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Ein ganzes Jahr für MedAT lernen?

17 Beiträge
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Hallo,

ich bin 19 Jahre alt und studiere im 2. Semester BWL, bin damit aber nicht ganz zufrieden und würde sehr gerne Medizin studieren. Durch mein ABi (2,1) bleibt mir nur Österreich oder eine private Hochschule in Deutschland.
Bei manchen Unis würde ich mit einem hervorragenden TMS auf 1,3 kommen, was höchstwahrscheinlich nichtmal reichen würde. Habe gehört, dass es in Mannheim/Heidelberg evtl damit möglich wäre. Dazu und zum HamNat (wofür 2,1 wohl mittlerweile auch zu schlecht ist) muss ich mich noch informieren.

Da der nächste MedAT ja erst in einem Jahr und 2 Monaten ist, hätte ich extrem lange Zeit zum Lernen. Eine Möglichkeit wäre, mein jetztiges Studium bis zum Ergebnis des Tests als Sicherheit weiterzumachen. Allerdings halte ich es nicht für sehr wahrscheinlich, dass ich mich dafür entscheide. Heißt also; alles oder gar nichts.

Würdet ihr sagen, dass man mit einer effektiv genutzten Vorbereitungszeit von einem Jahr die Wahrscheinlichkeit auf einen Studienplatz so weit erhöht, dass sie fast an Sicherheit grenzt?

Natürlich kann die Tagesform oder sogar eine Krankheit mir einen Strich durch die Rechnung machen, aber mit einem ganzen Jahr Vorbereitung sollte ich doch sehr gute Chancen haben oder?


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16 Antworten

Sicher ist nichts, im Endeffekt kannst du's ja trotzdem versauen. Wenn's so ist wie früher dann kämpfst du im Prinzip gegen andere Deutsche, die in einer ähnlichen Situation sind und sich entsprechend gut vorbereiten.


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dingdongdonk
Beigetreten: 17.11.2014
Poker Player

Habe vor ein paar Wochen einen Artikel zum Medizinertest gelesen, finde aber aktuell den Link nicht mehr.

Zwei Kernaussagen des Texts, die dich direkt betreffen:

1) An einer großen BaWü-Universität hat zuletzt nicht einmal 1,0 gereicht, um einen Studienplatz zu bekommen. Bin mir unsicher, ob es Freiburg oder Heidelberg war, tendiere aber zu Heidelberg. Insofern sind die Chancen ziemlich gering.

2) In dem Artikel wurde auch ein Experte zitiert nach dem Motto, dass man bei diesem Test kein Ergebnis erzielen wird, das direkt proportional zum Lernaufwand sein wird. Viele sind wohl nach ein paar Wochen Lernen einfach an der Kapazitätsgrenze angelangt und jede weitere Woche bringt (praktisch) nichts mehr.

Wenn du wirklich Medizin studieren willst, würde ich an deiner Stelle eher Österreich in Betracht ziehen als mich auf diesen Test zu versteifen.


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kelric
Beigetreten: 16.11.2007
PokerStrategist

Bereite dich gut drauf vor - lernen solltest du ja durch dein Studium mitlerweile drauf haben.. In . haben alle Leute die über das Auswahlverfahren reingekommen sind, aus meinem Semester (6.) nen TMS Ergebnis von >95% (eher >=97%). Das schlechteste Abi-Ergebnis + TMS was ich kenne ist 2,3 (auch 6. Semester), TMS weiß ich bei der Person nicht.
Denke insgesamt werden für dich die Chancen in Deutschland also eher schlecht stehen und es wird tendenziell auch so sein, dass die Noten+TMS eher noch angezogen haben. Ist also nicht unwahrscheinlich, dass du auch mit 99% TMS nicht mehr rein kommst mit ner Abi-Note von 2,1.

Zum Test in Österreich - unbedingt machen. Ohne gute Vorbereitung brauchst du da aber nicht antreten, weil die Bewerberzahlen sind halt sehr hoch und "nur" 20% der Plätze werden an EU-Bürger vergeben. Dass heißt, als Österreicher würdest du wahrscheinlich easy nen Platz bekommen, aber als Deutscher evtl. nicht.
Der Test ist imho hochgradig lernbar, aber ein Jahr Vorbereitung ist weit übertrieben. Denke mit zwei Monaten lernen (ohne andere Ablenkung, wirklich reiner Fokus auf den Test/die Übungen) solltest du da schon ziemlich dicht an deinem Maximum sein. Wenn du eher jemand bist, der nicht so konzentriert lernen will, dann lass dir halt mehr Zeit.

btw: ich bin über Wartezeit reingekommen in Heidelberg, TMS und damals EMS habe ich aber auch mitgeschrieben (Abi schlechter als deins)


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Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Um die Zeit zu überbrücken, könntest du doch die Rettungssaniausbildung machen, falls du die noch nicht hast und als Freiwilliger beim Roten Kreuz oder so arbeiten. Dann kriegst du einen Einblick, wie es so ist, mit Kranken zu arbeiten und siehst, ob das was für dich ist.


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Zitat
dingdongdonk
Beigetreten: 17.11.2014
Poker Player

Mir ist jetzt doch wieder eingefallen, wo ich den Artikel gelesen hatte. Das war im SPIEGEL vom 02.05.2015 (S.44f).

Der NC zu BaWü war wohl meine Einbildung ;) , im Artikel steht dagegen: "17,5 Prozent (der Studienplätze) erhalten die Jahrgangsbesten in jedem Land. In 13 Bundesländern reichte dieser Anteil im letzten Wintersemester aber nicht mal aus, um alle Bewerber mit einem Schnitt von 1,0 aufzunehmen."

Zum Thema Wirksamkeit von erhöhter Vorbereitungsdauer hat mich mein Gedächtnis allerdings nicht getäuscht. Zwei O-Töne:

Für den Test hatte Büter in einem Volkshochschulkurs geübt. Durch das Training sei er besser darin geworden, aus einer Reihe mit dem Buchstaben „B“ diejenigen herauszustreichen, die mit zwei Strichen markiert waren. Bei anderen Aufgaben dagegen verbesserte Büter sich trotz aller Übung nicht. So soll es auch sein, der Test soll Fähigkeiten abfragen, die über lange Zeit erworben wurden, Konzentration, Logik, Erinnerungsvermögen – nicht dagegen Schulwissen oder anderes, das man bimsen kann.

Noch klarer die Aussage ausgerechnet vom Geschäftsführer der Firma, deren Geschäftszweck darin besteht, Lernmaterialien zum Test (und den Test selbst) zu verkaufen:

Günter Trost, Mitbegründer von ITB Consulting, beteuert: 20 bis 30 Stunden Vorbereitung seien sinnvoll, vor allem, um sich mit den Aufgabenstellungen vertraut zu machen, das könne jeder auch allein oder mit einem Freund machen. Alles darüber hinaus sei nutzlos, sei Geldverschwendung; der Test zeige jedem seine Grenze auf, und die sei nicht durch Üben verschiebbar.


Antwort
Zitat
kelric
Beigetreten: 16.11.2007
PokerStrategist

Original von dingdongdonk
Mir ist jetzt doch wieder eingefallen, wo ich den Artikel gelesen hatte. Das war im SPIEGEL vom 02.05.2015 (S.44f).

Der NC zu BaWü war wohl meine Einbildung ;) , im Artikel steht dagegen: "17,5 Prozent (der Studienplätze) erhalten die Jahrgangsbesten in jedem Land. In 13 Bundesländern reichte dieser Anteil im letzten Wintersemester aber nicht mal aus, um alle Bewerber mit einem Schnitt von 1,0 aufzunehmen."

Zum Thema Wirksamkeit von erhöhter Vorbereitungsdauer hat mich mein Gedächtnis allerdings nicht getäuscht. Zwei O-Töne:

Für den Test hatte Büter in einem Volkshochschulkurs geübt. Durch das Training sei er besser darin geworden, aus einer Reihe mit dem Buchstaben „B“ diejenigen herauszustreichen, die mit zwei Strichen markiert waren. Bei anderen Aufgaben dagegen verbesserte Büter sich trotz aller Übung nicht. So soll es auch sein, der Test soll Fähigkeiten abfragen, die über lange Zeit erworben wurden, Konzentration, Logik, Erinnerungsvermögen – nicht dagegen Schulwissen oder anderes, das man bimsen kann.

Noch klarer die Aussage ausgerechnet vom Geschäftsführer der Firma, deren Geschäftszweck darin besteht, Lernmaterialien zum Test (und den Test selbst) zu verkaufen:

Günter Trost, Mitbegründer von ITB Consulting, beteuert: 20 bis 30 Stunden Vorbereitung seien sinnvoll, vor allem, um sich mit den Aufgabenstellungen vertraut zu machen, das könne jeder auch allein oder mit einem Freund machen. Alles darüber hinaus sei nutzlos, sei Geldverschwendung; der Test zeige jedem seine Grenze auf, und die sei nicht durch Üben verschiebbar.

Ich behaupte, wer sich auf den Test selbst noch nicht ernsthaft vorbereitet hat kann das schwer beurteilen - habe mich bei meinem TMS Versuch LEIDER auch von solchen Kommentaren "beruhigen" oder ablenken lassen und zu wenig getan. Wer behauptet im TMS wäre Unterkategorieen wie Schlauchfiguren (hier ist volle Punktzahl fast pflicht) Figuren und Faktenlernen ... wären nicht hochgradig trainierbar hat es einfach noch nie selbst ausprobiert.
Für den Med-AT kann ich nicht so viel sagen, weil der erst eingeführt wurde als ich meinen Studienplatz schon hatte.


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dingdongdonk
Beigetreten: 17.11.2014
Poker Player

Worin genau widersprechen die Quotes aus meinem Post denn deinen Aussagen?

Die eine Person sagt, dass bestimmte Dinge lernbar waren, andere hingegen nicht. Die andere Person deckelt die Vorbereitungszeit pauschal auf 20-30 Stunden und meint damit wohl ausschließlich die Vorbereitung auf Dinge, die lernbar sind.

Andere Dinge kann man auch nach 10 Stunden Vorbereitung, oder man kann sie eben nicht. Wieder O-Ton aus dem SPIEGEL:

Der Test verlangt den Kandidaten alles
ab. Unter anderem: sich vor dem Mittagessen
in vier Minuten 20 verschiedene Figuren
zu merken, jede aufgeteilt in fünf
Felder, eines davon schwarz. In der nächsten
Runde in sechs Minuten 15 Patientennamen
mit 60 Fakten: Alter, Beruf, die Diagnose,
ein weiteres Detail. Abgefragt werden
die Kandidaten aber nicht sofort, nicht
mal gleich nach der Mittagspause. Zuerst
müssen sie noch eine Stunde lang Texte
auswerten, dann kommen die Fragen: Woran
litt der Friseur? An welcher Stelle hatte
diese Figur einen schwarzen Fleck?

Da wird mir jedenfalls schon beim Lesen der Aufgabenstellung schwindelig. Hut ab vor Leuten, die so etwas können.


Antwort
Zitat
guhruuu
Beigetreten: 17.02.2008
Oldschool Grinder

sick, wäre ich völlig ungeeignet für O_o


Antwort
Zitat

Komm nach Mannheim, ist super hier
Hab den TMS 2010 gemacht, tatsächlich einfach mal alle Aufgaben durchgeübt (~20 std) und dann das Ding gemacht.
Glaube wenn man da wirklich einen Vorteil haben will, muss man wohl 1 Jahr üben, ansonsten ist das halt eher in IQ Test - entweder man kanns oder man kanns nicht.
Rechne dir aber mal davor mit den Formeln aus Mannheim/HD und den letztjährigen Mindestscore aus, ob du mit einer 1,0 im TMS eine Chance hättest. Hatte 1,7 Abi und 1,1 im TMS und wäre wohl nur noch 2011,2014,2015? reingekommen... in Mannheim! HD ist nochmal minimal schwerer.
Ansonsten muss man nicht überall super sein, Daten lernen hatte ich 7% ... Konzentration dafür z.B. 100%. Ansonsten stimmts natürlich, dass nur Bewerber mit einem ABI 1,0-1,3 + mäßigen -guten TMS reinkommen oder eben mäßiges ABI+ 95% beim TMS... also brauchst du sicherlich eine 1,1 oder 1,0 im TMS...das ist schwierig.


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SeriousF
Beigetreten: 31.08.2007
Oldschool Grinder

Vorbereiten macht in Österreich absolut null sind. Steht auch auf der Homepage zur Anmeldung vom Aufnahmetest. Entweder man hat das Brain oder man hat es eben nicht. In dem Test gehts um Logik, räumliches Denken und Merkvermögen. Was willst du lernen?


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RoXmoon
Beigetreten: 29.08.2013
Legacy Member

Du hast mMn bessere Chancen auf einen Medizinstudienplatz wenn du entweder
- zunächst auf ein naturwissenschaftliches Studium (Bio, Biochemie) in der Wartezeit setzt oder
- eine Ausbildung zum Krankenpfleger in der Wartezeit machst.

Dann hast du zum einen den fachlichen Bezug (beide Wege sind inhaltlich ein klarer Vorteil für's Medizinstudium) und zum anderen siehst du, ob Medizin wirklich deine Sache ist. Abgesehen davon wird es dir natürlich auch bei deiner Bewerbung angerechnet.

Warum möchtest du eigentlich von BWL auf Medizin wechseln? Was genau gefällt dir an deinem bisherigen Studium nicht?


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xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

Original von SeriousF
Vorbereiten macht in Österreich absolut null sind. Steht auch auf der Homepage zur Anmeldung vom Aufnahmetest. Entweder man hat das Brain oder man hat es eben nicht. In dem Test gehts um Logik, räumliches Denken und Merkvermögen. Was willst du lernen?

Merkvermögen ist etwas, das hochgradig trainierbar ist. Logik und räumliches Denken würde ich mir zumindest ein paar Aufgaben mal ansehen, um ein Gefühl für die Aufgaben zu bekommen. In jedem Fall sind IMMER zumindest ein paar Stunden Vorbereitung zu empfehlen. Selbst in nem IQ-Test schneidet man besser ab, wenn man ihn nach kurzer Zeit wiederholt (andere Aufgaben obv., bei gleiche Typen). Beim IQ-Test macht vorbereiten natürlich keinen sinn, weil man je das Ergebnis nicht verfälschen möchte. Wollte damit nur sagen, dass Vorbereiung sich auch dann lohnt, wenn es solche Logik Aufgabentypen sind. Nur lässt sich da selbstverständlich nicht so viel rausholen wie bei typischen Lernsachen.


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SeriousF
Beigetreten: 31.08.2007
Oldschool Grinder

Ja okay, natürlich kann man sich darauf vorbereiten, aber wie du schon sagst mehr als ein paar Stunden macht keinen Sinn, OP spricht hier von monatelangem Lernen. Es wird beim Aufnahmetest auf jeden Fall noch kein großes medizinisches Wissen vorausgesetzt.

Ich würde jetzt erstmal BWL weiterstudieren bis du den Aufnahmetest geschafft hast, wär ja blöd dann ganz ohne Studium dazustehen. Nebenbei würde ich wie schon erwähnt die Ausbildung zum Sanitäter machen und Teilzeit bei der Rettung arbeiten. Teilzeit, ganz wichtig, nicht gratis. Dann lernst du schon ein paar Fachbegriffe, mit Patienten umzugehen und auch die Merkfähigkeit wird erhöht wenn du versuchst dich zu erinnern was für Patienten du hattest.

Ich steck übrigens grad in einer ähnlichen Situation wie du. Wollte ursprünglich Medizin oder BWL studieren und habe mich dann für BWL entschieden. Der Anfang war noch ganz cool, jetzt steh ich kurz vorm Ende des Bachelors und find es eher beschissen. Als Bachelor kannst du noch nix was von praktischer Bedeutung ist, weißt aber voll viele Dinge auswendig die für deine spätere Karriere vermutlich gar nicht relevant sind. Dann noch die beschissenen Jobaussichten... Werde es jetzt aber durchziehen weil es nur mehr ein paar Monate sind, dann ein Jahr lang einen Job suchen weil ich den Master berufsbegleitend machen will und schließlich als Taxifahrer enden.


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kotzze
Beigetreten: 26.05.2006
PokerStrategist

Es ist schlicht und ergreifend falsch, dass mehr als ein paar Stunden lernen keinen Sinn macht. Ich bereite mich zur Zeit auf den Test vor. Bin seit nem Monat dran und das wird schon recht knackig. Es es gilt zunächst sich in den Bereichen Bio, Chemie, Mathe und Physik auf Abiniveau fit zu machen + Strategien für den kognitiven Teil zu üben und sich Stück für Stück an das persönliche Optimum anzunähern. Das ist sehr zäh, aber man merkt, dass es mit der Zeit besser wird. Da man ca. zu den 93% besten in der EU Quote gehören muss ( ca. 2500 Bewerber ), muss man eben auch um jeden Prozentpunkt kämpfen. Natürlich hast du es einfacher, wenn du grad aus der Schule kommst und das meiste noch sitzt. In einem Jahr kannst du auf jeden Fall so viel lernen, dass du n ordentliches Ergebnis erzielst....ne Garantie ist es sicher nicht. Zudem stell ichs mir auch echt hart vor über n Jahr vorher die Motivation zu finden um dafür zu lernen. Würd n halbes Jahr vorher gemütlich anfangen und dann langsam das Pensum erhöhen.


Antwort
Zitat
kelric
Beigetreten: 16.11.2007
PokerStrategist

Original von kotzze
Es ist schlicht und ergreifend falsch, dass mehr als ein paar Stunden lernen keinen Sinn macht. Ich bereite mich zur Zeit auf den Test vor. Bin seit nem Monat dran und das wird schon recht knackig. Es es gilt zunächst sich in den Bereichen Bio, Chemie, Mathe und Physik auf Abiniveau fit zu machen + Strategien für den kognitiven Teil zu üben und sich Stück für Stück an das persönliche Optimum anzunähern. Das ist sehr zäh, aber man merkt, dass es mit der Zeit besser wird. Da man ca. zu den 93% besten in der EU Quote gehören muss ( ca. 2500 Bewerber ), muss man eben auch um jeden Prozentpunkt kämpfen. Natürlich hast du es einfacher, wenn du grad aus der Schule kommst und das meiste noch sitzt. In einem Jahr kannst du auf jeden Fall so viel lernen, dass du n ordentliches Ergebnis erzielst....ne Garantie ist es sicher nicht. Zudem stell ichs mir auch echt hart vor über n Jahr vorher die Motivation zu finden um dafür zu lernen. Würd n halbes Jahr vorher gemütlich anfangen und dann langsam das Pensum erhöhen.

Jo - hab ich ja ähnlich auch geschrieben. Kann man nur hoffen, das der Thread-Ersteller auf Leute hört die den Test machen wollen/gemacht haben (dich/mich) und nicht auf unfundiertes blabla von irgendwelchen News-Seiten (kein Scherz).
Was hier für Empfehlungen ala "erstmal ne Ausbildung" gegeben werden läuft auch an jeglicher praktischer Berechtigung vorbei. Klingt zwar in sich schlüssig der Vorschlag, wird OP aber auch nicht dazu bringen vor 14 Semester Wartezeit das Studium zu beginnen (wie schon gesagt - ich studiere Medizin UND bin examinierter Krankenpfleger, hab trotzdem 12 Semester gewartet).
Der Vorschlag ein anderes, medizingeneigteres Studium anzufangen ist da noch der am realistischsten. Wenn man sich da alles richtig legt hat man sehr gute Chancen auf dem Weg des Zweitstudiums einen Platz zu bekommen. Ist natürlich auch immer Risky. Eventuell wäre es auch sinnvoll ein solches Studium nicht in Deutschland anzufangen, sondern in Österreich, weil man so weiter Wartesemester sammelt. Für die Kriterien am Besten bei Hochschulstart einlesen (oder halt Med-AT rocken).


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Zitat
SeriousF
Beigetreten: 31.08.2007
Oldschool Grinder

Unfundiertes blabla von irgendwelchen Newsseiten? Zu der Zeit als ich den Test gemacht habe wurde offiziell auf der Homepage zur Testanmeldung vor Vorbereitungskursen gewarnt und es gab eigene Statistiken die belegt haben, dass ein Aufwand > 30h nicht zu einem besserem Ergebnis geführt hat. Und so lange ist das nicht her, soweit ich weiß gab es seitdem keine großen Änderungen am Inhalt des Aufnahmeverfahrens. Auch heute distanziert sich MedAT noch von allen Vorbereitungskursen.

Was für ein beschissenes Gefühl das auch sein muss, wenn man sich da ein Jahr drauf vorbereitet und dann trotzdem nicht genommen wird. Und die Chance, dass man trotzdem nicht genommen wird ist bei Medizin einfach sehr groß, außer man hat halt von Haus aus schon die Skills. Wirklich viel antrainieren kann man sich da nicht. Das was man sich da durch Training an minimalem Leistungsplus erarbeiten kann ist den riesigen Aufwand einfach nicht wert.


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