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[Geschlossen] Ansehen: Fachhochschule vs. Universität

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naja im endeffekt sitzt man immer im büro. man hat obv auch meetings und kundenkontakt, aber der findet auch hauptsächlich in bürogebäuden statt^^


Pyrololos
Beigetreten: 02.05.2008
PokerStrategist

Gerade in den größten, internationalen Unternehmen sitzen viele Leute in hohen Positionen, die Absolventen von Unis mit guter Reputation im entsprechenden Bereich bevorzugen. Natürlich nur wenn Praktika etc. mit Absolventen von anderen Unis/FHs vergleichbar sind. Kleinunternehmen und mittelständische Unternehmen interessieren Reputation i. A. weniger.


sonicbird Themenstarter
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

ich überleg halt grad mal krass wie derbe viel info ein perso-manager eigentlich bräuchte, um die richtige auswahlentscheidung zu treffen?!?
ich mein, ein abschluss hängt ja von den fähigkeiten und fertigkeiten der lehrer & dozenten ab.
jetzt müsste der persoplaner doch eigentlich immer im kopf haben, welche hochschule zu welcher zeit gerade die besten / guten leute ausgebildet hat?!?
wenn diese planer genau wären, könnten sie die hochschulen ja garnicht so pauschal bewerten (ausnahmen: schon lang renommierte unis wie oxford,...).

PS: dass man um büroarbeit nicht herumkommt, ist klar. jedoch bin ich niemand, der am pc sitzt und die ganze zeit nur mit irgendwelchen programmen rumwerkelt und daten eingibt, rumrechnet, sowas halt...

sollte n ausgeglichenes maß sein.


Das machen die ja nicht, darum sind Bewerbungsverfahren nicht immer gerecht. :)


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Pyrololos
Gerade in den größten, internationalen Unternehmen sitzen viele Leute in hohen Positionen, die Absolventen von Unis mit guter Reputation im entsprechenden Bereich bevorzugen. Natürlich nur wenn Praktika etc. mit Absolventen von anderen Unis/FHs vergleichbar sind. Kleinunternehmen und mittelständische Unternehmen interessieren Reputation i. A. weniger.

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass solche Unis bevorzugt werden, auch wenn es sicherlich Eindruck macht und bei gleicher Qualifikation(die ja eigentlich nie gegeben ist) den Ausschlag gibt.

Imo liegt der erhöhte Anteil von Uniabsolventen in höheren Positionen nicht an der Hochschulform, sondern viel mehr daran, dass an der Uni einfach mehr Leute sind, die sich für solche Posten interessieren.

Gleiches gilt auch für Eliteunis, Doktortitel, etc.... Die Menschen mit sowas sind einfach im Schnitt "karrieregeiler" würde ich behaupten.

btw, es ist nachgewiesen, dass Personaler am liebsten die Leute einstellen, die ihnen am ähnlichsten sind. Dabei is insbesondere der soziale Hintergrund entscheiden.

Als kurzes Beispiel möchte ich mal meinen aktuellen dualen Studiengang(Ingenieurswesen) nehmen:
von ~25 Leuten war es so, dass ein Großteil die Ausbildung in dem Betrieb gemacht hat, 1-2 Leute hatten die Ausbildung woanders gemacht.
Von 3(!) Leuten, die nur das Abitur gemacht hatten, waren die Väter:
-angestellter Ingenieur(Bereich Konstruktion)
-angestellter Ingenieur(Bereich Management)
-selbstständiger Ingenieur

Es haben also über 90% Bezug zum Betrieb oder zum Ingenieurswesen gehabt(=> Ähnlichkeitseffekt).

--------------------------------------------------------------------------
Kleiner Zusatz zu FH/Uni:
An ner FH studieren sehr viele Leute mit Ausbildung/Fachabitur. Für die stellt das Studium schon einen beruflichen Aufstieg dar, während die Leute mit normalem Abi das Studium als "normal" betrachten.
Das heißt natürlich auch, dass die Anstellung nach dem Studium von Fachabiturienten "höher" gewertet wird.


sTaTermi
Beigetreten: 13.11.2009
PokerStrategist

also wies sich anhört, reden grad manche über irgendwelche rießen konzerne und deren leitung (vorstand etc.). da glaub ich kaum, dass es noch nen unterschied macht, ob man an irgend ner Uni oder ner FH/HS in deutschland studiert hat, da man mit keinen der beiden abschlüsse ne chance hat da direkt steil zu gehn...

dafür gibts genug karriere geile, die von ihrem englischen eliteinernat direkt an irgend eine elite-uni gehen.
wenn ich mir alleine mal die unirankings international anschau siehts sowieso sehr mau aus, was das abschneiden der deutschen angeht ;)

und dass es wohl etwas besser aussieht, wenn man nach oxford, yales, cambride o.ä. geht als an irgend ne random Uni/fh in deutschland is wohl auch klar ^^

denke einfach, dass der abschluss, sei es nun von der uni/fh/ba oder sonstwas eigentlich nur den einstieg in gewisse positionen vereinfacht, es am ende dann aber doch an jedem einzelnen hängen bleibt.

selbst wenn ich in oxford nen abschluss mit 1.0 gemacht hab, aber hinterher im job nur versage oder saufaul bin, werd ichs nicht weit bringen ;)


natürlich hängt es immer an einem selbst.

fakt ist aber, dass man sich mit fh-abschluss momentan noch einiges verbauen kann. es gibt nunmal unternehmen, die stellen nur uni-absolventen ein (rede jetzt nur von wirtschaftswissenschaften, bei technischen berufen kann das sicher anders aussehen). vielleicht kann man es über umwege und einen super außergewöhnlichen cv dahin schaffen, aber man muss es sich halt nicht unnötig schwer machen. zumal man wirtschaftswissenschaften imo nie an einer fh studieren sollte, wenn man die möglichkeit hat, das an einer gute uni zu machen. bei solchen gemixten studiengängen kann man sich das halt meist nicht aussuchen, da diese sehr oft nur von fachhochschulen angeboten werden.


Original von sTaTermi

selbst wenn ich in oxford nen abschluss mit 1.0 gemacht hab, aber hinterher im job nur versage oder saufaul bin, werd ichs nicht weit bringen ;)

So eine Aussage macht null Sinn. Jeder der an einer Elite-Uni studiert und einen sehr guten Abschluss hat kann schonmal nicht faul sein. Und mit dem Wissen wird man auch nicht versagen.


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006
PokerStrategist

Original von FiftyBlume
btw, es ist nachgewiesen, dass Personaler am liebsten die Leute einstellen, die ihnen am ähnlichsten sind. Dabei is insbesondere der soziale Hintergrund entscheiden.

Hast du dazu ne Quelle? Find ich sau interessant. Es macht definitiv Sinn, wobei es denk ich nicht um Personaler sondern um die Leute in der Abteilung geht (die stellen im Endeffekt die Leute ein). Wenn man mehr Gemeinsamkeiten hat, kann man über mehr reden, das macht Sinn. Artikel wäre cool.


sTaTermi
Beigetreten: 13.11.2009
PokerStrategist

Original von PartyPat

Original von sTaTermi

selbst wenn ich in oxford nen abschluss mit 1.0 gemacht hab, aber hinterher im job nur versage oder saufaul bin, werd ichs nicht weit bringen ;)

So eine Aussage macht null Sinn. Jeder der an einer Elite-Uni studiert und einen sehr guten Abschluss hat kann schonmal nicht faul sein. Und mit dem Wissen wird man auch nicht versagen.

natürlich war die aussage extra übertrieben, meinte damit nur, dass es sicherlich genug leute gibt die super studenten sind und auswendig lernen können wie die wilden, was ihnen im beruf aber alles nichts nützt, wenn sie es nicht praktisch umsetzen können.

naja solange ich nicht in der personalabteilung eines unternehmens arbeite bzw. selbst schon auf jobsuche gegangen bin, sind des alles nur behauptungen (und sicherlich auch irreglauben), die sich aus verschiedenen aussagen mancher leute irgendwelcher foren zusammensetzen, die alle sowieso unterschiedliche meinungen haben.

von daher kann ich und ca. 90% der leute hier nicht behaupten eine wirklich sinvolle antwort auf die frage geben zu können, was denn nu besser sei, da wir uns eh nur auf aussagen dritter beziehen können, die eventuell selbst keine ahnung haben ;)

von daher: einfach ausprobieren und selbst entscheiden, wo man sich wohler fühlt und dann dementsprechend entscheiden, des kann einem halt keiner abnehmen. :)


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von BloodCanHappen

Original von FiftyBlume
btw, es ist nachgewiesen, dass Personaler am liebsten die Leute einstellen, die ihnen am ähnlichsten sind. Dabei is insbesondere der soziale Hintergrund entscheiden.

Hast du dazu ne Quelle? Find ich sau interessant. Es macht definitiv Sinn, wobei es denk ich nicht um Personaler sondern um die Leute in der Abteilung geht (die stellen im Endeffekt die Leute ein). Wenn man mehr Gemeinsamkeiten hat, kann man über mehr reden, das macht Sinn. Artikel wäre cool.

Dieses Buch habe ich von meiner Tante letzes Jahr geschenkt bekommen. Unter anderem gingen einige Passagen über den "sozialen Aufstieg" und warum der so schwer ist.
Ich werds heute abend nochmal durchblättern und den Wissenschaftler raussuchen über den in diesem Zusammenhang geredet wurde.

Es klingt ja auch einfach nur logisch:)


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006
PokerStrategist

Original von FiftyBlume

Original von BloodCanHappen

Original von FiftyBlume
btw, es ist nachgewiesen, dass Personaler am liebsten die Leute einstellen, die ihnen am ähnlichsten sind. Dabei is insbesondere der soziale Hintergrund entscheiden.

Hast du dazu ne Quelle? Find ich sau interessant. Es macht definitiv Sinn, wobei es denk ich nicht um Personaler sondern um die Leute in der Abteilung geht (die stellen im Endeffekt die Leute ein). Wenn man mehr Gemeinsamkeiten hat, kann man über mehr reden, das macht Sinn. Artikel wäre cool.

Dieses Buch habe ich von meiner Tante letzes Jahr geschenkt bekommen. Unter anderem gingen einige Passagen über den "sozialen Aufstieg" und warum der so schwer ist.
Ich werds heute abend nochmal durchblättern und den Wissenschaftler raussuchen über den in diesem Zusammenhang geredet wurde.

Es klingt ja auch einfach nur logisch:)

Wenns dich nicht selbst interessiert wers geschrieben hat, dann brauchst nicht durchsuchen.
Ich werd mir das Buch bestellen, danke !


Ronny1993
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Es is einfach was ganz andres, aber meistens lobt jeder sein System in den Himmel, obowhl sich seine "genaue Kenntnis vom Arbeitsmarkt" nur auf ein paar urban legends und Halbwissen beruft.

Ich kenne beides. Ich hab 1.5 Semester Informatik an der Universität studiert, im ersten auch alles recht ordentlich bestanden (bestanden haben so 30 von 180 Leuten), konnte mich nicht beklagen. Als ich aber dann festgestellt habe, dass es absolut nicht das ist, was ich machen will (viel zu viel Theorie), hab ich den Entschluss gefasst und an die FH gewechselt, wo ich jetzt Bachelor und Master mache. Bin momentan definitv Top3 von meinem Studiengang ("nur" 80 Leute).

Aber wenn ich nach 2 Semestern Informatikstudium an der Universität rein faktisch nicht viel mehr kann, als per Induktion zu beweisen, dass 1+1 = 2 ist (sic!), dafür aber von Programmieren, Datenstrukturen, etc. keinen Plan hab, sollte ich mich echt fragen, ob das alles so zielführend ist.

Ich spreche jetzt nur für den Informatik-/ Mathebereich, kann natürlich in andren Studiengängen anders sein.

Was ich mittlerweile so lieben gelernt habe, ist der straffe Zeitplan. Ich bin absolut kein Freund davon, wie zB Scooop mal geschrieben hat, sich ewig während dem Studium zu "entfalten" und rumzutrödeln. An der FH hast du nen festen Stundenplan, bist montags-donnerstags von 8-14 Uhr da und kriegst was gemacht und nebenbei alles in den Nebendisziplinen (Englisch, Gruppenarbeit, Projektleitung, Eigenständigkeit) beigebracht. Keine 2mal in der Woche Vorlesung von 14-16 Uhr, Nebenfach "guck ich mal im dritten Semester" + random Exotenfremdsprache wie an der Uni.

Falls ich jetzt gehatet werde: Mein Ziel ist klar, in 3 bzw. 5 Jahren nen Top-Bachelor / Master in ner intressanten Fachrichtung zu haben und Geld zu verdienen. That's it. Wer Wissenschaftler werden will, kann gerne an die Uni gehn, ist ja auch kein Problem ;)

Editblock: Übrigens sind 90% der Leute, die nur mit Fachabitur kommen, totale Platzpatronen, die spätestens nach einem Semester ausgesiebt werden, da is die FH ähnlich radikal wie die Uni. Aber wer meint 24/7 chillen und in der VL permanent pennen zu müssen, weil er wegen nem Konzert ja erst um 4 Uhr ins Bett kam...sollte nicht der Maßstab sein, wenn du im Leben was erreichen willst. :rolleyes:

Gut gebrüllt, Löwe. Gute Nacht

K


Original von BloodCanHappen

Original von FiftyBlume

Original von BloodCanHappen

Original von FiftyBlume
btw, es ist nachgewiesen, dass Personaler am liebsten die Leute einstellen, die ihnen am ähnlichsten sind. Dabei is insbesondere der soziale Hintergrund entscheiden.

Hast du dazu ne Quelle? Find ich sau interessant. Es macht definitiv Sinn, wobei es denk ich nicht um Personaler sondern um die Leute in der Abteilung geht (die stellen im Endeffekt die Leute ein). Wenn man mehr Gemeinsamkeiten hat, kann man über mehr reden, das macht Sinn. Artikel wäre cool.

Dieses Buch habe ich von meiner Tante letzes Jahr geschenkt bekommen. Unter anderem gingen einige Passagen über den "sozialen Aufstieg" und warum der so schwer ist.
Ich werds heute abend nochmal durchblättern und den Wissenschaftler raussuchen über den in diesem Zusammenhang geredet wurde.

Es klingt ja auch einfach nur logisch:)

Wenns dich nicht selbst interessiert wers geschrieben hat, dann brauchst nicht durchsuchen.
Ich werd mir das Buch bestellen, danke !

ganz lustig, aber im grunde ist das buch sich ewig wiederholender, polemischer mist :)


SkeSh
Beigetreten: 30.03.2009
Oldschool Grinder

hab dich mal als freund hinzugefügt, interessiere mich auch für immobilienwirtschaft, und hab da ne kleine frage an dich.


Roxi1983
Beigetreten: 08.01.2009
Poker Player

an der uni lernt man selbständiges lernen und organisieren. an der fh bekommt man den stoff, den man lernen muss, vom dozenten vorgekaut. die unterschiede fh und uni haben sich natürlich durch die abschaffung des diploms verringert, aber sind in einigen bereichen noch vorhanden. meiner meinunng nach sollte es sowas wie ein staatsexamen (bundesland-/bundesprüfung) in mehr fächern geben, weil man so eine objektive bewertung des könnens vornehmen kann.


sTaTermi
Beigetreten: 13.11.2009
PokerStrategist

Original von Roxi1983
an der uni lernt man selbständiges lernen und organisieren. an der fh bekommt man den stoff, den man lernen muss, vom dozenten vorgekaut. die unterschiede fh und uni haben sich natürlich durch die abschaffung des diploms verringert, aber sind in einigen bereichen noch vorhanden. meiner meinunng nach sollte es sowas wie ein staatsexamen (bundesland-/bundesprüfung) in mehr fächern geben, weil man so eine objektive bewertung des könnens vornehmen kann.

einmal mit ausgeholt und alles übern kamm geschert

an der HS (warum reden alle von FH, wenns doch HS heißt ? :( ) lernt man genauso selbständiges lernen.
der unterschied ist nur, dass man z.b. in den vorlesungen durch gezielte fragen der dozenten und erfragen von erfahrungen eingespannt wird und auch in den übungen viel mehr ausführung erfährt, als an der Uni.

aber die vorstellung, dass man an der HS 24/7 chillt, nix macht und am ende halt mal bissl was auf die prüfungen lernt (wies an der schule war) ist einfach komplett falsch, bzw. wers macht, bekommt die tür gezeigt und nen abschieds lolli in die hand gedrückt ^^

was ich noch zusätzlich als positiv anmerken möchte ist, dass manche mit Fachabitur, die vor dem studium an der HS ne ausbildung gemacht haben, 1. locker mit den "normalen" Abiturienten mithalten können und 2. sehr viel erfahrung aus der berufswelt mit bringen, welche sie sowohl in vorlesung, übung, tutorien als auch in gesprächen einbringen können. an den punkten kann ich als "normaler" abiturient oftmals noch viel von diesen personen lernen :)


Regentropfen
Beigetreten: 07.02.2005
Oldschool Grinder

Original von sTaTermi

[...] aber die vorstellung, dass man an der HS 24/7 chillt, nix macht und am ende halt mal bissl was auf die prüfungen lernt (wies an der schule war) ist einfach komplett falsch [...]

das ist ja auch uni


PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Original von sTaTermi

Original von Roxi1983
an der uni lernt man selbständiges lernen und organisieren. an der fh bekommt man den stoff, den man lernen muss, vom dozenten vorgekaut. die unterschiede fh und uni haben sich natürlich durch die abschaffung des diploms verringert, aber sind in einigen bereichen noch vorhanden. meiner meinunng nach sollte es sowas wie ein staatsexamen (bundesland-/bundesprüfung) in mehr fächern geben, weil man so eine objektive bewertung des könnens vornehmen kann.

einmal mit ausgeholt und alles übern kamm geschert

an der HS (warum reden alle von FH, wenns doch HS heißt ? :( ) lernt man genauso selbständiges lernen.
der unterschied ist nur, dass man z.b. in den vorlesungen durch gezielte fragen der dozenten und erfragen von erfahrungen eingespannt wird und auch in den übungen viel mehr ausführung erfährt, als an der Uni.

aber die vorstellung, dass man an der HS 24/7 chillt, nix macht und am ende halt mal bissl was auf die prüfungen lernt (wies an der schule war) ist einfach komplett falsch, bzw. wers macht, bekommt die tür gezeigt und nen abschieds lolli in die hand gedrückt ^^

was ich noch zusätzlich als positiv anmerken möchte ist, dass manche mit Fachabitur, die vor dem studium an der HS ne ausbildung gemacht haben, 1. locker mit den "normalen" Abiturienten mithalten können und 2. sehr viel erfahrung aus der berufswelt mit bringen, welche sie sowohl in vorlesung, übung, tutorien als auch in gesprächen einbringen können. an den punkten kann ich als "normaler" abiturient oftmals noch viel von diesen personen lernen :)

- FH sagen alle, weil das der langjährige und besser definierende Begriff war
- die vorstellung kommt aber hin, sofern man als student ein gutes zeitmanagement hat und in kurzer zeit viel wiederholen/lernen kann; sowohl an der uni als an der FH
- der vorsprung der fachabiturienten relativiert sich aber ganz schnell, z.b. bei mathematischen oder wirtschaftlichen fächern. mein eindruck war eher, dass leute mich fachabitur grundsätzlich eine andere einstellung haben - leider nicht so aufgeschlossen, international und "philosophisch" oder politisch. dies findet man aber auch eher an einer uni

außerdem bin ich ebenfalls nicht der meinung des posters davor:
- die meinung, an einer uni müsse man sich um alles selbständig kümmern und wäre dann ganz groß im organisieren, ist inzwischen komplett überholt
- vom abitur abgesehen bin ich gegen jede art standardisierter prüfungen. dann wird nämlich nur noch auf diese tests hingelernt. weiterhin können die hochschulen keine schwerpunkte mehr setzen und der blick über den tellerrand (der dank bologna sowieso kaum noch möglich ist), ist dann ausgeschlossen


ich hab btw auch beide seiten kennengerlern (uni und fh) und muss eher sagen, dass sich die "vorurteile" (damit meine ich nicht, dass fachhochschule=schlecht und uni=gut) zum großen teil bestätigten... aber da kann ich ja nur für mich und die beiden hochschulen sprechen und das nicht für das ganze system generalisieren...


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