axo, wir haben bei uns nur einen Klausurtermin / Semester und die Nachschreibearbeiten werden eben auch zeitgleich mit den Klausuren geschrieben.
So ist das ja gar nicht so unmenschlich.
Schreibe z.Zt auch 6 Scheine...
axo, wir haben bei uns nur einen Klausurtermin / Semester und die Nachschreibearbeiten werden eben auch zeitgleich mit den Klausuren geschrieben.
So ist das ja gar nicht so unmenschlich.
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Kiel for the win
soweit ich weiss:
- keine studiengebühren
- kein numerus clausus
- große uni
- nette stadt
- kieler woche
- beach
- babes
- .....
Original von schnief
Original von Crovax
Zu Deinem Studienfach an sich und allem drum und dran kann ich Dir leider nichts empfehlen, allerdings lebt und studiert es sich in Würzburg sehr gut und kann Dir insofern, wenn alle sonstigen für Deinen Studiengang relevanten Kriterien passen nur meine schöne Stadt nahe legen.OT: Noch ein Würzburg. Jetzt kommen sie langsam aus ihren Löchern gekrochen.
Darf man fragen was du studierst?
BWL FH 4. Semester
Studiere Politik und VWL an der Uni Trier.
Politik kann ich dir in Trier nur empfehlen, mit einer der besten Standorte in Deutschland. VWL ist aber recht grottig hier, habe gerade 1. Jahr im Ausland studiert und dort gesehen, wie schlecht das Niveau in Trier, dafür aber eben auch wie gut es in Politik ist. An sich kann man die Uni in Trier empfehlen bin gerne dort. Liegt aber auch hauptsächlich daran, dass ich keinen Bocjk auf eine Großstadtuni habe.
Zum Fach VWL selbst: Ich glaube das ist eine sehr subjektive Meinung. Hatte aus den selben Gründen wie du mich für diese Fachkombination und gerade auch für VWL entschieden, im nachhinein würde ich lieber BWL studieren oder eben nur Politikwissenschaft. Aber da kann der nächste kommen und dir gleich was anderes erzählen. Für das Fach solltest du auf jeden Fall mathematisches Verständniss und Abstraktionsfähigkeit mitbringen. In VWL läuft halt vieles in Theorien mit zig Annahmen ab.
Ich studiere gerade VWL in Göttingen im 6. Semester (letztes BA Semester).
Zum Studienort: So wie es sich anhört wäre Göttingen die richtige Wahl für dich. Das sage ich nicht um Werbung zu machen, sondern weil es auf jeden Fall eine sehr "politische Stadt" ist (wenn es sowas gibt): Wenn du dich auch während deines Studiums politisch engagieren willst bist du hier richtig.
Außerdem verbinden viele mit Göttingen nicht ganz zu unrecht die politisch linke Ecke (zu meinem Leidwesen...).
Zu VWL: Allgemein kann ich dir sagen, dass du im Grundstudium viele Kurven und Geraden verschieben und erklären wirst und ebenso viele Pfeilchenmodelle zeichnen darfst (Zins steigt, wie sind die Auswirkungen auf Investitionen etc...)
Bist du dann aber im Hauptstudium gehts schon mehr in eine spezielle Richtung. Zum Beispiel könnte man in Richtung Währungstheorie gehen oder auch sein Hauptaugenmerk auf Entwicklungsökonomik legen (In Entw.Öko. ist Göttingen übrigends weit vorn
).
allgemein musst du einfach wissen was die interessiert und schauen ob DIR die Stadt gefällt. Ich muss sagen, dass VWL nicht ganz so mein Fall ist und ich daher nach meinem BA auf Master Finance and Taxes wechseln werde. Aber uninteressant ist VWL auf keinen Fall.
Schaffs grad zeitlich nicht, die anderen Antworten durchzulesen, also vielleicht einiges zum 100ten Mal ;-)
1) Literatur wird zu 97% auf Englisch sein! Kennnitsse musst Du dann wohl noch ausbauen
2) Mathe ist unendlich wichtig
3) VWL wird garantiert ganz anders sein, als Du es jetzt denkst
4) Das Grundstudium wird totlangweilig sein
5) Die Uni ist recht egal, solange Du zumindest einen einzigen Prof findst, der in Mentormanier Dir sagen kann, was Du lesen sollst. Ob die Sachen dann in einer verranzten Bibliothek oder in einer modernen gelesen werden ist unerheblich. Such Dir also eine schöne Stadt aus. Z.B. Hamburg - die Uni ist auch deutlich besser als immer dargestellt und insbesondere in VWL hochwertig.
6) Ich weiß nicht, wie hoch die Abbrecherquote in VWL ist - in BWL (was bei uns zu 85% identisches Studium ist), ist sie 60%, weil niemand vorher weiß, was Wirtschaftswissenschaften sind. VWL passt z.B. am allerbesten zu einer liberalen Grundhaltung, daher könnte das für Dich ein falscher Studiengang sein, bzw. Du stellst Dir etwas ganz anders vor.
Zum Abschluss eine kurze Meinung, was WiWi sind: BWL dient dazu die individuellen Nutzenfunktionen von Individuen/Unternehmen zu maximieren, VWL dient dann dazu die Anreize so zu setzen, dass individuelles nutzenmaximieren möglichst nah am Gesamtgesellschaftlichen Optimum liegt sowie die Kontrolle der volkswirtschaftlichen Entwicklungen.
Ach, noch eine kurze Literaturempfehlung: "micromotives and macrobehavior" von T. Schelling (Nobelpreis 2005). Das Buch ist sehr einfach zu lesen und Du kannst darin eshr gut sehen, wozu man die Mikroökonomie alles verwenden kann. Wenn es Dir gefällt wirst Du in VWL richtig aufgehoben sein (zumindest ab dem Hauptstudium).
VG
ICFiedler
P.S.: Ka, wie das woanders ist, aber Nebenfächer... das ist nicht so wirklich möglich...
Ich studier VWL in Hamburg im 2. Semester und gehör hier zum ersten Jahrgang, der nach dem Bachelor-System studiert. Hier ist mal ein Link zur Bachelor-Studienordnung, ab Seite 8 kannst du dir angucken, welche Fächer du während des Studiums belegen würdest und weiter unten ist auch eine kurze inhaltliche Beschreibung dabei. Wenn du auch nach Bachelor System studieren würdest, müsste das ja ziemlich gleich sein, egal für welche Uni du dich entscheidest.
Ansonsten kann ich nur bestätigen was bis jetzt gesagt wurde, am anfang ist das Studium eher trocken bzw hat wenig mit VWL zu tun, da man erstmal Mathe I+II und Statistik I+II machen muss und weil gleich am Anfang der freie Wahlbereich eingeplant ist, wo ich einfach BWL Fächer gewählt hab. Hier ist ein Link zu dem Buch, was uns zur Lektüre in VWL I empfohlen wurde und hier eins über Mikroökonomie. Wenn du die Möglichkeit hast (zb Bibliothek, die Bücher sind ja ziemlich teuer) würd ich die einfach mal anlesen.
Englisch sollte man zumindest ganz gut lesen können, da eben doch viele Texte auf Englisch sind und wenn du zb im Mathe Grundkurs Probleme hattest (edit: hab gerade noch gesehen du hattest ja auch Mathe LK) wär VWL wohl auch die falsche Wahl. Wenn man sich die Durchfallquoten in Mathe und Statistik anguckt, könnte man meinen, dass viele einfach keine Ahnung hatten, dass man zumindest ein bisschen Verständnis in dem Bereich mitbringen sollte (ich hatte Mathe LK und war eher durchschnittlich und hab eigentlich keine Probleme).
Der NC spielt in HH eher keine Rolle, im Nachrückverfahren wurde man noch bis 3,x berücksichtigt, glaub nicht, dass es sonst eine größere Uni gibt, in der man mit so einem NC reinkommt.
VWLer sind Gottspieler. Lern lieber etwas, bei dem man sich nicht anmaßt, das Verhalten von Millionen von Menschen zu lenken.
Gruß
EX-Juso, EX-VWLer Nordlicht
VWL ist doch ganz einfach:
^ i -> ?!?!? -> Volkswirtschaftlicher Nutzen
wenn das nicht funktioniert:
v i -> ?!?!? -> Volkswirtschaftlicher Nutzen
Original von Maharasham23
Ansonsten kann ich nur bestätigen was bis jetzt gesagt wurde, am anfang ist das Studium eher trocken bzw hat wenig mit VWL zu tun, da man erstmal Mathe I+II und Statistik I+II machen muss
ja, ist mir auch völlig neu dass vwl was mit statistik und mathe zu tun hat..
Original von Nordlicht
VWLer sind Gottspieler. Lern lieber etwas, bei dem man sich nicht anmaßt, das Verhalten von Millionen von Menschen zu lenken.Gruß
EX-Juso, EX-VWLer Nordlicht
du scheinst dich ja sehr mit deinem ehemaligen studienfach beschäftigt zu haben ♦
vwl besteht natürlich nicht nur aus makro, sondern auch aus mikro. obwohl auch hier eigentlich genau wie zwischen bwl und vwl keine scharfe trennlinie gezogen werden kann. meiner meinung nach kann niemand ernsthaft eines der beiden fächer studieren, ohne wenigstens rudimentäre kenntnisse über das andere zu besitzen. und deshalb studiere ich wirtschaftswissenschaften
das grundstudium ist standard 2 scheine in recht, mathe, statistik, vwl, bwl, rechnungswesen und 1 in sozialpolitik, info und wissenschaftliches arbeiten. im hauptstudium kann man sich dann einen schwerpunkt suchen, der sich nach belieben aus vwl und bwl zusammensetzen kann. kann auch komplett nur eines von beidem sein. diese wahlfreiheit ist für mich persönlich sehr interessant und wichtig. denn in vwl kann es dir durchaus passieren, dass du, wie hier schon angesprochen, vor lauter modellen den wald nichtmehr siehst und im gegenzu dazu in bwl kaum zu einer generalistischeren sichtweise gelangst.
Original von Nico
du scheinst dich ja sehr mit deinem ehemaligen studienfach beschäftigt zu haben ♦
Durchaus. Ich beschäftige mich privat immer noch damit ("Austrian Economics"). Deswegen weiß ich auch, wovon ich spreche. Ein erheblicher Teil der VWLer wird nun mal irgendwann mittelbar oder unmittelbar an wirtschaftspolitischen Beratung tätig sein. Und das hat viel mit Gottspielerei zu tun. Da es sich hier um einen Juso handelt, ist anzunehmen, dass er zu dieser Kaste gehören will und nicht beabsichtigt, Kapitalmärkte für Banken zu beobachten.
Original von Nico
vielleicht solltest du deine kreation "gottspielerei" mal näher erläutern.
Daten über das Wirtschaften von 80 Millionen Menschen und ihren Abermillionen von ausländischen Handelspartner zu sammeln, in Modelle mit unzähligen Annahmen zu pressen und daraus Politik(=Steuerungs)empfehlungen abzuleiten, hat etwas von SimCity. Oder eben Gottspielerei. Zu meinen, man könne das Wirtschaften von so vielen Menschen adäquat und zeitnah messen und zu einem fiktiven "Gemeinwohl" lenken, das über dem "Wohl" liegt, das im freien Spiel der Kräfte entsteht, ist Anmaßung. Das trifft natürlich in erster Linie auf "Politik" zu. Viele VWLer machen sich im Rahmen der Politikberatung aber zu ihren Komplizen.
Allerdings ist das der falsche Ort für eine solche Diskussion. Ich wollte den Kollegen nur auffordern, eine den Menschen nützliche Tätigkeit nachzugehen, die der Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen dient
P.S.: Es ist nicht meine Kreation, ich habe sie Roland Baader entliehen.
bin irgendwie ein bisschen verwirrt.
irgendwie hab ich jetzt das gefühl, dass jeder, der vwl studiert, danach in die poltik gehen muss, so wie du schreibst. ich hab aber gelesen, dass man auch eine große anzahl anderer möglichkeiten hat (zb. statistiker). is das jetzt falsch und gehen die meisten vwl menschen wirklich in die politik??
und was is eigentlich ein juso?
Original von phizza
irgendwie hab ich jetzt das gefühl, dass jeder, der vwl studiert, danach in die poltik gehen muss, so wie du schreibst.
Nein, VWLer arbeiten für Wirtschaftsforschungsinstitute (die oft Politikberatung betreiben), statistische Ämter, internationale Organisationen oder auch Banken und große Unternehmen. Es muss also nicht zwangsläufig in die Politik(beratung) gehen.
Original von phizzaund was is eigentlich ein juso?
Jungsozialisten - eine Arbeitsgemeinschaft in der SPD, sowas wie die Jugendorganisation.
Original von Nico
Original von Maharasham23
Ansonsten kann ich nur bestätigen was bis jetzt gesagt wurde, am anfang ist das Studium eher trocken bzw hat wenig mit VWL zu tun, da man erstmal Mathe I+II und Statistik I+II machen muss
ja, ist mir auch völlig neu dass vwl was mit statistik und mathe zu tun hat..
Hab mich wohl falsch ausgedrückt, natürlich hat es miteinander zu tun, sehr viel sogar.
Ich meinte eher, dass man am anfang nur die Grundlagen in Mathe und Statistik lernt, ohne wirklich einen Bezug zur VWL zu haben, da man am anfang nichts davon anwendet bzw nur sehr beschränkt. Und es gibt einfach viele Leute, die sich wohl vorm Studium nicht richtig informiert haben und große Schwierigkeiten in dem Bereich haben, was dann oft zum Abbruch des Studiums führt.
mal zurück zur grundfrage:
gute unis für vwl (in keiner spezifischen reihenfolge...) sind bonn, münchen, köln, mannheim. ich habe in mannheim studiert (gerade dipl.arbeit abgegeben, vor ner stunde...)
als ''linker'' solltest du dir das mi der vwl nochmal überlegen, denke da bist du bei den politologen oder sozialwissenschaftlern besser aufgehoben. meine das ernst, nicht um dich zu ärgern. ich bin ziemlich liberal und mir hat das studium gefallen, konnte auch über die witze lachen. du bist da sicher nur am kotzen!!
falls doch vwl, mit deiner gesinnung sicher nicht nach mannheim. entwicklungökonomie-> heidelberg!!! die sind da ganz groß! guter ruf und die leute die ich kenne die das in heidelberg gehört haben fanden's gut.
vwl besteht halt viel aus abstrakten modellen und viel markt und wenig staat ist meistens toll!! im angewandten bereich, alos deiner späteren arbeit wirst du viel mit statistik, statistik, statistik zu tun haben. (das ist als ermutigung gedacht!!)
so, ich konzentriere mich jetzt mal wieder auf meine tische...
viele grüße marc
Freiburg haste vergessen Marc
Hier ist VWL allerdings sehr tough, laut spiegel schwerster Standpunkt Deutschlands oder so ♦ Ich selber kann dem Fach nix abgewinnen, aber meine Freundin schreibt grad ihre Diplomarbeit ^^
Wenn Du Mathefreak bist, ist Freiburg zumindest ne gute Moeglichkeit
Wenn nicht, falscher Ort - sehr extremer Mathebezug auch im HS.
- georg
Original von bahmrockk
Freiburg haste vergessen Marc![]()
Hier ist VWL allerdings sehr tough, laut spiegel schwerster Standpunkt Deutschlands oder so ♦ Ich selber kann dem Fach nix abgewinnen, aber meine Freundin schreibt grad ihre Diplomarbeit ^^
Wenn Du Mathefreak bist, ist Freiburg zumindest ne gute Moeglichkeit![]()
Wenn nicht, falscher Ort - sehr extremer Mathebezug auch im HS.- georg
Naja so heftig wie immer dargestellt ist der Mathebezug jetzt auch nicht. Man sollte mit E und ln Funktionen umgehen können. Man sollte verstanden haben was so ne Kurvendiskussion aussagt und man sollte auch schonmal was von Integralen gehört haben.
Ich studier Wiwi in Bochum (ist jetzt natürlich nicht der Premiumstandort für VWL, da uns die guten Profs alle weglaufen) und mit ein bisschen Verständnis für Mathematik (wobei es eher Rechnen ist) kann da nich viel schiefgehen.