Original von Trigger1201
Original von Knallo
Dennoch wünschte ich mir, der Wettkampf wäre über 24 Partien gegangen, wie in der guten alten Zeit.
... als Schach und Spieler vom Staat finanziert wurde. Ohne eine Reinigung innerhalb der FIDE, werden die Sponsoren nach wie vor nicht Schlange stehen. Wenigstens gibt's jetzt nur noch den EINEN Weltmeister. Und ohne TV-Präsenz (Nachrichten, 5min im Sportstudio, etc.) bzw. ein taugliches TV-Format wird sich das kaum bessern.
24 Matches bzw. 35 Tage WM sind mir persönlich zu lang. Und Weniginteressierte fragen dann auch immer nur wann es zu Ende ist. Von daher find ich den 12 Partien-Modus gar nicht so verkehrt.
Werden beide eigentlich an der SchachOlympiade in Dresden teilnehmen oder nach der Belastung verzichten ?
Nachdem ich glücklicher Besitzer eines VIP-Ticket für die gesamte Veranstaltungsdauer geworden bin, würd ich mich freuen beide live zu sehen.
Welcher Staat hat Spassky-Fischer 1972 finanziert? Karpov-Korchnoi 1978 und 1981? Karpov-Kasparov in Lyon, Leningrad, London, Sevilla?
Wirklich, ein bißchen Geschichtskenntnis wäre nicht schlecht.
Ich finde die FIDE natürlich auch grauenhaft. Glücklicherweise gibt es jetzt (eher trotz der FIDE) einen Weltmeister, den wir alle gerne anerkennen können.
Die Weniginteressierten bei Schachweltmeisterschaften sind mir völlig egal. Sie leisten nichts für das Schach und - viel wichtiger - leisten keinen finanziellen Beitrag dazu. Sie fragen wahrscheinlich genauso nach der vierten Partie, wann's denn endlich vorbei ist, wie nach der zwanzigsten.
Kramnik hat vor (zwei Wochen oder so?) gesagt, er wolle für Rußland spielen, trotz der kurzen Pause nach der WM, weil er dem Team helfen will.