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Kuschelmentalität bei der Arbeit

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Original von Whitelord
Sehe da kein Problem. Offensichtlich interessiert es keinen außer dir ob da gearbeitet wird. Mach dir doch auch nen Larry. Nebeneffekt dürfte sein, dass dich dann auch alle plötzlich leiden können.

Hau noch ein paar geile Sprüche nebenbei raus. Kommt mir alles wie Stromberg hier vor...

Gibt viele die so arbeiten können, va im öffentlichen Dienst.
Gibt aber auch genug Leute, die morgens nicht aufstehen würden um den ganzen Tag nur rumzuhocken und nix zu machen.
Wenn er wie erstere drauf wäre, hätte er es wohl längst gemacht.


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Ich hatte ein ähnliche Situation als ich bei mir angefangen habe. Bin Asset Manager und habe ein Team von 9 Leuten unter mir die ich anleiten und kontrollieren muss.

Mein Vorgänger hat sich nen Scheiss um irgendetwas gekümmert und dementsprechend waren auch die einzelnen Performances völlig im Keller.
Ich hab zum Glück nicht so wie Du anfangs eine dumme Bemerkung rausgehauen aber ich hatte auch eine Menge Gegenwehr.

Ich finde es immer recht unklug gleich anfangs mit der Autoritätskeule den Leuten auf den Kopf zu schlagen. Ich habe immer vorerst versucht die Mitarbeiter in den neuen Prozess miteinzubinden, dh ich habe einen Vorschlag gemacht und Sie konnten sich dazu äusser. Hab dann eben immer so getan a la "naja wir ziehen ja an einem Strang vielleicht haben sie auch einen guten Vorschlag zur Optimierung etc."

Konnte dadurch sehr viele Barrieren abbauen und habe mittlerweile bis auf eine Mitarbeiten ( Mitte 50, sie weiss alles besser und es ist ihr alles andere egal) ein funktionierendes und performendes Team unter mir. Du musst meines Erachtens eben auch Anreize bei den Mitarbeitern schaffen, dass es auch für Sie von Vorteil ist wenn sich etwas ändert.
Die 50 Jährige hab ich bereits abgemahnt und noch einmal ein ernstes Gespräch mit ihr geführt. Sie hat sich nun gefügt aber ich glaube Freunde werden wir nichtmehr :)

Achja das mit dem Ignorieren geht gar nicht. Eine Arbeitsanweisung von einem Vorgesetzten zu missachten grenzt an Arbeitsverweigerung und ist definitv Grund zur Eskalation. Wenn dein eigener Vorgesetzter da mit Dir nicht an einem Strang zieht, dann musst Du mit Ihm knallhart darüber sprechen wie das nach aussen wirkt. Kann ja nicht angehen dass die Mitarbeiter dich übergehen und es gibt keine Konsequenzen.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

@eltazo: Rein organisatorisch betrachtet stehe ich schon über den Leuten, habe einfach keine direkte Linie.

@JonKing: Sowas wird man indem man selbst mal unten angefangen hat und sich als geeignet erwiesen hat. Kann man natürlich auch durch eine Ausbildung erwerben. Ich für meinen Teil habe erst den ersten Schritt gemacht und die Ausbildung nachgeholt.

@Whitelord: Ob die mich leiden können interessiert mich mal sowas von nicht. Es muss bloss die Zusammenarbeit funktionieren, Freunde suche ich keine dort ;-).

@ribbar: This!

@agony: Wäre definitiv meine line wenn ich der Teamleader wäre. Ich bin aufgrund meiner Funktion aber "nur" der Polizist, der die Anweisungen und Regeln des Teamleaders im Tagesgeschäft bei den Mitarbeitern durchdrücken muss. Zudem können die Mitarbeiter in diesem Business (Contact Center) leider nur sehr eingeschränkt bei den Prozessen mitreden da die Standards etc. gesetzt sind.

Update: Heute das Gespräch mit meinem Vorgesetzten gesucht und musste doch, wie gestern auch hier, einige Fehler meinerseits eingestehen (direktes Gespräch suchen und keine Mails etc.). Für meinen Vorgesetzten war das Verhalten des Mitarbeiters aber nicht so schlimm um ihn abzumahnen. Ich bin wohl echt am falschen Ort gelandet...


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Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von Grabeskaelte

Update: Heute das Gespräch mit meinem Vorgesetzten gesucht und musste doch, wie gestern auch hier, einige Fehler meinerseits eingestehen (direktes Gespräch suchen und keine Mails etc.). Für meinen Vorgesetzten war das Verhalten des Mitarbeiters aber nicht so schlimm um ihn abzumahnen. Ich bin wohl echt am falschen Ort gelandet...

lol Abmahnung.

Ein ehemaliger Chef von mir kam auch mal auf die Idee, mich abzumahnen. Ich hab ihm dann gesagt, dass ich eine Abmahnung nur als letzten Warnschuss vor einer fristlosen Kündigung betrachten könne und dass ich mich deshalb dringend nach einem neuen Job umsehen müsse. Als ich dann deswegen Urlaub beantragt habe, hat er die Abmahnung zurückgenommen.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

@Egozocker: Ich weiss nicht wie das in D funktioniert aber bei uns (CH) kommt erstmal die erste Abmahnung, dann bei den meisten Firmen eine zweite und danach folgt die ordentliche Kündigung. Eine fristlose Kündigung ist nur bei stark geschäftsschädigendem Verhalten wie Diebstahl, sexuelle Nötigung o.ä. möglich.

Dann hat dein Chef wohl sehr schlecht unser aller Lieblingsspiel gespielt ;-).


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EilatOne
Beigetreten: 11.11.2010
PokerStrategist

Original von GrabeskaelteDies ging sogar soweit, dass ich für eigentlich harmlose Sprüche (Hose sieht gut aus, du würdest als 10 durchgehen, jetzt nimm den Strohhalm in den Mund), welche ich nicht verteidigen will bzw. kann denn sie sind im beruflichen Umfeld (ja, auch an Firmenfesten :-P) tabu, gegenüber Mitarbeiterinnen vorgeladen und abgemahnt wurde.

imo disqualifiziert dich das !!!

und wenn du deshalb sogar abgemahnt wurdest gabs seitens der mitarbeiter wohl ne beschwerde gegen dich ... ist ja schon (fast) sexuelle belästigung und das am arbeitsplatz von jemandem der "höhergestellt" ist ...

mein rat: quit

(p.s.: ist ernstgemeint, kein flame etc.)


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Valain
Beigetreten: 30.03.2007
PokerStrategist

Keine Ahnung ob du das Buch schon kennst: http://www.amazon.de/Wie-man-Freunde-gewinnt-einflussreich/dp/3502151091/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1360796922&sr=8-2

Evtl. hilft es dir ja in deiner jetzigen Firma. =)


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

@EilatOne: Bleib mal flauschig ;-) Sexuelle Belästigung ist eine klare Straftat welche bedingt das Personen zu sexuellen Handlungen genötigt werden sowohl durch Worte als auch mit Taten. Ich möchte hier nochmal festhalten das ich NIEMALS versucht habe jemanden anzufassen oder mit Worten zu irgendwelchen Handlungen an mir oder sich selber oder irgendwie sonst zu bringen.

Die Beschwerde gab es. Die Motivation dahinter war aber auch klar (Zum Zeitpunkt der Beschwerde war ich 2 Monate in der Firma). Bin jetzt mehr als ein halbes Jahr in diesem Team und auch die betreffende(n) Dame(n) lachen lauthals, wenn andere Mitarbeiter Sprüche die durchaus in die obere Straftat passen würden, fallen lassen (und somit einiges krasser sind als meine). Naja ich hab jetzt gelernt nix privates mehr ins Büro zu nehmen.

Also erzähl mir nicht meine Sprüche haben die wirklich gestört. Die wollten mich bloss weghaben. Aber egal, ich habs abgestellt und gut ist, erzähle den lieben Leuten nicht mal was von meinem Wochenende. Könnte sich ja jemand an meinen Tätigkeiten in der Freizeit stören.

@Valain: Ich habe bereits von diesem Buch gehört. Bloss brauch ich keine Freunde da, sondern zu 90% funktionierende Mitarbeiter ;-). Ich habe keinen Anspruch, dass sie mich mögen. Die Zusammenarbeit auf professioneller Ebene muss funktionieren.

Nicht das ich deinen Rat ablehne, man kann sicherlich auch aus diesem Buch einige Dinge anwenden. Wird schon mal Zeit auch den Klassiker dieser Bücher zu lesen.


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EilatOne
Beigetreten: 11.11.2010
PokerStrategist

das was ich von dir gequotet habe geht durchaus als sexuelle belästigung durch ... informier dich mal genauer ...


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Geht es eben nicht, sonst hätte mich die Firma ja anzeigen müssen oder nicht? Das ganze ging ja durch eine Kommission in welcher auch Juristen sind. Imho reagiert eine Firma bei strafrechtlich relevanten Vorkommnissen mit mehr als einer Abmahnung...

Es mag umgangssprachlich als Belästigung durchgehen, den strafrechtlich relevanten Paragraphen zum Thema sexuelle Belästigung betrifft es nicht. Ich will nicht darauf hinaus das es ok ist, ich habe mehrfach erwähnt das ich mit meinen Sprüchen daneben lag, ich will jedoch festhalten das ich nichts strafrechtlich relevantes getan habe!


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EilatOne
Beigetreten: 11.11.2010
PokerStrategist

whatever ... jedenfalls wirst du an diesem arbeitsplatz wohl nicht mehr glücklich ...

einerseits haben die immer ein druckmittel gegen dich und du läufst immer mit dieser "last" da durch die gegend ... ziemlich sicher weiß auch ein nicht zu vernachlässigender teil der belegschaft von der abmahnung und den gründen dafür ...

und es wird ein leichtes für so jemanden dir irgend etwas vorzuwerfen ... selbst wenn es nicht stimmen sollte ... oder dich unter druck zu setzen ...


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FlushGarfield
Beigetreten: 08.01.2007
PokerStrategist

Hi,
ich habe deinen Startpost schon gestern gelesen und lange überlegt ob ich was dazu schreiben soll. Ich habe mehrjährige Führungserfahrung und dazu im Studium Organisation und Personalmanagement intensiv durchgenommen (nur zur Info, dass ich aus einem gewissen Wissens- und Erfahrungsvorrat schreibe). Gestern Abend hatte ich wenig Zeit um mal was auszuformulieren und heute habe ich ein paar Antworten gelesen und dachte mir das es doch nicht verkehrt sein kann ein paar Worte zu schreiben. Du wirst hier irgendwie extrem hochgelobt für dein Verhalten und betrauert für die Situation in die du reingekommen bist, aber ich sehe das ziemlich anders.

Also ich denke Du bist an der Misere selber ordentlich schuld und hast nun nur die Möglichkeit zu qiotten und dir einzugestehen, dass Du es selber verbockt hast abver nicht das Rückgrad hast um dazu zu stehen oder deine Fehler auszubügeln und dich durchzubeißen.

"Für einen eigentlich harmlosen Spruch..." schreibst Du, ich finde den ehrlichgesagt Frauenverachtend und kein Stück machohaft (wie hier einige dir zujubeln). Ehr extrem pubertär. Gerade wenn Du relativ neu dabei bist hast du a) keinen Anstand (im Berufsumfeld) oder versuchst dich kein Stück zu integrieren sondern ziehst eine arrogante möchtegern-macho Nummer ab.
"[...]Abwehrreaktionen der Mitarbeiter sehr stark. Das ging sogar soweit, dass ich für einen eigentlich harmlosen Spruch [...] abgemahnt wurde." --> Das eine hat eigentlich nichts mit dem anderen zu tun. Ich finde es zum einen richtig jemanden für solche Sprüche abzumahnen, dazu sagtest Du selber das es den Regeln entspricht, und des weiteren hat das einfach nichts mit Abwehrreaktion zu tun. Zeugt wieder von einer sehr komischen Selbstmeinung und fehlender Selbstreflektion.
Gerade wo Du dafür zuständig bist, dass alle Regeln etc. eingehalten werden, machst Du dich damit zur Lachnummer. Wie soll ein Mitarbeiter Regeln einhalten, wenn der dafür zuständige schon früh anfängt selber diese zu überschreiten? Damit bringst Du die fehlende Autorität, die schon mehrfach angesprochen wurde, einfach zum Überlaufen.
Wo wir gerade bei Autorität sind. Ich kann deine Ausführung nicht nachvollziehen. Du schreibst Du bist weisungsbefugt. Du schreibst auch, du hast eine Stabsstelle und deine MA haben den selben Vorgesetzten wie Du. Das "Problem" ist nur, dass eine Stabsstelle schon per Definition keine disziplinarische Befugnis besitzt. Sonst wären "deine" Mitarbeiter auch nicht die direkten deines Vorgesetzten. Ausnahme bildet eine Stabs-Projektorganisation, eine Form der Matrixorganisation. Aber hier wäre deren (zusätzlicher) Vorgesetzter nicht deiner. Also, ziemlicher quatsch was Du da schreibst. Hört sich für mich ehr an, als ob Du auf Grund einer "großzügig" beschriebenen Tätigkeitsbeschreibung mehr "Rechte" hereininterpretierst als Du eigentlich hast und gerne Führungskraft wärst. Ist das evtl. zu schwammig definiert? Dann ist es kein Wunder, dass Du keine Autorität hast. Wie soll ein Mitarbeiter jemanden "folgen", wenn er nicht weiß das er diesem zu folgen hat. Aber deshalb ist es ja eine Stabsstelle.
(Normal wäre es dann so, dass Du Maßnahmen vorschlägst und evtl. durchführst, die Weisungen aber vom Vorgesetzten an die Mitarbeiter gehen).

Durch deine fehlende Führungskompetenz machst Du es dir natürlich nicht gerade leichter:
- Pubertäres Verhalten
- Aus deinen Zeilen lässt sich wie beschrieben herauslesen, dass Du dich wenig anpasst an das Betriebsklima
- Fehlende Autorität ist ein Thema für deinen Chef
- Anscheinend unklare Definition deiner Stelle gegenüber dem Mitarbeitern und unklare Weisungsbefugnis sollte dir mit einigermaßen zufriedenstellender Führungskompetenz selber auffallen und direkt ein Gang zum Chef sein
- Du schreibst lieber Mitarbeiter an als es mit ihnen zu besprechen. Eine gute Führungskraft kennt den Wert eines persönlichen Gespräches in solchen Situationen und weiß, dass man sich per Mail nur weiter vom Mitarbeiter distanziert
- Lese keinerlei Selbstreflektion bei dir, nur ein sprunghaftes Verhalten (quitten oder weiter (ich interpretiere es als: planlos) versuchen was zu ändern). Aber keinerlei Worte was Du falsch gemacht haben könntest und ändern solltest
- Keinerlei Worte über eine Entschuldigung an die Mitarbeiterin (bewirkt Wunder, aber dafür ist Selbstreflektion von Nöten)

Dazu noch ein paar andere Dinge: Die offizielle Arbeitszeit beträgt 8,4 h, 6,5 h produktive Zeit. Was erwartest Du? Ich möchte mal sehen wie Du 5 Tage die Woche 8,4 h Hochleistung bringst. Ein gewisser Austausch untereinander, unproduktive Phasen gehören einfach dazu. Ich hätte es jetzt auf 7 h veranschlagt, aber 6,5 ist auch ok. Möcht mal eine Firma sehen wo über 8 h jeden Tag auf Dauer produktiv gearbeitet wird vom MA. Ist einfach unmöglich auf Dauer, nur bei vielen gibt es keine offizielle "erwartete produktive Arbeitszeit." Wenn dich das erschreckt, dass 1,5 - 2 h am Tag unproduktiv von statten geht rate ich dir: quitten und dir was ganz anderes suchen.
Achja und noch was: Du benutzt so auffallend das Wort "Mitarbeiter kontrollieren". Zwischen den Zeilen gelesen interpretiere ich es, als ob das für dich ein "auf die Finger schauen, reines Leistungsbenchmarking, Mitarbeiter unter Druck setzen" ist. Ist dem so, bist Du als (anscheinend werden wollende) Führungskraft ungeeignet. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten der Kontrolle und Produktivitätssteigerung über die verschiedenen und individuell eingesetzten Führungsstile. Vielleicht solltest Du dich mit diesem Thema mal befassen. Und dabei wirst Du wieder feststellen, dass laufend und extrem viele Gespräche mit gegenseitigen(!!!) Vereinbarungen viel mehr Wirkung erzeugt wie Druck ausüben über ein klassisches Benchmarking. Dein Chef scheint das ja zu verstehen (er hat euch ja zum klärenden Gespräch geladen). Und wenn ich sowas lese wie "Bevor ich dies tun konnte, hat uns mein Vorgesetzter in ein Gespräch gerufen und es wurde wieder mal nur geredet... Keinerlei Verwarnungen oder ähnliches obwohl das Verhalten der Mitarbeiter katastrophal ist", dann wird mir wirklich übel. Jemand der (sich zumindest) Weisungsbefugnis (erhofft) sollte nicht so denken. Unter jemanden der so denkt möchte ich nicht arbeiten.
Was ich dazu noch sehr interessant finde: Du schreibst Die ganze Zeit was Du für Fehltritte gemacht hast, nennst aber das Verhalten der Mitarbeiter katastrophal ohne auch nur einmal ein konkretes Fehlverhalten genannt zu haben.

Also alles sehr komisch was Du schreibst.

Zusammengefasst: Aus den paar Zeilen lese ich jede Menge "Fehler" deinerseits. Du solltest dir ganz klar werden was Du willst und was deine Stelle dir für Befugnisse gibt und an dich Anforderung stellt. Passt das überein, dann mach weiter. Passt das nicht oder Du stellst fest, dass Du etwas willst wofür Du nicht so weit bist: Sprich mit deinem Chef wie er dich unterstützen kann und will oder quitte.

--> Ich gehe hierbei nur auf deinen Anfangspost ein und das was ich aus den paar Zeilen lese. Es sind also Interpretationen und Vermutungen, die auf wenige Informationen beruhen. Es kann natürlich sein, dass es sich anders verhält, dass musst Du aber selber wissen (und ist kein Grund sich dahinter zu verstecken und sich das schön zu reden), denn es geht nicht aus deinem Post hervor!


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FlushGarfield
Beigetreten: 08.01.2007
PokerStrategist

Original von Grabeskaelte
Geht es eben nicht, sonst hätte mich die Firma ja anzeigen müssen oder nicht? Das ganze ging ja durch eine Kommission in welcher auch Juristen sind. Imho reagiert eine Firma bei strafrechtlich relevanten Vorkommnissen mit mehr als einer Abmahnung...

Es mag umgangssprachlich als Belästigung durchgehen, den strafrechtlich relevanten Paragraphen zum Thema sexuelle Belästigung betrifft es nicht. Ich will nicht darauf hinaus das es ok ist, ich habe mehrfach erwähnt das ich mit meinen Sprüchen daneben lag, ich will jedoch festhalten das ich nichts strafrechtlich relevantes getan habe!

Da bin ich nicht genau im Thema drin, aber ich glaube es ist so, dass die Anzeige nur von der betroffenen Person selber kommen kann. Die Firma kann es ihr nur nahelegen, dich aber selber nicht anzeigen. Daher greift die Firma zum Thema Abmahnung (und das wohl nur, weil es eine Firmenveranstaltung war?).
Hätte die Mitarbeiterin geklagt und recht bekommen wäre es ein Kündigungsgrund wenn ich mich recht entsinne (Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört, Person mit Vorbildfunktion der sexuellen Belästigung schuldig gesprochen hat schlechte Außenwirkung zur Folge und fällt negativ auf die Firma zurück).

Wie gesagt, halbwissen, aber halte es ehrlichgesagt für wahrscheinlicher als deine Aussage.


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Zitat
FlushGarfield
Beigetreten: 08.01.2007
PokerStrategist

Original von Valain
Keine Ahnung ob du das Buch schon kennst: http://www.amazon.de/Wie-man-Freunde-gewinnt-einflussreich/dp/3502151091/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1360796922&sr=8-2

Evtl. hilft es dir ja in deiner jetzigen Firma. =)

Hat ein wenig gedauert das rauszusuchen: Wie ich deine Probleme einschätze liest Du ja oben. Ich Empfehle dir daher das Buch "Führen, fördern, Coachen" von Haberleitner, Deistler, Ungvari. Hat mir damals als ich anfing einen riesigen Sprung gebracht. Es wird sehr detailliert beschrieben, wie Du Potenziale entwickeln kannst und durch Gespräche die Ziele von dir und dem MA in Einklang bringen kannst.

ISBN: 978-3-492-25343-7

Wenn Du das durch hast kannst Du weiterführend "Fragekompetenz für Führungskräfte" durcharbeiten von Patzrek. ISBN: 973-3-931085-41-4
Hilft immens seine Fragetechniken zu verbessern und somit noch gezielter die MA für die eigenen Ziele zu begeistern und gemeinsame Vereinbarungen zu treffen.


Antwort
Zitat
yinpin
Beigetreten: 10.02.2011
PokerStrategist

Hör nicht auf den Hater! Der ist nur neidisch weil er in seiner "mehrjährigen Führungserfahrung" noch nie auch nur annähernd die balls hatte um so geile Sprüche anzubringen wie du!

:coolface:


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Spiel die Mitarbeiter untereinander aus, so machen unsere Vorgesetzten das auch...

Ansonsten liegts vielleicht auch an deinen Führungsqualitäten :)


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