Moinsen!
Ich gebe einem Achtklässler Nachhilfe in Englisch und Deutsch (Stiefsohn von nem guten Kumpel). Er hat so seine Schwierigkeiten ist aber auch weit entfernt von einer Totalkatastrophe. Ich sag mal etwas unter dem Durschschnitt für sein Alter. Heute hat mir seine Mutter ne SMS geschickt, dass er sonen Test bei LOS gemacht hat und er anscheinend Legastheniker ist.
Jetzt frag ich mich wo die Grenze zwischen einer "normalen" Rechtschreibeschwäche und Legasthenie ist? Ihnen wurde eine Betreuung angeboten für 200€/4h. Ist so ein Preis gerechtfertigt und bringt das wirklich was?
Hab mir die Seite von LOS eben angeschaut und da gibt's sone tolle Graphik mit der Leistungsverbesserung. Die Achsen sind so gewählt, dass es toll aussieht aber wenn man es sich genau anschaut wird da eine Leistungsverbesserung von etwa 43 auf 48 Punkte in 24 Monaten angeprisen. Find ich jetzt nicht so spektakulär um es vorsichtig auszudrücken.
Außerdem: Er wächst zweisprachig auf (spricht zu Hause nur italienisch). Kann das dazu führen, dass er schwächer in Deutsch ist?
Ist Legasthenie einfach nur ein Schlagwort um Eltern zu teuren Kursen zu überreden oder brauchen viele wirkliche eine spezielle Betreuung?