Ein Medikament gegen Tumore testen ♠_o:
Das kann doch nur ein Zellgift sein, oder? Sowas würde ich nie freiwillig nehmen, wer weiß schon, ob die Lebenserwartung dadurch nicht doch ein paar Jahre verkürzt wird.
Was wollen sie denn bezahlen für die 20 Tage?
Sagen die, welcher Stoff bzw. welche Zusammensetzung genau getestet wird?
Normalerweise schon.
Nur als nicht Mediziner oder Chemiker verstehst Du bei den Erklärungen nicht viel.
Habe jetzt noch etwas mehr recherchiert und man hat wohl bei vielen Studien ne 50-50 Chance auf ein Placebo. Muss man halt seine flipping skills auspacken.
Hab mich auch mal informiert und bei Parexel zb sind ungefaehr 1/5 in der Kontrollgruppe. Ist aber relativ egal in welcher Gruppe du bist, weil der Placeboeffekt ja auch umgekehrt funktioniert.
Original von Jakomo
Wenn in Deutschland eine Tätigkeit, die wenig Aufwand bedeutet und mit wenig Riskio verbunden ist, sehr gut bezahlt wird und trotzdem nicht jeder zweite Trottel versucht diese auszuüben, dann wird wohl irgendwo ein Problemchen sein, welches zwar die Trottel sehen, man selbst jedoch nicht.![]()
Versuchen ja genug, du scheinst aber zu vergessen, daß die nicht jeden nehmen.
Schließlich gibt's eine Voruntersuchung, da fallen viele durch.
Nur wenn alle Werte top sind, hast du auch eine Chance in die Studie zu kommen.
Original von pg89
Was hat das eigentlich für einen sinn, wenn man placebos bekommt?![]()
Nur so kannst du herausfinden, ob das Medikament wirklich durch seine Inhaltsstoffe wirkt und nicht nur auf dem Placeboeffekt beruht, der ja durchaus auch eine positive Wirkung haben kann. Das ist quasi die Kontrolle.
Original von Pr0digy1
Original von pg89
Was hat das eigentlich für einen sinn, wenn man placebos bekommt?![]()
Nur so kannst du herausfinden, ob das Medikament wirklich durch seine Inhaltsstoffe wirkt und nicht nur auf dem Placeboeffekt beruht, der ja durchaus auch eine positive Wirkung haben kann. Das ist quasi die Kontrolle.
♠_thumbsup:
Placebos werden z.B. in der Forschung eingesetzt. Durch placebokontrollierte, doppelblinde, randomisierte Studien wird die therapeutische Wirksamkeit von Medikamenten genau untersucht. Ein Teil der Probanden erhält das zu testende Medikament (Verum), während die Kontrollgruppe ein (optisch, geschmacklich und im Bedarfsfall mit den Nebenwirkungen des Verums) identisches Placebo erhält. Eine Differenz zwischen der gemessenen Wirkungen in beiden Gruppen zu Gunsten des Verums kann so als dessen Wirksamkeit angesehen werden. Dieser Effekt des Verums kann größer oder kleiner als der Placeboeffekt sein. Die in wissenschaftlichen Studien gefundene und für das Verum sprechende statistische Signifikanz der Wirkung (die in diesem Zusammenhang unbedingt von der Relevanz der Wirkung des Verums zu unterscheiden ist) ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Zulassung eines Medikamentes durch die zuständigen Gesundheitsbehörden.
Doppelblind sind die Studien, bei denen weder der Arzt noch die Patienten wissen, ob Placebo oder Verum verabreicht wurde. Dadurch wird eine Beeinflussung des Ergebnisses ausgeschlossen. Der doppeltblinde Ansatz kann die Führung von Studien, in denen das Verum nicht in einer leicht in ein Placebo überführbaren Form vorliegt, vor große Herausforderungen stellen und möglicherweise nur unvollkommen realisiert werden.
Randomisiert heißt, dass die Kontrollgruppe durch den Zufall, beispielsweise durch das Ziehen von Losen, bestimmt wird. Damit wird vermieden, dass Faktoren wie z. B. das Stadium der Krankheit unbewusst einbezogen werden.
Placebos werden auch in Krankenhäusern ausgegeben.
Dies muss immer in Absprache mit Ärzten erfolgen und hilft eher bei emotional sehr mitgenommenen Patienten, Menschen die immer wieder Medikamente haben wollen, weil es sonst nicht besser wird und dient oftmals auch einfach ein wenig zur Beruhigung (durch die Tablette passiert ja was) und dann werden Symptome häufig geringer, da der Patient entspannt.
Es gibt eben bestimmte Patiententypen, bei denen man dies sehr gut machen kann. Bei Anderen hat ein Placebo eben kein nachweisbaren Effekt.
Insgesamt haber aber auch Placebos einen nachgewiesen klinischen Effekt, welcher sich eben durch Faktoren wie "jemand kümmert sich um mich, am besten noch in Verbindung mit einer Untersuchung mit Kittel, ich bekomme eine Tablette und da ist ganz viel drin was mir hilft" usw. ergibt.
Ansonsten hat FidiFlush ja schon alles erklärt.
Original von pg89
Es wird doch aber an gesunden menschen getestet...
Streich halt den letzten Satz. Der Rest gilt sowohl für Studien mit als auch für Studien ohne therapeutischen Nutzen.
Original von BJsucker
Habe jetzt noch etwas mehr recherchiert und man hat wohl bei vielen Studien ne 50-50 Chance auf ein Placebo. Muss man halt seine flipping skills auspacken.
Die Chance dürfte bei den meisten Studien eher gegen 0% tendieren
Da die meisten Studien Cross Over Studien sind, d.h. du bekommst das Medi halt früher oder später ♦
Original von FidiFlush
Original von pg89
Es wird doch aber an gesunden menschen getestet...Streich halt den letzten Satz. Der Rest gilt sowohl für Studien mit als auch für Studien ohne therapeutischen Nutzen.
Ich kapier einfach nicht, was die da unterscheiden wollen. Wenn jetzt sowohl patienten mit den placebos als auch welche mit den richtigen medikamenten kopfschmerzen bekommen, wird also angenommen, kopfschmerzen sind keine nebenwirkung, sondern nur ein psychischer effekt?
Dann muss man das doch aber nicht bei jedem medikament aufs neue testen, sondern kann generell sagen, dass kopfschmerzen nicht untersucht werden können, da sie so oder so oft auftreten..
Original von FidiFlush
Die Chance dürfte bei den meisten Studien eher gegen 0% tendieren
Da die meisten Studien Cross Over Studien sind, d.h. du bekommst das Medi halt früher oder später ♦
wenn man keine Ahnung hat einfach mal ...
erzaehl doch nich so ein quatsch den du irgendwo mal gelesen hast. cross over studien werden bei den medikamententests um die es hier geht so gut wie nie gemacht, weil man ja noch nich sagen kann, wie der koerper das medikament ueberhaupt aufnimmt und drauf reagiert. jeder proband bekommt gleich lange die gleiche dosis, sofern er weiterhin geeignet ist und nicht gefaehrdet wird.
quelle: freundlicher kundenservice von parexel
Original von McPferd02
Original von FidiFlush
Die Chance dürfte bei den meisten Studien eher gegen 0% tendieren
Da die meisten Studien Cross Over Studien sind, d.h. du bekommst das Medi halt früher oder später ♦
wenn man keine Ahnung hat einfach mal ...
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erzaehl doch nich so ein quatsch den du irgendwo mal gelesen hast. cross over studien werden bei den medikamententests um die es hier geht so gut wie nie gemacht, weil man ja noch nich sagen kann, wie der koerper das medikament ueberhaupt aufnimmt und drauf reagiert. jeder proband bekommt gleich lange die gleiche dosis, sofern er weiterhin geeignet ist und nicht gefaehrdet wird.quelle: freundlicher kundenservice von parexel
Das sind nach meiner Rechnung 0% Placebo ♦
Außerdem geht es hier um Medikamententests im allgemeinen, und nicht um spezifisch das eine was du da zitierst.
Und jetzt geh weiter Taschengeld grinden, 12er Goldfish
Jeder Proband bekommt gleich lange die gleiche Dosis, nur manche eben als Placebo.
Man darf sich Medikamententests ja auch nicht nur als Tabletten einschmeissen vorstellen. Kann sich ja genausogut um Salben, Loesungen zum Trinken, Spritzen etc handeln.
Cross Over Studien werden eben einfach so gut wie nicht gemacht bei Medikamententests. Zumindest nicht in Deutschland. Das hat jetzt nichts speziell mit Parexel zutun, sondern liegt mehr an dem Ablauf der Studien.
Wird einem aber alles haargenau gesagt, wenn man sich dazu entschliesst bei sowas mitzumachen.
Original von shaddiii
Yop, haben sie. Sogar gleich einen Terminplan. 4 x 5 Tage + Nächte ist halt schon happig. Hätt lieber ein paar Tage stationär und dann ambulant.
würdest du den betrag auch nennen? oder weiß hier ansonsten jemand, wie viel man für sowas bekommt? hab hier was von 2 oder 3k gelesen? habt ihr quellen dazu?
Original von lemslin
Shaddii, was wollen die bezahlen für die 20 Tage?
habe was von 3,2 K gelesen auf dieser seite