Original von RuthlessRabbit
Original von sdersein
Nein Deutschland importiert immer noch mehr Strom, aber es gibt immer einen IN und EXport von Strom, jedoch überwiegt weiterhin der IMport weil Deutschland zu wenig produziert.
Natürlich exportiert Deutschland Strom wenn wir Nachts nen guten Wind haben. (Gut bedeutet 3-4 Windstärken, bei zuviel müssen sie abgeschaltet werden, bei zuwenig rennen sie gar nicht, und btw der Wirkungsgrad sinkt von 20% auf 5% wenn der Wind nicht gerade 3 Windstärken stark ist.)
Da aber die Stromnetze nicht ausreichen (und dafür müsste man sooo viele Stromkabel verlegen die die Natur verunstalten) um die Energie aus dem Windreichen Norden in den Windparkarmen Süden zu bringen muss der Strom weg, also ab nach Dänemark/Polen! So ist klar das wir sogar mal was exportieren, aber wir importieren wie gesagt immer noch mehr!Und ja, klar verzögert ne Laufzeitverlängerung die Entwicklung der Erneuerbaren Energie, aber in einem verträglichen Maße! Ohne Atomkraft geht es einfach noch nicht. Windkraft hat bei optimalen Wind nen Wirkungsgrad von 20%, Solar auch nicht mehr! Beides ist nur zu bestimmten Zeiten verfügbar und nicht im erforderlichen Maße speicherbar. Es muss erstmal einfach noch an der Alternative erforscht werden, und 100 Milliarden Euro in die Forschung zu stecken damit wir nen 2% höheren Wirkungsgrad in solchen Anlagen 3 Jahre vorher erreichen als wir es ohne eine dermaßige Förderung erreichen würden ist nicht wirtschaftlich!
Ausserdem ist das "drumherum" noch nicht weit genug wie ich schon ansprach! Die Netze existieren einfach noch nicht und würden Milliarden verschlingen diese in 20 Jahren auf zu bauen! Die Technik in der Materialforschung ist auch noch nicht weit genug um die physikalische und technische Nutzung der SOlar und Windenergie deutlich zu verbessern.Also was bleibt: Fossiel und Atom, zu Atom hab ich schon 2 mal gesagt:
Und das wir die Fossile Energie der Erde vernichten sollten und noch mehr CO2 ausstoßen, dafür bin ich defenitiv auch net!
Der Gesamtwirkungsgrad liegt eher bei 30%+.
Das ist viel zu kurzsichtig!
Man wird nicht DIE Alternative finden.
Der Netzumbau muss irgendwann eh her (Stichwort "Brückentechnologie", was wohl allgemeiner Konsens ist).
Das wichtigste aber: Deutsche Nukleartechnologie hat auf dem Weltmarkt mittlerweile ziemlich starke Konkurrenz bekommen. Man müsste hier wieder Milliarden in neue Forschungsprojekte pumpen, was relativ undenkbar und unsinnig scheint.
Die Nachfrage nach alternativen Energietechnologien wird allerdings weiter wachsen und hier darf Deutschland nicht den Anschluss/die bislang noch mit führende Position aufgeben. Deshalb klares Bekenntnis zur Nuklearenergie als Brückentechnologie (aka so kurz wie möglich, so lange wie nötig) und damit politisch die Weichen für einen Netzumbau stellen.