Das Szenario, dass man mit 90 entsorgt wird, steht natürlich nicht zur Diskussion.Dass soetwas in der Realität nicht passieren wird, dürfte uns allen klar sein.
Doch zurück zur Diskussion, bei der bereits ein Punkt angesprochen wurde, inwieweit wir Gesundheit beurteilen wollen und dürfen.
Das Beispiel Demenz lässt mich nachdenklich werden. Fühlt sich eine Demenzkranker wirklich krank oder sind es die Angehörigen, die einer Belastung ausgesetzt sind, der sie nicht mehr gewachsen sind?
Ein Demenzkranker lebt in einer eigenen Welt, körperlich gesund, verhält er sich unangepasst.
Jetzt denke ich an geistig behinderte Menschen. Hitler hat sie alle vergasen lassen. Behinderte Menschen, oder Demenzkranke wollen sicher nicht sterben. Dürfen sie über ihr eigenes Leben bestimmen oder sind es die Betreuer und Angehörigen, die hier entscheiden dürfen?