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[Geschlossen] Ansehen: Fachhochschule vs. Universität

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also ich kann dir sagen, dass dein bwl-grundwissen maximal das erste semester reicht, wenn du bwl studierst, eher viel weniger... aber so spannend ist es wirklich nicht, das ist halt geschmackssache...

so etwas wie immobilienwirtschaft gibt es halt eh nur an fachhochschulen, oder? denke, dass man da eh nicht so hardcore bwl theorie benötigt, also wenn es dich interessiert und du hast dir die studienpläne angeguckt etc., ist das schon eine ganz gute sache... im endeffekt wirst du eh erst sehen, ob es dir gefällt, wenn du das mal angefangen hast...

dass die bewerbung vor dem termin, an dem du dein zeugnis bekommst, nötig ist, halt ich für falsch, wäre ja schwachsinn. am besten mal anrufen im neuen jahr.


sonicbird Themenstarter
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

läuft aber bei vielen so beim wintersemester. du bewirbst dich, un wenn du angenommen wirst, dann unter vorbehalt - heißt, sie knüpfen die endgültige annahme daran, ob du den NC mit dem abi auch tatsächlich einhältst. ich finds auch n bisschen blöd, aber scheint gängige praxis zu sein...


hm bei unibewerbungen scheint mir das anders zu sein, kann sich aber auch geändert haben^^

was kann man denn mit dem studiengang so anfangen? als makler reicht ja eigentlich eine ausbildung oder eher was richtung architektur oder so... und spekulation mit immobilien wird man da auch kaum lernen...


sonicbird Themenstarter
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

bau, planung, vermarktung, n bisschen facility management, wenn man will (nein, ich meine damit keinen hausmeister!), sowas - kannst auch zu versicherungen oder banken gehen oder eben wenn du unbedingt willst in nem makeleibüro - dafür braucht man allerdings nur eine vergleichsweise kurze ausbildung. beim makeln kommts ja hauptsächlich auf die veranlagung, fähigkeiten und die persönlichkeit an.

so bin jetzt mal weg und wünsch euch allen einen besinnlichen tag! =)


hmm naja für bau, planung und facility management gibt es ja studiengänge, die jeweils nur darauf abzielen... kann mir persönlich schwer vorstellen, dass man statt einen bauingenieur oder architekten jemanden nimmt, der immobilienwirtschaft studiert hat... aber hab kein plan, für irgendwas werden die schon zu gebrauchen sein, sonst würde es ja auch keiner machen^^ würde mich da nur mal genau erkundigen, vllt auch mal schauen, was die absolventen da jetzt so machen.


http://www.hawk-hhg.de/holzminden/157298.php

Pro:
Studium im Praxisverbund
Bei dieser Studienform können Partner aus der Wirtschaft Studierende in einem Praktikantenverhältnis beschäftigen und für das Studium im Praxisverbund freistellen. Diese Studierenden bleiben während der gesamten Ausbildungsdauer in ihrem Wirtschaftsunternehmen eingebunden.
Interessierte können sich bei den Unternehmen des Beirates und weiteren Partnerfirmen bewerben.
Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich.

Studium mit Praxissemestern
Hierfür ist ein Vorpraktikum von 10 Wochen erforderlich, von dem mindestens ein Monat vor Studienbeginn abzuleisten ist. Eine fachbezogene Berufsausbildung wird anerkannt.
Das Praktikum soll Einblicke in die Arbeitswelt der kaufmännischen und/oder technischen Berufe im Umfeld der Immobilienwirtschaft eröffnen, z.B. ein Praktikum bei Immobilienberatungsfirmen, Banken, Versicherungen, Bausparkassen, Bauunternehmen.

Kleiner Studiengang, persönliche Beziehung zu den Dozenten

Wohnungen extrem billig weil am Arsch der Welt

Guter Praxisbezug

Obwohl Provinz Möglichkeit Praxis in einem GRÖßERN Betrieb zu erhalten (symrise, Stiebel Eltron) wenn du "Werksstudi" werden willst

Passable Verkehranbindung mit Zug

Gute Lehre, wirst hier def. kein Fachidiot

Nur 6 Sem

Landschaftlich wertvoll^^ (das is allerdings net jedermans Sache)

Gute Anbindung zw. Ba- und Ma-Studiengang, da Ma auch in Holzminden angeboten wird

Möglichkeit Praxiserfahrungen in Göttingen, Hildesheim, Paderborn zu sammeln (jeweils knapp 70km entfernt, Zugverbindung is aber ok + Umsonst weil Ticket)

Contra:
Ist halt am Arsch der Welt

Du müsstest Berlin verlassen --> Kulturschock

Wohnung kostet logischerweise Geld

Mind. 60mins bis zur nächsten Autobahn

Partymachen is schwierig, weil einfach wenig bis keine Locations

Aso, bevor ich es vergesse, bin FH-Student, aber komplett andere Richtung und nich in Holzminden, kenne das aber, weil ich hier in der Ecke geboren bin (Landei obv)


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006
PokerStrategist

Das wichtigste Argument bei der ganzen Diskussion FH vs Uni wurde noch nicht genannt:

NETWORKING

Ich würde allein aus dem Grund nie an eine FH gehen, weil es viel zu wenige Leute gibt, man lernt nicht genügend kennen.
Es geht beim Studium schon lange nicht mehr nur um Inhalte, es geht darum die Zeit effektiv zu nutzen.

OP, Immobilienwirtschaft hört sich zwar auf den ersten Blick interessant an, aber bei deinen Noten, würde ich an eine Uni gehen und reine BWL studieren.
Man verbaut sich mit einem FH-Weg einiges wenn man BWL studiert. Die großen Unternehmen bevorzugen i.d.R. Uni-Absolventen, weil die sich einfach gegen viel mehr Leute durchsetzen mussten.

2,5 Jahre Wirtschaft helfen dir auch nur durchs 1. Semester, danach lernst du ganz anderes Zeug wovon du nichts gehört hast in deinem Leben.

Also summa summarum: Geh an eine Uni, studier dort reine BWL. Ich würd dir auch raten aus Berlin wegzuziehen, in seiner Heimat zu studieren kommt bei den großen nicht gut an.


jo wenn man bwl studieren will, kann man das so unterschreiben.
frage ist halt nur, ob man mit bwl überhaupt richtung immobilien den besten weg einschlägt oder es doch nicht eher bessere alternativen gibt. wie gesagt, ich denke nicht, dass man in dem bereich so tiefe bwl-kenntnisse benötigt.
aber wenn bwl, dann auf jeden fall uni, das ist einfach viel gravierender als bei technischen studiengängen.


sonicbird Themenstarter
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

hier mal ein auszug aus studieren.de (hab einfach mal ersten google eintrag genommen):
für faule: cliffs in fettgedruckt

"Für diese Tätigkeit erhält das Maklerunternehmen eine Provision vom Verkaufs- oder Vermietungspreis.

Neben der Immobilienverwaltung, bei der die Betreuung des Objekts (Bewirtschaftung, Instandhaltung und Reinigung) im Mittelpunkt steht, ist das die bekannteste Tätigkeit eines Immobilienwirtes.

Darüber hinaus gibt es aber viele andere Aufgaben, die dazu geführt haben, dass die Branche in den letzten Jahren einen Professionalisierungsschub erfahren hat. Immobilienprofis werden im Bereich Finanzierung in Hypothekenbanken, Bausparkassen und bei Immobilienfonds benötigt. Wenn es um Fragen der Planung und der Genehmigung von Bauvorhaben geht, haben auch Kommunen, Stadtplaner und Architekten Interesse an gut ausgebildeten Absolventen.

Zu guter letzt spielt auch der Bereich der Entsorgung eine Rolle. Unternehmen, die sich auf den Abriss oder auf das Recycling von Baustoffen spezialisiert haben, sind ebenfalls potenzielle Arbeitgeber. "

lässt sich laut infos halt doch einiges mit machen. --> irgendwann sollte halt vielleicht sinnvollerweise eine schwerpunktsetzung erfolgen ;)

Ich würde allein aus dem Grund nie an eine FH gehen, weil es viel zu wenige Leute gibt, man lernt nicht genügend kennen.

kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen, zumal nicht in einer großstadt und an einer FH, die auf diesen und die themenbereiche rundherum spezialisiert ist

frage ist halt nur, ob man mit bwl überhaupt richtung immobilien den besten weg einschlägt

genau die frage hab ich mir auch schon gestellt und bisher noch keine antwort gefunden --> das bwl studium scheint mir irgendwie einfach ZU offen/allgemein gefasst und dann in/vor nem master den kompletten schwenk an infos reinholen, die bis dato fehlen?

2,5 Jahre Wirtschaft helfen dir auch nur durchs 1. Semester

immerhin praktisch, dass ich das jetzt schon mehrfach bestätigt bekommen habe :)

Du müsstest Berlin verlassen --> Kulturschock

säts se problem --> gibt nur wenige orte, für die ich berlin verlassen würde. diese dreckige stadt hängt in meinem herzen.

in seiner Heimat zu studieren kommt bei den großen nicht gut an.

n ganz großer will ich garnicht werden (weiss nicht warum, aber diesen anspruch habe ich irgendwie nicht) und die großen werden jemanden bei aussichtsreichen fähigkeiten wohl nehmen. denk nicht dass dieser punkt da (große) abstriche setzt, wenn das gesamtpaket des bewerbers stimmt

Man verbaut sich mit einem FH-Weg einiges wenn man BWL studiert.

da hast du glaub ich etwas falsch verstanden ;) für bwl würde ich auf jeden fall an die uni gehen, für immo-wirtschaft aber FH, da es nicht anders möglich ist/scheint.

so morgen werd ich mir mal weiter n bisschen infos aneignen, aber die diskussion hier finde ich doch schon ziemlich hilfreich. möchte euch an dieser stelle mal für eure beteiligung danken!!! :)


ThomasThomasson
Beigetreten: 26.11.2009
PokerStrategist

paxis


Hi,

ich studiere Immobilienwirtschaft im 1. Semester an einer FH. Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne per PN anschreiben.
Grundsätzlich ist es so, dass du in den ersten Semestern etwa 70% BWL Fächer hast. Ist halt saunervig, aber muss man durch (ist nur viel zu lernen, aber kein hoher Schwierigkeitsgrad). Danach kommt dann die Spezialisierung eben auf was auch immer du machen willst.
Bei uns kann man sich auf Makler spezialisieren oder auf Facility Management, Gebäude- und Haustechnik oder in Richtung Immobilienprojekte, Bauträger, Hausverwaltung gehen. Man kann auch im Immobiliensektor bei Banken arbeiten.
Das Grundwissen kann man eigentlich überall gebrauchen und ich kann mir nicht vorstellen, dass einen jemand wegen FH oder wegen des Studiengangs benachteiligen wird, wenn man entsprechend Leistung bringt.

Wie du ja wohl selbst gesehen hast, ist es mega schwer für dieses Fach erstmal eine Uni zu finden und dann noch einen Platz zu bekommen. Mindestens ein oder zwei Universitäten bieten nur dual an und d.h. ohne Abi mit min. Schnitt 2,0 kommst da nicht rein, meistens wird das auch nur von Banken oder großen Unternehmen wie Hochtief supported und ist stressig.
An normalen Unis bietet das afaik nur Holzminden, Stuttgart und Nürtingen-Geißlingen an. Dann gibts eben noch ein paar FHs.
Der Studiengang ist relativ neu und entwickelt sich gerade erst richtig, d.h. in einigen Jahren wird der sicher vermehrt angeboten, weil die Nachfrage so groß ist.

Zur Not kann man nach dem Studium denke ich immer noch mit dem BWL Grundwissen in diversen anderen Richtungen arbeiten.

Wie gesagt falls du Fragen hast, gerne per PN.


sonicbird Themenstarter
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

Original von TheKami

Wie gesagt falls du Fragen hast, gerne per PN.

werd ich sicher wahrnehmen, aber erst morgen (heute) :)


PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Original von ThomasThomasson
bsc an fhs meist einfacher, uni-master tougher und fordert mehr eigenständigkeit.

wo etwas einfacher und schwieriger ist, hängt viel mehr von den studiengängen und hochschulen (und auch einzelnen professoren) ab als von der art der hochschule.
die aussage, eine uni verlange mehr selbständigkeit, ist inzwischen absolut überholt - siehe mein post auf seite 1

@sonicbird: du machst auf jeden fall die richtigen überlegungen, da sollte nicht viel schief gehen :)


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006
PokerStrategist

Original von TheKami
Zur Not kann man nach dem Studium denke ich immer noch mit dem BWL Grundwissen in diversen anderen Richtungen arbeiten.

Das stelle ich mir sehr schwierig vor. Wieso solltest du als Immobilienwirtschaftsabsolvent befähigt sein als z.B. Wirtschaftsprüfer zu arbeiten. Ihr lernt bestimmt die Grundlagen, aber die Unternehmen werden das im ersten Eindruck als negativ darstellen.
Der umgekehrte Weg ist doch deutlich einfacher.


das kannst du auf jeden fall vergessen. vllt eine bürotätigkeit, aber sowas wie wirtschaftsprüfer, unternehmesberater etc. ist mit dem studiengang nicht drin. aber op scheint das ja auch nicht zu wollen.
gut wäre es mal sich meinungen von unternehmen einzuholen, was die davon so halten.


sonicbird Themenstarter
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

wirtschaftsprüfer

DAS is ja wohl mal DIE bürotätigkeit überhaupt

unternehmensberater

das schon eher.

ich denke irgendwie viel mehr - wenn ich mir so den modulplan anschaue - dass bwl studieren zu einer bürotätigkeit führt.

auf blanke büroarbeit lege ich es nicht an, kontakt mit menschen muss sein.
endziel ist eigentlich selbstständigkeit - aber bis dahin ist es noch ein weiter weiter weg, falls es denn überhaupt klappt.


sTaTermi
Beigetreten: 13.11.2009
PokerStrategist

wirtschaftsprüfer sind doch die armen deppen, die den ganzen tag im büro hocken und auswertungen machen ?!

zum argument bwl an uni studieren etc: ich kann nicht aus erfahrung sprechen, nur vermutungen anstellen.
und eine vermutung wäre, dass bwl eins der allgemeinsten dinge ist, was man studieren kann und es auch genug tun, was den markt sicherlich sättigt.
ohne richtige spezialisierung macht man sich einfach austauschbar(zumindestens in der it branche, in deren richtung ich mich bewege).
ein etwas spezialisierteres fach zu wählen ist in dieser hinsichtig sicherlich vorteilhafter.


wirtschaftsprüfer arme deppen... nunja


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006
PokerStrategist

Berater und Wirtschaftsprüfer unterscheiden sich in ihren Bürozeiten nur bedingt.
Kundenkontakt hast du bei beiden. Auf der Straße sich mit Kunden treffen, wird bei beiden schwer.

Ich kann mir um ehrlich zu sein schwer vorstellen was ein Immobilienwirtschafter großartig außerhalb des Büros machen sollte.


nikorw
Beigetreten: 03.08.2006
Oldschool Grinder

Original von sTaTermi
wirtschaftsprüfer sind doch die armen deppen, die den ganzen tag im büro hocken und auswertungen machen ?!

Wirtschaftsprüfer sind 3-4 Monate im Jahr quasi nie im Büro, sondern rennen nur beim Mandaten rum und prüfen dort. Ich hatte neulich ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum bei der KPMG. Hab gefragt, wie die Ortseinteilung denn ungefähr sein wird. Die meinten: "jaa, sie sind am ersten Tag hier im Haus um ihren Laptop abzuholen und kommen am letzten Tag nochmal vorbei um den Laptop abzugeben." Man ist also quasi nur unterwegs. Natürlich ist das nur in der Busy-Season so, im Sommer sitzt man sicherlich oft im Büro.


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