Zum Forum springen
Diskussionsthread A...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Diskussionsthread Atomkraft

1,139 Beiträge
151 Benutzer
0 Reactions
37 K Ansichten

So führt man also Kapitalismus Diskussionen in hoch frequentierten Foren ohne in die Ablage P sprich Papierkorb ähhhh Politik und Geschichte Forum verschoben zu werden. Nice line


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von McTwist

bleibt noch zu sagen, sagt nein zur atomkraft, werde diesen thread nurnoch passiv verfolgen da es sowieso kein sinn macht und werde mich woanders lieber stark machen.

Mach dich da stark, wo die Leute so denken wie du. :facepalm:


AGGROFORST
Beigetreten: 26.04.2008

Original von AyCaramba44

Original von McTwist
du verstehst wohl immer noch nicht wovon ich rede oder?
ich rede über achtsame verwendung nachhaltiger ressourcen.
laut einiger angaben ist unser welt fisch bestand um 90% zurückgegangen und das durch überfischung (kapitalisten sei dank), aber dies ist wieder ein anderes thema.
warum es in afrika, süd amerika so schlecht geht, ist durch unseren und der usa einfluss.
und wenn du denkst die welt ist schön wie sie ist, mit klimaveränderung und der atomenergie, bitte dein ding, ich kämpfe für veränderungen für ein besseren morgen, den wie sagt man so schön wir haben die welt nicht von unseren eltern geerbt sondern von unseren kindern geliehen.

aber ja du hast recht in nem pokerforum bin ich hier mit meiner einstellung wohl ganz falsch.

Das größte Problem ist einfach, dass die Menschenanzahl in den letzten Jahrzehnten verdammt stark gestiegen ist. Die Anzahl der Menschen zu versorgen ist einfach verdammt schwierig und wäre mit den Mitteln von vor 100 Jahren gar nicht möglich.

Kein Atomstrom, kein Kohlestrom, keine Fische essen, kein Fleisch essen, keine Autos, kein Internet... meinst du man kann 7 Milliarden Menschen nur mit "Bio" versorgen und das am Besten von heute auf morgen? Dafür gibt es überhaupt nicht genug Anbauflächen.

Kurz und knapp du bist dafür die Menschenanzahl auf 1 Milliarde wieder zu verringern und "korrekt" und nachhaltig zu Leben?

Deine Argumente sind wirklich lächerlich, denn wenn die Anbauflächen wirklich zu gering wären dann müssten wir schon lange auf Fleisch verzichten und könnten es uns nicht aussuchen.

Weltweit werden jährlich rund zwei Milliarden Tonnen Getreide produziert. Statistisch betrachtet stehen damit für jeden der etwa 6,2 Milliarden Erdbewohner die täglich notwendigen 2.500 Nahrungskalorien zur Verfügung. [...] Allein 40 Prozent der gesamten Getreideernte werden „veredelt“ – d.h. an Geflügel, Schweine, Rinder und andere Nutztiere verfüttert. In einer Fleischkalorie stecken je nach Tierart etwa sieben bis zwölf pflanzliche Kalorien. [...] Der Futterbedarf unserer Nutztiere wird immer mehr in Konkurrenz zum Nahrungsbedarf der Entwicklungsländer treten.

QUELLE


Spooky99
Beigetreten: 31.03.2006

Original von AyCaramba44

Original von McTwist

bleibt noch zu sagen, sagt nein zur atomkraft, werde diesen thread nurnoch passiv verfolgen da es sowieso kein sinn macht und werde mich woanders lieber stark machen.

Mach dich da stark, wo die Leute so denken wie du. :facepalm:

guck dir einfach mal food inc doku an.
Dort wird das alles anschaulich erklärt.


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007

Original von Darthblue31

Original von knuddelhundi

Kapitalismus ist die einzige Form die auf dieser Welt ordentlich funktioniert.

Eigentlich kollabiert dass ganze Wirtschaftsystem gerade. Von ordentlich funktionieren kann man schon lange nicht mehr sprechen.

Damit alles im Gang bleibt bedarf es massiver Verschuldung die bald nicht mehr zu finanzieren ist.

Nein tut es nicht, es findet eine Marktbereinigung statt, die dieses System auch vorsieht, die bisher nur leider nicht zugelassen wurde!

Haha, Marktbereinigung. Würden wir jetzt zulassen dass der Markt sich selber reguliert, würde wohl morgen die ganze Wirtschaft kollabieren. Wenn der Staat als Sicherheit ausfällt dann war es das weil Konsum und somit Produktion massiv einbrechen würden.

Marktbereinigung ist doch nur ein anderes Wort für die Zerstörung unserer Gesellschaft. Wir sind abhängig von der Verschuldung und diese Abhängigkeit kann man sich nicht mal eben aprupt lösen ohne alles den Bach runter gehen zu lassen.

Atomkraft ist übrigens ein wenig wie Kapitalismus. Erst bejubeln es alle weil es so elegant, sauber und effizient ist. Und dann heulen alle rum weil sie merken dass bestimmte Mechanismen sich nicht kontrollieren lassen können und das System ihnen um die Ohren fliegt.

Ironisch dass eine nukleare Reaktion genau nach dem gleichen mathematischen Prinzip abläuft wie die Entwicklung der Vermögen und der Verschuldung auf der Welt.. :)


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von AGGROFORST

Original von AyCaramba44
Das größte Problem ist einfach, dass die Menschenanzahl in den letzten Jahrzehnten verdammt stark gestiegen ist. Die Anzahl der Menschen zu versorgen ist einfach verdammt schwierig und wäre mit den Mitteln von vor 100 Jahren gar nicht möglich.

Kein Atomstrom, kein Kohlestrom, keine Fische essen, kein Fleisch essen, keine Autos, kein Internet... meinst du man kann 7 Milliarden Menschen nur mit "Bio" versorgen und das am Besten von heute auf morgen? Dafür gibt es überhaupt nicht genug Anbauflächen.

Kurz und knapp du bist dafür die Menschenanzahl auf 1 Milliarde wieder zu verringern und "korrekt" und nachhaltig zu Leben?

Deine Argumente sind wirklich lächerlich, denn wenn die Anbauflächen wirklich zu gering wären dann müssten wir schon lange auf Fleisch verzichten und könnten es uns nicht aussuchen.

Weltweit werden jährlich rund zwei Milliarden Tonnen Getreide produziert. Statistisch betrachtet stehen damit für jeden der etwa 6,2 Milliarden Erdbewohner die täglich notwendigen 2.500 Nahrungskalorien zur Verfügung. [...] Allein 40 Prozent der gesamten Getreideernte werden „veredelt“ – d.h. an Geflügel, Schweine, Rinder und andere Nutztiere verfüttert. In einer Fleischkalorie stecken je nach Tierart etwa sieben bis zwölf pflanzliche Kalorien. [...] Der Futterbedarf unserer Nutztiere wird immer mehr in Konkurrenz zum Nahrungsbedarf der Entwicklungsländer treten.

QUELLE

Wenn man weiterhin auf konventionelle Landwirtschaft setzt funktioniert es ohne Probleme. Ich habe aber von ökologische Landwirtschaft ("Bio") gesprochen.


Original von knuddelhundi
Atomkraft ist übrigens ein wenig wie Kapitalismus. Erst bejubeln es alle weil es so elegant, sauber und effizient ist. Und dann heulen alle rum weil sie merken dass bestimmte Mechanismen sich nicht kontrollieren lassen können und das System ihnen um die Ohren fliegt.

es heult eigentlich immer nur die gleiche kleine gruppe von weltverbesserer rum die meinen alles besser zu wissen und die realität nicht richtig einschätzen können


TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

Original von SevenTwoOff

Original von knuddelhundi
Atomkraft ist übrigens ein wenig wie Kapitalismus. Erst bejubeln es alle weil es so elegant, sauber und effizient ist. Und dann heulen alle rum weil sie merken dass bestimmte Mechanismen sich nicht kontrollieren lassen können und das System ihnen um die Ohren fliegt.

es heult eigentlich immer nur die gleiche kleine gruppe von weltverbesserer rum die meinen alles besser zu wissen und die realität nicht richtig einschätzen können

#####

Und die sieht dann im Kommunismus die Lösung. Weil wie die Geschichte gezeigt hat, funktioniert Kommunismus vieeeeel besser.


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Original von AGGROFORST

Original von AyCaramba44

Original von McTwist
du verstehst wohl immer noch nicht wovon ich rede oder?
ich rede über achtsame verwendung nachhaltiger ressourcen.
laut einiger angaben ist unser welt fisch bestand um 90% zurückgegangen und das durch überfischung (kapitalisten sei dank), aber dies ist wieder ein anderes thema.
warum es in afrika, süd amerika so schlecht geht, ist durch unseren und der usa einfluss.
und wenn du denkst die welt ist schön wie sie ist, mit klimaveränderung und der atomenergie, bitte dein ding, ich kämpfe für veränderungen für ein besseren morgen, den wie sagt man so schön wir haben die welt nicht von unseren eltern geerbt sondern von unseren kindern geliehen.

aber ja du hast recht in nem pokerforum bin ich hier mit meiner einstellung wohl ganz falsch.

Das größte Problem ist einfach, dass die Menschenanzahl in den letzten Jahrzehnten verdammt stark gestiegen ist. Die Anzahl der Menschen zu versorgen ist einfach verdammt schwierig und wäre mit den Mitteln von vor 100 Jahren gar nicht möglich.

Kein Atomstrom, kein Kohlestrom, keine Fische essen, kein Fleisch essen, keine Autos, kein Internet... meinst du man kann 7 Milliarden Menschen nur mit "Bio" versorgen und das am Besten von heute auf morgen? Dafür gibt es überhaupt nicht genug Anbauflächen.

Kurz und knapp du bist dafür die Menschenanzahl auf 1 Milliarde wieder zu verringern und "korrekt" und nachhaltig zu Leben?

Deine Argumente sind wirklich lächerlich, denn wenn die Anbauflächen wirklich zu gering wären dann müssten wir schon lange auf Fleisch verzichten und könnten es uns nicht aussuchen.

Weltweit werden jährlich rund zwei Milliarden Tonnen Getreide produziert. Statistisch betrachtet stehen damit für jeden der etwa 6,2 Milliarden Erdbewohner die täglich notwendigen 2.500 Nahrungskalorien zur Verfügung. [...] Allein 40 Prozent der gesamten Getreideernte werden „veredelt“ – d.h. an Geflügel, Schweine, Rinder und andere Nutztiere verfüttert. In einer Fleischkalorie stecken je nach Tierart etwa sieben bis zwölf pflanzliche Kalorien. [...] Der Futterbedarf unserer Nutztiere wird immer mehr in Konkurrenz zum Nahrungsbedarf der Entwicklungsländer treten.

QUELLE

Das ist so auch falsch dargestellt. Es geht um Fleischerzeugung und das passiert ja beim Menschen auch oder besteht euer Körper aus Getreidefasern? In einer Menschenfleischkalorie stecken auch mehr Getreidekalorien. Von daher ist das eine Milchmädchenrechnung


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007

Original von SevenTwoOff

Original von knuddelhundi
Atomkraft ist übrigens ein wenig wie Kapitalismus. Erst bejubeln es alle weil es so elegant, sauber und effizient ist. Und dann heulen alle rum weil sie merken dass bestimmte Mechanismen sich nicht kontrollieren lassen können und das System ihnen um die Ohren fliegt.

es heult eigentlich immer nur die gleiche kleine gruppe von weltverbesserer rum die meinen alles besser zu wissen und die realität nicht richtig einschätzen können

Genau, wahlweise kannst du deine korrekte Weltanschauung auch mal gerne testen.. Ich empfehle dir dafür einen nördlichen Vorort von Tokio oder eine amerikanische Zeltstadt deiner Wahl.. Immer diese Weltverbesserer die von nichts eine Ahnung haben ^^

Und die sieht dann im Kommunismus die Lösung. Weil wie die Geschichte gezeigt hat, funktioniert Kommunismus vieeeeel besser.

Wer sagt dass ich Kommunismus will? Das ist immer eine beliebte Unterstellung für jeden Kritiker der es sich anmaßt etwas gegen unser heilige Wirtschaftssytem zu sagen.. Und ich will ja nicht dass dir deine Kommunismusallergie allzu heftig zusetzt.. Deshalb.. Nein, ich bin gegen Kommunismus.. :)


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von knuddelhundi
Wer sagt dass ich Kommunismus will? Das ist immer eine beliebte Unterstellung für jeden Kritiker der es sich anmaßt etwas gegen unser heilige Wirtschaftssytem zu sagen.. Und ich will ja nicht dass dir deine Kommunismusallergie allzu heftig zusetzt.. Deshalb.. Nein, ich bin gegen Kommunismus.. :)

Wie stellst du dir denn diese Welt vor?


josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Was wäre deiner Meinung nach dann das beste System?


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007

Original von AyCaramba44

Original von knuddelhundi
Wer sagt dass ich Kommunismus will? Das ist immer eine beliebte Unterstellung für jeden Kritiker der es sich anmaßt etwas gegen unser heilige Wirtschaftssytem zu sagen.. Und ich will ja nicht dass dir deine Kommunismusallergie allzu heftig zusetzt.. Deshalb.. Nein, ich bin gegen Kommunismus.. :)

Wie stellst du dir denn diese Welt vor?

ich quote mich mal selber aus dem Politikforum..

Um es mal ganz billig zu sagen: Man kann den Kommunismus auch kapitalistischer gestalten und den Kapitalismus auch kommunistischer.

Ich sehe beide Wirtschaftssysteme nicht als absolute und starre Größe an sondern es gibt eben einen riesigen Spielraum zwischen ihnen in den man sich bewegen kann. Nur leider wird fast jede Diskussion diesem Spielraum überhaupt nicht gerecht da immer nur von 2 Zuständen ausgegangen wird. Entweder der Staat regelt alles oder er regelt nur sehr wenig und überlässt dem Markt die Verantwortung. Fairerweise kann man dann noch die soziale Marktwirtschaft als einen häufig genannten Zwischenzustand erwähnen. Dieser wird allerdings auch immer unbedeutender.

Auf jedem Fall kann das eine Extrem genauso wie das andere Extrem nicht funktionieren. Kommunismus bedeutet im schlimmsten Fall tödliche Inneffizienz und Beraubung der wirtschaftlichen Freiheit die ja natürlich auch einen Teil der menschlichen Freiheit darstellt. Kapitalismus garantiert fast alle wirtschaftlichen Freiheiten und überlässt dem Markt größtenteils die Verantwortung. Da aber im Laufe der Zeit zu geringe Bedürfnisse auf riesige Kapitalkonzentration fallen, muss auch dieses System versagen.. Es kollabiert an dem Übermaß an Freiheit das es wenigen Individueen erlaubt mit Hilfe großer Kapitalbestände den Rest permanent und ohne Leistung zu übervorteilen.

Wenn man nun eine Diskussion um die Lösung wirtschaftlicher Probleme führt darf man nicht immer in diese beiden Extreme abgleiten so wie viele das leider reflexartig tun. Man muss jedes Merkmal und jede Maßnahme des jeweiligen Systems einzeln in Frage stellen und seinen Nutzen überprüfen. Nur so kann am Ende eine Lösung stehen die zum Einen genug reguliert um stabil zu bleiben und zum Anderen Freiheiten nicht zu stark einschränkt und die Vorteile des freien Marktes nutzt.


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Eigentlich doch genial, Geld was gar nicht vorhanden ist, in das System zu pumpen um Werte zu schaffen. Wenn alles irgendwann wieder bei Null anfängt, bleiben die Werte (Häuser, Auto, Technolgien!) bestehen.

Ohne die "Schulden", die irgendwo in einem Buch stehen, gäbe es die rasante Entwicklung im letzten Jahrhundert nicht.


Face12
Beigetreten: 27.07.2006

Original von AyCaramba44
Eigentlich doch genial, Geld was gar nicht vorhanden ist, in das System zu pumpen um Werte zu schaffen. Wenn alles irgendwann wieder bei Null anfängt, bleiben die Werte (Häuser, Auto, Technolgien!) bestehen.

Ohne die "Schulden", die irgendwo in einem Buch stehen, gäbe es die rasante Entwicklung im letzten Jahrhundert nicht.

Mal schauen ob du immer noch so denkst, wenn der Kollaps mal da ist :/


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von knuddelhundi

Original von AyCaramba44

Original von knuddelhundi
Wer sagt dass ich Kommunismus will? Das ist immer eine beliebte Unterstellung für jeden Kritiker der es sich anmaßt etwas gegen unser heilige Wirtschaftssytem zu sagen.. Und ich will ja nicht dass dir deine Kommunismusallergie allzu heftig zusetzt.. Deshalb.. Nein, ich bin gegen Kommunismus.. :)

Wie stellst du dir denn diese Welt vor?

ich quote mich mal selber aus dem Politikforum..

Um es mal ganz billig zu sagen: Man kann den Kommunismus auch kapitalistischer gestalten und den Kapitalismus auch kommunistischer.

Ich sehe beide Wirtschaftssysteme nicht als absolute und starre Größe an sondern es gibt eben einen riesigen Spielraum zwischen ihnen in den man sich bewegen kann. Nur leider wird fast jede Diskussion diesem Spielraum überhaupt nicht gerecht da immer nur von 2 Zuständen ausgegangen wird. Entweder der Staat regelt alles oder er regelt nur sehr wenig und überlässt dem Markt die Verantwortung. Fairerweise kann man dann noch die soziale Marktwirtschaft als einen häufig genannten Zwischenzustand erwähnen. Dieser wird allerdings auch immer unbedeutender.

Auf jedem Fall kann das eine Extrem genauso wie das andere Extrem nicht funktionieren. Kommunismus bedeutet im schlimmsten Fall tödliche Inneffizienz und Beraubung der wirtschaftlichen Freiheit die ja natürlich auch einen Teil der menschlichen Freiheit darstellt. Kapitalismus garantiert fast alle wirtschaftlichen Freiheiten und überlässt dem Markt größtenteils die Verantwortung. Da aber im Laufe der Zeit zu geringe Bedürfnisse auf riesige Kapitalkonzentration fallen, muss auch dieses System versagen.. Es kollabiert an dem Übermaß an Freiheit das es wenigen Individueen erlaubt mit Hilfe großer Kapitalbestände den Rest permanent und ohne Leistung zu übervorteilen.

Wenn man nun eine Diskussion um die Lösung wirtschaftlicher Probleme führt darf man nicht immer in diese beiden Extreme abgleiten so wie viele das leider reflexartig tun. Man muss jedes Merkmal und jede Maßnahme des jeweiligen Systems einzeln in Frage stellen und seinen Nutzen überprüfen. Nur so kann am Ende eine Lösung stehen die zum Einen genug reguliert um stabil zu bleiben und zum Anderen Freiheiten nicht zu stark einschränkt und die Vorteile des freien Marktes nutzt.

Meiner Meinung nach sind wir in Deutschland gar nicht so weit davon entfernt. Wird haben einen geregelten Kapitalismus. Es gibt Gesetze die einzuhalten sind und eine Absicherung für alle Menschen, die keine Arbeit haben (sozial).


dhw86
Beigetreten: 07.12.2006

von mir aus können sie die AKWs in deutschland laufen lassen, bei uns gibts keine tsunamis, keine gefährlichen erdbeben und lol @ flugzeug fliegt rein.

solange die dinger regelmäßig kontrolliert werden ists mir lieber als unstetiger ökostrom oder stinkender kohlestrom.


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Face12

Original von AyCaramba44
Eigentlich doch genial, Geld was gar nicht vorhanden ist, in das System zu pumpen um Werte zu schaffen. Wenn alles irgendwann wieder bei Null anfängt, bleiben die Werte (Häuser, Auto, Technolgien!) bestehen.

Ohne die "Schulden", die irgendwo in einem Buch stehen, gäbe es die rasante Entwicklung im letzten Jahrhundert nicht.

Mal schauen ob du immer noch so denkst, wenn der Kollaps mal da ist :/

Die Frage muss doch anders lauten.

Wie weit wären wir, wenn wir ab 1900 ohne Schulden uns entwickelt hätten und wie weit sind wir, wenn wir auf Schulden bauen und irgendwann im Jahr 2050 das System zusammenbricht. Außerdem könnte das System ohne Schulden auch zusammenbrechen (aus anderen Gründen).

Zum Vergleich Russland und Amerika. Bist du du der Meinung, dass Russland Amerika überholt, wenn Amerika zusammenbricht? Oder noch krasser, wenn Amerika ab jetzt auf Teufel komm raus sparen müßte und die Menschen sich entsprechend einschränken müßten. Trotzdem ginge es den Amerikanern immer noch einiges besser als den Russen.


knuddelhundi
Beigetreten: 26.09.2007

Original von AyCaramba44
Eigentlich doch genial, Geld was gar nicht vorhanden ist, in das System zu pumpen um Werte zu schaffen. Wenn alles irgendwann wieder bei Null anfängt, bleiben die Werte (Häuser, Auto, Technolgien!) bestehen.

Ohne die "Schulden", die irgendwo in einem Buch stehen, gäbe es die rasante Entwicklung im letzten Jahrhundert nicht.

Wir können auch nur das verbrauchen was wir auch produzieren können. Mit Geld hat unser Wohlstand letztendlich gar nichts zu tun .. :)

Da aber die Vermögensverteilung aus dem Ruder läuft ist sind wir in dieser Hinsicht doch stark eingeschränkt..

Meiner Meinung nach sind wir in Deutschland gar nicht so weit davon entfernt. Wird haben einen geregelten Kapitalismus. Es gibt Gesetze die einzuhalten sind und eine Absicherung für alle Menschen, die keine Arbeit haben (sozial).

Nur können wir das in einer globalisierten Welt nicht lange durchhalten. Der dt. Sozialstaat passt sich ja schon zunehmend an genauso wie die Lohnentwicklung..

Wie weit wären wir, wenn wir ab 1900 ohne Schulden uns entwickelt hätten und wie weit sind wir, wenn wir auf Schulden bauen und irgendwann im Jahr 2050 das System zusammenbricht. Außerdem könnte das System ohne Schulden auch zusammenbrechen (aus anderen Gründen).

Schulden für Investition sind nicht das Problem. Es sind vielmehr die steigenden Konsumkredite die unsere Gesellschaft lahmlegen. Steigende Ungleichheit der Vermögensverteilung heißt auch das zunehmend Konsum über Kredit finanziert werden muss. Aus diesem Teufelskreis müssen wir ausbrechen.


AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von knuddelhundi

Original von AyCaramba44
Wie weit wären wir, wenn wir ab 1900 ohne Schulden uns entwickelt hätten und wie weit sind wir, wenn wir auf Schulden bauen und irgendwann im Jahr 2050 das System zusammenbricht. Außerdem könnte das System ohne Schulden auch zusammenbrechen (aus anderen Gründen).

Schulden für Investition sind nicht das Problem. Es sind vielmehr die steigenden Konsumkredite die unsere Gesellschaft lahmlegen. Steigende Ungleichheit der Vermögensverteilung heißt auch das zunehmend Konsum über Kredit finanziert werden muss. Aus diesem Teufelskreis müssen wir ausbrechen.

Aber dann ist doch nicht der Kapitalismus Schuld, sondern jeder Einzelne. Der Kapitalismus ist richtig, auch wenn man ihn immer mal wieder zeitgemäß anpassen muss.


Teilen: