Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Legasthenie?

23 Beiträge
12 Benutzer
0 Reactions
2,099 Ansichten
PaulDusel
Beigetreten: 28.11.2007

Moinsen!

Ich gebe einem Achtklässler Nachhilfe in Englisch und Deutsch (Stiefsohn von nem guten Kumpel). Er hat so seine Schwierigkeiten ist aber auch weit entfernt von einer Totalkatastrophe. Ich sag mal etwas unter dem Durschschnitt für sein Alter. Heute hat mir seine Mutter ne SMS geschickt, dass er sonen Test bei LOS gemacht hat und er anscheinend Legastheniker ist.
Jetzt frag ich mich wo die Grenze zwischen einer "normalen" Rechtschreibeschwäche und Legasthenie ist? Ihnen wurde eine Betreuung angeboten für 200€/4h. Ist so ein Preis gerechtfertigt und bringt das wirklich was?
Hab mir die Seite von LOS eben angeschaut und da gibt's sone tolle Graphik mit der Leistungsverbesserung. Die Achsen sind so gewählt, dass es toll aussieht aber wenn man es sich genau anschaut wird da eine Leistungsverbesserung von etwa 43 auf 48 Punkte in 24 Monaten angeprisen. Find ich jetzt nicht so spektakulär um es vorsichtig auszudrücken.
Außerdem: Er wächst zweisprachig auf (spricht zu Hause nur italienisch). Kann das dazu führen, dass er schwächer in Deutsch ist?
Ist Legasthenie einfach nur ein Schlagwort um Eltern zu teuren Kursen zu überreden oder brauchen viele wirkliche eine spezielle Betreuung?


Antwort
Zitat
22 Antworten
kamikazePoker
Beigetreten: 22.06.2011

Was verstehst du unter einer "normalen" Rechtschreibschwäche? Der Unterschied zwischen Legasthenikern und anderen ist einfach der, dass Legastheniker nur sehr sehr erschwärt Rechtschreibung erlernen. Wenn er also gute Fortschritte bei deiner Nachhilfe gemacht hat, würde ich mir keine Sorgen machen.

Lass ihn einfach ein mittelgroßes Diktat schreiben und pauke dann 1 Monat lang die Rechtschreibung der Wörter mit ihm. Nach dem Monat soll er wieder das Diktat schreiben. Wenn er noch ähnlich viele Fehler (nicht die gleichen) macht, dann ist er wahrscheinlich Legastheniker.

Zu den Kursen kann ich nichts sagen.


Antwort
Zitat

Wenn man zweisprachig erzogen wird leidet meist die Muttersprache also würde ich mir bei leichtem defizit keine sorgen machen


Antwort
Zitat
PaulDusel Themenstarter
PaulDusel
Beigetreten: 28.11.2007

Unter einer "normalen" Schwäche verstehe ich, dass man schon einige Fehler macht, aber eben kein Legastheniker ist. Ich frage mich sowieso was da die genaue Definition ist. Wenn man mal in zwei, drei Diktaten ne 4 oder 5 schreibt, ist man ja nicht automatisch Legastheniker.
Diktate haben wir ein paar gemacht. Bei einem kam z.B. das Wort "Steg" vor, er hats "Stehk" geschrieben. Ich hab dann mal nachgefragt ob er denn überhaupt weiß was das ist. Er meinste dann "ja so irgendwas am Hafen oder Ufer?". Er wusste es einfach nicht wirklich, was ich evtl. darauf zurückführe, dass er nunmal weniger Deutsch spricht als die meisten anderen.
Die Mama ist eben so eine die alles für ihren Kleinen machen würde und daher auch diesen Kurs bezahlen will. So wirklich leisten kann sie es sich aber nicht.
Da ich das Gefühl habe, dass das Ganze evtl. nicht notwenig/übertrieben ist frag ich hier mal nach. Gibt hier im Forum ja ein paar schlaue Leute, die gutes Nischenwissen besitzen =)


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006

dyslexie is so definiert das er schlechter schreiben und lesen kann als für sein alter durchschnitt ist
warum das so ist ...wird erstmal nicht gefragt

es kann halt daran liegen, dass 2 sprachig ist ... wenig liesst und auch wenig in der richtung macht
es kann aber auch sein, dass man ne echte störung hat
visuelle akkustische sprachverständnis

bei den meisten ist einfach eine entwicklungsstörung ... also sie haben keinen echten defekt, sondern einfach zu wenig übung
von dem was du schreibst ... er soll mehr bücher lesen und üben üben üben
dann wird das sicher besser

wie gesagt ... 80-90% der angeblichen LRS kinder müssen einfach mehr lernen
die anderen haben echte probs

ich hab da halt wirklich nen defizit :) aber 1990 eingeschult hat sowas nie jemand geteset
schreibt wie die sprichst ... is für mich der blanke hohn ... da is keine verbindung in meinem kopf


Antwort
Zitat
Onken
Beigetreten: 29.06.2007

edit by michimanni
Bitte kein Trolling, das braucht hier kein Mensch, danke für dein Verständnis.


Antwort
Zitat

"Die Mama ist eben so eine die alles für ihren Kleinen machen würde und daher auch diesen Kurs bezahlen will. So wirklich leisten kann sie es sich aber nicht. "

Neben Schreib-/Lesetest wird, nach dem Ausschluss von anderen Ursachen wie z.b. einer Sehstörung, auch ein Intelligenztest gemacht, um Legasthenie zu diagnostizieren.
Auf der von dir angegebenen Seite befindet sich zwar einer, würde jedoch trotzdem erstmal Seh-/Hörstörung und eventuell seelischen Stress ausschließen und mit dem Kind einfach zu einem Kinderpsychologen gehen und alle Tests dort machen lassen.

"Jetzt frag ich mich wo die Grenze zwischen einer "normalen" Rechtschreibschwäche und Legasthenie ist? "

Wenn er bei durchschnittlichem oder überdruchschnittlichem IQ im Lese-/Schreibtest nicht in dem für sein Alter festgelegten Bereich oder darüber abschneidet ist er wohl Legastheniker.
Kannst sowas nur durch das Verhältnis von IQ zu den Testergebnissen herausfinden.


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006

der junge is 14j ...
meinst du echt seine fixieungsdauer is so kurz, dass sie ihm beim lesen hindert ?
welche art hörprobleme sollte er haben, die ihn am lesen hindern ?

seelischer stress wäre nur ne ursache, wenn er kurzfristig deutlich schlechtere leistungen hätte ... aber dann nicht nur im lesen
oder meinst du hat seit der 1. klasse seelischen stress aber sonst verhält er sich normal !?

und zu dem kurs
falls er einfach bissle hinterher hängt ... dann muss er halt üben üben
und falls er wirlich legasthniker is, dann muss er üben üben und nochmal üben

was denkt man, was die da mit dem machen ?


Antwort
Zitat

Original von larseda

welche art hörprobleme sollte er haben, die ihn am lesen hindern ?

Bezog sich eher auf die beschriebenen Diktate, hier könnte zum beispiel auditive Verarbeitungsstörungen ein Grund sein.

seelischer stress wäre nur ne ursache, wenn er kurzfristig deutlich schlechtere leistungen hätte ... aber dann nicht nur im lesen
oder meinst du hat seit der 1. klasse seelischen stress aber sonst verhält er sich normal !?

Beim überfliegen ist mir nicht aufgefallen, dass jemand geschildert hat wie lange das Problem schon besteht oder ausgeschlossen hat das er auch sonst keine Verhaltensauffälligkeiten zeigt.Und natürlich kann er sich in einzelnen Fächer deutlich verschlechtern, je nachdem ob ihm sprachliche Fächer generell schwerer fallen.

Ich will jetzt hier auch nicht den Teufel an die Wand malen oder mein Halbwissen als fachmännische Meinung hinstellen.Wollte lediglich mein Vorgehen äußern.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Mit 14 kann man durchaus erhebliche Probleme im Bereich Orthographie/Grammatik haben ohne gleich Legastheniker zu sein.

Die Ursache muss auch nicht unbedingt sein, dass jemand zu wenig liest - bei mir war es eher das Gegenteil, ich hab unglaublich viel gelesen für mein Alter, trotzdem hatte ich in Deutschklausuren viel zu viele Fehler - kaum ein Satz dabei der fehlerfrei war.

Helfen könnte z.B. das Abschreiben von Texten :-)

Ansonsten - dafür muss man aber mal das Fehlerbild genau sehen - lässt sich auch vieles darauf zurückführen, dass man mit Umgangssprache aufgewachsen ist.

Beispiel:

Fast überall spricht man ein "g" am Wortende als "ch" aus, "mutig" und "niedlich" klingen da dann identisch und es ist quasi unmöglich intuitiv eine Regel dahinter zu erkennen. In selbstverfassten Texten kommen dann eben Fehler zu Stande, weil man gar nicht weiß, wie man das richtig schreiben soll :-)


Antwort
Zitat
adaniya
Beigetreten: 05.06.2007

Original von FiftyBlume
Ansonsten - dafür muss man aber mal das Fehlerbild genau sehen - lässt sich auch vieles darauf zurückführen, dass man mit Umgangssprache aufgewachsen ist.

Beispiel:

Fast überall spricht man ein "g" am Wortende als "ch" aus, "mutig" und "niedlich" klingen da dann identisch und es ist quasi unmöglich intuitiv eine Regel dahinter zu erkennen.

Mutig ist ein blödes Beispiel, da das Suffix "ig" im Deutschen tatsächlich als "ich" gesprochen wird und nichts mit Umgangsspache zu tun hat ;)

Ontopic:
Die Diagnose Legasthenie sollte wirklich nur nach einer Reihe von Tests gestellt werden. Hat der Junge denn auch Probleme beim Lesen, oder ists nur die Rechtschreibung, die Probleme macht?


Antwort
Zitat
h1as
Beigetreten: 01.09.2007

Original von larseda
der junge is 14j ...
meinst du echt seine fixieungsdauer is so kurz, dass sie ihm beim lesen hindert ?
welche art hörprobleme sollte er haben, die ihn am lesen hindern ?

seelischer stress wäre nur ne ursache, wenn er kurzfristig deutlich schlechtere leistungen hätte ... aber dann nicht nur im lesen
oder meinst du hat seit der 1. klasse seelischen stress aber sonst verhält er sich normal !?

und zu dem kurs
falls er einfach bissle hinterher hängt ... dann muss er halt üben üben
und falls er wirlich legasthniker is, dann muss er üben üben und nochmal üben

was denkt man, was die da mit dem machen ?

Hörschäden sollte man definitiv auf den Grund gehen!! Ich bin erst mit 25 dahinter gekommen, dass ich rechts schlecht höre und meine Legasthenie wahrscheinlich davon kommt.

Ich bin selbst leichter Legastheniker, vergesse oft die Zeitwörter in Sätzen , mein Satzbau ist in allen Sprachen etwas schräg und selbst in dem Satz habe ich zuerst man/mein vertauscht...

Zahlt sich auf jedenfall aus im Kindesalter hart daran zu arbeiten!


Antwort
Zitat

Bei Diagnosen geht's immer darum: Was für Auswirkungen hat die Diagnose? Letztendlich enstehen solche Konzepte durch einige Leutchen in irgendeinem Hinterraum. Das heißt nicht, dass es Legasthenie "nicht gibt". Das heißt aber auch nicht, dass der Erhalt dieser Diagnose irgendeinen Gewinn erbringt.

Wenn jmd. bsw. mit Depression diagnostiziert wird, erfolgt daraufhin eine Behandlung für Depression. Hier gibt es also eine konkrete Folge, die gewinnbringend sein kann (aber nicht muss).

Die Folgen der Diagnose Legasthenie sehe ich wie folgt:

Vorteile:
-> Andere erkennen die Schwäche an, auch die Schule, und beziehen es mit ein. Idealerweise gehen sie deshalb auch nciht von einer geminderten Intelligenz aus.
-> Eventuell eine gezielte Förderung, die im Optimalfall gewinnbringend ist und die Leistung verbessert

Nachteil:
-> Opferrolle und das Gefühl, Dingen ausgeliefert zu sein, die nicht in der eigenen Kontrolle liegen. Daraus folgt dann eine "ich kann das nicht, weil ich X habe"-Einstellung.

Ob man seine Rechtschreibschwäche nun Legasthenie nennt oder nicht, ist eigentlich Schnuppe. Das ist nur ein Begriff. Es geht darum, wie man den Leidensdruck mindert (mögliches Minderwertigkeitsgefühl, schlechte Leistungen, Angst etc.) und das geht insbesondere durch das Steigern der Rechtschreibfähigkeit.

Es ist bekannt, dass beim Unterricht die Lernatmosphäre der wichtigste Faktor ist (siehe Meta-Analyse von Hattie). Das gilt natürlich auch bei Nachhilfeunterricht. Das heißt, dass ein absoluter "Profi" ins Haus kommen kann, um seine Rechtschreibung zu verbessern, aber vllt. kann er ihn nicht leiden und es kommt nix bei raus. Dazu ist es teuer. Ich sehe keinen Grund, wieso nicht jmd., der günstiger ist, und sich mit der Materie vertraut macht und Übungen durchführt, nicht das Gleiche erreichen können soll. Wie zum Beispiel du selbst ;)


Antwort
Zitat
PaulDusel Themenstarter
PaulDusel
Beigetreten: 28.11.2007

Danke für die Antworten.

Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Er ist kein Legastheniker, sondern generell nicht der Hellste.
Er hat keine "Inselschwäche" was die Rechtschreibung anbelangt, sondern schwächelt im Allgemeinen.
Ich weiß jetzt nicht ob und wenn ja, wie ich es der Mutter sagen soll. "Dein Kind ist halt einfach etwas dümmer als die meisten anderen"?. Kommt nicht so gut, glaub ich.
Falls nicht weiter darauf angesprochen, lasse ich den Dingen einfach ihren Lauf...


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006

@daemmerung
warum es solche dignosen so oft gibt is doch einfach
wähle ein Antwort
A: "Ihr Sohn ist schlecht in der Schule weil sie ihn zu wenig fördern"
B: "Ihr Sohn ist schlecht in der Schule weil er eine Krankheit hat für die niemand etwas kann"

@PaulDusel
nach deinem letzten Post solltest du das mit der Nachhilfe am besten einfach sein lassen ... das wäre für alle das beste


Antwort
Zitat

Original von PaulDusel
Danke für die Antworten.

Ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Er ist kein Legastheniker, sondern generell nicht der Hellste.
Er hat keine "Inselschwäche" was die Rechtschreibung anbelangt, sondern schwächelt im Allgemeinen.
Ich weiß jetzt nicht ob und wenn ja, wie ich es der Mutter sagen soll. "Dein Kind ist halt einfach etwas dümmer als die meisten anderen"?. Kommt nicht so gut, glaub ich.
Falls nicht weiter darauf angesprochen, lasse ich den Dingen einfach ihren Lauf...

Schon ein etwas hartes Urteil, oder?
In der Grundschule dachten meine Lehrer auch nicht, dass ich studieren würde und sagten, dass ich wenn "gerade so" das Gymnasium schaffen würde. Viele Leute, die später Glanzleistungen erbracht haben, hatten keine guten Noten.

Dazu kommt, dass bsw. Sonderschulplätze gefüllt werden müssen, weil Bedarf besteht und deshalb teilweise vollkommen ungerechtfertigt Kinder auf der Sonderschule landen, die später noch ein Abitur hinlegen oder 'ne Top-Ausbildung mit anschließendem Meister.

Man muss Menschen schon generell mögen, wenn man versucht, anderen was beizubringen.


Antwort
Zitat
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009

In der Grundschule glänzen halt die Germanisten, Kultur-, Sozialwissenschaftler und bwl´er.
Die Kinder mit mathematisch/technisch/naturwissenschaftlichen talenten können sich erst an der weiterführenden beweisen.

Wobei op´s kind ja bereits aus der Grundschule raus ist, also ist das Thema hier wohl eher offtopic.

In solchen fällen wie diesem dient die Legasthenie imo eher dazu die Lehrer und Eltern vor Versagensängsten zu schützen.


Antwort
Zitat

Gabs ähnliche Probleme schon lange oder sind sie neu aufgetaucht? Wie gut ist er in anderen Fächern? Wie sieht seine Förderung aus?
Es hört sich nicht unbedingt nach Legasthenie an aber Ferndiagnosen kann man bei sowas nicht stellen. Die Zweisprachigkeit sollte in dem Alter eigentlich keinen großen Einfluss mehr haben.

Die Mutter sollte sich an die Schule wenden, mit den Lehrern reden und dann einen (externen) Psychologen finden, der auf dem Gebiet arbeitet und Erfahrung hat. Der kann das relativ zuverlässig testen. Das sind mehrere Einzeltest (IQ-Test; Schreibtest; Seh/Hört-test; Evaluation der psychologischen Situation) mit welchen man das Problem eingrenzen/konkretisieren kann.

In besonders teure Nachhilfe zu investieren ist garantiert verschwendetes Geld; zumindest erstmal. Es gibt kein Wunderprogramm, welches viel effizienter als "normales" Lernen ist. Auch nach einer entsprechenden Diagnose hat man die gleichen Probleme; nur der Umgang mit diesen sollte sich ändern.


Antwort
Zitat
PaulDusel Themenstarter
PaulDusel
Beigetreten: 28.11.2007

Ich glaube mein Post ist irgendwie falsch rüber gekommen. Ich mag den Jungen wirklich sehr gerne, er ist super lieb und echt ein guter Kerl.
Hab die Tage nochmal mit meinem Kumpel (Stiefvater) telefoniert und der ist im Prinzip derselben Meinung (hat es etwas netter ausgedrückt). Es ist nicht fies oder sonstwie gemeint, aber wenn es nunmal so ist...
Er ist ja auch nicht total verblödet. So war das nicht gemeint. Wenn er sich reinhängt wird er schon die mittlere Reife schaffen.
Die Nachhilfe mit ihm hat mir immer Spass gemacht. Er ist brav, hört zu und gibt sich Mühe. Man sieht auch Fortschritte, wenn auch sehr kleine.
Der Punkt ist ja das er sich wirklich Mühe gibt. Er ist für sein Alter bemerkenswert gut organisiert (streicht sich immer viele Sachen und macht sich Listen was er nochmal üben muss etc.). Ich poste ja auch weil ich ihm helfen will. Wenn man sieht wie einer wirklich fleißig lernt, aber trotzdem nur geringe Fortschritte macht, dann tut mir das ein bißchen leid.
Als jetzt die Legasthenie-Diagnose kam war ich erstmal verdutzt. Darunter verstehe ich eine spezielle Schwäche. Bei ihm liegt ein eher Allgemeines "Problem" vor.

E: Er steht in den meisten Fächern so im 4er Bereich.
@Peter87: Guter Post. Trifft es im Prinzip. Man sollte den Ursachen auf den Grund gehen. In letzter Zeit gehen meine Gedanken eher in eine bestimmte Richtung, die ich gar nicht so einfach finde.
Angenommen man macht mit ihm oder seinem eigenem Kind einen IQ-Test und das Ergebnis ist eher naja...wie geht man damit um? Ich finde das per se nicht schlimm. Die Betroffenen sind da aber evtl. sehr subjektiv, emotional...finde das ist ein schwieriges Thema.


Antwort
Zitat
larseda
Beigetreten: 06.08.2006

was bringt ein IQ Test ?
wenn dir das ergebnis zu schlecht is, dann üb ihn halt und du wirst danach ein besseres ergebnis haben
es gibt nur sehr wenige wirklich dumme menschen, bei den meisten is es einfach ne entwicklungsfrage
genetische intelligenz ist overrated ... its all about übung
(wir reden hier ja nicht von nem Doktortitel sondern Schulstoff)

Deine Posts machen halt den Eindruck dass du keine Ahnung von Motiviation hast ... bzw wieviel einfluss selbstbild auf die leistungen hat
gibt genug studien dazu ... wenn du ihn für dumm hältst, wird er auch nix lernen ...
(nur ma als ein bsp http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenthal-Effekt )

aber du liesst meins posts ja eh nicht ... weil du nur leute suchst, die deine eigene meinung bestätigen ... wäre ja schlimm, wenn du dich selbst hinterfragen müsstest ... bist ja kein 8 klasse schüler mehr


Antwort
Zitat
Teilen: