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Ereignisse an der westlichen Pazifikküste und ihre Folgen

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Nakaschi
Beigetreten: 17.02.2008
Oldschool Grinder

Naja ein Umdenken ist das bei ihm ja eher nicht, da er der einzige Minister war, der sich von Anfang an für einen Ausstieg ausgesprochen hat. Ich glaube Merkel und Co bis heute nicht, dass da ein wirkliches Umdenken im Sinne der Sache stattgefunden hat.

Jetzt fangen die Amis auch schon so an: " Da wurde ein bischen Radioaktivität aus Japan in Ohio gefunden... ist aber nicht gefährlich..."


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+++06:55 Japan erwägt Verstaatlichung von Tepco +++
Die japanische Regierung erwägt einem Bericht zufolge eine vorübergehende Verstaatlichung des Fukushima-Betreibers Tepco. Die Regierung könnte die Mehrheit übernehmen und in das Management des Stromkonzerns eingreifen, berichtet die Zeitung "Yomiuri". Nach einer Flut von Verkaufsordern werden Tepco-Aktien an der Börse in Tokio vom Handel ausgesetzt. Die Regierung weist den Bericht zurück.


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Original von brontonase
+++06:55 Japan erwägt Verstaatlichung von Tepco +++
Die japanische Regierung erwägt einem Bericht zufolge eine vorübergehende Verstaatlichung des Fukushima-Betreibers Tepco. Die Regierung könnte die Mehrheit übernehmen und in das Management des Stromkonzerns eingreifen, berichtet die Zeitung "Yomiuri". Nach einer Flut von Verkaufsordern werden Tepco-Aktien an der Börse in Tokio vom Handel ausgesetzt. Die Regierung weist den Bericht zurück.

Bravo, endlich kapieren sie es!
Und bitte die TEPCO Manager zum Seppuku ermuntern, falls sie drauf vergessen!

05:43 Aus dem beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi tritt offenbar weiterhin hochgiftiges Plutonium aus. Das Schwermetall sickere ins Erdreich ein, hieß es aus Behördenkreisen. Nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco wurde an mehreren Stellen außerhalb des Meilers Plutonium entdeckt. Es gebe Hinweise darauf, dass die Radioaktivität von beschädigten Brennstäben stamme, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. "Die Situation ist sehr ernst", sagte er.


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Original von Nakaschi
Jetzt fangen die Amis auch schon so an: " Da wurde ein bischen Radioaktivität aus Japan in Ohio gefunden... ist aber nicht gefährlich..."

Naja in Ohio wird die Radioaktivität auch ziemlich wahrscheinlich nicht gefährlich sein.


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Die Lage ist imo gleich wie vor 11 Tagen, jetzt halt auch offiziell:

Original von harmen23
IMO:
Man kann die Kernschmelze nicht abwenden, weil sie schon längst da ist! Es ist aus, die haben verloren.
Der Reaktor ist Schrott, da gibts keine Kühlsysteme mehr.
Game over.

Es geht jetzt nur darum die Verbreitung der radioaktiven Partikel einzudämmen, damit Tokio nur leicht verseucht wird. Das geht mit Arbeitern die sich opfern (wie viele ???) und längerer notdürftiger externer Kühlung der Brennstäbe. Irgendwann kommt dann so ein Sarkophag wie in Tschernobyl. Japan wird die höchste Krebsrate weltweit haben.


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Original von brontonase
+++06:55 Japan erwägt Verstaatlichung von Tepco +++
Die japanische Regierung erwägt einem Bericht zufolge eine vorübergehende Verstaatlichung des Fukushima-Betreibers Tepco. Die Regierung könnte die Mehrheit übernehmen und in das Management des Stromkonzerns eingreifen, berichtet die Zeitung "Yomiuri". Nach einer Flut von Verkaufsordern werden Tepco-Aktien an der Börse in Tokio vom Handel ausgesetzt. Die Regierung weist den Bericht zurück.

09:04 Die japanische Regierung weist Spekulationen über die Verstaatlichung des Betreibers des Kraftwerks in Fukushima, Tokyo Electric Power Co., zurück. Regierungssprecher Yukio Edano sagte bei einer Pressekonferenz, ein solcher Plan werde nicht in Erwägung gezogen.


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breathingslow
Beigetreten: 21.02.2006
PokerStrategist

Übersetzt: Die Gespräche zur Übernahme laufen schon :)


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flashfy
Beigetreten: 25.03.2006
PokerStrategist

.


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Das hochgiftige Plutonium kommt in der Natur praktisch nicht vor. Seine Existenz haben wir eigentlich ausschließlich den Atombomben und der AKW-Industrie zu verdanken. Dass TEPCO jetzt sagt das Plutonium dort liegt in ungefährlichen Konzentrationen herum ist purer Zynismus, weil es für so einen Stoff keine Grenzwerte gibt!
Wer weiss schon wieviel in den letzten 7 Tagen rauskam und wie weit es geflogen ist? Zum Glück kommt es wegen der grossen Masse nicht allzu weit.

WIKI:
Plutonium ist mit einem Gehalt von 2 · 10−19 % eines der seltensten Elemente der Erdkruste. In Uranvorkommen kann es in winzigen Mengen durch Absorption natürlich freigesetzter Neutronen aus Uran entstehen. Auf 140 Milliarden Uranatome soll ein Plutoniumatom kommen.
Durch oberirdische Kernwaffentests wurden von 1945 bis 1980 etwa 3 bis 5t freigesetzt, die in Spuren weltweit nachweisbar sind. Weitere Mengen wurden bei Unfällen mit Kernwaffen und in entsprechenden Laboratorien, einem Satellitenabsturz mit enthaltener Plutoniumdioxid-Batterie und von der Wiederaufarbeitungsanlage von Sellafield in die Umwelt gebracht. Der Großteil des bei der Reaktorkatastophe von Tschernobyl entwichenen Plutoniums blieb in einem Umkreis von 100 km um den Reaktor.

Plutonium ist wie andere Schwermetalle giftig und schädigt besonders die Nieren. Viel gefährlicher als die chemische Wirkung ist seine Radioaktivität, die Krebs verursachen kann. Bereits die Inhalation von 40 Nanogramm 239Pu reicht aus, um den Grenzwert der Jahres-Aktivitätszufuhr für Inhalation bei Arbeitern zu erreichen. Diese Menge ist so winzig, dass die Giftigkeit von Plutonium noch gar nicht zum Tragen kommen kann. Zur sicheren Entstehung von Krebs reicht vermutlich eine Menge von einigen Mikrogramm aus.


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Nakaschi
Beigetreten: 17.02.2008
Oldschool Grinder

Original von QBMaik

Original von Nakaschi
Jetzt fangen die Amis auch schon so an: " Da wurde ein bischen Radioaktivität aus Japan in Ohio gefunden... ist aber nicht gefährlich..."

Naja in Ohio wird die Radioaktivität auch ziemlich wahrscheinlich nicht gefährlich sein.

Wenn sie nicht so gefährlich ist, wovon ich selber auch ausgehe, warum melden sie dann nicht die konkreten Werte?

Solche Formulierungen gehören nicht in eine demokratische Gesellschaft wenn es um so brisante Themen geht. Das ist reine Volksverdummung.


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breathingslow
Beigetreten: 21.02.2006
PokerStrategist
KittenKaboodle
Beigetreten: 29.01.2006
Elite Grinder

+++ 14.58 Wind dreht auf Tokio +++
Wind aus Südwesten trägt die radioaktiven Partikel vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima vorerst weiter auf den Pazifik hinaus. Am Mittwochabend allerdings ändert er seine Richtung und weht in Richtung der Millionen-Metropole Tokio. Böen bis Stärke sechs treiben die Radioaktivität dann auf den Großraum mit seinen rund 35 Millionen Menschen zu. "Dort steigt die Konzentration folglich an, allerdings deutlich verdünnt gegenüber der Ausgangsregion", erklärt der Deutsche Wetterdienst. Genaue Werte kennen die Wetterfachleute nicht. Dazu kommt noch Regen, der die gefährlichen Partikel zu Boden bringen kann.


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Wie TEPCO seine Arbeiter verheizt:

Wie damals in der UDSSR: Ein bleihaltiger Lappen als Strahlenschutz:

Nach Angaben von Kazuma Yokota von der japanischen Reaktorsicherheitsbehörde (NISA) arbeiten derzeit etwa 400 Arbeiter und Techniker in Fukushima eins. Darunter seien auch Vertragsarbeiter anderer Firmen. Ihr Tag beginnt demnach um 6.00 Uhr. Zum Frühstück bekämen sie jeweils 30 "Überlebenscracker" und 180 Milli-Liter - also etwa ein Glas - Fruchtsaft. Danach gingen sie an die Arbeit, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Kein Mittagessen
Mittagessen gebe es keines, hieß es. Bis zum 22. März hätten die Arbeiter täglich zudem nur eine Flasche mit 1,5 Liter Mineralwasser bekommen. Vom 23. März an seien dann mehr Hilfsgüter an der Atom-Anlage eingetroffen, sagte Yokota. Die Männer könnten seither eine Flasche mehr verlangen.

Geschlafen wird in Konferenzräumen und Gängen in einem Gebäude der Atomanlage. Um sich vor radioaktiver Strahlung zu schützen, wickelten sich die Arbeter in bleihaltige Tücher, bevor sie sich zudeckten. Blei schützt vor radioaktiver Strahlung.
Die meisten Arbeiter würden eine Woche lang Schicht tun, bevor sie abgelöst werden. Handys könnten sie nicht benutzen, um ihre Angehörigen zu informieren. Die Telefone hätten in der Atomruine keinen Empfang.

http://derstandard.at/1297821746977/Arbeiter-in-Fukushima-Kein-Mittagessen-und-kein-Aussenkontakt
http://diepresse.com/home/panorama/welt/645835/AKW-Fukushima_Schlafen-in-BleiDecken?_vl_backlink=/home/panorama/welt/640991/index.do&direct=640991

Ist ein anständiges Essen und ein Nachtlager 30km Kilometer entfernt, oder täglicher Hubschrauber-Transfer, für TEPCO zu teuer bei dem Aktienkurs?


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das machen die bestimmt nicht aus geiz, sondern weil alle resourcen arg geschwächt sind.


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breathingslow
Beigetreten: 21.02.2006
PokerStrategist

Original von soneji
das machen die bestimmt nicht aus geiz, sondern weil alle resourcen arg geschwächt sind.

aha.

es sind keine ressourcen für die wohl zur zeit 400 wichtigsten techniker auf diesem planeten vorhanden?

dieses akw in fukushima verbindet so viele grausamkeiten des derzeitigen gesellschaftssystems - dies fängt bei der technokratie an, geht über die fratzen des kapitalismus bis zu der verantwortungslosigkeit des unternehmens und der regierung hinsichtlich ihrer informationspflicht und ihrer mitarbeiter.

es ist für mich der kollektive gelebte alptraum.


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Merlinius
Beigetreten: 30.06.2006
Elite Grinder

Es wäre allerdings gefordert, dass sich der Staat sich mal ein bisschen kümmert, um auf die Bedingungen zu achten. Wenn man das alles in den Händen eines gewinnorientierten Unternehmens lässt, braucht man sich nicht wundern.

Bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko haben die betroffenen US Staaten und der Bund auch erstmal eine Menge Geld vorgestreckt und die nötigen Ausgaben getätigt, und BP hinterher die Rechnung zukommen lassen.


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Kellerlanplayer
Beigetreten: 02.12.2006
PokerStrategist

Original von renkenfish

Original von soneji
das machen die bestimmt nicht aus geiz, sondern weil alle resourcen arg geschwächt sind.

aha.

es sind keine ressourcen für die wohl zur zeit 400 wichtigsten techniker auf diesem planeten vorhanden?

dieses akw in fukushima verbindet so viele grausamkeiten des derzeitigen gesellschaftssystems - dies fängt bei der technokratie an, geht über die fratzen des kapitalismus bis zu der verantwortungslosigkeit des unternehmens und der regierung hinsichtlich ihrer informationspflicht und ihrer mitarbeiter.

es ist für mich der kollektive gelebte alptraum.

eigentlich müssten die das sekündlich mit helikoptern landen und alles mögliche machen, was geht und wenn der Techniker ein Hummer haben möchte, soll der gefälligst eingeflogen werden!

Ist jetzt keine ironie, eher überspitzt, aber ich stimme dir vollkommen zu.


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+++ 16.59 Japans Regierung will umsteuern +++
Angesichts der nuklearen Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima will Regierungschef Naoto Kan den Ausbau erneuerbarer Energien in seinem Land forcieren. "Saubere Energien wie Sonnenkraft und Biomasse" müssten zu einer "Hauptsäule eines neuen Japans" werden, sagt Kan. Das Unglück von Fukushima müsse Japan "eine Lehre" sein. Japan deckt etwa ein Drittel seines Energiebedarfs aus Atomstrom und ist zudem stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten abhängig.


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breathingslow
Beigetreten: 21.02.2006
PokerStrategist
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