Zum Forum springen
Tipps zum Thema Sta...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Tipps zum Thema Staking (Erweitert)

188 Beiträge
93 Benutzer
0 Reactions
44.7 K Ansichten

na ja, die Variante Fullstaking+Markup+Cutoff habe ich in dieser Mischung noch nicht gesehen... wie du schon sagst, am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob er so einen Deal eingeht.

zu Deiner Berechnung:

mag vom Ansatz her richtig sein, jedoch setzt Du den 5k Cash als Grundlage für den Cut an, was mMn nicht richtig ist (der Anteil Stakeback ist ja per se kein Gewinn).

Als Gewinn nach Stakeback (und nur darauf kannst Du den Cut berechnen) bleibt ja effektiv wie du richtig sagst 1284$ übrig.

Stakee bekommt 513$ + 371$ aus dem (fixen) Markup. Somit sind es dann 884$/1284$ oder 68%.

Ob 68/32 zugunsten des Stakees für ein Fullstaking noch Sinn machen, muss jeder selbst wissen.


Antwort
Zitat

und ich habe dir mit dem beispiel 5k das ganze vorgerechnet, umso höher im beispiel 1 der cash ist umso näher gehts an 40% ran.

in beispiel 2 isses genau anders rum, der prozentsatz wird mit der cashhöhe immer höher.

und der stakeback wird ja erstmal als 100% zurück an den staker behandelt, deshalb nehme ich ihn dazu... denke kann man auf verschiedenen grundlagen behandeln.

und wie geschrieben habe ich einen deal mit fullstaking mit stakeback+cut und zusätzlichem mu auch noch nicht gesehen.

man wird halt direkt für die stunden die man spielt vergütet...

edit: selbst habe ich ja auch immer 1:1 bei einem fullstaking angeboten, wobei man eigentlich auch 1.01 anbieten könnte, damit man für die 12+ stunden "vergütet" wird. finde es selbst aber zu hoch da 1.10 oder 1.15 anzusetzen, weil man bei hohem staking und volume ne menge geld macht ohne auch nur einmal cashen zu müssen.


Antwort
Zitat
cYde Themenstarter
cYde
Beigetreten: 04.12.2006
BlackMember

Ich schiebe den Thread mal.


Antwort
Zitat
bl4ze88
Beigetreten: 03.03.2009
Oldschool Grinder

Wie wär's nun endlich mal mit 'nem Sticky?


Antwort
Zitat

Ich schieb ihn auch nochmal hoch.

Ausserdem möchte ich mich bedanken für diese ausführliche Erklärung.


Antwort
Zitat
00Visor
Beigetreten: 26.11.2007
Elite Grinder

Sehr guter Artikel, cyde.

Was mich am meisten überrascht, ist, wieviele Deals abgeschlossen werden, die für den Staker gerade mal breakeven sind oder teilweise sogar -$EV. (und dabei trägt der Staker noch das Ausfallrisiko)

Viele scheinen sich wirklich nicht mit der Mathematik zu beschäftigen. Ich habe mir extra ein Matlab-Programm geschrieben, um den EV von MTT-Stakings zu berechnen. Werde dazu näheres posten, wenn ich Montag aus Wien zurückkomme.

Cliffnotes: 20 MTTs bei nem ROI von 20-25% sind bei nem Share von 70/30 für den Staker breakeven (vom EV her).

Staking für Thursday Grind (25.11.) auf Stars, ausverkauft
ist beim bisherigen ROI von OP klar -$EV


Antwort
Zitat

Stakeback Deals ohne Markup werden ja nur durch Varianz -EV


Antwort
Zitat
00Visor
Beigetreten: 26.11.2007
Elite Grinder

Original von PureSickness
Stakeback Deals ohne Markup werden ja nur durch Varianz -EV

Solange der Cut nicht 100/0 für den Staker ist, ist das ein Makeup.
Aber ich verstehe deinen ganzen Satz nicht.


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat

Makeup ist nicht das gleiche wie Markup.

Naja du hast geschrieben, dass Stakeback Deals mit 30/70 für den Staker erst profitabel sind. Aber warum? (20% ROI vorausgesetzt)

Das liegt an der Varianz. Je größer das Paket ist, desto "schlechter" kann der Cut für den Staker sein imo.

Wenn jemand dauerhaft 20% gewinnt, ist der Cut egal. Sogar bei 99/1 für den Stakee wäre es vorteilhaft für den Staker. Nicht großartig, aber dennoch +EV.

Nun ist das der Fall, den jeder Pokerspieler gerne hätte, er tritt aber leider nicht ein.
Wenn jetzt jemand bspw 1k Buy Ins am Abend mit 30/70 und 20% ROI verkauft, gibt es verschiedene Möglichkeiten an 3 Abenden auf 3,6k zu kommen

#1
Abend 1 => 0$
Abend 2 => 0$
Abend 3 => 3,6k$ =>1k + 2,6*0,7= 2,82k => 180$ im Minus, obwohl der Stakee im Minus ist.

#2
Abend 1 => 500$ komplett für Staker
Abend 2 => 500$ komplett für Staker
Abend 3 => 2,6k$ => 1k+ 1,6k*0,7= 2,12k$ ==> 3,12k$ 120$ Plus

#3
Abend 1;2 und 3 => 1,2k$ => 3k$+600$*0,7= 420$ Plus

Daraus schließt sich, dass je geringer die Varianz ist, desto höher ist der Gewinn für den Staker (Siehe mein Staking, finde ich relativ angebracht aufgrund der Masse der Turniere).

Ich hoffe, dass das deutlich war


Antwort
Zitat
acegipoker
Beigetreten: 09.04.2009
PokerStrategist

Sticky pls =)


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

Dein Satz ist trotzdem falsch. Die Varianz hat keinen Einfluss auf den Expected Value, sondern auf den letztendlichen Outcome. Eine Entscheidung (sei es eine Stakingentscheidung oder ein Call am River) hat einen von der Varianz unabhängigen Erwartungswert.


Antwort
Zitat
00Visor
Beigetreten: 26.11.2007
Elite Grinder

Wieso denn das? Bei einem Stackbackdeal muss der Stakee genau einen ROI von 0% erreichen, damit der Staker BE ist. 0% ROI heißt ja nichts anderes als BuyIns = Prizes und sobald das erreicht ist, ist der Staker doch BE.

Ich meine, vom EV her breakeven. Sorry, wenn das nicht klar war.

@PureSickness: Das hättest du nicht so aufwendig erklären müssen. Die Formulierung "durch Varianz -EV werden" war nur etwas komisch.


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat

Cliffnotes: 20 MTTs bei nem ROI von 20-25% sind bei nem Share von 70/30 für den Staker breakeven (vom EV her).

Diese Aussage habe ich gedacht beziehst auf Varianz. Weil ich sie sonst bei Konstanten Winnings nicht nachvollziehen kann


Antwort
Zitat

Ihr tut alle so als hätte Poker keine Varianz Aber ich ziehe mich mal zurück aus der Diskussion^^


Antwort
Zitat
aaaRt
Beigetreten: 15.08.2007
BlackMember

?(

Die Existenz von Varianz will hier niemand bestreiten, es hat wie gesagt nur keinen Einfluss auf den Erwartungswert.


Antwort
Zitat
00Visor
Beigetreten: 26.11.2007
Elite Grinder

Ich wollte hier eigentlich keine Diskussion in cydes Thread lostreten, deswegen wird das auch mein letzter Post sein und ich melde mich Montag wahrscheinlich mit nem eigenen.

Original von PureSickness
Cliffnotes: 20 MTTs bei nem ROI von 20-25% sind bei nem Share von 70/30 für den Staker breakeven (vom EV her).

Diese Aussage habe ich gedacht beziehst auf Varianz. Weil ich sie sonst bei Konstanten Winnings nicht nachvollziehen kann

Jo sicherlich spielt Varianz da eine Rolle. Fand das aber nicht erwähnenswert ;).

Original von aaaRt
ROI = Gewinnanteil / eingesetztes Kapital

ROI(Staker) = ROI(Stakee) * Cut%

Für EV(Staker) > 0 muss gelten: ROI * Cut% > 0 und das ist erfüllt, sobald ROI > 0 und Cut% > 0.

Das gilt für Stakebackdeals.

Wenn ich den EV des Stakers berechnen will, muss ich auch die Fälle beachten, wo der Stakee Verlust und da zahlt der Staker alles und nicht nur Cut%. Deshalb reicht ein positiver ROI nicht aus.


Antwort
Zitat

Doch. Habe ich doch am Beispiel belegt.
Das ist nämlich der Stakeback Punkt.
Rechne mal praktisch, mit Varianzfaktoren, und nicht nur theoretisch.

Und gehe zur Vereinfachung mal von einem 0% ROI aus. Biste schnell im Minus^^


Antwort
Zitat
Teilen: