Heute....freiwilliger Religionsunterricht (im Rahmen einer Ausbildung):
Ein mir bis dahin eh schon suspekter Mitschüler (Moslem) hält ein Referat zum Thema "Islam". Er greift offen alle anderen Mitschüler an, in dem er sagt, sie seien ungläubig, und dass sie alle in die Hölle kommen würden...wir nur: "WTF?"
Es handelte sich dabei übrigens nicht gerade um eine Intelligenz-Bestie, sei dazu erwähnt.
Ich war während der Stunde sowas von auf Tilt, nur hab ich nix gesagt, weil ich keine Ahnung vom Islam oder tiefgründigere Ahnung vom Christentum hatte.
Lehrer hatte ihn während seines "Referates" immer wieder diplomatisch drauf hingewiesen, dass er das nicht so sagen kann...
Hier nochmal ein Paar Zitate:
Er:
"Alle Christen, die sich irgendwann in ihrem Leben mal die Zeit nehmen, sich mit dem Christentum zu beschäftigen, konvertieren zum Islam über, weil sie merken, dass das die einzig wahre Religion ist"easy "Gegenargument" unsererseits:
"Naja, genausoviele Moslems konvertieren auch zum Christentum"Sein durchaus plausibles Gegenargument:
"Das sind dann aber keine echten Moslems"
Konstruktiver Diskussionsbeginn unsererseits:
"Sehen wir das richtig, dass du an exakt einen Gott glaubst?"Er:
"Nein, ich WEISS, dass es nur einen Gott gibt".
So gings halt die ganze Stunde weiter...wir wussten einfach nicht mehr, wie wir ihm seine Dummheit austreiben konnten...bin deshalb hier mal auf der Suche nach Ideen, wie man ihm in der nächsten Stunde damit konfrontieren kann, dass es sowas wie Toleranz gibt, ohne seine Religion angreifen zu wollen (kann meinetwegen aber ruhig angesprochen werden).

