Original von SchmockDawg
da muss ich widersprechen. ich finde es super gut, dass es eine institution wie die kirche (welche glaubensrichtung auch immer) gibt. sie gibt Leuten, die bsp einen Verlust erlitten haben die Hoffnung, diesen Menschen wieder zu sehen im Jenseits. Das hilft bei der bewältigung vieler Probleme in diesem Bereich. Auch andere Probleme können durch Glauben bewältigt werden.
Obwohl ich Atheist bin, finde ich die Idee nach einem Leben nach dem Tod beruhigend. Ich glaube nicht an den Himmel, so wie er in der Bibel beschrieben ist. Jedoch glaube ich daran, dass man erst Tot ist, wenn man vergessen wird.
Viel wichtiger als sich die Frage zu stellen "gibt es einen Gott" ist es (meiner Auffassung nach) sich zu fragen "bin ich ein glücklicher Mensch". Und wenn man diese Frage mit Ja beantworten kann, sei es, weil man glaubt alle Probleme kann man im Himmel hinter sich lassen, oder aber, weil man Menschen oder Dinge (hvdr
) um sich hat, die einem zum glücklichen Menschen machen, so erfährt man das wahre Glück.
iwie philosophischer geworden als ich es vor hatte aber trotzdem mein Senf zum Thema
stimme ich zum Teil zu, natürlich ist die Kirche in bestimmter Betrachtungsweise eine gute Institution, was Hilfesuchende, Obdachlose etc angeht. Aaaber, brauche ich dafür einen Gott der mit seiner Moral dahinter steht? Hat nicht jeder Mensch, auch ohne Gott, ein angeboreres, anerzogenes und gesellschaftlich bedingtes Moralempfinden? Es gibt genügend Organisationen, die eben genau das selbe bewirken, sich aber nicht mit der Unterstützung Gottes "brüsten". Natürlich mag es dem einen oder anderen mehr Halt geben, zu "wissen"(glauben) dass eine höhere Macht sich nun seinem Schicksal annimmt, aber was dies im Endeffekt anderes als ein Placeboeffekt ist, wage ich anzuzweifeln.
Schön hier oftmals Passagen von Mr. Dawkins zu lesen, ein sehr gutes Buch, bzw vielve gute Bücher!
Für mich ist es zur heutigen Zeit einfach sehr schwer nachzuvollziehen, wie man als intelligenter, hinterfragender Mensch noch so hinter der christilichen(islamistischen/jüdischen) Religion stehen kann, ohne nur einen kleinsten Zweifel zu hegen. Zu einem großen Teil hängt es denke ich, an einer religiösen Erziehung, als Kind ist man nicht in der Lage dies zu hinterfragen und irgendwann ist dieser (Irr-)glaube imo so tief verankert, dass nur die wenigsten nocheinmal darüber rational nachdenken. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen dass ein völlig unvoreingenommenes Kind auf einmal Gott für sich selbst entdeckt, OHNE das Einwirken nahestehender Personen. Andersrum würde es mich auch brennend interessieren, zu welchem Schluss ich heutzutage kommen würde, wenn ich konservativ, religiös erzogen worden wäre....
Martink1979, kommst du aus einer religiösen Familie, oder wie hast du zu deinem Glauben gefunden?
Ich muss dazu sagen, dass ich mich wohl auch ziemlich als Atheist einordnen würde (zwischen 6. und 7. auf Dawkins Skala, falls jmd die noch im Kopf hat^^), das einzige was mich davon abhält mich als absoluten Atheisten zu bezeichnen, ist die Schwierigkeit einer absoluten materialischtes, nicht-spirituelle Auffassung des Menschens. Wir sind letztens bei ähnlicher Diskussion auf folgene Frage gekommen:
Man nehme an der Mensch wäre in der Lage sich zu teleportieren, heißt, auf der einen Seite werden jegliche Zusammensetzungen und Eigenschaften aller Zellen/Moleküle/Atome aufgenommen und auf der anderen Seite 100%ig nach diesem Bauplan mit dengleichen (nicht denselben!) Materialien wieder zusammengesetzt. Kann dort exakt der Mensch mit allen Gedanken/Gefühlen entstehen? Ist der "Geist" völlig materiell regenerierbar?
Für mich ehrlich gesagt, nicht ganz einfach zu beantworten, der Menschenverstand sagt dass nix dagegen spräche, aber es fällt denke ich einigen (auch Atheisten) schwer die "Seele"/den "Geist" auf einen solchen Molekülhaufen zu degradieren...
Achja, und zur Ausgangsfrage: Ja, gegrillt und in Muddas Geburtstag reingefeiert, gab auch Ärger mit den Nachbarn