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adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Wenn der Schuh jetzt geringe Dämpfung haben soll, wird die Einlage auch dämpfende Eigenschaften haben, nehm ich an? Wie lange hält die denn, weißt du das? Wär ja irgendwie blöd, wenn ich die alle paar Monate austauschen müsste, weil sie nach 500 km am Ende sind.

Was wird bei der Massage behandelt? Der M. tibialis posterior? Bin mal gespannt, wie es bei mir weitergeht, werde bis dahin verstärkt dehnen und Fußgymnastik machen, wenn alles flexibel und stark genug ist, entzündet sich die Sehne hoffentlich nicht mehr:f_pleased:


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knorki
Beigetreten: 10.07.2008

Die Einlage hat eine sehr geringe Dämpfung, ja. Der Orthopäde hats mir aber so erklärt, dass die ganze Dämpfung in den meisten Schuhen viel zu viel ist, ebenso die Sprengung, die Pronationsstützen usw.

Bei normalen, gesunden Bewegungsapparat sei das sogar kontraproduktiv. Und wenn man eben keine normale, gesunde Fußstellung hat soll man sich orthopädische Hilfsmittel anfertigen und nicht mit Schuhen rumdoktoren, die gar nicht auf das spezifische Problem angepasst sind.

Da ich mit den Einlagen dann nun ne normale, gesunde Fußstellung hab soll ich möglichst basic Laufschuhe ohne Firlefanz nehmen. Sprengung, Dämpfung, usw greift alles in den Bewegungsablauf ein, da ich mit den Einlagen aber 'richtig' unterwegs bin, möglichst neutralschuh mit sehr geringer Dämpfung und Sprengung.

Liegt aber auch daran das ich ihm gesagt habe, dass ich viele Waldwege zur Verfügung habe. Bei 90% Asphalt kann etwas mehr Dämpfung ok sein, aber sollte der Körper eigentlich selbst ohne Fehlstellung abfangen können.

Massiert wird der m tibialis posterior und natürlich insbesondere der Ansatz der sehne weil hier der einzige (druck-)Schmerz auftritt.

Der Orthopäde meinte die Einlage wird wenn ich damit Sport treibe höchstens 6 Monate halten, dann soll ich wieder kommen und es wird ne neue verordnet (2 im Jahr sind frei von der gesetzlichen KV, abgesehen von der zusatzzahlung von 5-10€).


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Bommel64
Beigetreten: 06.01.2009

Jo die Einlage löst aber halt auch nicht die Ursache, sondern korrigiert nur die Fehlstellungen. Würde mich mal mit einem guten Physio zusammensetzen


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knorki
Beigetreten: 10.07.2008

Hmm, danke für den Hinweis.

Ich dachte die Fehlstellung sei die Ursache, durch den Knickfuß eben Überlastung der entsprechenden Sehne. Ich mach vorsichtshalber mal einen Termin beim Physio, falls das mit den Einlagen nicht besser wird.


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dipf
Beigetreten: 14.01.2007

Kann in allen Fällen in denen der Körper zwickt und schmerzt nur den Gang zu einem Osteophaten empfehlen, was in diesem Bereich noch an Verbesserungen möglich ist ist Wahnsinn... meine Probleme mit Hüftbeuger, Achillessehne, Beckenschiefstand u.ä. (ja Wrack) wurden dort gelöst... als Zweitmeinung unersätzlich... ich hatte verdacht auf schambeinentzündung, mehrmals bei Orthopäde vorstellig... zweitmeinung osteo geholt... nach schilderung der beschwerden war der erste satz du hast alles nur keine schambeinentzündung... war dann auch so... und innerhalb kürzester zeit war alles gut... jetzt gehe ich regelmäßig hin und lasse eine feinjustierung machen... läuft .... :)


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adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Original von knorki
Hmm, danke für den Hinweis.

Ich dachte die Fehlstellung sei die Ursache, durch den Knickfuß eben Überlastung der entsprechenden Sehne. Ich mach vorsichtshalber mal einen Termin beim Physio, falls das mit den Einlagen nicht besser wird.

Die Fehlstellung hat eine Ursache. Zu schwache Muskeln, die die zu starke Pronation verhindern beispielsweise. Ich hatte als Kind einen Knick-Senk-Spreizfuß diagnostiziert bekommen, die nächsten Jahre immer Einlagen getragen. Rückblickend der größte Fehler meines Lebens. Mit Fußgymnastik und ab und an auf Rasen barfuß laufen hab ich meinen Knick- und Spreizfuß losbekommen.
Würde auch zu einem guten Physio oder, wenn es alternativer sein soll, Osteopathen gehen statt zu Orthopäden. Mit denen hab ich mein ganzes Leben lang wirklich nur schlechte Erfahrungen gemacht.


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ThePhantom
Beigetreten: 13.03.2007

welche Sehne ist genau gemeint?


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Bommel64
Beigetreten: 06.01.2009

In der Tatsache dass man Orthopäden meiden sollte sind wir uns schonmal einig. Was da passiert ist echt grausam


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SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007

Original von knorki
Ich hab die Probleme etwa zwei Monate. So lange musste ich jetzt auf den Termin beim Orthopäde warten.

Hab immer wieder nach unterschiedlich langen Pausen (mal 3 Tage, mal 1 Woche, mal zwei Wochen) angetestet ob es wieder geht, aber der Schmerz an der Sehne kam immer zurück. Allerdings schon beim Laufen, sodass ich sofort abgebrochen habe um es nicht zu verschlimmern.

Nach der Laufeinheit ging es dann besser, klingt dann also ab. Den nächsten Schmerz-Peak hatte ich auch immer am nächsten Tag, quasi direkt beim aufstehen wenn die Sehne erstmalig wieder Belastung erfährt.

so aus interesse: wie hart wurde nach den 2 wochen wieder genau ins training eingestiegen? passive strukturen können wenn sie gut angedischt wurden, deutlich länger als 2 wochen brauchen zum ausheilen.

empfindest du dein training regelmäßig als "hart" oder baust du auch sehr lockere Einheiten ein? gab es starke sprünge in volumen/frequenz/intensität?


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ThePhantom
Beigetreten: 13.03.2007

um welche Sehne geht es denn ? Achilles Sehne?


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SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007

tibialis posterior Sehne


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knorki
Beigetreten: 10.07.2008

Original von adaniya

Original von knorki
Hmm, danke für den Hinweis.

Ich dachte die Fehlstellung sei die Ursache, durch den Knickfuß eben Überlastung der entsprechenden Sehne. Ich mach vorsichtshalber mal einen Termin beim Physio, falls das mit den Einlagen nicht besser wird.

Die Fehlstellung hat eine Ursache. Zu schwache Muskeln, die die zu starke Pronation verhindern beispielsweise. Ich hatte als Kind einen Knick-Senk-Spreizfuß diagnostiziert bekommen, die nächsten Jahre immer Einlagen getragen. Rückblickend der größte Fehler meines Lebens. Mit Fußgymnastik und ab und an auf Rasen barfuß laufen hab ich meinen Knick- und Spreizfuß losbekommen.
Würde auch zu einem guten Physio oder, wenn es alternativer sein soll, Osteopathen gehen statt zu Orthopäden. Mit denen hab ich mein ganzes Leben lang wirklich nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Naja, dass man Fehlstellungen des Fußes per se mit ein paar Gymnastikübungen beheben kann, ich weiß nicht, da bin ich skeptisch. Es ist natürlich einen Versuch wert. Ich werde mal nach Übungen googlen gegen Knickfüße und das mal zusätzlich machen. Kann ja nicht schaden.

Von Osteopathie halte ich eigentlich nicht so viel, ich sortiere das eher bei homöopathie und Heilpraktiker ein, aber der einhellige Tenor hier ist ja sehr positiv. Vll seh ich das falsch.

Original von SteveWarris

Original von knorki
Ich hab die Probleme etwa zwei Monate. So lange musste ich jetzt auf den Termin beim Orthopäde warten.

Hab immer wieder nach unterschiedlich langen Pausen (mal 3 Tage, mal 1 Woche, mal zwei Wochen) angetestet ob es wieder geht, aber der Schmerz an der Sehne kam immer zurück. Allerdings schon beim Laufen, sodass ich sofort abgebrochen habe um es nicht zu verschlimmern.

Nach der Laufeinheit ging es dann besser, klingt dann also ab. Den nächsten Schmerz-Peak hatte ich auch immer am nächsten Tag, quasi direkt beim aufstehen wenn die Sehne erstmalig wieder Belastung erfährt.

so aus interesse: wie hart wurde nach den 2 wochen wieder genau ins training eingestiegen? passive strukturen können wenn sie gut angedischt wurden, deutlich länger als 2 wochen brauchen zum ausheilen.

empfindest du dein training regelmäßig als "hart" oder baust du auch sehr lockere Einheiten ein? gab es starke sprünge in volumen/frequenz/intensität?

Nach den zwei Wochen Pause waren 6km in E pace vorgesehen nach Jack Daniels, also ganz ruhiges Tempo und geringe Distanz.

Das Volumen hab ich sehr langsam gesteigert, meist 10%-15% km Umfang drauf nach sechs Wochen wie J. D. es vorschlägt.

Frequenz und Intensität haben sich durchaus geändert. Bin statt drei Tage die Woche auf fünf (selten sechs) Tage laufen gekommen, aber über einen größeren Zeitraum im Rahmen der Volumensteigerung. Das führte dazu das ich statt 1 Qualitätseinheit auf 3 gegangen bin. Durch leistungssteigerung sind die QEs natürlich auch fordernder geworden, weil ich ja auch Fortschritte machen wollte.

Das ging aber auch viele hundert km gut, bis sich dann auf einmal die tibialis posterior gemeldet hat und ich daraufhin die Diagnose vom Orthopäde erhielt.

—---------

ich muss da jetzt nochmal nachhaken. Würdet ihr sagen die Einlagen würden zwar helfen, aber besser wäre es den Fuß so zu stärken, dass die Fehlstellung von allein verschwindet bzw. korrigiert wird?


Antwort
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pakm0n
Beigetreten: 29.12.2008

Ich seh es aktuell anders, Einlagen haben imo schon ihren Nutzen. Sie forcieren deinen Fuß in eine bessere Position...dies kann durchaus sinnvoll sein, damit das Gewebe eben "Zeit" kriegt, sich an diese Position anzupassen. Man nimmt quasi den "Ausleiher=Druck" vom Senkfuß weg und schafft so die theoretische Möglichkeit, dass sich das Gewölbe wieder in besserer Position stabilisieren kann. Das ganze sollte dann natürlich idealerweise mit Fußmuskel Übungen kombiniert werden und mit dem Alltagstraining auch ohne Schuhe drauf zu achten. Ich denke also, dass die Einlagen dabei mehr nutzen als schaden.


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adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Original von knorki

Original von adaniya
Die Fehlstellung hat eine Ursache. Zu schwache Muskeln, die die zu starke Pronation verhindern beispielsweise. Ich hatte als Kind einen Knick-Senk-Spreizfuß diagnostiziert bekommen, die nächsten Jahre immer Einlagen getragen. Rückblickend der größte Fehler meines Lebens. Mit Fußgymnastik und ab und an auf Rasen barfuß laufen hab ich meinen Knick- und Spreizfuß losbekommen.
Würde auch zu einem guten Physio oder, wenn es alternativer sein soll, Osteopathen gehen statt zu Orthopäden. Mit denen hab ich mein ganzes Leben lang wirklich nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Naja, dass man Fehlstellungen des Fußes per se mit ein paar Gymnastikübungen beheben kann, ich weiß nicht, da bin ich skeptisch. Es ist natürlich einen Versuch wert. Ich werde mal nach Übungen googlen gegen Knickfüße und das mal zusätzlich machen. Kann ja nicht schaden.

Meine Aussage kam wohl ein bisschen zu drastisch rüber ;) Wenn man seit zwanzig Jahren mit Knickfüßen lebt, dann sind alle Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln daran gewöhnt und man wird wahrscheinlich mit keinen Übungen der Welt wieder einen orthopädisch normalen Fuß bekommen. Generell sehe ich das wie pakmon, dass Einlagen einen auf jeden Fall dabei unterstützen, sein Sportprogramm durchzuziehen, aber das mit Fußkräftigungsübungen ergänzt werden sollte.


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Bommel64
Beigetreten: 06.01.2009

Jetzt hat’s mich erwischt:

Gestern stand 5*1000 Intervalle an. Nichts besonderes an sich. Ab dem dritten irgendwie n Schmerz unter der Fußsohle. Natürlich weiter geballert und ab nach Hause. Heute auftreten nur unter großen Schmerzen möglich. Wenn ich es lokalisieren müsste dann ist das im Bereich „ abductor hallucis“ zum Übergang plantar irgendwas. Äußerlich nichts erkennbar. Blackrollball verschafft leichte Linderung.

Hat da jemand ne Idee was da Phase ist? Ursache/Dauer etc.

In zwei Wochen ist New York halbmarathon. Das passt mir grad garnicht


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knorki
Beigetreten: 10.07.2008

Plantarfasziitis fällt mir da sofort ein?

Edit: Gerade geschaut wo der von dir genannte abductor hallucis sitzt. Passt genau mit der Stelle, wo ich auch mal Probleme hatte.

Quasi ein Schmerz von vorn nach hinten ("wie ein Strich") unter der Fußsohle, eher auf der Innenseite und eher hinten Richtung Ferse. Ist mir damals auch passiert bei Intervallen, kam sehr plötzlich und sehr stechend. Konnte aber die intervalle nicht mehr fortführen, also offenbar heftiger als bei dir.

Bei mir hat 1 Woche ruhe gereicht und hatte die Schmerzen dann auch nie wieder.


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Bommel64
Beigetreten: 06.01.2009

Ja linker Fuß, von der Höhe quasi genau unter dem Knöchel. Und dann zwei Finger breit auf die Sohle nach innen quasi. Hab grad 3*30 Sekunden mit blackroll ball getriggert. Das hat sofortige Erleichterung und extreme Linderung der Schmerzen gebracht. Echt n krasses Gefühl. Ich hoffe der Rest erledigt sich so schnell wie er geklommen ist.

Bin immer wieder verblüfft, dass man irgendwie dieses Jahr schon 250km gelaufen ist ca und auf einmal denkt sich der körper „komm der Junge humpelt morgen zur Uni“


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knorki
Beigetreten: 10.07.2008

Wollte nochmal ne kurze Rückmeldung geben:

Trage jetzt seit knapp einer Woche die Einlagen, werde nach wie vor 2x wöchentlich massiert und mache Abends wenn ich die Einlagen ausziehe 15 Minuten Fußgymnastik (mehr geht noch nicht, da ich sofort aufhöre sobald ich die Sehne spüre)

Bei den Übungen habe ich mich hier inspirieren lassen:

https://gelenk-doktor.de/fuss/knick-senk-fuss#uebungen

Mit den Einlagen ists ziemlich cool, ich merke wie mein Fuß besser abrollt und eine "geradere", "symmetrischere" Lage hat, also nicht mehr so krumm wegknickt. Problematisch ists nur, wenn ich Abends dann die Schuhe ausziehe und barfuß laufe. Dann fühlt sich meine Sehne irgendwie anfälliger an, also ich merke die Sehne ohne die Einlagen deutlicher als vorher (zumindest ist so mein erstes Gefühl).

Spricht wohl für mehr Fußgymnastik, um den Bereich der entlastet wird entsprechend zu stärken durch Training.

Mal schauen wie es in 1-2 weiteren Wochen aussieht. Bin aber optimistisch


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adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Laufen warst damit bisher aber noch nicht? Die Einlagen, die ich als Kind hatte, waren beim Gehen schon unangenehm. Sport hätte ich damit nicht machen können. Hat sich hoffentlich was getan in den letzten 20 Jahren.

Bei mir wirds komischerweise besser, obwohl ich wieder laufen gehe. Gestern fünf Kilometer komplett ohne Beschwerden gelaufen und auch heute fühlt es sich gut an. Werde mich langsam wieder an größere Umfänge herantasten und dafür vor allem mehr schwimmen gehen, das geht quasi täglich ohne Impact auf die Stützstruktur. Den in vier Wochen anstehenden Marathon werde ich trotzdem mindestens um die Hälfte kürzen müssen.


Antwort
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Bommel64
Beigetreten: 06.01.2009

Diagnose: Plantarfaszitis. Fml...


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