Jo, der andere Teil der Gewinne wird wieder investiert. Organisches Wachstum eben. Werstehe nicht, wozu man da Bankkredite braucht und wieso man einen Teil der Gewinne zum Tilgen von Zinsen "verschwenden" sollte.
Original von r4lphlol
Damit die Zentralbank die Währung komplett frei regulieren kann? Wohl eher schlechte Idee imo
Inwiefern regulieren Geschäftsbanken die Währung? Ist das nicht die Aufgabe der Zentralbank, in unserem Fall der EZB?
Banken vergeben Kredite durch Schuldgeldschöpfung, also aus dem Nichts. Deshalb haben sie imo keine Daseinsberechtigung. Dafür nehmen sie dann noch Zinsen und verlangen Sicherheiten, obwohl sie selbst garkeine haben. Klar, wenn ich ein Haus bauen will und die Knete nicht habe, wärs schon, wenn mir die jemand leien könnte. Dafür brauch ich aber keine kriminellen Banken. Dafür brauchts Kooperationen in allen Maßstäben. Der, der Häuser bauen kann, baut mir mein Haus, dafür richte ich ihm sein Netzwerk ein, so in die Richtung, stell ich mir das vor. Haus bauen ist wohl schwerer. Vll. richte ich ihm sein Netzwerk dafür 3x ein. Man könnte auch in Zeiteinheiten als Verrechnungsschlüssel arbeiten, wenn es nicht ohne geht. Der Vorteil ist, dass diese Zeit nach Verrichtung der Arbeit (= Zweck erfüllt) wieder verschwindet und eben NICHT gehortet werden kann. Geld horten ist nämlich aus ökonomischer Sicht nicht gut, weil es dem Markt die Geldmenge entzieht. Spekulieren, anlegen für Zinserträge etc. ist auch schlecht, weil es die Geldmenge in die Höhe treibt. Und wie gut die Geldpolitik im Allgemeinen funktioniert, sehen wir ja. In der Theorie kann man sich alles schönrechnen (Schuldenschnitte, weginflationieren, etc.). Praktisch führen solche Spielerein aber immer zu massiven Verwerfungen auf der Welt. Kapitalismus eben. Deshalb muss aus meiner Sicht dafür gesorgt werden, dass Geld im heutigen Sinne verschwindet. Eine andere Lösung sehe ich nicht. Eine Zentralbank bräuchte es dann auch nicht mehr. Also müsste das Dorfoberhaupt nicht zur EZB latschen. ♦ Es muss aber imo nicht unbedingt mit Zeitkonten gearbeitet werden, wie es xyz vorschlägt. Es gibt da viele Ideen, die man ausprobieren könnte.
Original von bumblebeebee
Original von DerBobs
Aha. Und wenn du die Banken abschaffst, von wem bekommen dann die Unternehmen Kapital?Schau dir kickstarter an. Wer eine gute Idee hat, findet private Investoren. Und dann halt organisches Wachstum.
Wozu die ganzen Bankkredite führen sieht man doch seit 2008, und grade aktuell wieder in China.
es geht in den seltensten fällen darum, eine gute Idee zu haben, von der man dann andere überzeugen muss. Es geht i.d.r. darum ein stinknormales bereits bestehendes unternehmen mit Kapital zu versorgen. Geh mal als Maurerbetrieb zu kickstarter und verlang Geld für drei neue Fahrzeuge und neues Werkzeug. Viel Erfolg damit, das interessiert nämlich niemanden da draußen.
Hast du dir kickstarter überhaupt schon mal angeschaut? Da sammelt ne britische Bäckerei paar tausend Pfund, weil sie ne neue Brotsorte backen will.
Unbestritten ist ja erstmal das es die Banken gebraucht hat und grundsätzlich ist es doch nicht verkehrt jemandem Geld zu verleihen um a) selbst Geld zu verdienen und b) jemanden Sachen zu ermöglichen um z.B selbst Geld zu verdienen oder eine große, nachhaltige Anschaffung wie ein Haus zu ermöglichen.
Und wo ist das Problem, wenn jeder wählen kann ob er z.B. bei einer Bank, privat oder bei einer Plattform wie Kickstarter sein Geld bekommt. Direkt tauschen kann man natürlich auch, sowohl Dienstleistungen als auch Waren, ebenfalls privat oder bei Plattformen wie Ebay. Freie Marktwirtschaft.
Für mich ist aber Kickstarter oder Ebay auch nichts anderes als eine Bank!
Kickstarter-Gebühr
5 % der Gesamtfinanzierungssumme
Zahlungsabwicklungsgebühren
3% + 0,20 € je Finanzierungsbeitrag
Und das jeder ausreichend Connections, Vertrauen und Sicherheiten hat um untereinander ohne Gebühren seine Waren einzutauschen bezweifele ich auch ganz start. Das Konstrukt gab es ja früher überall und ist ganz schnell an seine Grenzen gestoßen. Zeitaufwendig und ungerecht ist es dazu.
Original von bumblebeebee
Hast du dir kickstarter überhaupt schon mal angeschaut? Da sammelt ne britische Bäckerei paar tausend Pfund, weil sie ne neue Brotsorte backen will.
Ja habe ich.
Und wenn da jetzt nicht eine Bäckerei, sondern alle Bäckereien Geld brauchen, was denkst du wie gut das dann noch funktionieren wird?
Original von ScHnibL0r
Original von Shore
Dieser Aufstieg, angetrieben durch Ressourcen-Mangel, und Abstieg, verursacht durch Nachlässigkeit bei Ressourcen-Überfluss, ist ein sehr deutliches Muster, das man sehr oft in der Geschichte wiederfindet.Bist du dir sicher, dass dies allein dem "Wohlstand" zusammenhängt ?
Ich glaube freie fließende Kreativität ist erst dann möglich, wenn die Grundbedürfnisse befriedigt sind und keine "Angst" mehr vorhanden ist.
Ich hatte auch immer das Gefühl, dass die besten Sportler, krassesten Arbeitstiere aus ärmeren Verhältnissen kommen oder eine schwere Kindheit hatten und somit ihren Mangel in irgendeiner Form befriedigen.
Aus einem Mangel heraus wird wahrscheinlich immer dieser Mangel versucht zu befriedigen, was natürlich ein extremer Antriebsmotor ist aber nur begrenzt Fortschtitt bedeutet.
Wirklich bahnbrechende Erfindungen befriedigen nur indirekt einen Mangel, sondern schaffen weitaus Größeres?Wenn ich keine Kraft mehr habe um meinen Acker zu pflügen, komme ich eventuell auf die Idee ein Pferd zu nehmen, oder ein Gerät was mir die Arbeit abnimmt.
Aber komme ich so wirklich zu revolutionären Erkentnissen wie Edison, Einstein, Heisenberg und Co ?Welche Erfindungen wurden aus Mangel und welche aus Überfluss gemacht ?
Bei einem Mangel wird wohl immer dieser Mangel befiredigt.
Bei Überfluss können wohl revolutionärerer Dinge entstehen wie Einstein und Co?
Hast du deine These darauf bezogen mal untersucht ?Arbeit aus Angst ist sicher eine Entwicklung, aber ist es wirklich der maximale EV, würde mich auf jeden Fall interessieren, weil es mein derzeitiges Weltbild dann auf den Kopf stellt.
Ich argumentiere hier auf gesellschaftlicher Basis. Klar, die Personen, die dann die Gesellschaft vorantreiben, benötigen Wohlstand und Freiheit, um neue Ideen zu entdecken. Die bahnbrechenden Erfindungen von Edison, Einstein, Heisenberg und Co wurden alle in einer Zeit von Ressourcen-Mangel geschaffen. Es gab keine Umverteilung, die Menschen mussten hart arbeiten und ihre Ressourcen sinnvoll einsetzen. In so einem Umfeld können die intelligentesten Köpfe ganz natürlich mehr Ressourcen anhäufen, um einen individuellen Wohlstand zu erzeugen, der es ihnen ermöglicht, sich der Kreativität hinzugeben. Heute nimmt man den intelligentesten und produktivsten Köpfen die meisten Ressourcen zwangsweise weg und gibt sie den unproduktivsten und dümmsten der Gesellschaft. Intelligente Menschen haben es heute schwerer, sich eine finanzielle Freiheit zu erwirtschaften, die Vorraussetzung für bahnbrechende Erfindung ist. Das liegt daran, dass die Gesellschaft heute schon einen so hohen Wohlstand erarbeitet hat, dass sie denkt, man könnte die Ressourcen mit armen Menschen teilen. Die langfristigen negativen Effekte werden nicht wahrgenommen, weil weniger bahnbrechende Entdeckungen nicht sofort den Wohlstand senken. Auch die Tatsache, dass zwanghafte Sozialleistungen einen stärkeren Selektionsdruck auf intelligentere Menschen ausüben und dümmere Menschen davon profitieren, wird nicht erkannt. Intelligente Menschen müssen über Steuern für die Dummheit der unteren Gesellschaft bezahlen. In einem freien Markt wird Intelligenz belohnt, in einem Sozialstaat wird sie bestraft.
Arbeiten ist eh unwichtig. Viel wichtiger ist es die essentielle Dosis hvdr pro Tag zu bekommen. Alles andere ist egal, hauptsache vor dem Rechner.
jo relativ schöne theorie von shore, dass er sie null belegt wird wahrscheinlich daran liegen dass sie nicht belegbar ist weil sie einfach falsch ist.
einstein: kind eines fabrikbesitzer --> ressourcenmangel nie vorhanden
heisenberg: kind einer professorenfamilie --> ressourcenmangel nie vorhanden
edison: kind der mittelschicht, über ressourcenmangel kann man streiten. intellektuell jedoch nicht vorhanden, da seine mutter lehrerin war und ihn unterrichten konnte
sehr viele große denker und wissenschafter in den "zeiten des mangels" wurde von herrscher familie gefördert (man lese: es wurde den intelligenten das geld weggenommen damit dumme wie da vinci forschen konnten) oder enstammten selbst reichen familien (zb. newton)
des weiteren gibt es diese umverteilung mittlerweile ja schon länger im westen, während in vielen mangel ländern [(ehemalige) kommunistische länder wie russland, china, fast der gesamte afrikanische kontintent sowie auch große teile asiens] diese umverteilung auf die breite bevölkerungsschicht nicht gegeben hat.
nach shores theorie müssten die mangel länder ja am meisten zu forschung und entwicklung beigetragen haben, während länder wo die umverteilung von den intelligten zu den dummen (also mittel und westeuropa, die usa, japan, australien) ein drastischer abfall an geistiger produktivität hätte statt finden müssen.
es war aber genau das gegenteil der fall. wie ist das zu erklären?
btw. hatten es intelligente menschen niemals leichter sich wirtschaftliche unabhängigkeit zu erarbeiten als in den letzen 70 jahren, während in dieser zeit die größte umverteilung von wenigen auf viele (sozialstaat) betrieben wurde.
wer waren den in der antike die großen denker, aus welchen häusern stammten diese? das gleiche gilt für china, indien und den orient. hatten die nicht immer einen guten finanziellen background?
also ohne weitere belege für die theorie bleibt es einfach nur eine unbegründete ansicht.
Original von Shore
... In einem freien Markt wird Intelligenz belohnt, in einem Sozialstaat wird sie bestraft.
Die Geschichte zeigt das genaue Gegenteil. Im "freien Markt" ist jemand mit hoher Intelligenz aber ohne den nötigen finanziellen Background darauf angewiesen Förderer zu finden die seine Ausbildung unterstützen. In einem Sozialstaat, der im Idealfall echte Lehrmittelfreiheit hat, kann es jeder entsprechend seiner Intelligenz und Begabung schaffen ohne auf private Förderer angewiesen zu sein.
Original von 72o
Original von Shore
... In einem freien Markt wird Intelligenz belohnt, in einem Sozialstaat wird sie bestraft.Die Geschichte zeigt das genaue Gegenteil. Im "freien Markt" ist jemand mit hoher Intelligenz aber ohne den nötigen finanziellen Background darauf angewiesen Förderer zu finden die seine Ausbildung unterstützen. In einem Sozialstaat, der im Idealfall echte Lehrmittelfreiheit hat, kann es jeder entsprechend seiner Intelligenz und Begabung schaffen ohne auf private Förderer angewiesen zu sein.
Intelligenz ist zum großen Teil erst mal ein Geschenk, welches man ähnlich wie den Geburtsort sich nicht aussuchen kann. Ebenso ob man einen finanziellen Backround und/oder Beziehungen hat. Daher wäre schonmal die erste Frage warum man überhaupt intelligentere Leute mehr belohnen sollte als welche die ebenso hart arbeiten, aber eben einfach nicht mit der gleichen Intelligenz gesegnet sind. Und den Idealfall der echten Lehrmittelfreiheit gibt es auch nirgendwo. In vielen Sozialstaaten wird man schon vorher eingeordnet und hat eben nicht die Chance seine Sache zu machen.
Helfen tut das bis auf wenige Ausnahmen sowohl in einem "freien Markt" als auch in einem Sozialstaat. Gerechtigkeit gibt es aber in keinem System! Was wirklich besser ist kann man wohl gar nicht sagen und ist sehr individuell. In Deutschland kann jeder studieren, In einem Sozialstaat gibt es auch Vetternwirtschaft. Ist der Anreiz in einem Sozialstaat vielleicht geringer weniger zu tun und dafür fälllt keiner komplett runter? Gibt es mehr Innovationen, Chancen und Motivation in einem "freien Markt" und dafür fällt dann auch mal einer aus dem Raster?
Fakt ist erstmal das die USA mit ihrem "freien Markt" ganz vorne stehen und auch dort Leute aus dem Nichts kommen können. Man muss eben etwas mehr tun um z.B. ein Stipendium zu bekommen.
Original von ine23
jo relativ schöne theorie von shore, dass er sie null belegt wird wahrscheinlich daran liegen dass sie nicht belegbar ist weil sie einfach falsch ist.
Die Theorie ist sogar sehr leicht falsifizierbar. Man muss einfach ein historisches Beispiel für eine Gesellschaft finden, dass das Muster Ressourcenmangel->Innovationen->Ressourcenüberfluss->Stagnation/Korruption->Zusammenbruch widerlegt.
einstein: kind eines fabrikbesitzer --> ressourcenmangel nie vorhanden
heisenberg: kind einer professorenfamilie --> ressourcenmangel nie vorhanden
edison: kind der mittelschicht, über ressourcenmangel kann man streiten. intellektuell jedoch nicht vorhanden, da seine mutter lehrerin war und ihn unterrichten konnte
Bitte genau lesen. Ich habe extra genau erläutert, dass ich kollektiven Ressourcenmangel meine und erwähnt, dass natürlich individueller Wohlstand erreicht werden muss, damit sich eine bestimmte Person ihrer Kreativität hingeben kann.
sehr viele große denker und wissenschafter in den "zeiten des mangels" wurde von herrscher familie gefördert (man lese: es wurde den intelligenten das geld weggenommen damit dumme wie da vinci forschen konnten) oder enstammten selbst reichen familien (zb. newton)
Soso, Da Vinci war also deiner Meinung dumm? Oder denkst du dass ich das meine? Falls ja dann fehlt dir die Fähigkeit die Argumentationsweise von anderen Menschen zu verstehen.
Natürlich entsammen die intelligenten Menschen überdurschnittlich oft aus reichen Familien, weil intelligente Menschen in einem freien Markt sehr schnell Ressourcen anhäufen.
des weiteren gibt es diese umverteilung mittlerweile ja schon länger im westen, während in vielen mangel ländern [(ehemalige) kommunistische länder wie russland, china, fast der gesamte afrikanische kontintent sowie auch große teile asiens] diese umverteilung auf die breite bevölkerungsschicht nicht gegeben hat.
nach shores theorie müssten die mangel länder ja am meisten zu forschung und entwicklung beigetragen haben, während länder wo die umverteilung von den intelligten zu den dummen (also mittel und westeuropa, die usa, japan, australien) ein drastischer abfall an geistiger produktivität hätte statt finden müssen.
es war aber genau das gegenteil der fall. wie ist das zu erklären?
Die Tatsache, dass Länder wie Afrika sich immer noch nicht herausgearbeitet haben, hat andere Gründe. Der Hauptgrund ist der sehr niedrige durchschnittlich Intellgienzquotient. Bei Kommunismus ist es eine Ideologie, die Fortschritt unmöglich macht. Außerdem kann man daraus auch noch nicht ableiten, dass mein beschriebenes Muster nicht gültig ist. Zeiten von Ressourcenmangel können sich sehr lange hinziehen. Siehe das Mittelalter. Siehe Jäger und Sammler.
Der Abstieg an geistiger Produktivität hat im Westen schon begonnen. Die Qualität unseres Bildungssystem ist stark zurück gegangen. Studiengänge sind einfacher geworden und Studienanfänger beherrschen oft nicht die Grundlagen in Mathematik und Deutsch. Teilweise gibt es Studienfächer ohne wissenschaftlicher Basis. Zudem gab es einen Wandel von bildender Kultur zur gehirnlosen Unterhaltungsindustrie. Wir befinden uns meiner Meinung nach gerade in der Stagnation. Deshalb ist der Rückgang des Wohlstandes noch nicht so stark zu spüren.
btw. hatten es intelligente menschen niemals leichter sich wirtschaftliche unabhängigkeit zu erarbeiten als in den letzen 70 jahren, während in dieser zeit die größte umverteilung von wenigen auf viele (sozialstaat) betrieben wurde.
wer waren den in der antike die großen denker, aus welchen häusern stammten diese? das gleiche gilt für china, indien und den orient. hatten die nicht immer einen guten finanziellen background?
Als jemand, der aktiv an der finanziellen Unabhängigkeit arbeitet, kann ich dir sagen, dass in Deutschland heute soviele Gesetze gibt und die Steuern derart hoch sind, dass die Wahrscheinlichkeit für die finanzielle Unabhängigkeit heute deutlich geringer sind, als vor dreißig Jahren. Die durch ein monoplistisches und staatlich reguliertes Geldsystem verursachte Inflation tut dann ihr übriges.
Original von 72o
Original von Shore
... In einem freien Markt wird Intelligenz belohnt, in einem Sozialstaat wird sie bestraft.Die Geschichte zeigt das genaue Gegenteil. Im "freien Markt" ist jemand mit hoher Intelligenz aber ohne den nötigen finanziellen Background darauf angewiesen Förderer zu finden die seine Ausbildung unterstützen. In einem Sozialstaat, der im Idealfall echte Lehrmittelfreiheit hat, kann es jeder entsprechend seiner Intelligenz und Begabung schaffen ohne auf private Förderer angewiesen zu sein.
Im freien Markt werden intelligente Menschen gefördert, weil jeder davon profitiert. In einem Sozialstaat, nimmt man von intelligenten und produktiven Menschen das Geld weg, um alle zu fördern egal, ob sie intelligent sind oder nicht.
Original von Shore
...Im freien Markt werden intelligente Menschen gefördert, weil jeder davon profitiert. In einem Sozialstaat, nimmt man von intelligenten und produktiven Menschen das Geld weg, um alle zu fördern egal, ob sie intelligent sind oder nicht.
Im freien Markt profitieren nur diejenigen, die sowieso finanziell schon am stärksten sind. Finanziell schwächere werden nur dann gefördert, wenn man sich selbst einen Gewinn davon verspricht. Es ist also eine Investition die einen noch reicher machen soll.
Im Sozialstaat wird versucht jeden nach seinem geistigen Fähigkeiten zu fördern. Dieser soziale Zusammenhalt ist das, was einen Staat ausmacht, der nicht den Egoismus fördern will, sondern von den Intelligentesten partizipieren möchte. Jeder hat etwas davon, nicht nur eine Elite, die sich immer mehr von der Öffentlichkeit abschottet.
@Shore
Als ob die Mehrzahl der Nichtreichen dumm wären... Wer hat dir das erzählt? Und dumm ist nicht gleich ungebildet. Afrikaner sind nicht dumm, sie haben nur unzureichenden Zugang zu Bildung, weil sie ausgebeutet werden. Hätten sie den selben Zugang wären sie auf dem selben Level. Intelligenz hat zwar auch was mit Wissen zu tun, Wissen ist dabei aber nur eine einzelne Komponente. Gibt aber viele verschiedene Intelligenzmodelle. Da brauchen wir uns nicht einigen. Gibt zu wenig Wissen darüber, was Intelligenz wirklich ausmacht bzw. zu viele Meinungen darüber. Nur, so kommt es für mich zumindest rüber, finde ich es definitiv falsch hier pauschal von Dummheit zu reden, weil man in der heutigen Zeit mit Intelligenz alleine nicht weit kommt. Wichtiger ist Schlitzohrigkeit, Skrupellosigkeit udg. Schauen wir uns ein paar Beispiele der Wohlhabenden an... Ich bin mir sicher, dass jedem zig Beispiele einfallen, wo man sich fragt, wie er oder sie überhaupt in eine solch hohe Position kommen konnte, wo man ihm oder ihr nicht mal zutraut unfallfrei gradeaus zu laufen. Dh. für mich, dass unsoziale Charaktereigenschaften sehr viel wichtiger sind als Intelligenz. Oder warum haben viele Führungskräfte soziophatische Tendenzen?
Original von AyCaramba44
Intelligenz ist zum großen Teil erst mal ein Geschenk, welches man ähnlich wie den Geburtsort sich nicht aussuchen kann. Ebenso ob man einen finanziellen Backround und/oder Beziehungen hat. Daher wäre schonmal die erste Frage warum man überhaupt intelligentere Leute mehr belohnen sollte als welche die ebenso hart arbeiten, aber eben einfach nicht mit der gleichen Intelligenz gesegnet sind. Und den Idealfall der echten Lehrmittelfreiheit gibt es auch nirgendwo. In vielen Sozialstaaten wird man schon vorher eingeordnet und hat eben nicht die Chance seine Sache zu machen.Helfen tut das bis auf wenige Ausnahmen sowohl in einem "freien Markt" als auch in einem Sozialstaat. Gerechtigkeit gibt es aber in keinem System! Was wirklich besser ist kann man wohl gar nicht sagen und ist sehr individuell. In Deutschland kann jeder studieren, In einem Sozialstaat gibt es auch Vetternwirtschaft. Ist der Anreiz in einem Sozialstaat vielleicht geringer weniger zu tun und dafür fälllt keiner komplett runter? Gibt es mehr Innovationen, Chancen und Motivation in einem "freien Markt" und dafür fällt dann auch mal einer aus dem Raster?
Fakt ist erstmal das die USA mit ihrem "freien Markt" ganz vorne stehen und auch dort Leute aus dem Nichts kommen können. Man muss eben etwas mehr tun um z.B. ein Stipendium zu bekommen.
Menschen, die von innen heraus produktiv oder innovativ sein wollen, müssen nicht belohnt werden. Sie belohnen sich selbst durch ihr Handeln. Leider sind heutzutage nicht mehr viele Leute auf diese Weise motiviert. Die Mehrzahl der Menschen verrichtet unbefriedigende Arbeit für zu wenig Lohn, für zu lange Zeit, für nen Chef, den sie nicht mal leiden können. Aber ohne diese Arbeit müssten sie verhungern oder zumindest den Großteil des gewohnten Wohlstandes aufgeben. Warum will niemand seinen Wohlstand aufgeben, obwohl man nicht mal die Hälfte von alle dem braucht? Weil wir einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Von klein auf bekommt man eingetrichtert zu arbeiten und zu konsumieren und geduckt, desinteressiert durchs Leben zu gehen. Wer profitiert? Es sind ganz wenige Leute, die davon profitieren. Die USA zählt nicht dazu. Sie setzt nur mehr finanzielle Mittel frei als andere Staaten oder Institutionen. Diese Mittel wirken sich wieder negativ auf die Mehrheit aus. Dass es sich weitestgehend um Auftragsforschung handelt, lass ich mal beiseite.
Sehe nicht was da ein Pro-Argument für den sogenannten freien Markt sein soll. Vll. hab ich eure Posts aber auch falsch verstanden.
Original von bumblebeebee
Freie Marktwirtschaft....Aber ernsthaft: Der Konzern "gehört" den Aktionären. Die verdienen dran, wenn das Unternehmen Gewinne macht. Dann sollen sie auch die Strafe zahlen, wenn ihr Unternehmen scheisse baut. Wenn Sie das nicht wollen oder können ist die Investition futsch.
Hä tun sie doch hast dir mal die VW Aktie angesehn was die an wert verloren hat?
Original von Shore
Original von ine23
jo relativ schöne theorie von shore, dass er sie null belegt wird wahrscheinlich daran liegen dass sie nicht belegbar ist weil sie einfach falsch ist.Die Theorie ist sogar sehr leicht falsifizierbar. Man muss einfach ein historisches Beispiel für eine Gesellschaft finden, dass das Muster Ressourcenmangel->Innovationen->Ressourcenüberfluss->Stagnation/Korruption->Zusammenbruch widerlegt.
so einfach ist eben nicht, ich kann doch nicht unsere wirtschaft mit der einer kultur von vor 300 jahren vergleichen, da sich einfach zu viele dinge grundlegend geändert haben. zudem ist ja auch mal die frage: welcher ressourcenmangel, was ist zuviel, was ist zuwenig. dasselbige gilt für ressourcenüberfluss, und wie kommen die beiden zustande. in der kleinen eiszeit gab es einen ressourcenmangel aufgrund des klimas, und es gibt genügend kulturen die durch naturkatastrophen untergegangen sind.
es spielen zuviele faktoren eine rolle als das man eine einfache kausalkette herleiten kann.
aber gut, nehmen wir mal das alte ägypten und mesopotamien, diese kulturen entstanden weil ein ressourcenüberfluss vorhanden war (äußerst fruchtbare böden durch den nil bzw. euphrat und tigris), was ist hier dein gegenargument? argumentativ kann ich immer einen ressourcenmangel herleiten (ich könnte hier sagen die geistigen ressourcen waren noch mangelhaft).
aber nichtsdesto trotz haben _ALLE_ hochkulturen gemeinsam: fruchtbares land an einem gewässer. (wir haen ja noch keine defintion von ressourcenüberfluss bzw. mangel, wäre für mich aber ein überfluss wenn ich auf viel weniger land viel mehr nahrung rausholen kann als ein anderer x-beliebiger fleck der welt).
einstein: kind eines fabrikbesitzer --> ressourcenmangel nie vorhanden
heisenberg: kind einer professorenfamilie --> ressourcenmangel nie vorhanden
edison: kind der mittelschicht, über ressourcenmangel kann man streiten. intellektuell jedoch nicht vorhanden, da seine mutter lehrerin war und ihn unterrichten konnte
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Bitte genau lesen. Ich habe extra genau erläutert, dass ich kollektiven Ressourcenmangel meine und erwähnt, dass natürlich individueller Wohlstand erreicht werden muss, damit sich eine bestimmte Person ihrer Kreativität hingeben kann.
wenn es also klar ist das individueller wohlstand vorhanden sein muss um solche geistigen leistungen zu vollbringen, sollte es nicht unser ziel sein allen diesen so leicht wie möglich zu machen? vor allem da wir in einer zeit angekommen sind wo wir durch maschinen so uendlich viel produktiver sind als das noch vor 100 oder gar 500 jahren der fall war?
sehr viele große denker und wissenschafter in den "zeiten des mangels" wurde von herrscher familie gefördert (man lese: es wurde den intelligenten das geld weggenommen damit dumme wie da vinci forschen konnten) oder enstammten selbst reichen familien (zb. newton)
Soso, Da Vinci war also deiner Meinung dumm? Oder denkst du dass ich das meine? Falls ja dann fehlt dir die Fähigkeit die Argumentationsweise von anderen Menschen zu verstehen.
Natürlich entsammen die intelligenten Menschen überdurschnittlich oft aus reichen Familien, weil intelligente Menschen in einem freien Markt sehr schnell Ressourcen anhäufen.
da vinci ist mein held und ich halte ihn für einer der klügsten menschen die je gelebt haben. ich wollte nur deine fomulierung überspitzen (man nimmts den intelligten und gibt es den dummen).
der zweite absatz ist einfach humbug. lässt sich absolut nicht nachweisen (und wenn doch dann bitte quellen, ich hab das schon so oft gehört und mich auch mal eine zeit lang schlau gemacht zu dem thema: es stimmt einfach nicht). auch häufen intelligente menschen die nicht schneller ressourcen an. als beispiel nenne ich gregori perelman, gehört zu den klügsten zeitgenossen und hat viel geld abgelehnt - einfach weil es ihn nicht interessiert.
hier wird pauschal unterstellt der intelligente mensch will ressourcen anhäufen. ist aber nicht der fall, kann passieren aber ist keineswegs zwingend. ich kann dir dutzende beispiele aufzählen wo hochintelligente menschen darauf geschissen haben größtmöglichen profit zu machen und sogar ganz im gegenteil ihr ganzes vermögen riskiert (und teilweise auch verloren) haben um in einem wissenschaftlichen bereich voranzukommen.
in meinen augen ist es sogar so dass man nicht besonders intelligent sein kann wenn der größte fokus darauf liegt reich zu werden. ist aber auch nur meine ansicht.
des weiteren gibt es diese umverteilung mittlerweile ja schon länger im westen, während in vielen mangel ländern [(ehemalige) kommunistische länder wie russland, china, fast der gesamte afrikanische kontintent sowie auch große teile asiens] diese umverteilung auf die breite bevölkerungsschicht nicht gegeben hat.
nach shores theorie müssten die mangel länder ja am meisten zu forschung und entwicklung beigetragen haben, während länder wo die umverteilung von den intelligten zu den dummen (also mittel und westeuropa, die usa, japan, australien) ein drastischer abfall an geistiger produktivität hätte statt finden müssen.
es war aber genau das gegenteil der fall. wie ist das zu erklären?
Die Tatsache, dass Länder wie Afrika sich immer noch nicht herausgearbeitet haben, hat andere Gründe. Der Hauptgrund ist der sehr niedrige durchschnittlich Intellgienzquotient. Bei Kommunismus ist es eine Ideologie, die Fortschritt unmöglich macht. Außerdem kann man daraus auch noch nicht ableiten, dass mein beschriebenes Muster nicht gültig ist. Zeiten von Ressourcenmangel können sich sehr lange hinziehen. Siehe das Mittelalter. Siehe Jäger und Sammler.
Der Abstieg an geistiger Produktivität hat im Westen schon begonnen. Die Qualität unseres Bildungssystem ist stark zurück gegangen. Studiengänge sind einfacher geworden und Studienanfänger beherrschen oft nicht die Grundlagen in Mathematik und Deutsch. Teilweise gibt es Studienfächer ohne wissenschaftlicher Basis. Zudem gab es einen Wandel von bildender Kultur zur gehirnlosen Unterhaltungsindustrie. Wir befinden uns meiner Meinung nach gerade in der Stagnation. Deshalb ist der Rückgang des Wohlstandes noch nicht so stark zu spüren.
hier reiht sich wieder behauptung an behauptung, wissenschaftlich belegen lässt sich nichts davon. zum thema low iq afrikaner - auf esoterik themen gehe ich nicht ein. wie unzureichend iq tests sind wurde schon zigmal bewiesen, auch wie leicht man die ergebenisse beeinflussen kann und wie stark kulturell diese tests geprägt sind.
du sagst der kommunismus macht fortschritt unmöglich. was ist mit dem ak47? wird bis heute sehr gerne verwendet, gilt für viele als das zuverlässigste maschinengewehr aller zeiten. was ist mit der sputnik? erster satellit im weltraum. zaren bombe = immer noch die größte bombe aller zeiten obwohl man sie kleiner gemacht hat als ursprünglich geplant (man hatte angst dass die welt unter geht wenn man sie in der ursprünglichen größe gezündet hätte). sind nur mal drei beispiele für außergewöhnliche technik, es sei dir versichert es gibt noch genug andere beispiel für technischen fortschritt unter kommunistischer regie.
wie gesagt, eine behauptung die sich einfach nicht verifizieren lässt sondern welche nur ideologisch geprägt ist.
"siehe mittelalter. siehe jäger und sammler" macht mich ein bisschen mett. ka was die beispiele aussagen sollen. gabs vor jäger und sammler keinen ressourcenmangel, und gab es bis sie keine jäger und sammler mehr waren nur ressourcenmangel? spielt beim mittelalter die kleine eiszeit und die herrschaft der religion keine rolle? echt ka.
der zweite absatz: okay, wir stagnieren. aber die zahlen sagen komplett etwas anderes, noch nie war der geistige bereich so produktiv.
wieder einmal ein behauptung die du komplett unbelegt lässt und die auch einfach nur ideologischer natur ist.
btw. hatten es intelligente menschen niemals leichter sich wirtschaftliche unabhängigkeit zu erarbeiten als in den letzen 70 jahren, während in dieser zeit die größte umverteilung von wenigen auf viele (sozialstaat) betrieben wurde.
wer waren den in der antike die großen denker, aus welchen häusern stammten diese? das gleiche gilt für china, indien und den orient. hatten die nicht immer einen guten finanziellen background?
Als jemand, der aktiv an der finanziellen Unabhängigkeit arbeitet, kann ich dir sagen, dass in Deutschland heute soviele Gesetze gibt und die Steuern derart hoch sind, dass die Wahrscheinlichkeit für die finanzielle Unabhängigkeit heute deutlich geringer sind, als vor dreißig Jahren. Die durch ein monoplistisches und staatlich reguliertes Geldsystem verursachte Inflation tut dann ihr übriges.
das ist deine antwort? es war vor 30 jahren einfacher in deutschland geld zu bekommen?
und das hier ignorierst du komplett:
wer waren den in der antike die großen denker, aus welchen häusern stammten diese? das gleiche gilt für china, indien und den orient. hatten die nicht immer einen guten finanziellen background?
ist halt einfach so sinnlos wenn du einfach gar nicht darauf eingehst. wird mit diesem beitrag wieder nicht anders sein, du gehst einfach nicht auf sachen ein die dir nicht passen bzw. die deine theorie halt so schnell in den müll wandern ließen. dazu noch stellst du immer wieder behauptungen auf die komplett das gegenteil aussagen von dem was der heutigen stand der forschung sagt - und du bemühst dich nichtmal irgendwie mit quellen zu arbeiten um das zu untermauern. du sagst die erde ist flach, weil wenn sie rund wäre würden ja alle runterfallen die unten sind, ist ja logisch.
und jo ist logisch, wenn es sowas wie gravitation nicht gibt. aber die gibt es halt, auch wenn du das nicht wahrhaben willst.