Ja und nein, lieber SuperModerator
wenn man Trinkgeld versteuern müsste, würden die die schon wenig Geld haben noch mehr Steuern zahlen.
Ich verfolge den Thread seit der ersten Zeile. Und freue mich das es so viele gibt die dazu etwas sagen möchten.
Ich arbeite seit ca. 15Jahren in der Gastronomie, ich mache es gerne und gehe deswegen aus der Webbranche zurück in die Gastronomie. Ich würde auch ohne Gehalt dort arbeiten, weil es mir Spaß macht und freut wenn ich einen zufriedenen Gast habe.
Die Gehälter müssen angehoben werden ohne Ausnahmen!
Und viele Kellner, Barkeeper teilen ihr Trinkgeld (oder geben einen prozentualen Anteil) an die Küche (für Koch, Helfer, Spüler)
um mal das Argument zu entkräftigen das andere Angestellte nichts davon hätten.
Stimmt wenn der Kellner kein Trinkgeld erhält, hat auch die Küche nichts.
Fakt, es wird in fast allen Branchen zu schlecht bezahlt!!!
Frage: Warum tun sich viele so schwer einen solidarischen Beitrag zu leisten? Und hier wäre die Möglichkeit gegeben, das der geleistete Beitrag, der hier so oft als erzwungene Betrag titulierte, mal direkt dahin geht wo er hin soll.
Wir müssen verstehen das ich als Arbeitnehmer nur das verdienen kann was der Arbeitgeber einnimmt. (Das die Verteilung in den Unternehmen nicht gerecht mal außen vor)
Wenn ich einen Burger für 3€ statt für 5€ bei gleich guter Ware bleibt mir nur den Lohn zu drücken.
Ich hoffe einfach das die Menschen verstehen Qualität hat seinen Preis, und dann kann mach auch anständig bezahlt werden. Und mal ganz ehrlich es ist auch ein gutes Gefühl jemand anderen etwas gutes zu tun.