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[Geschlossen] Diskussionsthread Atomkraft

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zickei
Beigetreten: 05.10.2006

Original von diego666

Original von zickei

Original von diego666

Original von zickei

Original von mcashraf
lies doch einfach mal das gesamte energiekonzept der bundesregierung - du könntest dich wundern... ;)

Die neun Handlungsfelder im Einzelnen:
Erneuerbare Energien als eine tragende Säule zukünftiger Energieversorgung
Schlüsselfrage Energieeffizienz
Kernenergie und fossile Kraftwerke
Leistungsfähige Netzinfrastruktur für Strom und Integration erneuerbarer Energien
Energetische Gebäudesanierung und energieeffizientes Bauen
Herausforderung Mobilität
Energieforschung für Innovationen und neue Technologien
Energieversorgung im europäischen und internationalen Kontext
Akzeptanz und Transparenz

was ist daran zu kritisieren?

Das es pure Phrasendrescherei vielleicht, aber am Ende Bevorzugung der Energieriesen und im Prinzip eher Erschwerung einer schnellen Energiewende ist als dass sie sie wirklich unterstützt

die schimpferei auf die bösen energieriesen nervt mich immer bei solchen diskussionen. die "öko"strombranche ist nicht weniger auf profit aus und betreibt ebensoviel lobbyarbeit wie die großen marktbeherrschenden firmen.

im grunde hast aber recht mit der "phrasendrescherei" - wenn ich nix zu entscheiden habe (der herr gabriel, greenpeace, die grünen etc.) kann ich leicht große töne spucken.

als die grünen an der macht waren, waren die castortransporte plötzlich gar nicht mehr so schlimmt.

Solange es Atomkraft gibt, sind die Transporte unvermeidlich.
Weil man aber das Ende offensichtlich anstrebte, hat man das eher in Kauf genommen.

Es geht bei der Kritik an Energieriesen nicht um Profitstreben oder Marketing, sondern um Monopolstellungen, die fast gegeben sind, wenn die Macht allzu sehr in Händen einzelner sind, die dazu noch im Verdacht (einige Male wurden sie ja sogar schon bestraft) stehen, Preisabsprachen zu treffen.

Die anderen waren schonmal an der Macht und haben den Weg eingeschlagen, der jetzt rückgägngig und verschoben wurde.

Die Union ließ im Übrigen den Passus, dass die Betreiber sicherstellen sollen, dass die Atomkraftwerke vor Flugzeugen geschützt sind, wieder rausstreichen.

preisabsprachen gibt und wird es auch in zukunft immer wieder geben (in vielen bereichen).

der von rot-grün eingeschlagene weg wurde von der aktuellen regierung nicht direkt verlassen. ich befürchte aber, egal ob rot, grün, gelb oder schwarz, das thema energie wird immer aktuell sein und schnelle veränderungen wird es mit keiner regierung geben(KÖNNEN!?). ich befürchte in 10-15 jahren wird der kernenergieanteil am strom"see" deutschland immer noch weit über 10% liegen und wirkliche lösungen wird es auch dann noch nicht geben.

sicher ist nur eins ... billiger wird es für niemanden.


diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von zickei

Original von BionicSam

Original von StefanNRW

Original von zickei
die schimpferei auf die bösen energieriesen nervt mich immer bei solchen diskussionen. die "öko"strombranche ist nicht weniger auf profit aus und betreibt ebensoviel lobbyarbeit wie die großen marktbeherrschenden firmen.

Was die Photovoltaicindustrie bei den Grünen im übrigen sehr erfolgreich geschafft hat :)

Quelle?

http://www.tagesschau.de/inland/lobby100.html

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/geld-von-der-solar-lobby/

Lobbyismus ist halt ein notwendiges Übel der Demokratie, kann man ja nicht generell was dagegen haben.
Wobei, sind die Grünen nicht sogar für ein Verbot von Spenden?
Solange es aber von den anderen gemacht wird, müssen sie halt auch.

Schlimmer ist, wenn Lobbyisten Politik machen. Berühmtestes Beispiel, was mir da einfällt ist, wie so oft, die Union.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,643607,00.html


StefanNRW
Beigetreten: 15.08.2007

Original von diego666
Lobbyismus ist halt ein notwendiges Übel der Demokratie, kann man ja nicht generell was dagegen haben.

Kann man eigentlich mehr schwarz-weiß sehen als du es tust?


Original von diego666
Die Union ließ im Übrigen den Passus, dass die Betreiber sicherstellen sollen, dass die Atomkraftwerke vor Flugzeugen geschützt sind, wieder rausstreichen.

Jo, wie soll man auch nen AKW gegen nen vollgetanken A380 schützen können ohne auf Waffensysteme Zurück zu greifen?!


diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von StefanNRW

Original von diego666
Lobbyismus ist halt ein notwendiges Übel der Demokratie, kann man ja nicht generell was dagegen haben.

Kann man eigentlich mehr schwarz-weiß sehen als du es tust?

Also einen relativierenderen Satz hättest du dir nciht aussuchen können, um mir schwarz/weiß sehen vorzuwerfen?
Infomiere dich doch einfach mal, was Schwarz/weiß Denken überhaupt ist.
Es ist nicht, Denken, was von deiner Meinung abweicht, wobei denkst du, dass Lobbyismus nicht notwendig ist, dass es nicht notwendig ist, dass Interessengruppen ihre Anliegen vorbringen können oder dass man was durchaus was gegen Lobbyismus haben kann?


diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von sdersein

Original von diego666
Die Union ließ im Übrigen den Passus, dass die Betreiber sicherstellen sollen, dass die Atomkraftwerke vor Flugzeugen geschützt sind, wieder rausstreichen.

Jo, wie soll man auch nen AKW gegen nen vollgetanken A380 schützen können ohne auf Waffensysteme Zurück zu greifen?!

Selbst dann wohl nicht, wenn ein Unfall ist, geht wohl alles zu schnell.
Tja, da man die Gefahr nicht ausschließen kann, gehören diese Dinger abgeschafft und zwar so schnell wie möglich.


Original von diego666

Original von sdersein

Original von diego666
Die Union ließ im Übrigen den Passus, dass die Betreiber sicherstellen sollen, dass die Atomkraftwerke vor Flugzeugen geschützt sind, wieder rausstreichen.

Jo, wie soll man auch nen AKW gegen nen vollgetanken A380 schützen können ohne auf Waffensysteme Zurück zu greifen?!

Selbst dann wohl nicht, wenn ein Unfall ist, geht wohl alles zu schnell.
Tja, da man die Gefahr nicht ausschließen kann, gehören diese Dinger abgeschafft und zwar so schnell wie möglich.

Einfach den Luftraum über AKWs sperren, dann geht es nicht zu schnell.
Eine Batterie Boden-Luftraketen daneben gestellt und wenn ein Flugzeug Kurs nimmt auf nen AKW einfach abknalln, die Insassen würden eh sterben. Wo wäre da das Problem?!
Wenn jemand den Jang-Tse-Staudamm sprengt werden wohl auch zig tausende sterben. Hätten wir einen Staudamm mit der Energieleistung eines AKW wäre es hier nicht anders. Umso mehr Energie eine Sache produziert, desto mehr Menschen können bei einer Katastrophe daran sterben.#
Btw sone Kernschmelze kann man stoppen, die Fluten des Jangtse glaub ich nicht...


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von diego666

Original von sdersein

Original von diego666
Die Union ließ im Übrigen den Passus, dass die Betreiber sicherstellen sollen, dass die Atomkraftwerke vor Flugzeugen geschützt sind, wieder rausstreichen.

Jo, wie soll man auch nen AKW gegen nen vollgetanken A380 schützen können ohne auf Waffensysteme Zurück zu greifen?!

Selbst dann wohl nicht, wenn ein Unfall ist, geht wohl alles zu schnell.
Tja, da man die Gefahr nicht ausschließen kann, gehören diese Dinger abgeschafft und zwar so schnell wie möglich.

Da fällt mir ein, es könnten auch noch Meteoriten einschlagen...

...was es für Heulsusen gibt, die ständige wegen der absoluten Sicherheit rumheulen - wie passt das eigentlich dazu, dass ihr euch in Pokerforen traut und vermutlich ein RL habt - normalerweise sollten Menschen wie ihr, irgendwo in einem absolut sauberen, sich selbst versorgenden Bunker hocken - inkl. künstlichen Essen und ohne Sonneneinstrahlung.

Echt jetzt, Terroranschlage können immer vorkommen und wenn es danach geht, dann sollten wir ohnehin direkt zum totalen Überwachungsstaat wechseln und Flugzeuge verbieten.


Original von sdersein

Original von diego666
Die Union ließ im Übrigen den Passus, dass die Betreiber sicherstellen sollen, dass die Atomkraftwerke vor Flugzeugen geschützt sind, wieder rausstreichen.

Jo, wie soll man auch nen AKW gegen nen vollgetanken A380 schützen können ohne auf Waffensysteme Zurück zu greifen?!

indem man den reaktor tief unter die erde verlegt und dazu ein unterirdisches not kühlsystem einbaut, also das ganze einfach wie nen atombunker aufzieht, nur das sich das akw innen drin befindet :P
würde aber wahrscheinlich die kosten verfielfachen ;)


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von zickei
das greenpeace das unglück in japan für ihre zwecke nutzt (und als "experten" nutzen darf ist eh eine frechheit.

laut http://www.greenpeace.de/themen/energie/ wissen sie aber selbst das es aktuell (und in den nächsten jahrzehnten) nicht ohne atomstrom geht

"Unsere Vision ist die komplette Energieversorgung durch Erneuerbare Energien. Für Deutschland ist das bis 2050 fast komplett möglich "

da hast du wohl nicht richtig gelesen,

laut greenpeace kann man in deutschland bis 2015 komplett auf atomstrom verzichten. siehe plan b 2050


diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Original von FiftyBlume

Original von diego666

Original von sdersein

Original von diego666
Die Union ließ im Übrigen den Passus, dass die Betreiber sicherstellen sollen, dass die Atomkraftwerke vor Flugzeugen geschützt sind, wieder rausstreichen.

Jo, wie soll man auch nen AKW gegen nen vollgetanken A380 schützen können ohne auf Waffensysteme Zurück zu greifen?!

Selbst dann wohl nicht, wenn ein Unfall ist, geht wohl alles zu schnell.
Tja, da man die Gefahr nicht ausschließen kann, gehören diese Dinger abgeschafft und zwar so schnell wie möglich.

Da fällt mir ein, es könnten auch noch Meteoriten einschlagen...

...was es für Heulsusen gibt, die ständige wegen der absoluten Sicherheit rumheulen - wie passt das eigentlich dazu, dass ihr euch in Pokerforen traut und vermutlich ein RL habt - normalerweise sollten Menschen wie ihr, irgendwo in einem absolut sauberen, sich selbst versorgenden Bunker hocken - inkl. künstlichen Essen und ohne Sonneneinstrahlung.

Echt jetzt, Terroranschlage können immer vorkommen und wenn es danach geht, dann sollten wir ohnehin direkt zum totalen Überwachungsstaat wechseln und Flugzeuge verbieten.

Wie wäre es einfach, wenn man die Risikoverursacher, die eh endlich sind, einfach abschafft. Da muss man nicht in den Luftraum eingreifen, Flugzeuge abschießen usw.

Und es ist nicht das einzige Argument gegen Atomkraft. Da könnt ihr euch an einem festbeißen und es einfach als zu selten abtun.
Ja, es ist unwahrscheinlich, ein kleiner Meteorit ist auch selten, Fehler sind selten, Erdbeben hier eher zu schwach, Vulkanausbrüche in den nächsten 100 Jahren nicht unbedingt zu erwarten usw...., aber das Risiko ist nur ein Argument dagegen.


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

"Wir gehen davon aus, dass eine Gefährdung Deutschlands praktisch ausgeschlossen werden kann"

Die Wirklichkeit der Atomindustrie sieht wie folgt aus:

1975 AKW Greifswald: Ein Elektriker zeigte einem Lehrling, wie man elektrische Schaltkreise überbrückt. Das löst eeinen Kurschluss im Block 1 aus. Ein Feuer zerstörte die Stromversorgung der Kühlmittelpumpe. Der Unfall geht nur knapp an einer Kernschmelze vorbei.

1977 AKW Gundremmingen: Kurzschlüsse in der Hochspannungsleitung. Dadurch tritt eine Schnellabschaltung ein. Die führte dazu, dass im Block A radioaktives Wasser etwa drei Meter hoch stand. Betreiber des AKW: RWE und E.ON.

1978 AKW Brunsbüttel: Es traten etwa zwei Tonnen radioaktiver Dampf ins Freie aus. Trotzdem lief der Reaktor zwei Stunden weiter. Die Belegschaft hatte das automatische Sicherheits-System manipuliert. Betreiber des AKW: Vattenfall und E.ON.

1986 AKW Hamm-Uentrop: Im AKW traten radioaktive Aerolose aus. Eine Reihe Kugelbrennelemente zerbrachen. Der Reaktor musste stillgelegt werden. Betreiber des AKW: Damals VEW (später RWE).

1987 AKW Biblis: Beim Anfahren des Reaktors klemmte ein Ventil. Das Betriebspersonal reagierte erst nach 15 Stunden. Radioaktives Wasser trat aus. Der Vorfall wurde erst ein Jahr später veröffentlicht. Betreiber des AKW: RWE.

1994 AKW Biblis: Der Motor einer Hauptkühlmittelpumpe brannte. Bei Wartungsarbeiten wurde ein Meißel im Motor vergessen. AKW-Betreiber: Immer noch RWE:

2000 AKW Grafenrheinfeld: Im Juni wurden an acht Steuerventilen technische Mängel entdeckt. Im Juli kam es zu einem Brand der Hauptkühlmittelpumpe. AKW-Betreiber: E.ON.

2001 AKW Philippsburg: Die Belegschaft übersah beim Anfahren von Block 2, dass das Notkühlsystem überfordert war. AKW-Betreiber: EnBW.

2001 AKW Brunsbüttel: Es ereignete sich eine schwere Wasserstoffexplosion in unmittelbarer Nähe zum Reaktordruckbehälter, der Deckel des Reaktors zerriss dabei auf einer Länge von zwei bis drei Metern. AKW-Betreiber: Vattenfall und E.ON.

2004 AKW Biblis: Nacheinander fielen fünf Stromversorgungssysteme aus. Zwei Hochspannungsleitungen verursachten einen Kurzschluss. Der Reaktor musste heruntergefahren werden. AKW-Betreiber: RWE.

2004 AKW Neckarwestheim: Kontaminiertes Wasser gelangte in den Neckar. AKW-Betreiber: EnBW.

2007 AKW Philippsburg: Der Sicherheitsbehälter wurde nicht korrekt geschlossen. AKW-Betreiber: EnBW.

2007 Kernkraftwerk Unterweser: Vier Stränge des Not- und Nachtkühlsystems standen nur eingeschränkt zur Verfügung. Der Fehler war seit über einem Jahr bekannt. AKW-Betreiber: E.ON.

2007 AKW Brunsbüttel: Während der Wartungsarbeiten entstand ein Kurzschluss. Es musste eine Schnellabschaltung vorgenommen werden. Es kam zu einem Schwelbrand. AKW-Betreiber: Vatenfall und E.On.

2007 AKW Krümmel: Ein Kurschluss entzündete das Transformatorenöl. Bei der Schnellabschaltung kam es zu Problemen mit der Stromversorgung und der Datensicherung. AKW-Betreibetr: Vattenfall.

2008 AKW Krümmel: Es ereignete sich ein Schwelbrand in der Lüftungsanlage. AKW-Betreiber: Vattenfall.

2008 AKW Philippsburg: Im Druckbehälter des Block 1 wurde ein Druckabfall festgestellt. es gab ein Leck im Behälter. AKW-Betreiber: EnBW.

In Vorbereitung der Verlängerung von AKW-Laufzeiten behauptete Kanzlerin Merkel:

"Dass aus energiefachlicher Sicht eine Verlängerung der Kernkraft-Laufzeiten im zweistelligen Bereich wünschenswert ist."

Im Oktober 2010 wurde das Gesetz über die längeren AKW-Laufzeiten vom Bundestag beschlossen. Die Laufzeiten wurden durchschnittlich um 12 Jahre verlängert.

quelle: http://www.rationalgalerie.de/

nursoviel zu unseren sicheren akws


Original von McTwist
"Wir gehen davon aus, dass eine Gefährdung Deutschlands praktisch ausgeschlossen werden kann"

Die Wirklichkeit der Atomindustrie sieht wie folgt aus:

1975 AKW Greifswald: Ein Elektriker zeigte einem Lehrling, wie man elektrische Schaltkreise überbrückt. Das löst eeinen Kurschluss im Block 1 aus. Ein Feuer zerstörte die Stromversorgung der Kühlmittelpumpe. Der Unfall geht nur knapp an einer Kernschmelze vorbei.

1977 AKW Gundremmingen: Kurzschlüsse in der Hochspannungsleitung. Dadurch tritt eine Schnellabschaltung ein. Die führte dazu, dass im Block A radioaktives Wasser etwa drei Meter hoch stand. Betreiber des AKW: RWE und E.ON.

1978 AKW Brunsbüttel: Es traten etwa zwei Tonnen radioaktiver Dampf ins Freie aus. Trotzdem lief der Reaktor zwei Stunden weiter. Die Belegschaft hatte das automatische Sicherheits-System manipuliert. Betreiber des AKW: Vattenfall und E.ON.

1986 AKW Hamm-Uentrop: Im AKW traten radioaktive Aerolose aus. Eine Reihe Kugelbrennelemente zerbrachen. Der Reaktor musste stillgelegt werden. Betreiber des AKW: Damals VEW (später RWE).

1987 AKW Biblis: Beim Anfahren des Reaktors klemmte ein Ventil. Das Betriebspersonal reagierte erst nach 15 Stunden. Radioaktives Wasser trat aus. Der Vorfall wurde erst ein Jahr später veröffentlicht. Betreiber des AKW: RWE.

1994 AKW Biblis: Der Motor einer Hauptkühlmittelpumpe brannte. Bei Wartungsarbeiten wurde ein Meißel im Motor vergessen. AKW-Betreiber: Immer noch RWE:

2000 AKW Grafenrheinfeld: Im Juni wurden an acht Steuerventilen technische Mängel entdeckt. Im Juli kam es zu einem Brand der Hauptkühlmittelpumpe. AKW-Betreiber: E.ON.

2001 AKW Philippsburg: Die Belegschaft übersah beim Anfahren von Block 2, dass das Notkühlsystem überfordert war. AKW-Betreiber: EnBW.

2001 AKW Brunsbüttel: Es ereignete sich eine schwere Wasserstoffexplosion in unmittelbarer Nähe zum Reaktordruckbehälter, der Deckel des Reaktors zerriss dabei auf einer Länge von zwei bis drei Metern. AKW-Betreiber: Vattenfall und E.ON.

2004 AKW Biblis: Nacheinander fielen fünf Stromversorgungssysteme aus. Zwei Hochspannungsleitungen verursachten einen Kurzschluss. Der Reaktor musste heruntergefahren werden. AKW-Betreiber: RWE.

2004 AKW Neckarwestheim: Kontaminiertes Wasser gelangte in den Neckar. AKW-Betreiber: EnBW.

2007 AKW Philippsburg: Der Sicherheitsbehälter wurde nicht korrekt geschlossen. AKW-Betreiber: EnBW.

2007 Kernkraftwerk Unterweser: Vier Stränge des Not- und Nachtkühlsystems standen nur eingeschränkt zur Verfügung. Der Fehler war seit über einem Jahr bekannt. AKW-Betreiber: E.ON.

2007 AKW Brunsbüttel: Während der Wartungsarbeiten entstand ein Kurzschluss. Es musste eine Schnellabschaltung vorgenommen werden. Es kam zu einem Schwelbrand. AKW-Betreiber: Vatenfall und E.On.

2007 AKW Krümmel: Ein Kurschluss entzündete das Transformatorenöl. Bei der Schnellabschaltung kam es zu Problemen mit der Stromversorgung und der Datensicherung. AKW-Betreibetr: Vattenfall.

2008 AKW Krümmel: Es ereignete sich ein Schwelbrand in der Lüftungsanlage. AKW-Betreiber: Vattenfall.

2008 AKW Philippsburg: Im Druckbehälter des Block 1 wurde ein Druckabfall festgestellt. es gab ein Leck im Behälter. AKW-Betreiber: EnBW.

In Vorbereitung der Verlängerung von AKW-Laufzeiten behauptete Kanzlerin Merkel:

"Dass aus energiefachlicher Sicht eine Verlängerung der Kernkraft-Laufzeiten im zweistelligen Bereich wünschenswert ist."

Im Oktober 2010 wurde das Gesetz über die längeren AKW-Laufzeiten vom Bundestag beschlossen. Die Laufzeiten wurden durchschnittlich um 12 Jahre verlängert.

quelle: http://www.rationalgalerie.de/

nursoviel zu unseren sicheren akws

Die Quellen der Behauptungen?! Das ist defenitiv alles übertrieben, eben von nem grünen...


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

reicht dir wiki als quelle?

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_meldepflichtiger_Ereignisse_in_deutschen_kerntechnischen_Anlagen

oder soll ich dir paar tausende ereignisse auflisten die von greenpeace gelistet wurden?


diego666
Beigetreten: 19.02.2006

Wiki ist doch auch nur ein Grüner und die Tagesschau wo ich einige dieser Meldungen sah, das sind auch nur Grüne.


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

und hier eine liste von greenpeace:)
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Meldepflichtige_Ereignisse_in_Deutschen_AKWs_ab_65.pdf

achja alle meldepflichtigen ereignisse die da gelistet sind, sind aus deutschland.
klar viele sind nicht so schlimm, gibt aber auch listen mit den 15 gravierendsten.


zickei
Beigetreten: 05.10.2006

Original von McTwist

Original von zickei
das greenpeace das unglück in japan für ihre zwecke nutzt (und als "experten" nutzen darf ist eh eine frechheit.

laut http://www.greenpeace.de/themen/energie/ wissen sie aber selbst das es aktuell (und in den nächsten jahrzehnten) nicht ohne atomstrom geht

"Unsere Vision ist die komplette Energieversorgung durch Erneuerbare Energien. Für Deutschland ist das bis 2050 fast komplett möglich "

da hast du wohl nicht richtig gelesen,

laut greenpeace kann man in deutschland bis 2015 komplett auf atomstrom verzichten. siehe plan b 2050

die gehen u.a. davon aus das 2020 weniger strombedarf vorhanden ist als 2007 - das glaub ich nicht

"Bei neuen Pkws: Reduzierung des
Durchschnittsverbrauchs auf 3 Liter/100
Kilometer bis 2020 und 1,5 Liter (Kraftstoffäquivalent)
bis 2050; Einleitung eines
Technologiewechsels zu CO2-neutralen
Antrieben"

auch das wird wohl nicht passieren.

die ziele sind ansonsten nicht falsch - nur wird die umsetzung sehr sehr lange dauern.


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von zickei

Original von McTwist

Original von zickei
das greenpeace das unglück in japan für ihre zwecke nutzt (und als "experten" nutzen darf ist eh eine frechheit.

laut http://www.greenpeace.de/themen/energie/ wissen sie aber selbst das es aktuell (und in den nächsten jahrzehnten) nicht ohne atomstrom geht

"Unsere Vision ist die komplette Energieversorgung durch Erneuerbare Energien. Für Deutschland ist das bis 2050 fast komplett möglich "

da hast du wohl nicht richtig gelesen,

laut greenpeace kann man in deutschland bis 2015 komplett auf atomstrom verzichten. siehe plan b 2050

die gehen u.a. davon aus das 2020 weniger strombedarf vorhanden ist als 2007 - das glaub ich nicht

"Bei neuen Pkws: Reduzierung des
Durchschnittsverbrauchs auf 3 Liter/100
Kilometer bis 2020 und 1,5 Liter (Kraftstoffäquivalent)
bis 2050; Einleitung eines
Technologiewechsels zu CO2-neutralen
Antrieben"

auch das wird wohl nicht passieren.

die ziele sind ansonsten nicht falsch - nur wird die umsetzung sehr sehr lange dauern.

leider muss es aber zu einer reduzierung des stromverbrauchs kommen.
laut vieler studien unteranderem von greenpeace, reicht es aus das sobald sich unser klima um mehr als 2°C erwärmt (gemessen seit dem beginn des industriezeitalters) wird sich unser klima massiv verändern und dann können wirs nicht mehr aufhalten, aber dies ist ein anderes thema


zickei
Beigetreten: 05.10.2006

geräte / maschinen werden in zukunft sicher noch leistungsstärker und brauchen dadurch mehr energie (sicher gibt es auch verbesserungen um energie zu sparen). sollte es irgendwann mal zu serienmäßigen e-autos kommen ist mir eh unklar mit welchen zusätzlichen energieaufwand gerechnet wird und wo diese herkommen soll.

im endeffekt ist es für das weltklima eh wurscht. die weltbevölkerung wächst weiter, damit auch der weltweite stromverbrauch und der bedarf der kernenergie bleibt bzw. wächst.


Original von McTwist
reicht dir wiki als quelle?

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_meldepflichtiger_Ereignisse_in_deutschen_kerntechnischen_Anlagen

oder soll ich dir paar tausende ereignisse auflisten die von greenpeace gelistet wurden?

was heisst " Der Unfall geht nur knapp an einer Kernschmelze vorbei.
"?
Wahrscheinlich 0,1°C? Oder wäre doch eine Kernschmelze erst eingetreten wenn man das Herunterfahren des Reaktors nicht innerhalb einer Stunde eingeleitet hätte?! Eine Stunde Zeit einen roten Button zu drücken, das nenne ich nicht knapp!
Nein dafür hab ich keine Quelle, allerdings glaube ich daran bis ich eine Quelle sehe die das widerlegt.

Und Sachen von 1975 aufzulisten wo die Atomsicherheit einfach nicht so weit war wie heute ist auch so als würde man uns dt immer noch für die Nazizeit büßen lassen.


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