Gut, weil Schwerbehinderte auf Grund der gesetzlichen Quote bevorzugt werden.
jop er sollte sich damit vorallem bei großen unternehmen vorteile haben, erstens bevorzugen diese schwerbehinderte und zudem sind die wohl auch barrierefreier etc. kenne einen fall von einem großen unternehmen wo sich die ganze personalabteilung über eine bewerbung von einem schwerbehinderten gefreut und diesen auch direkt eingelad wollte, leider kam dann raus dass er den harken bei schwerbehinderung im bewerbungsprotal nur ausversehen gemacht hat.
ob man es ins anschreiben schreibt weiß ich nicht genau, oder sonst halt mit angibt. aber ich denke auch im anschreiben wäre das ganz gut aufgehoben in einem nebensatz wie: trotz dass ich 100% schwerbehindert bin, bin ich mir sicher ihre anforderungen erfüllen zu können. (sein satz sollte schöner sein, aber war nur ein beispiel;))
Normalerweise schreibt man es in Lebenslauf.
Und es kommt (auch wenn das jetzt wahnsinnig zynisch klingt aber so ist die Realität) einfach auf seine Art der Schwerbehinderung an. Ist es etwas "normales" was ihn und andere nicht zu sehr beeinflusst ist es ein dicker Vorteil, da man seine Quote mit einem "guten" Behinderten erfüllen kann ist es was krasses ist es ein Nachteil.
Im Öffentlichen Dienst ist es btw sogar so, dass Schwerbehinderte eingeladen werden müssen.
Ja, bei uns muss auch der Betriebsrat hinzugezogen werden, wenn wir einen Schwerbehinderten nicht einladen, da müssen wir das dann detailliert begründen. Die Firmen haben halt ihre Quoten, die sie erfüllen müssen (sonst Strafzahlung) und außerdem stellen sie sich auch gerne als sozialer Arbeitgeber dar.
Und es gibt halt echt Behinderungen, die den Arbeitnehmer kaum in seiner Arbeit einschränken. Wie z. B. Rollstuhl, wenn die Firma eh barrierefrei ist oder ich kannte auch eine, die war auf einem Auge blind, ist beim Bürojob auch völlig unerheblich.
Ins Anschreiben würde ich es nicht tun. Dort wirbt man schließlich für sich und es soll nicht der Eindruck entstehen, dass er seine Schwerbehinderung als Vorteil anbringen will. Lebenslauf dagegen find ich ok, evtl. einfach ans Ende setzen.
Er kann auch ein Beiblatt in die Anlagen tun mit einem kurzen Satz "Ich bin zu 100% schwerbehindert. Für meine Arbeit benötige ich lediglich xy als Hilfsmittel", dazu den schwerbeindertenausweis eingescant. Hat auch den Vorteil, dass es dezent ist, aber nicht übersehen werden kann, wenn man die Datei entsprechend benennt.
Wenn ich es rein schreib habs bei mir im Lebenslauf, ganz unten als "sonstiges".
Schwerbehinderung Grad XY% augfrund von blabla.
Man muss aber differenzieren, ich hatte das Gefühl bei manchen Unternehmen bringt es Nachteile, bei manchen Vorteile.
Ja, kommt halt wie gesagt auch auf die Art der Behinderung an.
"Mir fehlt der rechte Daumen" ist wahrscheinlich weniger ein Problem als "ich bin taubstumm"
habe auch mal eine frage, bei mir stehen nun auch bewerbungen an und da kommt ja fast immer die beliebte frage: Stellen Sie mal ihren lebenslauf vor?
hatte das auch bei meinen praktikas und war glaube auch ok. aber bin doch bisschen unsicher. wo fangt ihr da an? Habe Kumpels die erzählen dann bin dann und dann geboren als sohn von xy und berichten dann noch aus ihrer kindheit. das habe ich immer gelassen, da ich mir denke das juckt die nicht.
Meine line war bisher beim abi anzufangen, also warum ich welche lks genommen habe und dann zivi ( warum nicht bund), dann studium und warum dieses studium. ab dann ist glaube eh alles relevant also praktika abschlussarbeiten etc. Erwähnt ihr zudem eure sprach, software und sonstigen skills? also zb dass ich marathon gelaufen bin und fußball gespielt habe steht im lebenslauf, aber das erwähne ich idr nicht wenn ich meinen lebenslauf erzähle. softwareskills bringe ich idr in verbindung mit meinem studium also z.B. semiar mit ms-access oder so.
wie is da euer generelles vorgehen?
habe mich auf praktika bei mehreren DAX konzernen beworben und morgen steht das erste telfoninterview an. soll so 30min gehen.
hab das bisher noch nie gemacht, auf was muss man sich da so einstellen/vorbereiten?
komme da auch klassische fragen wie stärken/schwächen oder ist sowas dann doch eher im vorstellungsgespräch?
kommt drauf an
würde mich darauf vorbereiten, dass du denen von deinem lebenslaufberichten sollst, siehe post über dir
ansonsten wichtige: warum du in das unternehmen und die stelle möchtest und warum du darauf passt. sonst kann ziemlich viel verschiedenes kommen, sowas wie stärken schwächen oder auch das andere gedöns. dazu muss man aber sagen dass 30 min nich wirklich lang ist, deshalb kommt denke ich nicht soooviel.
Original von domano
habe auch mal eine frage, bei mir stehen nun auch bewerbungen an und da kommt ja fast immer die beliebte frage: Stellen Sie mal ihren lebenslauf vor?
hatte das auch bei meinen praktikas und war glaube auch ok. aber bin doch bisschen unsicher. wo fangt ihr da an? Habe Kumpels die erzählen dann bin dann und dann geboren als sohn von xy und berichten dann noch aus ihrer kindheit. das habe ich immer gelassen, da ich mir denke das juckt die nicht.Meine line war bisher beim abi anzufangen, also warum ich welche lks genommen habe und dann zivi ( warum nicht bund), dann studium und warum dieses studium. ab dann ist glaube eh alles relevant also praktika abschlussarbeiten etc. Erwähnt ihr zudem eure sprach, software und sonstigen skills? also zb dass ich marathon gelaufen bin und fußball gespielt habe steht im lebenslauf, aber das erwähne ich idr nicht wenn ich meinen lebenslauf erzähle. softwareskills bringe ich idr in verbindung mit meinem studium also z.B. semiar mit ms-access oder so.
wie is da euer generelles vorgehen?
also ich hab auch immer ganz vorne angefangen, aber die Jahre bis zur Oberstufe dann auch in 1-2 Sätzen abgehandelt. Die fachlich relevanten themen wir wahl der LKs, studium etc dann natürlich ausführlicher. ich denke, dass man schon vollständig seinen lebenslauf wiedergeben sollte, aber auch zeigen sollte, dass man weiss was gerade wichtig ist und was eher nicht.
Original von Laccyby
habe mich auf praktika bei mehreren DAX konzernen beworben und morgen steht das erste telfoninterview an. soll so 30min gehen.hab das bisher noch nie gemacht, auf was muss man sich da so einstellen/vorbereiten?
komme da auch klassische fragen wie stärken/schwächen oder ist sowas dann doch eher im vorstellungsgespräch?
kann ganz unterschiedlich sein, aber im Prinzip ist es ein erstes Vorstellungsgespräch, durchaus auch schon mit Standard-Bewerbungsfragen.
Zweck des Gesprächs ist es meistens, erst einmal vorzufiltern, ob der Bewerber die Richtige Vorstellung von dem Job hat und ob das grob passen könnte. Wenn das Gespräch gut läuft, folgt quasi immer eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch
Zum Thema "Erzählen Sie mal was über sich":
Ich fange da an, wo es für den Beruf relevant wird. Also alles, was irgendwie zur Stelle passt, und natürlich die Überleitungen, also auf welchem Weg ich dahin gekommen bin, wo ich jetzt bin / hin will. Nebenjobs als Pizzafahrer interessieren dabei eher selten. Also meist beginnt das mit "nach dem Abitur habe ich xyz studiert / gelernt, dort konnte ich bereits erste Einblicke in xxx gewinnen...."
Man kann bei diesen Lebenslauferäzhlen Sachen auch zwischen Schule/Studium und Praktika trennen.
Manchmal ganz praktisch, weil man sonst mit Praxissemster etc. immer die Studienverlauferzählung unterbrechen muss und dann kanns wirr werden.
Zum Thema Lebenslauf vorstellen, ich hab mich da immer an die Struktur von Mergers & Inquisitions gehalten. Macht finde ich viel Sinn, weil es davor bei mir teilweise auch wirr war.
Zum Thema Telefoninterview. Ich hatte es auch schon öfters bei Praktika, dass es das einzige Interview war, da kamen dann auch schon direkt die Standardfragen. Es war aber dann auch immer direkt mit Leuten aus der Abteilung.
thx die struktur gefällt mir gut. gerade bei dem warum ich "hier" bin und der zukunft die ich mir vorstelle,war ich mir unsicher ob das in lebenslauf passt. aber werde ich nun einbauen, denke schadet aufjedenfall nicht oder sieht das jemand anders?
finde das auch gut und finde durchaus, dass das zum Lebenslauf gehört. Das ist schließlich deine aktuelle Situation und auf diese läuft die ganze Lebenslaufbeschreibung ja hinaus.
wenn die expertin das sagt.
finde eine wirklich gute ergänzung, kam mir bisher nur nie, da idr ja eh die frage kommt warum man sich hier bewirbt, aber finde es kommt bestimmt gut wenn man das gleich von sich aus sagt und zum lebenslauf dazu nimmt.
Bei der Bewerbung soll ein/das Zeugnis mitgeschickt werden. Bin allerdings noch im Studium. Soll ich nun mein (durchaus ungutes Abitur-) Zeugnis mitschicken, warten bis ich mir n vorläufiges von der uni ausschreiben lassen kann, oder garkeins mitschicken und im CV beim Punkt Studium die voraussichtliche Abschlussnote vermerken?
Letztes offizielles Zeugnis muss immer mit.
Wenn deine Uni Noten bisher aber gut sind würde ich mir eine Notenüberdicht ausstellen lassen und die auch mitschicken
Abizeugnis + Notenspiegel vom Studium + sämtliche relevante Praktikums / Nebenjob-Zeugnisse