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Der Thread mit kleinen Bewerbungsfragen

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NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

@Plotz:

rein intuitiv, weil ich damit auch keine Erfahrung habe:

Ich würde alles auf deutsch schreiben. "good idea to" heißt ja schon, es wäre besser das Ding auf deutsch zu schreiben (also zu deinem Vorteil). Ich fänd es unlogisch, in unterschiedlichen sprachen zu schreiben. Du beziehst dich ja auch immer wieder auf deinen Lebenslauf im Anschreiben und mit (aus sprachlichen Gründen) unterschiedlichen Bezeichnungen verwirrst du den Leser nur.

Aber wenn du eh anrufst, um den Ansprechpartner herauszufinden, ist das doch eine ideale Frage die du gleich mit stellen kannst.

Die Mod-Tätigkeit würde ich schon unter Berufserfahrung nehmen, nur weil es kein Geld gibt, macht es ja nicht weniger Arbeit und die Erfahrung sammelst du auch. Also verkauf dich nicht unter Wert. Auf keinen Fall würde ich es unter Interessen packen. Könntest evtl. auch eine extra Kategorie "Ehrenamt" machen, wo du das aufnimmst. Aber eigentlich sollte das doch an oberster Stelle im Lebenslauf stehen, wenn es deine relevanteste Referenz ist.


Antwort
Zitat
Nikinho9
Beigetreten: 31.08.2007
Elite Grinder

Original von NiceToMeetYou
Anzug. In Banken und Versicherungen rennt wirklich jeder im Anzug rum.

Ansonsten gibt dich halt einfach so wie du bist. Versicherungs-Mathematiker sind alle Vollnerds (bei uns jedenfalls). ;)

also bei uns hat niemand einen anzug an und von einem freund (bwler bei axa) hab ich auch gehört, dass bei denen im innendienst (fast) niemand anzug trägt.

bei uns im bereich mathematik halt schon eher tshirt und jeans...

zum vorstellungsgespräch würde ich trotzdem anzug anziehen


Antwort
Zitat
cheetah83
Beigetreten: 27.02.2007
PokerStrategist

Original von Nikinho9

Original von NiceToMeetYou
Anzug. In Banken und Versicherungen rennt wirklich jeder im Anzug rum.

Ansonsten gibt dich halt einfach so wie du bist. Versicherungs-Mathematiker sind alle Vollnerds (bei uns jedenfalls). ;)

also bei uns hat niemand einen anzug an und von einem freund (bwler bei axa) hab ich auch gehört, dass bei denen im innendienst (fast) niemand anzug trägt.

bei uns im bereich mathematik halt schon eher tshirt und jeans...

zum vorstellungsgespräch würde ich trotzdem anzug anziehen

kann ich bestätigen
zum vorstellungsgespräch auf jeden fall anzug und krawatte. im alltag ist das im innendienst dann nur noch bei den wenigsten versicherungen üblich


Antwort
Zitat
dontplotzthehotz
Beigetreten: 25.02.2011
PokerStrategist

@ NiceToMeetYou

Danke :)

Soll denen englisches Anschreiben und CV schicken und kann gerne noch ein Anschreiben in deutsch mitschicken.
Die Frau am Telefon war mega freundlich und hat so bisschen den Eindruck vermittelt, dass das relativ locker genommen wird bzw. der Hauptfokus auf 'nem Telefoninterview und anschließendem persönlichen Interview liegt.

Bzgl. Berufserfahrung - werd's so machen wie du's vorgeschlagen hast. :)


Antwort
Zitat
h1as
Beigetreten: 01.09.2007
Oldschool Grinder

Hätte gerne eure Einschätzung über mein Arbeitzeugnis, Unternehmen ist ein großer Dax konzern.

X verfügt über ein hervorragendes, in die Tiefe gehendes Fachwissen und eine überdurchschnittliche Erfahrung in seinem Aufgabengebiet wie auch in angrenzenden Fachbereichen. Er setzte sein erworbenes Wissen erfolgreich in die Praxis um und fand sich in neuen Aufgabenstellungen gut zurecht. Die qualitativen und quantitativen Vorgaben erfüllte X einwandfrei mit seinen Leistungen waren wir sehr zufrieden.

X engagierte sich für seinen Aufgabenbereich, an veränderte Situationen konnte er sich leicht anpassen und regierte auch unter belastenden Umständen ruhig und sicher. X vertrat eigene Standpunkte verständlich und konnte sich durchsetzen. Die Auswirkungen und Folgen seiner Handlungen schätze er realistisch ein und wägte Chancen wie auch Risiken sorgfältig ab. Im Rahmen seiner Aufgaben arbeitete X sehr selbständig und verantwortungsbewusst. Er hatte wertvolle Ideen für Verbesserungen und wirkte an Neuerungen tatkräftig mit. Mit seiner schnellen Aufassungsgabe plante und oranisierte er die Aufgaben zweckmässig und setzte Prioritäten. X legte Wert auf einen kostenbewusstenumgang mit Ressourcen und Betriebsmitteln. Seine Wissen und Können vermittelte er geschickt, klar und verständlich.

X informierte über den eigenen Arbeitsbereich, leitete wichtige Informationen rechtzeitig weiter und bezog Vorgesetzte in schwierige Situationen mit ein.Darüber hinaus verstand er es, eigene Ideen nachvollziehbar zu vertreten und sich an Fachdiskussionen aktiv zu beteiligen. Andere Meinungen und begründete Kritik nutze X als Anregung für seine persönliche Weiterentwicklung. Die Anliegen und Bedürfnisse der Kunden beachtete er gewissenhaft und sorgte für gute Beziehungen. X war teamfähig und nahm bei Meinungsverschiedenheiten eine neutrale Haltung ein. Sein Auftreten und Verhalten war freundlich und hilfsbereit. Bei Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Kunden war x anerkannt. Wir lernten ihn als einen zuverlässigen Mitarbeiter kenne, der sich seiner Aufgabe und dem Unternehmen verpflichtet fühlte.

X verlässt unser Unternehmen am xx.xx.xxx auf eigenen Wunsch. Wir bedauern seinen Entscheid, weil wir mit ihm einen fachlich und menschlich gut zu uns passenden Mitarbeiter verlieren.


Antwort
Zitat
Gluecksfisch
Beigetreten: 28.05.2009
Legacy Member

Sein Auftreten und Verhalten war freundlich und hilfsbereit. Bei Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Kunden war x anerkannt.

Im gesamten Zeugnis fehlen mir Steigerungsformen wie "stets", "vollsten/vollen" oder "sehr". Das zitierte ist ein ganz gutes Beispiel, hätte man vermutlich deutlich positiver formulieren können.
Insgesamt würde ich es eher als Durchschnitt einschätzen, hört sich für mich nicht überdurchschnittlich gut an.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

ist das alles? Imo fehlt da so ein schlusssatz wie: wir danken ihm für seine guten leistungen. oder so.

Die ersten beiden Absätze würde ich mal als ein bisschen blabla abtun, liest sich mmn ganz gut aber finds schwer zu sagen welcher note das entspricht oder so.

Bedenklich finde ich(als laie), diesen Absatz:

X war teamfähig und nahm bei Meinungsverschiedenheiten eine neutrale Haltung ein. Sein Auftreten und Verhalten war freundlich und hilfsbereit. Bei Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Kunden war x anerkannt. Wir lernten ihn als einen zuverlässigen Mitarbeiter kenne, der sich seiner Aufgabe und dem Unternehmen verpflichtet fühlte.

Irgendwie hört sich das doch ziemlich reserviert an. "War teamfähig" ist für mich irgendwie sowas wie: "War pünktlich". Auch die neutrale Haltung da kann ich wenig positives sehen, vorallem wundert mich diese aussage bisschen;)

war anerkannt is mmn auch nicht wirklich gut habe gerade mal gegoogelt da is das eher im unteren bereich.

hattest du probleme mit den leuten da?


Antwort
Zitat
h1as
Beigetreten: 01.09.2007
Oldschool Grinder

Schlusssatz hab ich unterschlagen, habe wie gesagt keine Ahnung von Zeugnissen. Gefallen hat es mir dort überhaupt nicht, und die Personalabteilung ist unglaublich unfähig.
Ein Zeugniss hab ich erst bekommen, nachdem ich ordentlich Druck gemacht habe.

und ich war auch nur 8 Monate dort.

Insofern wundert es mich auch nicht, wenn sowas rauskommt.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Naja, ich würde es auch so grob im Bereich von 2- bis 3 ansiedeln. Keine Katastrophe, damit kann man sich schon bewerben, aber leider auch nichts was dir beim bewerben wirklich hilfreich sein wird. Alles in allem ziemlich nichtssagend mit einem leicht faden Beigeschmack. Wenn du dich auf 0815-Stellen bewirbst, wird dir das aber (natürlich abhängig vom Rest deiner Bewerbung) auch keine großen Steine in den Weg legen.


Antwort
Zitat

Das Zeugnis ist aber auch so, abgesehen von der Beurteilung an sich, saumies. Einfach eine weitestgehend zusammenhanglose, willkürlich angeordnete, Aneinanderreihung von Floskeln wahrscheinlich mit irgendeinem billigen Zeugnisprogramm erstellt..

Ansonsten wenn der Rest passt ist so ein Zeugnis relativ egal. Ich habe schon viele Bewerbungsverfahren auf Arbeitgeberseite mitgemacht und es war eigentlich immer so, dass man ein nicht so tolles Zeugnis zugestanden hat. Jeder weiß, dass man nicht überall mit jedem klarkommt. Wenn du aber mehrere davon hast wird es kritisch..

Edit:Ist evtl etwas unglücklich formuliert das Zeugnis an sich ist nicht "saumies" das ist eher so ne 2-3 wie oben schon geschrieben.


Antwort
Zitat
Laccyby
Beigetreten: 21.04.2008
PokerStrategist

#2

finde das zeugnis auch super schlecht formuliert. und sowas von nem großen Dax konzern? :facepalm:


Antwort
Zitat
Khrano
Beigetreten: 20.06.2009
PokerStrategist

Ich bewerbe mich gerade für Praktika ab 03/2014 und werde im Zeitraum 10/2012 bis 02/2014 als Tutor an der Uni tätig sein.

Gebe ich die Tätigkeit im Tabellarischen Lebenslauf bereits an? Wenn ja, wo kommt es in der Reihenfolge im Verhältnis zu meiner momentanen Tätigkeit hin? Tutor und momentane Tätigkeit werden parallel weiterlaufen

Bsp:

10/2013 bis 02/2014: Tutortätigkeit
Seit 02/2012: XYZ
01/2009 - 01/2012: ABC

oder

Seit 02/2012: XYZ
10/2013 bis 02/2014 Tutortätigkeit
01/2009 - 01/2012: ABC

Viele Grüße
Khrano


Antwort
Zitat
mrfreeman91
Beigetreten: 19.11.2009
PokerStrategist

Original von Khrano
Ich bewerbe mich gerade für Praktika ab 03/2014 und werde im Zeitraum 10/2012 bis 02/2014 als Tutor an der Uni tätig sein.

Gebe ich die Tätigkeit im Tabellarischen Lebenslauf bereits an? Wenn ja, wo kommt es in der Reihenfolge im Verhältnis zu meiner momentanen Tätigkeit hin? Tutor und momentane Tätigkeit werden parallel weiterlaufen

Bsp:

10/2013 bis 02/2014: Tutortätigkeit
Seit 02/2012: XYZ
01/2009 - 01/2012: ABC

oder

Seit 02/2012: XYZ
10/2013 bis 02/2014 Tutortätigkeit
01/2009 - 01/2012: ABC

Viele Grüße
Khrano

Same here. Habe es nicht angegeben. Würde aber auch gerne wissen, was die Experten dazu sagen.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

ka im lebenslauf gehört imo aber eher zeug rein das man schon gemacht hat oder gerade macht. würde es wohl eher ins anschreiben schreiben, bla mega fachkenntnis und bombe kommunikationsfähigkeiten, haben mir tutor job ermöglicht wo ich bla wertvolle erfahrungen sammeln werde und meine mega skills weiter improven werde. ;)


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Ich würde es reinnehmen und zwar wie im 1. Beispiel, man sortiert nach dem Anfangsdatum.

Denn die Berufserfahrung hast du ja schließlich gesammelt, wenn du bei deiner neuen Stelle ab 3/2014 anfängst und kannst sie in dein Praktikum einfließen lassen. Das würde ich nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Dass das jetzt noch nicht angefangen hat, sieht ja jeder. Aber Bewerbungsprozesse dauern ja auch häufig ein paar Wochen und wenn du dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, hast du wahrscheinlich auch schon angefangen.

Und du kannst imo sogar schon ein paar Tätigkeiten aufzählen, von denen du sicher weißt, dass sie zu deinen Aufgaben gehören werden.


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in München, wohne aber ca. 400km entfernt. Die Einladung kam via Email. Kann ich in meiner Zusage (via Email) anfragen, ob die Fahrtkosten übernommen werden?


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

wenn sie nicht sagen dass sie nich zahlen, müssen sie zahlen, fragen also nich notwendig


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Original von domano
wenn sie nicht sagen dass sie nich zahlen, müssen sie zahlen, fragen also nich notwendig

Ist das so? Kenne mich da nicht aus. Dann gebe ich denen also einfach ein formloses Schreiben am Ende des Interviews auf dem die Kilometerzahl von X bis Y steht und bitte um die Rückerstattung der Fahrtkosten auf Konto Z?


Antwort
Zitat
h1as
Beigetreten: 01.09.2007
Oldschool Grinder

Ich dachte du bist Personaler .

Sofern der Arbeitgeber in der Einladung nicht darauf hinweisst, dass er die Kosten nicht übernimmt, muss er immer zahlen.

http://www.sueddeutsche.de/karriere/bewerbungsgespraech-wer-kommt-fuer-die-reisekosten-auf-1.1467122

Persönlich habe ich es immer so gemacht, dass ich mir die Kosten eingefordert habe, sobald ich eine Zusage/Absage hatte.

+ Wenn mich eine Firma nicht von selbst auf das Thema anspricht, gibt es sowieso schonmal einen Minuspunkt.


Antwort
Zitat
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Original von h1as
Ich dachte du bist Personaler .

Sofern der Arbeitgeber in der Einladung nicht darauf hinweisst, dass er die Kosten nicht übernimmt, muss er immer zahlen.

http://www.sueddeutsche.de/karriere/bewerbungsgespraech-wer-kommt-fuer-die-reisekosten-auf-1.1467122

Persönlich habe ich es immer so gemacht, dass ich mir die Kosten eingefordert habe, sobald ich eine Zusage/Absage hatte.

+ Wenn mich eine Firma nicht von selbst, auf das Thema anspricht gibt es sowieso schonmal einen Minuspunkt.

danke, finde deine Variante super.
Jaja Personaler, aber eben eher im Bereich Personalentwicklung/Forschung als im Arbeitsrecht.


Antwort
Zitat
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