Hi
Ich rate niemandem in den Schwerpunkt Gamedesign als einzige Stütze zu gehen. Medieninformatik bietet darüber hinaus auch gute Qualifikationen für einen Job in der Computerspielebranche, die zum einen überlaufen und zum anderen Unterbezahlt ist und definitiv nicht das ist was sich 99% der Leute vorstellen unter dem Beruf des Gamedesigner - zum Anderen hat man wenn man nichts in der Richtung bekommt noch viele Chancen sonst seine Brötchen verdienen zu können.
Die meisten die das machen sind Idealisten und wollen's tun weil's ihr großer Traum ist den sie auch schon seit ihrer Jugend in vielen Hobbyprojekten leben. Und die Arbeitszeiten sind exorbitant, vorallem wenn der Zeitdruck einsetzt weil der Publisher Ergebnisse will.
Die die an Games verdienen sind Publisher und Gameprogrammierer haben einen sehr harten, arbeitsreichen Job und verspühren eher weniger den Flair des Computerspiels das sie gerade entwickeln.
Vor allem musst du dich bei Bewerbungen gegen Leute durchsetzen die mit 14 ihren ersten Pacman Clon geschrieben haben und sich beim heutigen Stand der Technik schon mit 3D Engines auseinander gesetzt haben. Diese lernen in der Ausbildung nur noch den Schritt von "Wie mach ich ein Modell" zu "Wie man ich ein Modell richtig"...
Die kommen mit massig Erfahrung und vielen Referenzen.
Wenn du von dir aber sagst du hast die nötige Kreativität schon und kannst am Computer bereits mit 3D Studio M.A.X. o.ä. umgehen, hast bereits Programmiererfahrung, dann mach ein Medieninfo-Studium spezialisier dich danach und programmiere oder modelle während deinem Studium einen Haufen an Referenzen zusammen.
Vllt kommst du ja sogar für ein Praktikum zu einem Unternehmen das Games produziert.
Aber was die wollen sind Referenzen die nur so von dir überzeugen.
Schöne Grüße
@elbarto: spätestens seit den letzten jahren sollte dir crytec ein begriff geworden sein denn jeder kennt das Spiel Crysis doch oder?