Original von nikorw
Ich nehm als Beispiel immer gerne den Auditing & Taxation Master her, der von der Wirtschaftsprüferkammer akkreditiert ist -> heisst, man bekommt, falls man das WP-Examen absolvieren will, drei Klausuren aus dem Master für das (heftig schwere) Examen angerechnet.
Diese Akkreditierung haben bisher:
klar, die Top-BWL Uni in Deutschland: Mannheim
daneben noch die Fachhochschule Osnabrück/Fachhochschule Münster, Hochschule Fresenius Köln und die Hochschule Pforzheim.
Ui, drei Fachhochschulen neben der besten Uni Deutschlands (für BWL), aber keine weitere Uni? Was läuft denn da schief?
Ich behaupte jetzt einfach mal, wenn man den Master an einer FH absolviert hat, wird man im Bereich Rechnungswesen, Steuerlehre jedem Uni-Absolventen vorgezogen (rein von der fachlichen Qualifikation, dass da noch mehr reinzählt wurde ja schon ausdiktuiert).
Das soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass die Lehre von den Unis und FHs überall gleich gut ist.
Mir ists letzlich egal, wo Op studiert. Ich will damit nur zeigen, dass heutzutage eben die 20-Jahre alten Faustregeln (wie schon mehrere gepostet wurden), heute nicht mehr gültig sind. Wichtig ist der Ruf der Uni/Hochschule, der Fakultät und am besten natürlich auch noch des Fachbereichs.
Du hast sogar noch die FH Mainz vergessen ;).
Ich denke es hat was mit der Umstellung von Diplom auf Bachelor und MAster zu tun, dass bisher nur eine Uni diese Akkreditierung anbieten kann, denn die Uni Mannheim hat bereits im Jahr 2007 auf Bachelor und Master umgestellt, der Rest erst 2008.
Das ist zudem nur ein kleiner Teilbereich der BWL.
Ich kenn mich nicht gut genug über den Bereich Wirtschaftsprüfung aus um darauf noch weiter einzugehen, deswegen belasse ich es mal damit, vielleicht ist es möglich, dass man in dem Bereich an FHs bessere Chancen hat.
Aber wie kommst du drauf, dass der Ruf nicht entscheidend ist? Also das ist völliger Blödsinn, der Ruf, das Ansehen und die Kontakte sind das A und O in BWL. Wenn du dich mit Unternehmensvertretern unterhälst, sagen die dir von welchen Unis sie rekrutieren (bewusst rekrutieren), da hab ich bis jetzt noch nicht einmal eine FH gehört.
Warum gibts denn wenige 1,0er Abiturienten die auf eine FH gehen? Weil sie den Praxisbezug nicht so mögen?
Da fast kein 1,0 Abiturient BWL studiert, ist das völlig irrelevant
Wie bitte? Also in meinem Umfeld sind fast nur BWLer mit Abischnitten zw. 1,0 und 1,5.