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[Geschlossen] "lol Abi" - Warum ist Abi so leicht!?

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Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007
Oldschool Grinder

Hey Leute,

hier im Forum liest man ja immer wieder "lol Abi", "lächerlich" usw. Woran liegt das? Wird das gesagt, weil die Anforderung im Studium nochmal extrem stark ansteigen oder ist Abi wirklich so einfach?

Außerdem würde mich interessieren, was ihr jetzigen Abiturienten (rückblickend) sagen würdet, um ihnen zu helfen/die Sache zu erleichtern.

Kennt ihr bestimmte Lerntechniken? Kennt ihr die 5-Fächer Lernkartei? Habt ihr sie benutzt? Erfolgreich?

Worauf sollte man besonders Acht geben? Welche Dinge würdet ihr rückblickend als überflüssig bezeichnen (sehr gute und farbliche Hefterführung, Lernkarteien etc.) und welche als notwendig? Welche Methoden sind euch während der Oberstufe nicht bewusst gewesen, obwohl sie jetzt essentiell für euren Lernerfolg sind?

Könnt ihr sonst Lernhilfen empfehlen? Fachbücher, Lehrbücher, Internetseiten, Informationsportale, staatlich geförderte Einrichtungen, Unterstützung für Schüler, Begabtenfonds, Zeitschriften, Zeitungen usw. Immer her damit! =)

Der Grund für die Fragen ist sicherlich offensichtlich: Ich bin gerade auf dem Weg zum Abi bzw. mache ich mein Abi an einem Kolleg nach. Bin zwar noch in der E-Phase (quasi die Vorstufe zur Oberstufe mit Stoffwiederholung 7-10 Klasse), würde aber gern so früh wie möglich optimale Voraussetzungen schaffen, da mein Ziel ein gutes Abi ist. Jedoch habe ich nie eingesehen stupide auswendig zu lernen und Stoff reinzuprügeln und suche deshalb auch nach intelligenten Lernmethoden. Optimal wäre es natürlich, wenn ich mein Abi verkürzen könnte - bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, da ich schon zu lange aus dem Gymnasium raus bin und damals sowieso keine Lust auf Schule hatte. Insofern ist mein Ziel das Abi in 3 Jahren zu machen - umso schneller, umso besser, aber ich mach mir keinen unnötigen Druck.

Mein Werdegang: Grundschule, Gymnasium 5-10 (bis zur 9. durchgewurschtelt, 10. im Unterricht aufgepasst und Schnitt um eine Note verbessert), berufliches Gymnasium Wirtschaft 11-12 (12 fast nur geschwänzt und abgebrochen, Noten waren ziemlich gut), Maßnahme der ARGE, Ausbildung Bürokaufmann, 1 Jahr rumgehangen und nun seit 5 Wochen am Kolleg.

Bisher gehe ich die Sache noch recht ruhig an:

-versuche im Unterricht aufzupassen/mich zu konzentrieren
-Stoff anschauen, durchlesen
-Karteikarten für Französisch (Anfänger), neue Worte versuche ich bildhaft zu verknüpfen (z. B. la falaise - falle(n) - von einer Klippe fallen)
-ab und zu lese ich zu Unterrichtsthemen einfach mal einen Artikel im Internet, versuche nachzuarbeiten und Sachen zu verstehen
-schreibe ab und zu Stoff auf dem Rechner nach, formuliere das aber teilweise um (Verkürzen, Nachvollziehen) und druck das aus - schleift aber teilweise noch, will ich eigentlich für jedes Fach machen
-suche im Internet nach guten "Lehrseiten" (z. B. ego4u.de für Grammatikübungen für Englisch)

Aber ich merke, dass mir gerade die Naturwissenschaften wahrscheinlich bald über den Kopf wachsen werden - liegt aber auch daran, dass ich daran bisher weniger interessiert war und die Lehrer teilweise komisch sind. Ich arbeite aber daran ein grundsätzliches Interesse zu entwickeln und offen für alles zu sein - das hilft ein wenig. Also muss gerade bei diesen Lernfächern etwas passieren. Da bietet sich wohl dieses Karteisystem gut an. Hab heute aber das erste Mal davon gehört, also weiß ich nicht, ob es wirklich funktioniert/optimal ist.

Genug geschrieben. Jetzt ihr. =)


66 Antworten
Thrashattack
Beigetreten: 09.08.2007
Elite Grinder

im Vergleich zum Studium ist das Abi meiner Meinung nach Kindergarten.
Wie sich alle beschwehren von wegen: "Oh, muss ne Arbeit schreiben. 15 Seiten usw.".

Das hast im Studium ständig.


EmpireOs
Beigetreten: 29.10.2008
PokerStrategist

kann ich nicht bestätigen! Abi war damals sehr schwer für mich, weil ich einfach null Bock hatte auf diverse Fächer. Studium ist in der Regel anders, da du dir ja einen Fachbereich aussuchst, der dir Spaß macht.


PhilO61
Beigetreten: 28.03.2009
PokerStrategist

abi war absoluter nobrainer...nie gelernt nichts gemacht und trotzdem super abi...bisschen hirn haben reicht, dabei im unterricht AUFPASSEN udn soviel merken wie nur möglich = nuts(so hab ich für Klausuren ,,gelernt")...hoffe das studium ist ne größere herausforderung ;)


h0nky
Beigetreten: 17.02.2008
Oldschool Grinder

Liegt auch daran, dass hier viele Nerds unterwegs sind, die überdurchschnittlich intelligent sind und man eben im Internet auch gerne übertreibt. Mit Karteikarten lernen in Naturwissenschaftlichen fächern (außgenommen Bio) könnt ich mir jetzt eher weniger vorstellen. Außer für Formeln halt, aber man muss im Endeffekt Prinzipien erkennen, die man nicht auswendig lernen kann. Ansonsten kann ich dir leider keine Tipps geben, hab aufs Abi ganz normal gelernt . Wichtig ist eben, dass man sich genug Zeit nimmt und konzentriert und kontinuierlich lernt.


carson
Beigetreten: 06.09.2006
PokerStrategist

Original von Raindance86

Bisher gehe ich die Sache noch recht ruhig an:

-versuche im Unterricht aufzupassen/mich zu konzentrieren
-Stoff anschauen, durchlesen
-Karteikarten für Französisch (Anfänger), neue Worte versuche ich bildhaft zu verknüpfen (z. B. la falaise - falle(n) - von einer Klippe fallen)
-ab und zu lese ich zu Unterrichtsthemen einfach mal einen Artikel im Internet, versuche nachzuarbeiten und Sachen zu verstehen
-schreibe ab und zu Stoff auf dem Rechner nach, formuliere das aber teilweise um (Verkürzen, Nachvollziehen) und druck das aus - schleift aber teilweise noch, will ich eigentlich für jedes Fach machen
-suche im Internet nach guten "Lehrseiten" (z. B. ego4u.de für Grammatikübungen für Englisch)

Das sollte doch locker reichen.

Ich hab für das Abi fast gar nicht gelernt und finde es nach wie vor im Vergleich zum Studium sehr einfach. Im Studium versuch ich halt ab und an mal aufzupassen und die Übungen zu machen. Vor den Prüfungen erstelle ich einen Lernplan, damit ich nicht alle Fächer kreuz und quer durcheinander lerne, das hilft mir ziemlich.


HaensWoerst
Beigetreten: 18.01.2010
Oldschool Grinder

Hefterführung?

Zu Beginn hab ich mir schöne Hefter angelegt, die mutierten irgendwann allmählich zu gewöhnlichen Schreibblöcken. Erst für jedes Fach gesonderte Schreibblöcke dann irgendwann war alles durcheinander kreuz und quer so dass am Ende das Ganze eigentlich nur noch ein Haufen Schreibblöcke gemischt mit losem Blattwerk war.

Die beste und effektivste Lernmethode ist einfach das VERSTEHEN. Manchmal muss man halt mal ein paar Sachen auswendig lernen aber wenn man Sachen verinnerlicht und die logischen Zusammenhänge dahinter erkennt dann ist das auch kein Ding mehr.

Dazu gehört aber auch viel Eigeninitiative und daran scheiterts eben bei den Meisten.


castaway
Beigetreten: 15.10.2006
Oldschool Grinder

Original von h0nky
Liegt auch daran, dass hier viele Nerds unterwegs sind, die überdurchschnittlich intelligent sind und man eben im Internet auch gerne übertreibt.

So siehts aus!

Und ja, Uni ist um einiges schwerer bzw. vor allem um einiges umfangreicher was das lernen angeht


GK1984
Beigetreten: 04.07.2007
PokerStrategist

kann man so pauschal nich sagen, ist halt abhängig von schule und bundesland
hab mein abi an ner berufsschule in nds gemacht, schwerpunkt informationstechnik. wir hatten noch zwei LKs, eins logischerweise das schwerpunktfach, das andere war bei mir englisch, das konnt ich halt im vorbei gehen mitnehmen. dazu noch reli und iv (anwendung von office, html usw) als punktelieferanten.
war recht easy, n paar hundert meter weiter im "normalen" gym sahs schon anders aus.

studium ist durch den bachelor auch quasi schule geworden find ich. bekomm nen stundenplan und viel aussuchen kann ich mir da nicht. womit ich angefangen habe ist mind mapping, das hilft mir um den überblick zu bewahren. ansonsten nutze ich keine speziellen techniken und fahr recht gut damit

generell denk ich einfach dass abi und studium (wenn du nich grad ingienuer machst) etwas überbewertet sind und man allgemein meint, man müsste der brainmaster schlechthin sein um das zu schaffen. aber dem ist nicht so


maRRRco
Beigetreten: 01.07.2007
PokerStrategist

gute lehrer = einfaches abi
schlechte lehrer = schweres abi

fertig.

ich war an einer bundeslandbekannten schule somit wars recht easy ;)


nist123
Beigetreten: 17.12.2009
PokerStrategist

Hatten bei Physik für die gnazen formeln was man benötigt immer einen "trick" zum merken.
haben uns alle klausurrelevanten formeln rausgeschrieben aus heft/ordner/buch (mit formeldreiecken)
dann einfach die reihen auswendig gelernt geht sau leicht da die sich so lustig anhören das man sie nicht vergessen kann.
in der klausur einfach schnell auf ein seperates blatt geklatscht und fertig war die halbe miete.

Bei Deutsch einfach Lektürenhilfe kaufen / leihen und lesen.

Anderen Fächer langt meist im unterricht aufpassen.


stylus20
Beigetreten: 13.10.2007
BlackMember

das ding ist halt, dass vorallem ingenieurs studenten ein ganz anderes lernpensum als schüler haben. wenn ich mich an die ersten semester zurück erinner, da hatte ich 7 klausuren mit jeweils 150-400 seiten skript/buch. einige der professoren haben dann nicht mal den stoff eingeschränkt... köstlich war das du lernst dadurch halt auch wirklich zu lernen, bzw. prioritäten zu setzen usw... mit meinen heutigen lernfähigkeiten könnt ich den kompletten stoff der 12 und 13 klasse wohl in 1-2 monaten ohne probleme lernen und 1,x bekommen (in bayern ;)).


castaway
Beigetreten: 15.10.2006
Oldschool Grinder

Original von nist123
Hatten bei Physik für die gnazen formeln was man benötigt immer einen "trick" zum merken.
haben uns alle klausurrelevanten formeln rausgeschrieben aus heft/ordner/buch (mit formeldreiecken)
dann einfach die reihen auswendig gelernt geht sau leicht da die sich so lustig anhören das man sie nicht vergessen kann.
in der klausur einfach schnell auf ein seperates blatt geklatscht und fertig war die halbe miete.

Tja, und wir durften immer ne Formelsammlung mit rein nehmen :]


RaiserBlade
Beigetreten: 17.10.2007
Oldschool Grinder

Später heißts dann halt "lol uni" und noch später "lol arbeit" und noch etwas später "lol leben"

lol


crt32
Beigetreten: 17.02.2007
Elite Grinder

Brauchst einfach zwei Fächer in denen du sehr gut bist (zB welche die dich interessieren; geht von alleine dann) und den Rest irgendwie bestehen.
Standard Nerd Abi Prüfung ist dann halt sowas wie Mathe, Physik = 15p, Deutsch, Englisch = 7-8p, schon haste 1,x Abi.


imo wichtigster grundsatz: im nachhinein ist immer als easy going.

klar: aus heutiger sicht war abi easy. das gleiche kann ich aber heute auch übers grundstudium sagen. und eigentlich war auch das hauptstudium kein problem. nun steht halt das examen an - große unbekannte und wieder "angst", dass das jetzt plötzlich total schwer und unschaffbar wird.

daher kannst du dich imo nur bedingt auf einschätzungen anderer verlassen. abi ist und wird für dich in deiner situation bestimmt nicht einfach. mit der richtigen einstellung (und die hast du, denn sonst würdest du hier nicht so posten) wirst du es aber gut schaffen. Aus meiner erfahrung heraus, bringt es nicht die arbeitsmethoden anderer zu adaptieren. probiere dich einfach selber und finde für dich den besten weg zu lernen. dann wirst du auch erfolg haben.

viel glück & erfolg!

Original von RaiserBlade
Später heißts dann halt "lol uni" und noch später "lol arbeit" und noch etwas später "lol leben"

lol

[x] signed


Raindance86 Themenstarter
Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007
Oldschool Grinder

Uh, danke für die ganzen Posts! Hatte ich nicht erwartet.

Eins muss ich noch sagen: Ich will nicht einfach durchs Abi kommen. Bestehen ist nicht mein Ziel, sondern Grundvoraussetzung - langfristig und effektiv lernen und möglichst viel Freiheit in der Studiumswahl (durch einen guten Schnitt) ist mein Hauptziel. =)

Original von HaensWoerst
Zu Beginn hab ich mir schöne Hefter angelegt, die mutierten irgendwann allmählich zu gewöhnlichen Schreibblöcken. Erst für jedes Fach gesonderte Schreibblöcke dann irgendwann war alles durcheinander kreuz und quer so dass am Ende das Ganze eigentlich nur noch ein Haufen Schreibblöcke gemischt mit losem Blattwerk war.

Ich mag Chaos, aber ich glaub ich bin nicht genug Genie, um damit gut klarzukommen. Bei mir sah das früher immer so aus, ich habe aber gemerkt, dass ein sauberer Hefter doch besser für mich ist. Ansonsten sieht's in meinem Ordner aber eher grau aus (schreibe nur mit Bleistift, kaum farbig, Arbeiten dann mit Füller) - versteh auch nicht, wie man aus seinem Hefter ein Kunstwerk machen kann (alles farbig, total schöne Schrift und der ganze Mist - sind doch nicht im Kunstunterricht! -.-).

Original von HaensWoerst
Dazu gehört aber auch viel Eigeninitiative und daran scheiterts eben bei den Meisten.

Das ist doch mal ein gutes Stichwort: Wie kann man eigentlich behaupten, Abi ginge einfach von der Hand, wenn man sich trotzdem zu Hause hinsetzt und Stoff nacharbeitet/nachvollzieht? Für mich widerspricht sich das ein wenig, weshalb ich auch diesen Thread eröffnet habe. :f_eek:

Original von carson

Original von Raindance86

Bisher gehe ich die Sache noch recht ruhig an:

-versuche im Unterricht aufzupassen/mich zu konzentrieren
-Stoff anschauen, durchlesen
-Karteikarten für Französisch (Anfänger), neue Worte versuche ich bildhaft zu verknüpfen (z. B. la falaise - falle(n) - von einer Klippe fallen)
-ab und zu lese ich zu Unterrichtsthemen einfach mal einen Artikel im Internet, versuche nachzuarbeiten und Sachen zu verstehen
-schreibe ab und zu Stoff auf dem Rechner nach, formuliere das aber teilweise um (Verkürzen, Nachvollziehen) und druck das aus - schleift aber teilweise noch, will ich eigentlich für jedes Fach machen
-suche im Internet nach guten "Lehrseiten" (z. B. ego4u.de für Grammatikübungen für Englisch)

Das sollte doch locker reichen.

Ich hab für das Abi fast gar nicht gelernt und finde es nach wie vor im Vergleich zum Studium sehr einfach. Im Studium versuch ich halt ab und an mal aufzupassen und die Übungen zu machen. Vor den Prüfungen erstelle ich einen Lernplan, damit ich nicht alle Fächer kreuz und quer durcheinander lerne, das hilft mir ziemlich.

Das/mein Problem ist wohl: ich habe eine relativ kurze Aufmerksamkeitsspanne. Liegt sicherlich am vielen Fernsehen, Computerspielen (beides habe ich aber stark eingeschränkt), an der früheren Abwehr von Schule, am wenigen (aufmerksamen) Lesen von Texten, Büchern, Artikeln und am stupiden Surfen im Internet, um die Zeit totzuschlagen.

D. h. ich werde mich auf jeden Fall vermehrt mit "Lernen lernen" auseinandersetzen. Das hatte ich sowieso vor, weiß aber noch nicht, wie ich da am besten herangehe. Der Plan war:

-Literatur, empfehlenswerte Fachliteratur lesen bzw. grundsätzlich mehr lesen
-2 Bücher von Christian Grüning kaufen (Garantiert erfolgreich lernen und Visual Reading) - Erfahrungen dazu?
-mit NLP auseinandersetzen (Buch von Joseph O'Connor - empfehlenswert?)

Original von stylus20
das ding ist halt, dass vorallem ingenieurs studenten ein ganz anderes lernpensum als schüler haben. wenn ich mich an die ersten semester zurück erinner, da hatte ich 7 klausuren mit jeweils 150-400 seiten skript/buch. einige der professoren haben dann nicht mal den stoff eingeschränkt... köstlich war das du lernst dadurch halt auch wirklich zu lernen, bzw. prioritäten zu setzen usw... mit meinen heutigen lernfähigkeiten könnt ich den kompletten stoff der 12 und 13 klasse wohl in 1-2 monaten ohne probleme lernen und 1,x bekommen (in bayern ;)).

Kannst du deine Technik kurz umreißen? Das klingt interessant und ich will auch Abi in 1-2 Monaten machen können und 1,x bekommen! :f_biggrin:

Original von Adstriker87
daher kannst du dich imo nur bedingt auf einschätzungen anderer verlassen. abi ist und wird für dich in deiner situation bestimmt nicht einfach. mit der richtigen einstellung (und die hast du, denn sonst würdest du hier nicht so posten) wirst du es aber gut schaffen. Aus meiner erfahrung heraus, bringt es nicht die arbeitsmethoden anderer zu adaptieren. probiere dich einfach selber und finde für dich den besten weg zu lernen. dann wirst du auch erfolg haben.

viel glück & erfolg!

Kopieren will ich natürlich nichts, aber mich grundsätzlich über Methoden informieren und mal probieren, was mir liegt. Gute Vorbereitung ist mir schon wichtig, denn ich will nicht mehr 1 Tag vor Arbeiten anfangen mich damit auseinander zu setzen, sondern möglichst viel im Unterricht und direkt in der Nachbearbeitung zu Hause aufnehmen. Hab damit einfach schlechte Erfahrungen gemacht (früher im Gymn.) und keine Lust mich ständigem Stress auszusetzen, gerade wenn's dann Richtung Prüfung geht.


MrMarv89
Beigetreten: 03.01.2009
Oldschool Grinder

also aufzeichnungen sind komplett useless mMn, da man eh zentralabi schreibt, weiß der lehrer eh nicht was geprüft wird.

Zentralabithemen im internet suchen und das abarbeiten + abiunity = easy win :P


Original von Raindance86

Bisher gehe ich die Sache noch recht ruhig an:

-versuche im Unterricht aufzupassen/mich zu konzentrieren
-Stoff anschauen, durchlesen
-Karteikarten für Französisch (Anfänger), neue Worte versuche ich bildhaft zu verknüpfen (z. B. la falaise - falle(n) - von einer Klippe fallen)
-ab und zu lese ich zu Unterrichtsthemen einfach mal einen Artikel im Internet, versuche nachzuarbeiten und Sachen zu verstehen
-schreibe ab und zu Stoff auf dem Rechner nach, formuliere das aber teilweise um (Verkürzen, Nachvollziehen) und druck das aus - schleift aber teilweise noch, will ich eigentlich für jedes Fach machen
-suche im Internet nach guten "Lehrseiten" (z. B. ego4u.de für Grammatikübungen für Englisch)

Klingt ja schonma gut. Im Prinzip isses genau das, im Unterricht aufpassen ist die halbe Miete, dann ist die Nachbereitung weniger stressig. Regelmäßig nachbereiten muss drin sein, dabei aber nen Gespür dafür entwickeln welche Dinge wirklich relevant sind, ist fast noch wichtiger. Also aufpassen, nachbereiten, relevante Sachen filtern.

Ums auswendig lernen wirst du aber nicht rum kommen, gehört halt einfach dazu, je früher du dich damit abfindest, desto besser! Irgendwo muss man nen Maßstab ansetzen und das ist in manchen Fächern nunmal großteils wie schnell du dir wieviel Stoff reinbrügeln kannst um ihn danach wieder auszukotzen wenns drauf ankommt und ihn zu vergessen wenn er nicht mehr wichtig ist. So läuft das System, damit abfinden ist im ersten Schritt die klügere Methode.

Aber ich merke, dass mir gerade die Naturwissenschaften wahrscheinlich bald über den Kopf wachsen werden - liegt aber auch daran, dass ich daran bisher weniger interessiert war und die Lehrer teilweise komisch sind. Ich arbeite aber daran ein grundsätzliches Interesse zu entwickeln und offen für alles zu sein - das hilft ein wenig. Also muss gerade bei diesen Lernfächern etwas passieren. Da bietet sich wohl dieses Karteisystem gut an. Hab heute aber das erste Mal davon gehört, also weiß ich nicht, ob es wirklich funktioniert/optimal ist.

Bei Fächern wie Bio, Physik, Chemie und vor allem bei Mathe ist es wichtig und essenziell die Grundlagen zu wissen. Wer die Grundlagen nicht beherrscht wird in der Vertiefung krasse Probleme bekommen. Deswegen Grundlagenwissen aneignen. Interesse kann von Vorteil sein, ist aber keine notwendige Voraussetzung, im Prinzip gehts in den Fächern ums Akzeptieren der Tatsachen, sprich ums Verstehen und im zweiten Schritt ums Lernen/Üben. Interesse schadet nie, ist aber nunmal nicht zwingend relevant.

Zum Punkt Ordnung: da ist wichtig, dass du dein System findest, mehr nicht. Wirste aber schnell rausbekommen. Sobald du ein System für dich hast, das funktioniert, ist die Sache gegessen. Würde einfach nen paar Sachen ausprobieren. Und nach und nach Fehlerquellen eliminieren bis es für dich passt.

Zum Punkt Lernen lernen: genau das gleiche. Musst dein System finden. NLP find ich zu weit gegriffen, aber mal schauen was für ein Lerntyp du bist und antesten, kombinieren kann nicht schaden. Würde mich damit vor allem im Vorfeld auseinandersetzen, wenns drauf ankommt kanns zu spät sein um das rauszufinden weil dann schon notentechnisch relevante Klausuren kommen können. Was manchen hilft ist sich mit anderen zusammen zu tun. Hat mir noch nie geholfen weil mich andere nur aufhalten, aber manchen hilfts. Einfach so viel wie möglich antesten und in deinem Fall auch so schnell wie möglich damit du möglichst schnell rein kommst in den Fluss.

Zum Punkt Unterschied Abi/Studium: Meine Erfahrung ist, dass Studium zum größten Teil auf Selbstständigkeit beruht. In der Schule bekommst du noch alles vorgekaut, musst wenig selbst erarbeiten, wobei das in der Oberstufe n bissl mehr wird. Aber im Studium ist es eben nur noch selbstständige Arbeit. Und natürlich ist der Stoff nicht mehr so oberflächlich wie in der Schule, detaillierter, fachbezogen und breiter gefächert, aber das ist ja logisch. In der Schule bekommst du praktisch ne Grundausbildung um im Studium selbstständig arbeiten zu können.

Ich wünsch dir viel Erfolg! Bleib weiterhin so engagiert und du schaffst es easy. Wenn die Motivation mal flöten geht, nicht schlimm, ist natürlich, aber schau dass du möglichst schnell die Bremse findest wenn du dich zu sehr gehen lässt. Immer gut ist es da sich an seine Ziele zu erinnern und das ständig, damit sie bewusst bleiben. Mach dir Post-Its an Stellen die du täglich siehst mit Sätzen die dich daran erinnern was du willst, bei manchen hilft das, wenn nicht, eigene Methode entwickeln wie du Motivation tankst.

Also insgesamt gesagt, Techniken sind indiviuell, versuch so schnell wie möglich deine eigenen Systeme zu entwickeln und das in Sachen Lernen/Verstehen/Motivation - und du bist auf der sicheren Seite.

Nochmal viel Erfolg!


nyer2k
Beigetreten: 20.05.2007
Oldschool Grinder

Fürs Abi so gut wie nichts gemacht (Niedersachsen). Im ersten Semester BWL Studium auf Diplom (Uni) hab ich schon recht dumm geguckt. Ist nicht zu vergleichen. Ca. 20% der Studienanfänger schaffen es bis zum Diplom, wobei sicher viele dabei sind, die aus Unlust abbrechen.

Da kommt einem recht schnell der Gedanke, was man für einen Abischnitt hätte erreichen können, hätte man nur...


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