Original von Buzibaer
Das Problem an der menschlichen Ernährung ist, dass wir Sachen essen, die eigtl. ungenießbar wären und nur durch künstl. Prozesse (kochen!!!) genießbar werden.
Durch das Kochen machen wir sie aber genießbar und beseitigen auf diese Weise zum Beispiel Giftstoffe. Zudem ist eine gegarte Mahlzeit häufig bekömmlicher als die rohe.
Original von Buzibaer
Jeder fleischfresser kann Fleisch roh essen, nur der Mensch macht hier so ein theater (Einfrieren, kühlen, kochen, braten, würzen, etc...).
Einfrieren und kühlen hat gar nichts mit den Ernährungsgewohnheiten zu tun, sondern vielmehr etwas mit dem gesellschaftlichen Management hinsichtlich dessen, dass man Nahrung länger aufbewahren kann. Das minimiert erstmal den Beschaffungsaufwand und es ermöglicht, dass weniger Nahrung verschwendet wird.
Das Kochen und Braten dient wie schon gesagt dem Genießbarmachen von Nahrung. Das gibt dem Menschen ein breiteres Spektrum an potenzieller Nahrung und das verringert wiederum den Aufwand der Nahrungsbeschaffung.
Das Würzen ist einfach der Zusatz einer anderen Nahrungsart.
Original von Buzibaer
Das ist ein Indiz dafür, dass wir Nahrung zu uns nehmen, die nicht für uns geeignet ist(also der Mensch KEIN fleischfresser ist).
Nein, das ist lediglich ein Indiz für die erfolgreiche Arbeitsminimierung bei der Nahrungsbeschaffung im Vergleich zu anderen Lebewesen. Mit den jeweiligen Prozessen machen wir die Nahrung ja für uns geeignet. Das ist schließlich der Sinn der Zubereitung.
Der Mensch ist übrigens auch kein Fleischfresser, sondern ein "Allesfresser".
Original von Buzibaer
Bspw.:Kakaobutter schmeckt nicht wirklich gut, wird erst durch Zucker genießbar. Schokolade macht fett.
Deine subjektive Ansicht. Ich weiß Kakaobutter durchaus zu schätzen und mag sie.
Original von Buzibaer
Orangen schmecken a priori süß. Orangen machen nicht fett.
Und weiter?
Zitronen sind sauer und machen nicht fett. Nüsse sind weder süß noch sauer und machen fett. Gibts da eine Kausalität?
Original von Buzibaer
Würden wir nahrung nicht künstlich verändern, würden wir NUR wohlschmeckende und GESUNDE Nahrung zu uns nehmen.
Würden wir Nahrung nicht "künstlich" verändern, würde sich ein Drittel der Menschheit vermutlich gar nicht mehr ernähren, weil es verhungert wäre. Selbst danach könnte man nur hoffen, dass genug Nahrung aufzutreiben wäre und diese sich mit auch nur ansatzweise akzeptablem Zeitaufwand beschaffen ließe.
Original von Buzibaer
Wenn wir nur das essen, was a priori und unbehandelt
-gut schmeckt
- gut riecht
- gut aussieht (= FRISCHES,REIFES Obst&Gemüse)
wär keiner von uns fett und wir würden dann zu essen aufhören, wenn wir satt wären.
Es gibt viele Gemüsesorten, die ungekocht nicht genießbar sind. Die fielen dann also weg. Unbehandeltes Obst wäre häufig von Parasiten befallen, was nicht wirklich gesund ist. Ein Teil des Obstes wäre da nicht mehr zu retten. Auch das fällt weg. Zudem muss man Abstriche in der Quantität des Obstes machen, weil Obst saisonal ist und demzufolge im Winter nicht vorhanden ist. Ganz so einfach ist das also nicht.
Original von Buzibaer
Klingt vielleicht für viele etwas seltsam, wird aber bspw. in dem buch
http://www.amazon.de/Endlich-Wunschgewicht-einfache-Gewichtsproblemen-machen/dp/3442161177/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1201640189&sr=8-1
sehr gut verdeutlicht. Is auch von Allen Carr(diesem Endlich Nichtraucher Typen). Muss zugeben, dass ich den Typen genial finde und seine Lebensphilosophie tlw. übernommen hab.
Wenn du dich dafür begeistern kannst, werde ich dir das natürlich nicht streitig machen. Jedem seine Meinung.
Aber hinsichtlich dessen, dass dieses Buch von fast jedem zweiten Kunden nur die Mindestpunktzahl erhält und Begriffe wie Mogelpackung, Geldverschwenung, unbrauchbar, kruder Unsinn, Humbug, Geldmacherei, Gehirnwäsche und vieles mehr als Beschreibung dienen, wirst du mich damit nicht überzeugen können. Der Autor wird sogar als "Uri Geller der Psychosomatik" bezeichnet. Selbst Ärzte bestreiten viele seiner Thesen und halten einige gar für gefährlich.