Eigentlich habe ich gehofft das hier keine Fotos auftauchen, aber naja. Übrigens danke für den Link.
Jetzt sind wir doch schon ziemlich nah an der Singer Debatte angekommen (Wert von menschlichem Leben). Ich kann hier nur nochmal empfehlen seine Praktische Ethik zu lesen (wenn man btw. die deutsche Version von Reclam nimmt ist im Anhang noch ein Aufsatz zum Thema "Wie man in Deutschland mundtot gemacht wird").
Singer geht nicht von Rechten für eine Gruppe aufgrund ihrer Spezies aus sonderen klassifiziert manche Individuen (unabhängig von Spezieszugehörigkeit) zu "Personen". Eine Person ist ein rationales, selbstbewusstes Wesen, um es kürzer zu fassen. D.h. alle die hier im Thread posten sind Personen, aber auch beispielsweise ein Gorilla. Ein Fisch oder ein menschlicher Säugling sind keine Personen (obwohl letzterer eine Möglichkeit hat sich dahin zu entwickeln). Singer argumentiert, dass Eltern die ein schwer (!) behindertes Kind zur Welt bringen das Recht haben sollen über das Weiterleben des Kindes zu entscheiden. Hierzu sollte noch erwähnt werden (ich wusste das nicht), dass sowas indirekt schon möglich ist. Singer nennt das Beispiel einer Wirbelsäulenmissbildung die starke körperliche und geistige Mängel hervorruft, solchen Säuglingen wird je nach Grad der Behinderung die medizinische Versorgung entzogen, d.h. indiekte Euthanasie. Als Singer dann sein Buch veröffentlichte in dem u.a. in solchen Fällen direkte Euthanasie proagiert wird gab es starke Proteste hier in Deutschland (Proteste in Form von immer wenn Singer spricht rumbrüllen und pfeifen damit man ja nicht mit ihm argumentieren muss).