Original von Crovax
Du bist viel süchtiger nach dem Ritual als nach dem Nikotin... würdest du 733 Tage nikotinfrei dampfen und müsstest das dampfen nun aufhören hättest du auch Entzugserscheinungen obwohl du schon ewig nix mehr mit Nikotin am Hut hattest.
Da ich inzwischen komplett weg bin (auch vom Dampfen), hier meine Erfahrungen.
Umstieg auf 0mg Nikotin:
- Ich war extrem hibbelig
- Hing nur an der Ezigarette
- Habe Süßigkeiten en masse gegessen
- Nach 3 - 5 Tagen hatte ich mich daran gewöhnt, dass die Dampfe halt keinen Flash mehr hatte. Dennoch war ich trotzdem von dem Nikotin ziemlich reguliert. Ich habe zuletzt mit 3 mg Nikotin gedampft.
Das Aufhören gestaltete sich als ziemlich komisch. Ich hatte keine Entzugserscheinungen, wie oben mit den Süßigkeiten, dass ich mir einen Ersatzstoff gesucht habe, sondern habe ich sehr oft unterbewusst das Ritual vermisst. Wenn ich nach Feierabend das Büro verlasse, wurde erstmal ordentlich gedampft. Ich habe dann immer instinktiv nach meiner Dampfe getastet. Das ist mir an mehreren Stellen passiert. Da merke ich einfach, was diese Gewohnheit doch ausmacht.
Auf Nikotin verzichtet habe ich übrigens, weil ich Magenprobleme hatte und nicht wusste woher die gekommen sind. Nur stand bei vielen Reizungen der Magenschleimhaut, dass es oft in Verbindung mit Nikotin steht. Hatte eine Vermutung, dass ich vielleicht minimal immer ein wenig Liquid geschluckt habe und es daher kam. Verzicht auf das Nikotin, dennoch keine Besserung. Am Ende hat nur eine Woche Tabletten vom Arzt geholfen, aber danach hatte ich mich schon an das 0er gewöhnt.
Das Dampfen ganz aufgegeben habe ich dann an dem Tag, als sich der Feuertaster meines sigelei mini verkantet hat und ich gar nichts mehr machen konnte. Habe mir dann Werkzeug bestellt und gedacht, dann kann ich auch das Wochenende auf die Dampfe verzichten. Das Werkzeug ist inzwischen da, der Kram allerdings alles weggeräumt und keinen Bedarf mehr.