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[Geschlossen] Schulzeit vs. Studiumzeit

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Quaalude
Beigetreten: 28.10.2007
PokerStrategist

Original von beapoker

Original von Quaalude

Original von beapoker
und als Schmankerl dann halt noch die ca 500€/Monat zur freien Investition

Und wohnt bei Mami.

Ich denke die wenigsten ziehen aus wenn sie zivi machen...

Geht auch eher um die These "Zivildienst = beste Zeit".
Verlänger deinen am besten auf Lebenszeit und fang kein Studium an, wenn du das schon nicht verstehst. Bist du scheinbar ja auch selbst am glücklichsten mit.


tomsnho
Beigetreten: 24.11.2006
Elite Grinder

Original von Blinzler
aber wenn mir der nächste ersti erzählen will, dass er 70h die woche lernen muss, dann kann da einfach was nicht passen. ich hatte 12 credits aus m 2ten semester bwl geholt und hab da insgesamt nichts für gemacht außer mir 2 tage vor der klausur das zeugs anzuschauen und alle gut bestanden.

Im ersten Semester war's bei mir auch noch super-chillig ... ja und hatte durchaus auch Klausuren, wo ich das Zeug nicht öfter als zweimal durchgelesen hab - von richtigem Lernen ganz zu schweigen, weil eh nur ein billiger Multiple-Choice-Test bei der Prüfung kommt.

und so ist es eben bei vielen leuten, die einfach nur am rumheulen sind, wie hart es ist. ich denke mal, dass ich nicht >35h mache, egal wann und gleichzeitig wohl auch ne durchaus passable note erreichen werde. mehr geht immer, aber der arbeitsaufwand steht da dann eben in keinem verhältnis mehr (imo).

Mit 35 Stunden/Woche würd ich nicht mal die Pflicht-Hausaufgaben bzw. -Präsentationen schaffen... (dafür muss ich vergleichsweise extrem wenig vor irgendwelchen Büchern sitzen und lernen - d.h. wenn andere Studenten sich vor den Klausurwochen einiglen wird's bei mir sogar weniger stressig)

70 Std./W sind dann natürlich auch wieder krass und extrem; ist mir aber eher darum gegangen, dass nicht alle Studenten den Luxus haben 20 Stunden oder noch weniger Gesamtaufwand für die Uni zu haben und trotzdem alles locker schaffen :)


Ich versteh nicht ganz warum BWL immer als "Billigstudium" abgestempelt wird. Studier das selber an der FH im Bachelor und bin recht gut ausgelastet, einfach ist was anderes.


Original von ew55
Ich versteh nicht ganz warum BWL immer als "Billigstudium" abgestempelt wird. Studier das selber an der FH im Bachelor und bin recht gut ausgelastet, einfach ist was anderes.

weils einfach is. duh.


draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von beapoker

Original von Quaalude

Original von beapoker
und als Schmankerl dann halt noch die ca 500€/Monat zur freien Investition

Und wohnt bei Mami.

Ich denke die wenigsten ziehen aus wenn sie zivi machen...

was genau das ist, was er damit sagen will
ducy?


Original von skedar
schule. fürs abi musst null lernen, fürs studium schon.

Genau! Selbst hauptschulabschluss is schwerer als abi :rolleyes:


Roxi1983
Beigetreten: 08.01.2009
Poker Player

Original von ew55
Ich versteh nicht ganz warum BWL immer als "Billigstudium" abgestempelt wird. Studier das selber an der FH im Bachelor und bin recht gut ausgelastet, einfach ist was anderes.

weil die leute bei bwl immer an marketing oder ähnliches denken. erst in bereichen wie risiko management, asset, accounting + steuern zeigt sich bei bwl, ob jemand denken kann.


HerrRausrag
Beigetreten: 23.05.2010
Poker Player

BWl ist mal ganz bestimmt kein Selbstläufer...Zumindest nicht wenn man später mal was werden will.

Die Sache ist halt, dass beim Studium die Unterschiede zwischen einzelnen Studiengängen sehr groß sind und dann kommts nochmal ganz stark auf die jeweilige Uni/Hochschule an...Das über einen Kamm zu scheren ist schlicht Blödsinn.

Schulzeit ist halt insgesamt relativ unbelastet, man hat nicht wirklich Streß und mit seinen Leuten kann man extrem viel machen. Im Studium wirds dann wesentlich ernster und die richtige Balance zu finden zwischen Lernen und "Studi-Leben" ist halt auch nochmal son Ding, gibt ja nicht wenige Leute dies total verkacken...

...Aber sowas pauschal miteinander vergleichen? ?(


Original von fusionT

Original von ew55
Ich versteh nicht ganz warum BWL immer als "Billigstudium" abgestempelt wird. Studier das selber an der FH im Bachelor und bin recht gut ausgelastet, einfach ist was anderes.

weils einfach is. duh.

Gut argumentiert, Kollege.


Original von HerrRausrag
BWl ist mal ganz bestimmt kein Selbstläufer...Zumindest nicht wenn man später mal was werden will.

Die Sache ist halt, dass beim Studium die Unterschiede zwischen einzelnen Studiengängen sehr groß sind und dann kommts nochmal ganz stark auf die jeweilige Uni/Hochschule an...Das über einen Kamm zu scheren ist schlicht Blödsinn.

Schulzeit ist halt insgesamt relativ unbelastet, man hat nicht wirklich Streß und mit seinen Leuten kann man extrem viel machen. Im Studium wirds dann wesentlich ernster und die richtige Balance zu finden zwischen Lernen und "Studi-Leben" ist halt auch nochmal son Ding, gibt ja nicht wenige Leute dies total verkacken...

...Aber sowas pauschal miteinander vergleichen? ?(

ja is wohl was dran, die meisten lernschwächeren und faulen nehmen marketing um dann später arbeitslos zu werden ;)


KalleTorsten
Beigetreten: 21.07.2006
PokerStrategist

Schule sobald man volljährig ist, ist die beste Zeit des Lebens. Leider meist zeimlich kurz, wenn man nicht x-mal wiederholt ;)

Das Hauptproblem beim Studium ist für mich weniger die Arbeitsbelastung, als dass man sich einfach nicht mehr als Mensch fühlt. In der Schule konntest du ab und zu deine eigene Meinung zu den Themen sagen, wurdest mal gelobt etc.
Im Studium bist du einer von 700, der Universität nur als Matrikelnummer bekannt, die Aufgaben sind so gestellt, dass man die Klausuren schnell korrigieren kann, es interessiert keinen Menschen ob du da bist oder nicht und deine Meinung zu den Lehrinhalten möchte erst Recht keiner hören.

Ist es narzistisch auch während einer Ausbildungsphase als Mensch wahrgenommen werden zu wollen? Ich komme mir als Student eher wie ein Produkt vor, dass in 2 Jahren fertig sein soll ;)


Qwertzl
Beigetreten: 31.07.2006
Oldschool Grinder

mich würde hier ja mal vor allem interessieren wer hier schon alles mindestens 2 studiengänge abgeschloßen hat so dass er mit sicherheit behaupten kann wie billig und einfach studiengang x im vergleich zu studiengang y is....


NoLimitNOOB
Beigetreten: 10.07.2007
PokerStrategist

Original von tomsnho

Original von NoLimitNOOB

Original von tomsnho
Wenn ihr massenweise Freizeit habt, dann schön für euch - aber es soll halt auch Studenten geben, die viel zu tun haben.

Die gibts eben nicht ... das war doch die Aussage.

Wenn man alle Klausurboni usw. haben will und jeden einzelnen Satz kapieren will ok ... aber das entspricht nicht den Minimalanforderungen!

Jeder kann immer weiterlernen für bessere Resultate ... aber dann darf man auch nicht jammern wenn man keine Zeit hat.

:facepalm: sorry, aber selten eine Aussage gehabt, wo der Smiley treffender gewesen wär

Was die Minimalanforderungen betrifft - viel Spaß bei aufbauenden Fächern - sollte dir als Mathestudent eigentlich klar sein. Natürlich kannst dich durch Analysis I irgendwie hart an der Grenze zum Negativen durchretten - aber das was du dann zu dem Zeitpunkt noch nicht verstanden oder noch nicht gelernt hast, wird dir bei Ana II oder irgendwelchen anderen folgenden Kursen böse auf den Kopf fallen.

Bei meinem Studium dasselbe - wenn ich einen Sprachkurs mit 4- abschließe bin ich wohl durch, aber hab für den darauffolgenden Sprachkurs oder die ersten Übersetzungskurse halt weitaus schlechtere Ausgangsvoraussetzungen.

Wenn es um Klausuren geht, wo man Zeug lernt, das man nachher in der Uni nie mehr braucht, okay - da fährt man mit dem Minimalprinzip oder falls mögich Schummeln am besten, wenn ein Kurs auf den anderen aufbaut, steckt man früher oder später tief im Schlamassel.

Und auch ohne jetzt das Lernen zu betrachten - wenn du viele Pflichtveranstaltungen hast, wo Hausübungen und/oder Präsentationen zu machen sind, hast du zwangsläufig einen hohen Arbeitsaufwand.

Ist einfach unsinnig alle Studenten in einen Topf zu werfen und zu sagen jeder hat unendlich viel Freizeit und kann dauerchillen :rolleyes:

you think you know how it works???

Also ich bin im 7. Semester ... hab in AnaIII oder IV irgendwann die Beweise einfach net mehr beachtet ... die meisten sind schon einfach sick und völlig unnötig für alle die net Prof werden wollen.

Später im Pflichtbereich gibts dann noch Fächer, die auf verschiedene Mastervertiefungen vorbereiten ... man macht eh net alle weiter, also kann man auch in bestimmten Vorlesungen einfach bisschen schleifen lassen.

Das mag net optimal sein ... aber (wie im ersten Semester) stundenlang zu versuchen Übungen zu lösen ... srsly das mag am Anfang ok sein um die grundsätzliche Vorgehensweise beim beweisen zu lernen.
Aber im 7. Semester is die Reihenfolge eher Google > abschreiben von Kommilitonen > berechnen ob man die Übung für den Klausurbonus braucht > selbst lösen.

Da meistens Schritt 1 oder 2 Erfolg haben, spar ich pro Übungsblatt ca. 5 Std. pro Woche.

Was sagst jetzt? ;)

Is im Prinzip wie in der Schule ... die Sachen die einem gefallen macht man, die andern nicht. Nur halt auf nem anderen Niveau ...


KalleTorsten
Beigetreten: 21.07.2006
PokerStrategist

Original von NoLimitNOOB
Is im Prinzip wie in der Schule ... die Sachen die einem gefallen macht man, die andern nicht. Nur halt auf nem anderen Niveau ...

Das funktioniert aber nicht mehr, weil man jede Klausur bestehen muss. Einfach sagen das Thema ist doof und die 5 kann ich locker in der nächsten Klausur mit einer guten Note negieren, kann man nicht mehr machen. Ob einem die Sache schmeckt oder nicht, man muss da durch.


Psychobilly1988
Beigetreten: 10.03.2009
PokerStrategist

imo Studium, hatte zwar die besten und lustigsten Kumpels in der Schulzeit...aber wayne? Man findet genauso coole Leute auch während dem Studium.

Muss zwar dazu sagen, dass ich wirklich vom Land in die Stadt gezogen bin um Anfangs Internationale BWL zu studieren, nach 2 Semestern Jura, und nach weiteren 2 Semestern Komposition/Musiktheorie/Musikpädagogik, (was imo, vom Schwierigkeitsgrad her, in der Reihenfolge, ziemlich steil nach oben geht), wobei BWL anfangs, im gegensatz zum ABI auch der reinste Lernterror war (3 Wochen vor den Klausuren) aber im allgemeinen, doch sehr gut zwischen all die Parties und neue Bekanntschaften gepasst hat und es auch immer noch tut.

Als Student fühlt man sich halt auch irgendwie anders.

Ich kenn aber leider auch genug Bsp. in denen die Schulzeit vermisst wird...die Leute tun mir echt leid. Die Ackern sich den ganzen Tag mit BWL oder sonstwas billigem ab und haben keinerlei Zeit mehr für irgendwas...ich verstehs nich, is mir auch im Grunde egal...ich komm grad von na Party, hab getrunken...ich finds wesentlich besser Student zu sein.


tomsnho
Beigetreten: 24.11.2006
Elite Grinder

Ja gut, wenn man's auf die Weise macht und im Endeffekt auch nur gerade mal soviel lernt um irgendwie durchzukommen, dann ist's klar dass man nicht viel Zeit investiert.

Mein Ziel ist halt nicht irgendwie durchkommen um später im Berufsalltag blöd aus der Wäsche zu schauen, sondern möglichst viel mitzunehmen.

Ich (Studium: Übersetzen/Dolmetschen, 5. Sem) könnt mich auch mit diversen Erasmus-Studenten zusammentun und die meine spanischen/italienischen Hausaufgaben schreiben lassen und im Austausch ihnen dafür die Deutschaufgaben lösen - würde mir sicher auch viel Zeit sparen ... nur bei den Prüfungen hab ich halt nur mehr mein Wörterbuch und keinen Pedro oder Gianni, der mir alles macht ;) ... und falls ich mal als Übersetzer arbeiten sollte, möcht ich auch nicht jedes zweite Wort nachschlagen oder ständig Italiener fragen müssen um mal was auf die Beine zu bekommen.

Die Vorlesungen wo es wirklich egal ist, wenn man was schleifen lässt, sind bei uns eher selten - der Großteil meines Studiums ist aufbauend und was man in früheren Übungen überspringt, fällt einen sehr bald auf den Kopf.

Is im Prinzip wie in der Schule ... die Sachen die einem gefallen macht man, die andern nicht. Nur halt auf nem anderen Niveau ...

So einfach kann man das nicht sagen.

Wenn du in der Schule Religion, Geschichte, Geographie usw. schleifen lässt, weil eh weißt dass später mal irgendwas richtung Mathe machen willst, dann ist das kein großes Problem. Wenn jetzt aber im Studium bei allem, was nicht unbedingt für deinen Titel brauchst, dich durchschummelst, wirst halt spätestens im Beruf ordentliche Probleme bekommen. Dass jetzt nicht jeden mega-komplizierten Beweis bis ins kleinste Detail lernst, ist natürlich auch klar.


NoLimitNOOB
Beigetreten: 10.07.2007
PokerStrategist

Original von tomsnho

Is im Prinzip wie in der Schule ... die Sachen die einem gefallen macht man, die andern nicht. Nur halt auf nem anderen Niveau ...

So einfach kann man das nicht sagen.

Wenn du in der Schule Religion, Geschichte, Geographie usw. schleifen lässt, weil eh weißt dass später mal irgendwas richtung Mathe machen willst, dann ist das kein großes Problem. Wenn jetzt aber im Studium bei allem, was nicht unbedingt für deinen Titel brauchst, dich durchschummelst, wirst halt spätestens im Beruf ordentliche Probleme bekommen. Dass jetzt nicht jeden mega-komplizierten Beweis bis ins kleinste Detail lernst, ist natürlich auch klar.

Alright ... ich vertiefe Optimierung und Stochastik

-->
Algebra wayne
Maßtheorie (= Ana IV) wayne
Einführung in die Logik wayne
...

Es reicht in manchen Dingen zu wissen dass es die gibt.
Grob zu wissen was ne Algebra is kann man imo schon damit vergleichen dass es den 2. WK gab und wir verloren haben ... in beiden Dingen (auf verschiedenem Niveau) sind nicht alle Details wichtig ...

Klar haste im Prinzip irgendwo Recht ...
Aber man muss auch net jeden Scheiß mitmachen ... das Laster der Notengeilheit hab ich schon lange abgelegt! :)


Roxi1983
Beigetreten: 08.01.2009
Poker Player

Original von Qwertzl
mich würde hier ja mal vor allem interessieren wer hier schon alles mindestens 2 studiengänge abgeschloßen hat so dass er mit sicherheit behaupten kann wie billig und einfach studiengang x im vergleich zu studiengang y is....

ich: jura (1. staatsexamen) und bwl


Psychobilly1988
Beigetreten: 10.03.2009
PokerStrategist

Original von Roxi1983

Original von Qwertzl
mich würde hier ja mal vor allem interessieren wer hier schon alles mindestens 2 studiengänge abgeschloßen hat so dass er mit sicherheit behaupten kann wie billig und einfach studiengang x im vergleich zu studiengang y is....

ich: jura (1. staatsexamen) und bwl

ich: Kann wie ich schon erwähnte sagen, dass BWL easy ist, auch wenn ich dagegen nur 2 Semester Jura gegenhalten kann...imo ist Komposition/Musiktheorie/Musikpädagogik auch schwerer als Jura und das obwohl ich mich damit quasi seit ich 12 bin 24/7 beschäftige...


NoLimitNOOB
Beigetreten: 10.07.2007
PokerStrategist

Original von Psychobilly1988

Original von Roxi1983

Original von Qwertzl
mich würde hier ja mal vor allem interessieren wer hier schon alles mindestens 2 studiengänge abgeschloßen hat so dass er mit sicherheit behaupten kann wie billig und einfach studiengang x im vergleich zu studiengang y is....

ich: jura (1. staatsexamen) und bwl

ich: Kann wie ich schon erwähnte sagen, dass BWL easy ist, auch wenn ich dagegen nur 2 Semester Jura gegenhalten kann...imo ist Komposition/Musiktheorie/Musikpädagogik auch schwerer als Jura und das obwohl ich mich damit quasi seit ich 12 bin 24/7 beschäftige...

vor allem isses ziemlich gay musik zu studieren ;)

just my 2 cents


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