Der Mann hat das Recht zu schweigen. Und wenn er das wahrnehmen will, dann darf er das. Sogar ohne dass die Polizei an die Presse durchsticht, dass man sich sehr sicher sei, dass er sie ermordet habe und man dann mit genau dem Aufmacher (und Foto?) in der BILD-Zeitung erscheint. Alleine dafür hätten bei der Polizei Köpfe rollen müssen. Es war reines Kalkül der Polizei den Mann ohne triftige Beweise festzuhalten und medial Druck aufzubauen, damit der einknickt. Und das wurde gleich zwei mal versucht.
Mal ganz abgesehen davon hätte ich in einer ähnlichen Situation ganz genau so gehandelt. Wenn die Polizei dich vernimmt, dann haben die im Kopf schon ihren Täter - und der bist dann du. Dann wird nur noch in eine Richtung ermittelt. An dem Punkt hilft dir keine Aussage mehr und deine Unschuld wirst du auch nicht beweisen, es sei denn du hattest zum Tatzeitpunkt eine Audienz beim Papst und Gott war als Zeuge dabei und beide bestätigen das der Polizei.
Da wird alles so gedreht, dass du in einem schlechten Licht dastehst. Du sagst nicht aus: Hast was zu verbergen. Du sagst aus und gibst ein Verbrechen zu: Das wird wohl nicht das einzige Verbrechen sein. Du machst eine ungenaue Angabe: Da hat er doch gelogen. Du kannst dich bei der Polizei nur reinreiten. Die vernehmen dich nur, wenn du verdächtigt wirst und die dich mit irgend einer Ungenauigkeit festnageln wollen. Egal was die sagen: Die wollen dir in der Situation nichts Gutes. Und das sind Profis, die schaffen das schon.
Wer ernsthaft zu einer freiwilligen Polizeivernehmung geht, um seine Unschuld zu beweisen, der hat den größten Fehler schon gemacht. Und wer bei einer unfreiwilligen Vernehmung aussagt, ebenso.
Original von Powerqueen
In solchen Fällen macht man als Tatvrerdächtiger überhaupt keine Aussage.
Sehe ich komplett anders:
In solchen Fällen macht man als Familienmitglied eine lückenlose Angabe zum Tagesablauf, wenn man unschuldig ist.
Und wenn man schuldig ist, erzählt man zunächst Lügen und wenn die Lügen widerlegt werden können, dann schweigt man.
@rmsds
Völliger Unsinn.
Schau mal hier rein:
Link Text...
Kurze Zusammenfassung für dich:
Frau wird ermordet, Ehemann wird beschuldigt (hatte Affäre, haben seit einigen Monaten getrennt gelebt, wollte Restaurant alleine übernehmen) und verstrickt sich selbst in Widersprüche.
Wird also verhaftet wegen starker Indizien/Widersprüche und letztlich kommt er wieder raus (Untersuchungshaft) und die Polizei verdächtigt jemand neues, der aber vor Gericht freigesprochen wird. Jetzt suchen sie wieder jemand neuen.
Was lernen wir daraus? Man kann die Wahrheit erzählen, aber trotzdem kann man in Untersuchungshaft kommen, wenn Indizien vorliegen und man sich in Widersprüche verstrickt.
Paul und Paula halten's Maul!
Weiß man seit 40 Jahren!
Alternativ: Anna und Arthur halten’s Maul
https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_und_Arthur_halten’s_Maul
edit: Wenn der Schwager der Täter war, kann man ihn von mir aus gern an den Eiern aufhängen.
Eine Aussage egal ob entlastend oder nicht, wäre halt ziemlich dumm von ihm.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder wurde sie im Haus ermordet, oder sie wurde direkt im Maurerweg entführt.
Sie kann niemals mit einem Bus gefahren sein, weil alle Busse in Berlin videoüberwacht sind. Und wenn sie irgendwo zu Fuß hingelaufen wäre, hätte sie von einer der unzähligen Kameras in Berlin erfasst werden müssen.
Somit kann Selbstmord auch ausgeschlossen werden.
Der Typ hat sie umgebracht, ist dann bis kurz vor der polnischen Grenze gefahren und hat das Mädchen in einem der unzähligen Schächte dort versenkt.
Die Gegend in Brandenburg kennt er sehr gut, weil dort seine Großeltern lebten und er als Kind viel Zeit dort verbracht hat.
Ob er am Folgetag nochmals dorthin gefahren ist, weil er seinen Ehering verloren hat oder um sich nochmals zu versichern, dass die Leiche nicht sichtbar ist, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt sein Geheimnis.
Eine Entführung im Maurerweg wäre zwar nicht auszuschließen, aber schon sehr abenteuerlich.
Warum zum Teufel hat er verschwiegen, dass er an dem Tag und dem Tag darauf in Polen war? Das ist nunmal ein äußerst wichtige Angabe die man sich nicht so einfach "vergisst". Es sollte klar sein, wenn die Polizei so eine Nichtangabe selbst aufdeckt, dass er somit unmittelbar zum Täterkreis gezählt wird.
Deswegen kann es auch nur eine logische Erklärung geben... Er hat die Angabe verschwiegen, weil die Fahrt im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Rebecca steht und hat gehofft, dass es nicht herauskommt. Interessant wäre, ob er öfters rüber gefahren ist, sollte dem nicht so sein, dann gibt es imho eigentlich keinerlei Zweifel mehr. Soviel Zufall (am Morgen des Verschwindens zufällig nach Polen gefahren) kann es nicht geben. Hier sollte man dann immer im Kopf haben, dass die einfachste Erklärung meist auch die Richtige ist.
Die Familie wird ihn schützen um wenigstens den anderen Teil der Familie nicht zu zerstören... Die Schwester und das Kind
Er könnte sie theoretisch auch mit ihrem Einverständnis in Polen versteckt haben und hat ihr am Tag darauf noch weitere Sachen gebracht haben. Keine Ahnung in wie fern er aktuell noch polizeilich beschattet wird, aber Möglichkeiten gibt es durchaus. Eine Leiche nach Polen zu fahren, um sie dort zu verstecken, wäre auch nicht so klug, da besteht immer die Gefahr, in Grenznähe bundespolizeilich angehalten zu werden. Eine Verbringung vor Ort wäre deutlich einfacher, auch wenn davon auszugehen ist, dass dort gründlicher gesucht wird.
Original von extrapartner
Er könnte sie theoretisch auch mit ihrem Einverständnis in Polen versteckt haben und hat ihr am Tag darauf noch weitere Sachen gebracht haben. Keine Ahnung in wie fern er aktuell noch polizeilich beschattet wird, aber Möglichkeiten gibt es durchaus. Eine Leiche nach Polen zu fahren, um sie dort zu verstecken, wäre auch nicht so klug, da besteht immer die Gefahr, in Grenznähe bundespolizeilich angehalten zu werden. Eine Verbringung vor Ort wäre deutlich einfacher, auch wenn davon auszugehen ist, dass dort gründlicher gesucht wird.
Cui Bono?
Wenn Sie keinen Bock auf die Familie hat, dann gibt es andere Wege als einen fingierten Tod/Entführung whatever... Und wie finanziert Sie ihr Leben jetzt? Diese These ist doch Quatsch, weil es Hinten und Vorne nicht valide ist.
Die Polizei hat sich ja offenkundig sehr auf den Schwager als Täter festgefahren.
Ob das insoweit richtig ist, mag zu bezweifeln sein, wenn man sich gegenteilige journalistische Recherchen anschaut.
Obligatorische Beschreibung: Merkur.de - Artikel zum Verschwinden von Rebecca R.
Als ob es nicht schon genug Fälle gegeben hätte, in denen einfachste, trivialste Dinge durch die Ermittlungsbehörden
nicht überprüft und übersehen worden wären.
Weder haben wir also einen Einblick in alle konkreten Ermittlungsergebnisse noch impliziert das deren obj. Vollständigkeit.
Fände es daher ganz cool, wenn manche einsehen, dass es noch Möglichkeit Nr. X gibt:
Wir haben alle keine Ahnung und spekulieren nur wild rum.
Ja Fake News von Merkur.de
Wenn du dir den Podcast angehört hättest, wüsstest Du, dass selbst die beiden Journalistinnen die "Aussage" der Nachbarin widerlegen konnten.
Nur dieser Umstand wird natürlich schön von Merkur.de verheimlicht.
off: Ist immer der selbe Schlag von Menschen, die immer was gesehen haben wollen.
Beste Beispiel mal wieder heute bei xy-ungelöst: Da wird 1987 ein Mädchen ermordet und heute meldet sich eine Frau, die am besagten Tag (wohlgemerkt vor 33 Jahren) eine "Beobachtung" gemacht haben will.
cliffs, wie die aussage von den journalistinnen widerlegt werden konnte? danke dir
Ich hab mir nun also die fragliche Stelle herausgehört und frage mich, was du da gehört haben willst.
Cliffs:
Frau Müller (Nachbarin) sagt aus, sie habe Rebecca an dem Tag gesehen.
Sie habe sich gewundert, warum sie eine Decke dabei gehabt hätte, weil es doch an dem Tag geregnet hätte.
Auf Recherche stellt sich heraus, dass es an dem Tag in Berlin nicht geregnet hat.
Du fabrizierst daraus jetzt, dass sie die Aussage "der Nachbarin widerlegen konnten".
In Wirklichkeit aber ist es so, dass der Umstand nur Einfluss auf die Bewertung der Zuverlässigkeit der Aussagenden hat.
Weder konnte die These der Nachbarin belegt noch widerlegt werden.
Es kann sein, dass die Nachbarin trotzdem Rebecca an jenem Tag gesehen hat oder
es kann sein, dass die Nachbarin sich einfach komplett bzgl. der Person/des Tages/sich nur in Bezug auf das Wetter irrt.
Es sind bereits hier einfach unzählige Optionen möglich und allein deine Einschätzung,
die auf rein subjektivem Dafürhalten basiert, macht daraus weder einen Fakt in die eine noch in die andere Richtung.
Aber ich lass euch mal lieber Hobbydetektive spielen, denn der böse Onkel funkt nur mit seiner Objektivität dazwischen.
Viel Spaß.
Wäre auch nicht das erste Mal, dass Zeugen was vom Pferd erzählen und die Polizei weiß wohl am besten, wie das einzuordnen ist, kriegen sie doch zu fast allem dutzende widersprüchliche Aussagen. Aber Hauptsache, die beiden schnallen können mit ihrem "investigativen" Podcast ein Jahr danach mit ziemlich aus der Luft gegriffener Spekulation Aufmerksamkeit abgreifen. Wer hört sich sowas überhaupt an?
Original von rmsds
Ja Fake News von Merkur.deWenn du dir den Podcast angehört hättest, wüsstest Du, dass selbst die beiden Journalistinnen die "Aussage" der Nachbarin widerlegen konnten.
Nur dieser Umstand wird natürlich schön von Merkur.de verheimlicht.
off: Ist immer der selbe Schlag von Menschen, die immer was gesehen haben wollen.
Beste Beispiel mal wieder heute bei xy-ungelöst: Da wird 1987 ein Mädchen ermordet und heute meldet sich eine Frau, die am besagten Tag (wohlgemerkt vor 33 Jahren) eine "Beobachtung" gemacht haben will.
Das ist großer Teil des Erfolgsrezeptes der Sendung. Es gibt Menschen die sowas über Jahre speichern. Die hatten doch einen Cold Case vor geraumer Zeit aufklären können weil sich ein Autofahrer, an ein Auto auf einem Waldweg, beim vorbei fahren erinnern konnte weil es ihm verdächtig vor kam.
Das war vor über 20 Jahren. Das führte zum Täter.
Allgemein zum Thema aussagen oder nicht, egal ob schuldig oder unschuldig, wird dir jeder Anwalt eintrichtern "Schweigen ist die stärkste Waffe".
Eben wurde im Sat 1-Frühstücksfernsehen eine der beiden Podcast-Journalistinnen interviewt
und jene hat ne kleine Bombe platzen lassen.
Ihr zufolge gibt es bzgl. der beiden Fahrten nach Polen ja 2 offizielle Theorien:
1) Er hat die Leiche irgendwohin gebracht.
2) Er hat sich Drogen in Polen/Grenze besorgt.
Angeblich sollen die beiden Journalistinnen nun zu mehren Zeugen gekommen sein,
die den Schwager im Wald gesehen haben wollen.
Diese Zeugen sind bislang noch nicht von der Polizei vernommen worden und haben eindeutige Beobachtungen gemacht.
Die Erkenntnisse, die sich auf den Aussagen ziehen lassen, sollen eine der beiden o.g. Theorien sehr unwahrscheinlich machen.
Hinzugefügt hat sie, dass auch bislang unbekannte (offensichtlich sehr negative )Erkenntnisse über den Schwager ans Licht gebracht werden,
die ihn in einem ganz anderen Licht dastehen lassen.
Das alles im nächsten Podcast am Dienstag - schaltet ein!
Ne, mal im Ernst:
Hat sich so angehört, als ob sie die Drogentheorie endgültig begraben werden wollen
und die Zeugen ihn wohl bei einer eindeutigen Aktion beobachtet haben.
Auf der anderen Seite geht sie aber irgendwie nicht davon aus, dass der Fall durch diese Beobachtungen geklärt wird.
Insofern war ihre ganze Teaserei leicht widersprüchlich, aber am Besten ihr schauts euch selbst an.