@Serdna
Jeder Trainer sagt etwas anderes und hat eine eigene Meinung. Am Ende muss das aber mit dir zusammenpassen. Es hilft nicht das theoretisch beste seinem Spieler zu prädigen, wenn er das nicht umsetzen kann bzw. ihm das Talent dazu fehlt. Am Ende muss immer der Spieler selbst davon überzeugt sein und eine eigene Entscheidung treffen. Früher hat man dem Trainer blind gefolgt, heute kann man mit Trainern diskutieren und den Trainer austauschen, wenn man unterschiedlicher Überzeugung ist. Aber wie gesagt, am Ende ist der Spieler selbst für sein Spiel verantwortlich und man kann die Verantwortung nicht einfach abgegeben. Schon als Kind kommt man mit einem Trainer gut klar und mit einem Anderen nicht.
Wenn du den Ball nicht früh nehmen kannst und auch nicht weit hinter der Linie stehen kannst, dann hast du ein Problem und es reicht dann eben nicht für ein gewißes höheres Niveau. Eigentlich sollte man grundsätzlich beides Können und dann Spielintelligent je nach Situation umschalten.
Ich glaube übrigens das jeder Spieler gerne in die Offensive gehen will, Druck ausüben will um dann den Punkt zu machen. Der Weg ist aber unterschiedlich. Ein Nadal ist super stark hinter der Linie und in der Defensive. Kann quasi über 5 Sätze jeden Ball erlaufen. Klar das er dann grundsätzlich viel defensiver Auftritt und länger wartet um a) dem Gegner Chancen zu Fehlern zu geben und b) in die Offensive zu gehen um selbst den Punkt zu machen, aber erst wenn er dafür eine gute Chance sieht. Hat auch viel mit Spielintelligenz zu tun. Bestes Beispiel ist doch der Return im Männertennis. Völlig anders wo man sich hinstellt beim ersten und zweiten Aufschlag.
Interessant ist hier auch die Matchstatistik, welcher Spieler bei längeren Ballwechseln häufiger den Punktgewinn macht.