sehr schön, irgendwelche erfahrungen zu chinesepod?
also wir hatten in der schule die bücher
"Chinesisch sprechen lesen schreiben" Band 1 & 2.
Haben wenige kleine Fehler die nicht ganz so wichtig sind.
von Hans-Christoph Raab. Grammatik wird mMn sehr gut erklärt und wenn ich mich nicht irre, sind da auch Hör-CDs für die jeweiligen Lektionen bei.
Pro Lektion gib es ein oder zwei Texte und dazu hinterher allemöglichen Übungen: Fragen beantworten, später Aufgaben wie Wegbeschreibungen oder sonstwas.
wenn du die beiden Bücher hast dann haste im Prinzip die Basics drinne und kannst Essen bestellen, Smalltalk ginge auch wenn du dein Gegenüber von der Geschwindigkeit her verstehen würdest^^.
Aber um richtig chinesisch zu lernen, brauchst du länger. und mMn VIEL VIEL VIEL sprechpraxis vor ort (was garnicht so einfach ist; war schon in peking).
für ne EINFACHE (!) tageszeitung brauchst du glaub ich so um die 5000 zeichen. insgesamt gibts glaub ich 50.000, aber kaum jemand kann die alle.
in den zwei büchern lernst du um die 250 zeichen (musst nochmal nachlesen) und die nötigen vokabeln.
wenn fragen sind, raus damit!
Original von sonicbird
also wir hatten in der schule die bücher"Chinesisch sprechen lesen schreiben" Band 1 & 2.
Haben wenige kleine Fehler die nicht ganz so wichtig sind.von Hans-Christoph Raab. Grammatik wird mMn sehr gut erklärt und wenn ich mich nicht irre, sind da auch Hör-CDs für die jeweiligen Lektionen bei.
Pro Lektion gib es ein oder zwei Texte und dazu hinterher allemöglichen Übungen: Fragen beantworten, später Aufgaben wie Wegbeschreibungen oder sonstwas.
wenn du die beiden Bücher hast dann haste im Prinzip die Basics drinne und kannst Essen bestellen, Smalltalk ginge auch wenn du dein Gegenüber von der Geschwindigkeit her verstehen würdest^^.
Aber um richtig chinesisch zu lernen, brauchst du länger. und mMn VIEL VIEL VIEL sprechpraxis vor ort (was garnicht so einfach ist; war schon in peking).
für ne EINFACHE (!) tageszeitung brauchst du glaub ich so um die 5000 zeichen. insgesamt gibts glaub ich 50.000, aber kaum jemand kann die alle.
in den zwei büchern lernst du um die 250 zeichen (musst nochmal nachlesen) und die nötigen vokabeln.
wenn fragen sind, raus damit!
ich seh das immer sehr kritisch, wenn nicht-muttersprachler (ohne muttersprachler als zweitautor) lehrbücher schreiben. bücher können trotzdem eine positive ausnahme sein.
mit 5000 zeichen bist du auf dem niveau eines gebildeten muttersprachlers. die fast 90000 zeichen die manche wörterbücher beinhalten, kann keine einzelperson.
die meisten leute unterschätzen, wie weit sie schon mit 1000-2000 zeichen kommen. vor allem, da man auf eine solche basis schnell aufbauen kann.
Original von Sportbernd
sehr schön, irgendwelche erfahrungen zu chinesepod?
ich nicht. aber beschreib doch mal deinen ersten eindruck.
Original von PHCruiser
Original von Sportbernd
sehr schön, irgendwelche erfahrungen zu chinesepod?ich nicht. aber beschreib doch mal deinen ersten eindruck.
bin ehrlich gesagt schlicht weg beeindruckt, hatte mir voher überlegt wie ich mir sowas vorstellen könnte, damit man chinesisch lernen kann und diese Seite hat wohl so ziemlich alles was man dafür brauch. Zum einen unglaublich viele Lektionen auch auf der Anfängerstufe, wenn man will auch thematisch geordnet. Das dann immer ein 10-15 min Podcast in sehr gutem Englisch, wo dann dann so 4-5 Sätze eines Gespräches siumliert werden und auseinandergepflügt. Was mir sehr gefällt ist zum Einen das die eine Moderatorin Muttersprachler ist und zum Zweiten das das ganze Gespräch ungefähr 8-10 wiederholt wird, so kann man bei jedem mal mehr verstehen und natürlich zwischendurch Erklärungem. Dazu kommt es werden auch immer die verschiedenen Töne angesagt. Zu jedem dieser Podcasts gibts dann eine Vokabelliste, die man sich speichert mit allen chinesischen Zeichen und Bedeutungen. Dann gibts dazu noch eine erweiterte Vokabelliste (zwei Beispiele: in einem ging es um Begrüßungen, im Zusatz gab es dann z.b. auch Guten Morgen, Guten Abend usw, im anderen Beispiel ging es darum wo man herkommt, im Gespräch kam nur Zhanguoren und Yongguoren vor beim Zusatz dann halt auch Deguoren, Faguoren...). Wenn man das alles gesehen hat kommen noch mal 12 neue leichte Beispielsätze mit den neuen Vokabeln vor, aber wirklich auf leichtem Niveau. Hier waren dann wieder alle 3 Möglichekiten angegeben: das chinesische Symbol, Pinyin und in Englisch. Und wenn man das alles geschafft hat kommt ein Test (wieder in Pinyin oder auch im kompletten Symbol-Chinesisch) der jedesmal zufällig aus dem Kapitelzusammengebaut ist. Als erstes muß man Wörter und ihre Bedeutungen verbinden, dann kommt Hörverständniss der Vokabeln und als letztes Lückentext füllen. Das alles pro Podcast und alleine im Anfängerbereich gibt es 337 davon.
Dann kann man halt alle gespeicherten Vokabeln nochmal üben, es gibt dazu die Übung für Schriftzeichen wo man entweder das Schriftzeichen oder das Pinyin sieht, und das dann wissen bzw malen muß. Desweiteren gibt es so Flash-Apperat wo alle Laute drauf sind (z.b. zhu, zhua, zhua....) mit allen 4 Tönen. Es gibt die Möglichkeit über Skype die Aussprache mit Lehrern zu üben (hab mich noch nicht getraut das zu machen ♦), das ist aber leider richtig teuer z.b. 5 x 20 min pro Woche kosten in einem Monat 199$. Es gibt einen riesigen Gemeinschaftsteil wo man jegliche Fragen stellen kann, auch natürlich für jede Lektion. Dann noch paar andere Möglichkeiten, die ich noch nicht ausprobiert habe, z.b. über ein Memoryspiel mit Symbol und Bedeutung deiner gespeicherten Vokabeln.
Ich muß sagen selbst für für 29$ ist das fair (ohne Skype ist das), es gibt noch die Möglichkeit eines Basiskonzepts, das sind 14$ pro Monat aber ohne diese wirklich hervorragenden Werkzeuge dafür aber mit allen Podcasts.
ich frag mich immernoch, ob ich wirklich die schriftzeichen auch lernen sollte.
arbeitsaufwand is halt:
20% für sprechen und schreiben in pinyin
80% schriftzeichen
obs das wert is?
aber wenn ich sie halt direkt am anfang nicht mitlerne, dann lerne ich sie nie mehr
wills halt später beruflich nutzen können, aber kann mir auch durchaus vorstellen dort 1-5 jahre zu leben
next year auslandssemester und hab nun 2 semester sprachkurs hinter mir
immer wenn du etwas liest (zeitung, plakat, broschüre, ...) wirst du diese verflixten zeichen brauchen. und wenn du dort auch nur für eine kurze zeit lebst und OHNE englisch auskommen willst, dann ist das zeichenlernen mMn schon voraussetzung. zudem lernt es sich irgendwo wirklich viel einfacher wenn man zeichenbestandteile kennt und kann. die erkennst du wieder und kansnt schon anhand daran dir des öfteren die bedeutung eines zeichens das du bisher nicht kanntest, erschliessen.
meine dringende empfehlung: MITLERNEN!!!
Ich würde die Zeichen auf jedenfall gleich mitlernen. Wenn man nur pinyin lernt klingt irgendwann alles gleich ♦... wenn man aber die Charaktere mitlernt kann man sich immermal eselsbrücken bauen etc. .. btw. ich war 1 Jahr in China und es hat mir auch fast jeder so empfohlen und auch so gemacht.
ich lerne sie mit, das reine schnelle schreiben finde ich gar nichtmal so schwer, schwerer finde ich die proportionen und strichstärken hinzukriegen wenn man es genauer haben will
Original von Sportbernd
ich lerne sie mit, das reine schnelle schreiben finde ich gar nichtmal so schwer, schwerer finde ich die proportionen und strichstärken hinzukriegen wenn man es genauer haben will
dann schau dir mal dieses buch an:
Learn to Write Chinese Characters
wobei ich der meinung bin, dass man sich mit der korrekten gestaltung auf diesem niveau erst im fortgeschrittenen stadium beschäftigen muss.
macht doch aus der optik der striche kein thema, schaut euch mal an wie die chinesen schreiben, das kann man garnich entziffern. das was man in buechern und auf plakaten liest, ist ja das standard/perfekte ding. das is ne sache für kuenstler.
hast schon recht PHCruiser, nur mein Lehrer ist sehr genau und er will es mir so beibringen, da habe ich keine wahl. am besten zum schreiben üben online ist übrings skritter ist auch bei chinesepod inklusive, echt hammer die technologie, da lernt man es schon ziemlich gut
wenn man es draufanlegt und sich zwingt sollte es wohl in 4-8 monaten gehen die sprache angemessen auf alltagstauglichen niveau zu sprechen, dafür muß man sich halt komplett chinesisch-sprachig sozialisieren und keine angst haben scheiße zu erzählen. ich mach das nun etwa 8-9 Monate und bin eigentlich ganz zufrieden, hab aber leider zu spät angefangen mich aufs sprechen zu konzentrieren ansonsten wäre ich wohl deutlich besser.
meiner erfahrung nach ist das hörverständnis 听懂 mit abstand das schwerste, gerade wenn man eine oder zwei wichtige vokabeln eines satzes nicht kennt ist es für mich fast unmöglich den sinn des satzes zu verstehen, wenn es nicht gerade offensichtlich ist. deshalb ist das sprechen auch so wichtig. zeichen lernen fand ich nie besonders schwierig, ist ne fleißaufgabe aber erfordert keinen hervorragenden intellekt
ansonsten keine angst haben, die sprache ist cool und sozialisiert euch mit chinesen, sprecht mit ihnen, der rest kommt von alleine
hier mal ein beispiel was nach 3.5 Monaten intensivster Beschäftigung mit Chinesisch als Ausländer 为国人 möglich ist
hier spricht er auch etwas über die seiner meinung nach besten möglichkeiten chinesisch zu lernen
warum man die schriftzeichen lernen soll zu schreiben erschließt sich mir nicht, wenn man am computer pinyin schreiben kann und dazu die zeichen lesen kann sollte das reichen. ich meine wann schreib ich denn bitte noch was auf deutsch handschriftlich außer bei vorlesungsnotizen, der rest ist doch eh fast digital.
Chinesisch lernt man nur vor Ort in China/Taiwan
VHS-Kurse sind völliger Quatsch und selbst ein Bachelorstudium der Sinologie/Ostasienwissenschaften OHNE min. einjährigen Aufenthalt bringt ziemlich wenig. Man wird weder ausreichend sprechen, noch verstehen können. Von Schreiben und Lesen ganz zu schweigen.
Achja, 为国人 meintest du wohl 外國人
hast du schonmal in betracht gezogen, dass es z.B. für notizen schreiben f. jemand anderes oder briefe verfassen wichtig ist, die zeichen selbst schreiben zu können? ferner kann ich selbst mir die zeichen auch nur merken, wenn sie einige male aus meiner eigenen klaue kommen.
macht hier jemand so gaaaaaaanz zufällig den chin-kurs an der ZEMS anner TU Berlin? würde den gern im nächsten semester belegen, um meine 5 jahre schulchinesisch vollkommen vergammeln zu lassen. habe zudem auch vor, im 5. semester nach shanghai zu gehen. wobei es dort wohl zum größten teil auf englisch ablaufen wird, aber habe (eigentlich) vor, mich da auch etwas zu sozialisieren und mal richtig sprechen und verstehen zu lernen. dafür muss der ganze kram halt mal aufgefrischt werden.
also, erfahrungen anyone? stupide n lehrbuch kaufen und durcharbeiten is mir doch irgendwie zu platt.
Original von flashfy
Original von bastardo1
Und was sagst du zu der Tatsache, dass auf chinesisch ein und das selbe Wort, lediglich anders betOnt, vollkommen verschiedene Bedeutungen hat? Wie will man sowas schnell lernen und dann noch autodidaktischum es einfach zu sagen, dass lernt man einfach mit dem sprechen, vor allem in einem satz kann meisst nur ein tonfall sinn machen. du sagst ja nicht nur ein wort sondern einen ganzen satz. auch wenn mal ein ton daneben geht wirst du immer noch verstanden.
Also gerade was das angeht hab ich persönlich eine andere Erfahrung gemacht. Ich hatte auch zwei Semester Chinesisch an der Uni und als ich dann mal versucht habe mit ein paar Chinesen von dort zu sprechen haben die mich überhaupt nicht verstehen können. Als ich dann erklärt habe was ich versucht hatte zu sagen haben sie gesagt es liegt an der falschen Betonung. Dann verstünden sie sofort nichts mehr, weil ich ja dann völlig andere Wörter sagen würde.
Die Lehrerin im Kurs hatte mich immer verstanden, aber die wusste ja auch durch den Kontext immer schon ungefähr was ich sagen würde. Wahrscheinlich war die einfach nicht streng genug mit uns was die richtige Betonung betrifft.
Japanisch habe ich nur ein Semester lang gemacht, aber ich hatte den Eindruck, dass ich da trotzdem schon deutlich weiter gekommen bin als bei Chinesisch. Ich persönlich finde Japanisch sowohl bei der Aussprache als auch bei der Schrift deutlich einfacher als Chinesisch, weil es halt bei beidem nicht ganz so extrem fremd ist (im Vergleich zu Chinesisch).
Andererseits ist es wohl auch deutlich weniger sinnvoll, denn Chinesen sehe ich bei mir an der Uni sehr viele und Japaner habe ich noch keinen einzigen getroffen.
Original von sonicbird
hast du schonmal in betracht gezogen, dass es z.B. für notizen schreiben f. jemand anderes oder briefe verfassen wichtig ist, die zeichen selbst schreiben zu können? ferner kann ich selbst mir die zeichen auch nur merken, wenn sie einige male aus meiner eigenen klaue kommen.macht hier jemand so gaaaaaaanz zufällig den chin-kurs an der ZEMS anner TU Berlin? würde den gern im nächsten semester belegen, um meine 5 jahre schulchinesisch vollkommen vergammeln zu lassen. habe zudem auch vor, im 5. semester nach shanghai zu gehen. wobei es dort wohl zum größten teil auf englisch ablaufen wird, aber habe (eigentlich) vor, mich da auch etwas zu sozialisieren und mal richtig sprechen und verstehen zu lernen. dafür muss der ganze kram halt mal aufgefrischt werden.
also, erfahrungen anyone? stupide n lehrbuch kaufen und durcharbeiten is mir doch irgendwie zu platt.
wie oft schreibt man den notizen oder briefe mit der hand? kommt jedenfalls bei mir selbst in der muttersprache sehr selten vor. ich kann mir die zeichen auch so gut merken, einfach häufig anschauen irgendwie sieht man dann gemeinsamkeiten oder prägt sich das einfach ein. dazu kommt irgendwann versteht man die radikale und das macht dann auch das zeichenverständnis einfacher.
hab letztes jahr an der TU-Berlin den A2.1 SKB-Kurs gemacht ist nicht zu empfehlen, davor hab ich mal an der ZEMS französisch gemacht. haben alle das gleiche probleme man probiert dem student die unangenehmen situationen abzunehmen und lernt ziemlich undynamisch.
ich kann tandem sehr empfehlen, dazu chinesepod und an der FU gibt es nen guten Kurs (ich mache gerade den für sinologiestudenten im 4. Semester Pflichtkurs, der im 1. Semester ist wohl für Externe nicht möglich zu besuchen). Wo man auch sprechen und verstehen muß. beste Lehrbuch ist wohl mit ziemlichen abstand 新实用汉语课本, das wird auch an der FU verwendet und ich habe bis jetzt nur gute erfahrungen mit diesem buch gemacht (bin gerade im 4. Buch). sehr logisch aufgebaut und man bekommt wichtige vokabeln, muster und übungen aufgezeigt.
Mache jetzt ein Praktikum in Zhuhai nahe Macau, kann ich mein Chinesisch noch weiter verbessern :). Noch jemand der fleissig Chinesisch lernt?