Original von adaniya
Original von knorki
Hmm, danke für den Hinweis.
Ich dachte die Fehlstellung sei die Ursache, durch den Knickfuß eben Überlastung der entsprechenden Sehne. Ich mach vorsichtshalber mal einen Termin beim Physio, falls das mit den Einlagen nicht besser wird.
Die Fehlstellung hat eine Ursache. Zu schwache Muskeln, die die zu starke Pronation verhindern beispielsweise. Ich hatte als Kind einen Knick-Senk-Spreizfuß diagnostiziert bekommen, die nächsten Jahre immer Einlagen getragen. Rückblickend der größte Fehler meines Lebens. Mit Fußgymnastik und ab und an auf Rasen barfuß laufen hab ich meinen Knick- und Spreizfuß losbekommen.
Würde auch zu einem guten Physio oder, wenn es alternativer sein soll, Osteopathen gehen statt zu Orthopäden. Mit denen hab ich mein ganzes Leben lang wirklich nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Naja, dass man Fehlstellungen des Fußes per se mit ein paar Gymnastikübungen beheben kann, ich weiß nicht, da bin ich skeptisch. Es ist natürlich einen Versuch wert. Ich werde mal nach Übungen googlen gegen Knickfüße und das mal zusätzlich machen. Kann ja nicht schaden.
Von Osteopathie halte ich eigentlich nicht so viel, ich sortiere das eher bei homöopathie und Heilpraktiker ein, aber der einhellige Tenor hier ist ja sehr positiv. Vll seh ich das falsch.
Original von SteveWarris
Original von knorki
Ich hab die Probleme etwa zwei Monate. So lange musste ich jetzt auf den Termin beim Orthopäde warten.
Hab immer wieder nach unterschiedlich langen Pausen (mal 3 Tage, mal 1 Woche, mal zwei Wochen) angetestet ob es wieder geht, aber der Schmerz an der Sehne kam immer zurück. Allerdings schon beim Laufen, sodass ich sofort abgebrochen habe um es nicht zu verschlimmern.
Nach der Laufeinheit ging es dann besser, klingt dann also ab. Den nächsten Schmerz-Peak hatte ich auch immer am nächsten Tag, quasi direkt beim aufstehen wenn die Sehne erstmalig wieder Belastung erfährt.
so aus interesse: wie hart wurde nach den 2 wochen wieder genau ins training eingestiegen? passive strukturen können wenn sie gut angedischt wurden, deutlich länger als 2 wochen brauchen zum ausheilen.
empfindest du dein training regelmäßig als "hart" oder baust du auch sehr lockere Einheiten ein? gab es starke sprünge in volumen/frequenz/intensität?
Nach den zwei Wochen Pause waren 6km in E pace vorgesehen nach Jack Daniels, also ganz ruhiges Tempo und geringe Distanz.
Das Volumen hab ich sehr langsam gesteigert, meist 10%-15% km Umfang drauf nach sechs Wochen wie J. D. es vorschlägt.
Frequenz und Intensität haben sich durchaus geändert. Bin statt drei Tage die Woche auf fünf (selten sechs) Tage laufen gekommen, aber über einen größeren Zeitraum im Rahmen der Volumensteigerung. Das führte dazu das ich statt 1 Qualitätseinheit auf 3 gegangen bin. Durch leistungssteigerung sind die QEs natürlich auch fordernder geworden, weil ich ja auch Fortschritte machen wollte.
Das ging aber auch viele hundert km gut, bis sich dann auf einmal die tibialis posterior gemeldet hat und ich daraufhin die Diagnose vom Orthopäde erhielt.
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ich muss da jetzt nochmal nachhaken. Würdet ihr sagen die Einlagen würden zwar helfen, aber besser wäre es den Fuß so zu stärken, dass die Fehlstellung von allein verschwindet bzw. korrigiert wird?