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Direkter Vorgesetzter mit Alk-Fahne

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SEdoubleP
Beigetreten: 24.06.2006
PokerStrategist

Original von Heosl
Vertrauensperson vom Betriebsrat darauf hinweisen sie möge ihn mal zu einem Gespräch einladen, da kann ihm dann ja von neutraler Seite vorgetragen werden das mehrere Kollegen bemerkt haben das er regelmäßig nach Alkohol riecht. Wenn es dann auch nicht besser wird kann man sich ja weitere Schritte überlegen.

Hört sich vernünftig an.


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007
PokerStrategist

Süchtige muss man abstürzen lassen. Die ändern sich erst, wenn sie sich auch selbst ändern wollen. Oder halt nie.


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michimanni
Beigetreten: 03.08.2006
Elite Grinder

Ins richtige Forum verschoben.


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Man kann nicht jeden retten. Solange du noch halbwegs mit ihm als Vorgesetztem klarkommst sag einfach nichts. Ich hab einmal die Situation erlebt, dass ein Mitarbeiter sich an den Betriebsrat gewandt hat. Dann gab es wohl ein lockeres Gespräch, in dem der Vorgesetzte meinte sei doch alles nicht so schlimm und was weiss ich was und damit war die Sache erledigt. Über 5 Ecken kam aber dann raus, wer den Chef "angeschwärzt" hat. Der ist dann nicht mehr glücklich geworden in der Firma.


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beni
Beigetreten: 17.10.2006
BlackMember

Max Merkel: Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Anti-Alkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da wars mir wurscht. Da hab i g'sagt: Saufts weiter.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

kann dich gut verstehen, gerade dass du dich verpflichtet fühlst irgendwas zu tun, aber leider is das halt echt recht schwer und die chance dass es negativ auf dich zurückfällt ist recht groß. immerhin ist er ja dein chef. ich würde aufjedenfall nix alleine machen, wenn reden dann noch mit mindestens einem der kollegen denen das auch aufgefallen ist. auch die line mit dem vertrautensmann im betriebsrat finde ich nicht sooo schlecht, aber da kommt es auch immer auf den betriebsrat an und wie vertrauswürdig das wirklich ist. wird denn unter den kollegen schon mehr oder weniger offen drüber gesprochen?
Ist er denn insg ein guter chef?


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Zitat

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Nighthawk80
Beigetreten: 17.01.2009
Legacy Member

Meiner Meinnung nach greift die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, denn Alkoholsucht ist eine anerkannte Krankheit und der Arbeitgeber sollte Methoden und Wege aufweisen, diesem Mitarbeiter zu helfen, das er die Alkoholsucht besiegt.
Auch wenn es ein heikles Thema ist, wäre es ratsam es zu melden. Das hat meiner Meinung nach nichts mit petzen zu tun. Danach können wie oben beschrieben verschiedene Wege aufgezeigt werden, das der Mitarbeiter sein Problem in die Hand nimmt und es löst. Am Ende profitieren die Firma und der Mitarbeiter selber davon.


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NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Ich gehe mal davon, aus, dass auch sein vorgesetzter die Fahne schon bemerkt hat, oder sieht er den nur selten?


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005
PokerStrategist

Gibts bei euch keinen Suchtbeauftragten?
Ansonsten finde ich die Line über den BR sinnvoll.
Das direkte Gespräch würde ich nicht suchen, da Suchtkranke hier oftmals nicht rational reagieren und du dir damit Ärger einfangen könntest...

Finde es auf jeden Fall wichtig, dass bei derartigen Geschichten sofort reagiert wird und man nicht wartet, bis der Kerl in der Gosse landet...

Sucht ist eine Krankheit die grundsätzlich heilbar ist...


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Rautzebautze
Beigetreten: 12.09.2006
PokerStrategist

Original von dotpixxel
Whats my line?

Original von dotpixxel
sich aufjedenfall "raushalten" um ja keine Schwierigkeiten zu bekommen.


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schmoezi
Beigetreten: 01.08.2007
Oldschool Grinder

entweder du traust dir zu ihn selbst zu konfrontieren, aber er wird wohl zu 95% herunterspielen und nichts zugeben, oder du wendest dich an betriebsrat / sicherheitsfachkraft / betriebsarzt.

direkt zum höheren vorgesetzten zu gehen kann dich auch in einiges reinziehen.

aber was auch immer du machst: du bist nicht schuld an seiner situation oder was aus ihm wird wenn alles rauskommt. das hat er selbst auszulöffeln.

wegsehen ist die schlechteste variante.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von Kaos
Man kann nicht jeden retten. Solange du noch halbwegs mit ihm als Vorgesetztem klarkommst sag einfach nichts. Ich hab einmal die Situation erlebt, dass ein Mitarbeiter sich an den Betriebsrat gewandt hat. Dann gab es wohl ein lockeres Gespräch, in dem der Vorgesetzte meinte sei doch alles nicht so schlimm und was weiss ich was und damit war die Sache erledigt. Über 5 Ecken kam aber dann raus, wer den Chef "angeschwärzt" hat. Der ist dann nicht mehr glücklich geworden in der Firma.

Genau das ist was ich befürchte was passieren könnte. Obwohl er ja nicht mein Chef als solches ist, es gibt noch 3 Instanzen über ihm. So wie ich meinen Boss kenne würde er ihn sofort aus dem Verkehr ziehen, ich glaube also nicht das die davon was wissen. Einen Suchtbeauftragten gibt es leider nicht.

Seine Arbeit leidet wohl nicht direkt unter dem Alkoholeinfluss. Da meine Kollegen und ich in der Firma sowieso fast alles "alleine" regeln. Er hat trotzdem die Verantwortung für ca 100 Leute und es gibt halt auch Sachen die nur "er" entscheiden kann und auf die wir uns verlassen müssen.

Meine Kollegen sind weiterhin der Meinung "Nichts" zu unternehmen. Ich werde mir die nächsten Tage genau überlegen wie ich weiter vorgehen werde...


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trekula
Beigetreten: 10.08.2007
PokerStrategist

Auf jeden Fall kann ich Dir nur davon abraten den Betroffenen selber anzusprechen. Das wird nichts bringen ausser Ärger für Dich.

Hilfe zum richtigen Vorgehen könntest Du bei eurer Berufsgenossenschaft finden. Die haben unter anderem Fachinfos und Broschüren die man auslegen könnte... ausserdem werden Sie aktiv wenn Du Dich an sie wendest.


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Auch wenn das eher unwahrscheinlich ist, moechte ich darauf hinweisen, dass die Moeglichkeit besteht, dass der Mann kein Alkoholiker ist und auch keinen Alkohol konsumiert. Es gibt Stoffwechselstoerungen, bei denen die ausgeatmete Luft fuer unbeteiligte nach Alkohol zu riechen scheint. Zum Beispiel kann dies bei Diabetes (mellitus) passieren, meistens dann, wenn der Betroffene nicht weiss, dass er diese Krankheit hat und entsprechend nicht behandelt.


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bl4ze88
Beigetreten: 03.03.2009
Oldschool Grinder

Original von beg0r
joo, ihn bei den chefs in die pfanne hauen. geile line.

ich würd ihn freundschaftlich ansprechen, ihm sagen dass dir klar ist was los ist und dass es anderen auch aufgefallen ist. und dann wünsch ihm, dass ers schafft.

der arme mann sitzt tief in der scheiße.

und wenn's doch nur weinbrandschokolade war? :O


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nebukadneza
Beigetreten: 09.01.2008
PokerStrategist

Oder er hat grad angefangen Mad Men zu schauen

Ernsthaft, ich würde nichts sagen, sowas ist ein Thema für Familie oder Freunde nicht für random Kollegen. Wenn er Fehler macht dann geh damit um als würde er nicht saufen, wenn es zu viele sind wird es schon mal Konsequenzen haben, egal ob rauskommt, dass er säuft. Wenn er nicht mehr Fehler macht als vorher, wen juckts? Vielleicht säuft er sich ja wirklich nicht blöd auf der Arbeit sondern braucht nur ein bißchen was um tagsüber den Pegel zu halten. Ist auch nicht toll, aber geht mMn auch keinen Kollegen was an.


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