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Theoretische Physik, Kosmologie, Quantenmechanik, String Theorie usw.

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Hirx123
Beigetreten: 25.06.2013
Elite Grinder

Original von Paxis
Dieses Zeit"paradox" hab ich verstanden. Also das für den Myon die Zeit auf der Erde auch langsamer vergeht das aber erst mal keine Rolle spielt.
Ich beschreibe es in der Tat immer als halber objektiver Betrachter aus Bezugsystem C, weil ich es für Laien so deutlich einfacher zu verstehen finde. In Zukunft sollte ich dies aber klarstellen damit es nicht zu Logikfehlern an späterer Stelle bei den Leuten kommt die es noch nicht wissen.
Objektiv betrachtet vergeht die Zeit für das schnellere System langsamer und wer in nahezu Lichtgeschwindigkeit die Erde verlässt und zurückkehrt ist im Schnitt langsamer gealtert als die Menschen auf der Erde.

Was soll denn ein "objektiver Betrachter" sein? Im Zusammenhang zur SRT gibt es sowas nicht. Man kann nicht einfach sagen, dass ein Myon schneller als die Erde ist.
Natürlich kann ich mir einen System C bauen, für den A schneller als B ist. Aber genau so kann ich ein System D bauen wo es umgedreht ist. Wer von beiden ist nun der objektive/absolute Betrachter?

Es stimmt zwar, dass ein Raumschiff, welches die Erde verlässt und wieder zurückkehrt, langsamer altert, aber das lässt sich nicht alleine dadurch erklären, dass das Raumschiff "schneller" war. Wichtig ist hier, dass das Raumschiff zurückkehrt und somit nicht in einem Inertialsystem bleibt. Das führt dann dazu, dass die Symmetrie zwischen Erde und Raumschiff gebrochen wird und man genau sagen kann, in welchen System die Zeit nun wirklich langsamer war.


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Zitat
Paxis Themenstarter
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Du betrachtest es immer aus einer sehr wissenschaftlichen Perspektive. Was logisch ist als Physikstudent. Vielleicht fällt es dir daher schwerer meine "Laiensprache" zu interpretieren oder du machst es mit Absicht um interessante Diskussionen und mein eigenes Denken anzutreiben. Beides ist mir Recht :f_thumbsup:

Wir sind aber denke bei diesem Thema auf einem ähnlichen Verständnislevel. Meine Sprache führt natürlich dazu, dass andere Laien es eventuell falsch verstehen da sie noch nicht mein Verständnis mitbringen.

Objektiver Beobachter ist für mich einfach die Person X die außerhalb der Bezugssysteme ist und diese beobachten kann und weiß dass das Myon sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegt und die Erde nicht.

Wenn ich das Prinzip mit der Relativität verstanden habe, dann altert immer das System langsamer welches sich, relativ betrachtet, schneller bewegt hat so lange beide Systeme wieder aufeinander treffen. Also wird dies erst wenn das Raumschiff wieder zur Erde zurückkehrt passieren. Vorher hat es aber auch keine Relevanz für die Bezugssysteme weil sie ja nicht miteinander interagieren. Wenn das eine Bezugssystem dem Anderen dann hinterherreist und das vorrangeflogene Bezugssystem wartet. Dann sind sie ja auch gleich gealtert.

Generell finde ich dieses genaue auseinandernehmen der Reletavität zu krass für dieses Thema hier im Forum. Wäre ein gutes für ein persönliches Gespräch.
Finde es auch nicht schlimm wenn man sich als nicht Physiker/Mathematiker diese einfachen Faustregeln merkt das eben das "schnellere System" für das "langsamere System" eine verlangsamte Zeit hat und, dass die Strecken im "schnelleren System" verkürzt sind im Vergleich zum "langsameren" so lange man sich eben im schnelleren befindet.
So ist imo auch die Lorenztransformation nicht so kompliziert und macht "logisch" Sinn.


Antwort
Zitat
Hirx123
Beigetreten: 25.06.2013
Elite Grinder

Objektiver Beobachter könnte natürlich auch ein 2. Myon sein. Dann ist die Erde "schneller" als Myon1 ;)

Was im Zusammenhang zur Lorentztransformation auch ganz cool ist, ist dass man dadurch erklären kann, dass Elektrische Felder und Magnetfelder eigentlich das gleiche sind, nur eben in verschiedenen Bezugssystemen:


Antwort
Zitat
Paxis Themenstarter
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Video noch nicht gesehen aber schon mal danke dafür :f_drink:

Direkt eine Verständnisfrage für dich:
Bei der allgemeinen Relativitätstheorie geht es ja darum das Masse bzw. Gravitation ebenfalls die Zeit und Länge beeinflusst damit die Lichtgeschwindigkeit überall konstant ist.
Wenn ich es richtig verstanden habe hängt es da aber nicht am Bezugssystem!?
Bin ich näher an einer starken Gravitationsquelle, dann vergeht die Zeit langsamer. Egal ob ich die Person bin die sich an der Gravitationsquelle befinde, oder ein Mensch der diesen an der Quelle beobachtet!?
Der Mensch auf 3000m Höhe hat einen anderen Zeitverlauf als der Mensch auf Meeresebene.

Und Strecken werden länger je näher ich mich an der Gravitationsquelle befinde, unabhängig vom Bezugssystem!?


Antwort
Zitat
Hirx123
Beigetreten: 25.06.2013
Elite Grinder

Ich hab mich noch nie wirklich mit Allgemeiner Relativität beschäftigt und will/kann dazu nicht viel sagen.


Antwort
Zitat
Mar0
Beigetreten: 29.03.2005
Elite Grinder

Original von Paxis
Video noch nicht gesehen aber schon mal danke dafür :f_drink:

Direkt eine Verständnisfrage für dich:
Bei der allgemeinen Relativitätstheorie geht es ja darum das Masse bzw. Gravitation ebenfalls die Zeit und Länge beeinflusst damit die Lichtgeschwindigkeit überall konstant ist.
Wenn ich es richtig verstanden habe hängt es da aber nicht am Bezugssystem!?
Bin ich näher an einer starken Gravitationsquelle, dann vergeht die Zeit langsamer. Egal ob ich die Person bin die sich an der Gravitationsquelle befinde, oder ein Mensch der diesen an der Quelle beobachtet!?
Der Mensch auf 3000m Höhe hat einen anderen Zeitverlauf als der Mensch auf Meeresebene.

Und Strecken werden länger je näher ich mich an der Gravitationsquelle befinde, unabhängig vom Bezugssystem!?

Umgekehrt strecken werden kürzer und Zeiten länger.
Du verwendest das Äquivalenzprinzip, was bedeutet dass du annimmst das Schwere- und Träge-masse äquivalent sind.
Das bedeutet sagen wir mal du befindest dich auf der Erde und hast am gegeben Punkt im Gravitationsfeld eine Erdbeschleunigung von 9.81 m/s^2.
So ist es das selbe als würdest du dich in der Schwerelosigkeit befinden und mit 9,81 m/s^2 beschleunigt werden.
Nehmen wir dann zwei Punkte in einem Gravitationsfeld, zum Beispiel 8 m/s^2 bei Abstand A und 9 m/s^2 Abstand B, jetzt sagen wir mal du bewegst dich von Punkt A nach Punkt B dann würdest du effektiv um 1 m/s^2 beschleunigt.
Was halt nicht gehen würde für beliebige Geschwindigkeiten, da nicht beliebig Platz nach oben ist.
Bei Lichtgeschwindigkeit ist halt Schluss, daher geht es nur wenn du den Maßstab neu definierst.
Also Raum und Zeit dementsprechend anpasst dass du bei gleicher Geschwindigkeit trotzdem beschleunigt wirst.
Ist irgendwie doof richtig zu erklären.
An einem anderem Beispiel verdeutlicht, du fährst mit 10 m/s, du kommst zurück und sagst du bist 100 Meter in 10 sec gefahren.
Doch ich stehe außen und sehe du bist 50 Meter in 20 sec gefahren was 2,5 m/s entspricht, zwischen meinem Maßstab und deinem Maßstab liegt eine Beschleunigung von 2,5 auf 10. Getrennt merkst du sie nicht aber kombiniert also relativ zu einander schon.
Mit diesem Trick kannst du eine Beschleunigung zwischen Punkt A und B erhalten ohne die Geschwindigkeit zu verändern.
Für dich sind die Strecken und die Zeiten immer gleich, du merkst den Unterschied nur wenn du es mir jemand Anderem vergleichst also in Relation zu einander.


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Zitat
Paxis Themenstarter
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Danke, hab mir jetzt auch noch mal folgendes Video dazu angeschaut:

Nach dem ich das Gaßner Video dazu geschaut habe, hatte ich es so verstanden, dass es Bezugssystem unabhängig ist, aber das hat in meinem Kopf keinen Sinn gemacht. Daher meine Skepsis und diese war ja auch richtig.

Wenn man nicht die Effekte dahinter berechnen/verstehen muss, dann ist die allgemeine Realivitätstheorie ziemlich "einfach". Ein Gravitationsfeld ist einfach ein beschleunigtes Bezugssystem. Je höher die Gravitation, desto kürzer werden eben Strecken für das Bezugssystem welches sich in der höheren Gravitation befindet. Wenn ein Beobachter auf das Bezugssystem in der höheren Gravitation blickt, so vergeht in dem Bezugssystem in der höheren Gravitation die Zeit langsamer.


Antwort
Zitat
Paxis Themenstarter
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006
BlackMember

Gerade folgendes Video geschaut:

Innerhalb von 60 Jahren sind mindestens 100 Sterne am Himmel verschwunden, ohne Hinweis oder ähnliches. Dies ist eigentlich unmöglich, vor allem eben bei so einer hohen Anzahl in so kurzer Zeit.
Manche reden schon wieder von Dyson Sphären, halte ich in diesem Zusammenhang aber für weit hergeholt.


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