Original von krong
Original von Volzotan
beziehung, ist vergeben, gehört jemand anderen, ewige treue usw.
alles unterdrückungs floskeln.
wenn das in der natur des menschen wäre dann würden wir es einfach machen.
da es in den seltensten fällen klappt glaub ich das es eher was aufdoktriniertes ist.
bis zum tode mit dem selben menschen ficken, das glaubt ihr doch selber nicht das sowas funktioniert und von der natur so vorgesehen ist. da lügen sich alle schön die hucke voll.
das richtige setting und JEDE(R) geht fremd.
würd ja gern dran glauben, bin diesbezüglich aber desillusioniert. mit 18-19 ist das natürlich noch ein wenig anders.
So und nicht anders.
Die Einstellung hängt halt entscheidend vom Alter ab. War mit 20 auch noch der krasse Romantiker, wenn man aber erstmal nen paar Beziehungen hinter sich hat weiß man wie der Hase läuft.
Gelegenheit macht Diebe. 100%ige Treue gibt es nicht. Monogamie ist so 90er... Sex und Liebe lässt sich halt doch ganz gut trennen. Ne Affaire hier, ne Affaire da rettet die eigentliche Beziehung/ Ehe/ whatever mindestens genauso oft wie sie sie kaputt macht.
Kann man diese Entscheidung vielleicht dem Einzelnen überlassen? Es ist euer Problem, wenn ihr nicht monogam leben könnt und es ist euer Problem, wenn ihr der Meinung seid, dass es einem Menschen garnicht zumutbar sein kann, ab einem bestimmten Punkt ein Leben lang die selbe Frau zu vögeln und dass daher als Resultat immer das Unglück stehen muss, alternativ das Fremdgehen, um das Unglück abzuwenden.
Dass der Mensch evolutionsbedingt kein monogames Wesen haben soll macht Sinn. Heutzutage geht es aber nicht mehr darum, seinen Samen durch die Gegend zu ballern wie verrückt, denn die Chance, dass es ein Morgen gibt ist ungleich größer als noch vor ein paar Tausend Jahren. Wir sind keine Tiere mehr.
Die Forschung zeigt auch, dass sich unser Gehirn so entwickelt hat, dass keiner von uns intuitiv mit absoluten Preisen umgehen kann. Im Prinzip bescheisst auch das Hirn des größten Ökonomens sich selbst bei einfachsten Kopfrechenaufgaben. Macht auch Sinn, denn in der Zeit, in der sich der heutige Mensch zu dem entwickelt hat, was er ist, gab es weder Geld noch Preise noch Märkte.
Das Wissen um diesen Fakt ist lang nicht so verbreitet wie das Wissen um den Fakt, dass der Mensch kein monogames Wesen ist. Trotzdem versucht jeder, der bei Verstand ist, sein Geld gut zu verwalten! Wir gehen nicht trauernd in den Supermarkt nur weil wir wissen, dass wir auch 8 Euro für einen Liter Apfelsaft zahlen würden, wenn man uns dazu drängen würde und somit jeder Preis für Apfelsaft willkürlich und für uns ganz sicher nachteilhaft ist.
Ist das nun indoktriniert, weil unsere Eltern gesagt haben, Geld haben ist gut? Ein wenig bestimmt. Aber entscheidend ist, dass wir Grips haben, dass wir sehen und abwägen können, was geht und was nicht geht.
Heutzutage gehen 8 Euro für einen Liter Apfelsaft genau so wenig wie heimliches Fremdgehen in einer Beziehung.
Wer fremd ficken will, soll das tun. Aber bitte keine Pauschalurteile über tief in unserer DNA verankerte Konzepte, die das ganze Tun gutheißen können - das kann sich ein Affe erlauben, aber niemand, der seine Entscheidungen selber treffen kann.
Nachtrag: Mein Penis ist von guter Größe und ich bin keine 19 mehr. Meine vergangenen Beziehungen sind weder 0 noch 1 ;).