisch nur noch mit sehr viel supps den EW-bedarf decken und soja hat sowieso ne relativ geringe wertigkeit


ich bin Überzeugter Vegetarier und werde hier mal die meisten Argumente der "Fleischesser" abarbeiten:

Standart1:

Das gutgemeinte "Pflanzen sind auch Lebewesen, die leiden können, also dürftest du die dann ach nicht essen" - Argument

Klar sind Pflanzen Lebewesenund sie können auch leiden (wurde ja schon angesprochen). Pflanzen können vor lauter Kummer eingehen oder vor Kraft geradezu explodieren, wenn sie frei wachen können oder von einem zuverlässigen Menschen (o. Tier z.B Armeisen) gepflegt, und verwöhnt werden. Nur das Pflanzenleid mit den Tierleid gleichzusetzen, ist reiner Unsinn und wird sicher auch nicht so empfunden, selbst wenn jemand das sagt.

Standart 2:

Die tiefschürfende "Tiere haben keine Seele" - Abklassifizierung

Es gibt Behauptungen, die tief blicken lassen - nämlich in das Innerste derjenigen, die sie hervorbringen, Wenn jemand z.B. behauptet, es gäbe keine Sonne, erfährt man auf diese Weise etwas über seine Wahrnehmungsfähigkeit, aber nichts über den Weltraum. Wer kundtut, das er die Seelen der Tiere nicht sieht, spricht über seine eigene seelisches Blindheit, sagt jedoch nichts aus über die Tiere!

Standart 3:

Der immer wieder gern benutzte "Hitler war auch Vegetarier" - Allzweck-Knüller

Gerade weil diese Aussage überhaupt keinen praktischen Wert hat, ist sie für "Fleischesser" so praktisch und problemlos einsetzbar. Sinn und Zweck ist es dabei, Hitler und Vegetarismus einmal in einen Satz genannt zu haben, um damit die rhetorische Wirkung zu erzielen, beides miteinander in Verbindung zu bringen.

Man könnte es auch mit anderen Persönlichkeiten (z. B Albert Einstein oder Albert Schweitzer) machen aber dieses Argument hat einfach kein Sinn.

Standart 4:

Die heuchlerische "Ich kauf eh nur bei Bioschlachter" - Ausrede
(habe ich hier auch schon oft gelesen)

Bioschweine werden nicht zu tode gestreichelt, sie sterben auch durch verbluten. Mehr kann man dazu echt nicht sagen.

Da ich öffters mit "Fleischessern" diskutieren kenn ich schon fast alle Argumente, aber die hier alle Aufzuzählen währe ja schon fast ein ganzes Buch.
Die Gespräche gehen eigentlich immer gleich aus, entweder wird die unterlegenheilt unterdrückt und es artet in Aggression oder Davorlaufen aus, oder man hat den Mut über sein Schatten zu springen und probiert weniger Fleisch zu essen oder ganz aufzuhören. In meinen Bekanntenkreis gibt es nurnoch weniger Fleischesser. Wenn man erstmal 1Monat ohne Fleisch lebt merkt man erste die befreiend das ist. Und Vegetarier schauen keines Falls herablassen auf "Fleischesser" sonder versuch sie zu überzeugen.

Aber da die Wende zu den Vegetarismus nicht mehr aufzuhalten ist sehen ich das ganz gelassen und amüsiere mich noch ein wenig hier unter den "Fleischesseren ;)

„Der Trend ins Vegetarische ist unaufhaltsam. Vielleicht isst in 100 Jahren kein Mensch mehr Fleisch.” Helmut Maucher, ehemaliger Chef von Nestle.

Nach einer eigenen Berechnung des Vegetarier-Bund Deutschlands e.V. werden in der Bundesrepublik im Durchschnitt jede Woche etwa 4000 Menschen zu Vegetariern (VEBU, Okt. 2001).

Zum Vergleich: Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ernährten sich 1983 nur etwa 0,6 % der Bevölkerung vegetarisch. Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen hat sich also in etwa 20 Jahren weit mehr als verzehnfacht.

Die Zahlen zeigen einen deutlichen Rückgang des Fleischverzehrs in den letzten 18 Jahren (seit 1988) sowie eine stark zunehmende Akzeptanz der vegetarischen bzw. fleischarmen Ernährung auf. Dies wird auch durch die massive Ausweitung des Angebotes vegetarischer Produkte bestätigt (siehe dazu www.vegetarisch-einkaufen.de). Trendsetter sind tendenziell junge Menschen, Frauen und Menschen mit einem höheren Bildungsstand.


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