Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] "lol Abi" - Warum ist Abi so leicht!?

67 Beiträge
53 Benutzer
0 Reactions
17.5 K Ansichten

jo abi war echt easy. man konnte halt im unterricht einigermaßen aufpassen und hatte zu hause nur noch wenig zu tun (je nach dem wie gut man halt abschneiden möchte bzw. wie gut die fähigkeiten sind). im studium kann man nicht einfach mal in den vorlesungen aufpassen udn dann die klausuren schreiben^^


Schule (Abi) geht so nebenbei, ohne groß Hausaufgaben machen zu müssen... da reicht's, einfach den Unterricht abzusitzen, Klausuren zu schreiben (jetzt mal nur vom Niveau des Bestehens zu reden). Schwierigkeitsgrad bei Abi ist auch nur begrenzt.

Studium hingegen - da kann man die Erfahrung nur selbst machen ... - wenn man's beschreibt, kommt's nicht 1 zu 1 so rüber, wie man's wirklich empfindet!

Aber ich versuch's trotzdem mal.

Im Studium da haste den Stoff von einer Schulwaoche (eines Faches) in ner halben Stunde... und die nächste halbe Stunde baut ghenausoviel drauf an, wo das davor einfach nur simple Basics waren und so geht das immer weiter.

Abi ist relativ nur zum schmunzeln! (Vom Aufwandverhältnis her!)


wie die ganzen studenten hier die mögliche konkurrenz fürchten -.-
abi mit 2,x oder schlechter wohl relativ locker zu schaffen, aber mit 1,5 oder besser abzuschließen muss man halt breit gefächertes interesse zeigen und auch was dafür tun.
wenn man die pflichtlektüren in den fächern deutsch und englisch auch liest und die hausaufgaben dazu macht, kommt schnell mal deutlich mehr arbeitsaufwand zusammen als wenn man einfach hört was der rest redet und das in der klausur widergibt, was auch für ne 2-3 reicht.
ebenso bwl, vwl (bestimmt auch chemie, bio und so - hatte ich nicht in der oberstufe).
wir hatten zb lehrer (2 in de+engl), die so ziemlich nie mehr als 12 punkte gegeben haben, weil sie der meinung sind, dass man mehr als sie selber wissen müsste, um eine 1 rechtfertigen zu können.

mMn ist es natürlich schwieriger klausuren im studium zu bestehen, allerdings empfinde ich es auch als einfacher sehr gute noten zu sammeln. man muss halt einfach nur fachidiot sein und dafür interesse haben.
stoff klar mehr, aber wenn man sich zb nicht gut ausdrücken kann, evtl noch ne rechtschreibschwäche hat, dann wird man in den wiso fächern nie über ne schwache 2 hinauskommen im abi. wenn man dann aber zb info studiert, interessiert sich keiner dafür. abischnitt war trotzdem kacke, weil mathe und info halt keien 1,x bringen.


Original von zames
wenn man dann aber zb info studiert, interessiert sich keiner dafür.

Erzähl deinem Compiler bitte mal, dass du ne schwache Rechtschreibung hast ♦


Original von Cid84

Original von zames
wenn man dann aber zb info studiert, interessiert sich keiner dafür.

Erzähl deinem Compiler bitte mal, dass du ne schwache Rechtschreibung hast ♦

weil man auch beim programmieren so viel rechtschreibung und grammatik braucht.
abgesehen davon ist informatik nicht gleich programmieren


das filtern, was wichtig ist, ist das entscheidende. ich würde wetten, dass ich den stoff eines halbjahrs jedes x-beliebigen schulfaches auf ein din A4 blatt bekomme. das dann noch zu lernen ist halt ganz offensichtlich ziemlich easy. da reicht n bisserl über ne stunde vorher lernen. so lief das dann auch ab und es war deutlich effektiver als die methoden mancher mädels, die auf ne komische reli klausur ne woche gelernt haben. es hängt eben einfach auch mit verstehen zusammen, deswegen im unterricht aufpassen > all, sowohl aus erfolgs als auch aus zeitgründen.

die andere möglichkeit ist eben, einfach nur über stupides wochenlanges lernen zu gehen, jeden tag noch 4 stunden sich zuhause hinzusetzen und dann auch mit nem unterdurchschnittlichen iq n 1,x abi zu kriegen. nur, dann ist die schulzeit eben für n arsch.


Carty
Beigetreten: 17.05.2006
Elite Grinder

Original von nist123
Hatten bei Physik für die gnazen formeln was man benötigt immer einen "trick" zum merken.
haben uns alle klausurrelevanten formeln rausgeschrieben aus heft/ordner/buch (mit formeldreiecken)
dann einfach die reihen auswendig gelernt geht sau leicht da die sich so lustig anhören das man sie nicht vergessen kann.
in der klausur einfach schnell auf ein seperates blatt geklatscht und fertig war die halbe miete.

Bei Deutsch einfach Lektürenhilfe kaufen / leihen und lesen.

Anderen Fächer langt meist im unterricht aufpassen.

keine tafelwerk für euch erlaubt?

also ich hab abi mit 2,2 gemacht, dabei hab ich die abiprüfungen ziemlich verkackt, sonst hät es für 1,x gereicht, aber hab halt nicht viel gelernt...bei deutsch konzentrierst dich auf ein thema, ich hat mir damals lyrik ausgesucht ... mathe kann man oder kann man halt nicht ... englisch ist auch ziemlich easy, dafür hab ich nix gelernt, vllt paar elegante redewendungen das wars auch schon ... und als 4tes fach war geschichte dran ... naja da musste halt auch labern können wenn man quellen erörtern muss ... drecksfach ♦

so ich studierte im anschluss BWL auf bachelor basis, am anfang dachte ich noch oh gott soviel, aber dann relativ easy 1 woche vor klausur einfach alles von alten klausuren gezogen und dann gings relativ easy durch, bachelor mit 2,2 easy going, derzeit bin ich im 3ten BWL Master semester ... noch 4 klausuren und dann schreib ich meine masterarbeit und bin durch... im vergleich mit schule ist studium relaxing ♦


Original von Raindance86
hier im Forum liest man ja immer wieder "lol Abi", "lächerlich" usw. Woran liegt das? Wird das gesagt, weil die Anforderung im Studium nochmal extrem stark ansteigen oder ist Abi wirklich so einfach?

Das liegt daran, daß die Leute nacher immer so reden. Schon oft genug gesehen. Vorher rennen Sie rum wie die aufgescheuchten Hühner und stressen sich ohne ende. Dadurch lerenen Sie natürlich auch bis zum umfallen und danach heißt es nur. Easy, war kein Problem.

Ist klar, wenn man sich vorher reingestresst hat und gelernt hat wie n verrückter, funktionierts in der Regel. Ist doch immer so, wenn du was machst, schaffst dus auch.

Und ja, die Anforderungen im Studium sind viel höher, aber man sollte beachten, daß man sich selbst ja auch weiter entwickelt. Mit der Zeit kann man einfach mehr lernen und das ganze auch noch schneller. Du bist mittlerweile sicher auch besser als damals in der Grundschule ;) So wirds dir dann später nach dem Studium auch vorkommen (außer du machst SozPäd ;)).

Mein Tipp einfach dran bleiben und Gas geben. Mit der Einstellung die du hast, wirst dus schaffen. Darfst halt nicht irgendwann schlapp machen ;)


TheOneAndOnlyMarkus
Beigetreten: 20.02.2006
Oldschool Grinder

Ich würde mal schätzen dass man ganz einfach während der Schule/Uni cleverer wird. Man lernt halt viel schneller, aber ich weiß nicht ob man das mit bestimmten Techniken forcieren kann. Ist jetzt zwar keine große Hilfe für dich, aber ich denke das ist der Kern der Sache ♦.

Edit: Ich hab ja damals angefangen auf Lehramt zu studiern. Da warn wir dann auch in der Schule und haben Unterricht hospitiert/gehalten. Und mir war echt nich klar wie man das jetzt nicht verstehen konnte was der Lehrer grad erklärt hat ^^


Raindance86 Themenstarter
Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007
Oldschool Grinder

Danke Leute! Hammer! Sooo viele Tipps. :heart:

Original von frozenrizla
Klingt ja schonma gut. Im Prinzip isses genau das, im Unterricht aufpassen ist die halbe Miete, dann ist die Nachbereitung weniger stressig. Regelmäßig nachbereiten muss drin sein, dabei aber nen Gespür dafür entwickeln welche Dinge wirklich relevant sind, ist fast noch wichtiger. Also aufpassen, nachbereiten, relevante Sachen filtern.

Ums auswendig lernen wirst du aber nicht rum kommen, gehört halt einfach dazu, je früher du dich damit abfindest, desto besser! Irgendwo muss man nen Maßstab ansetzen und das ist in manchen Fächern nunmal großteils wie schnell du dir wieviel Stoff reinbrügeln kannst um ihn danach wieder auszukotzen wenns drauf ankommt und ihn zu vergessen wenn er nicht mehr wichtig ist. So läuft das System, damit abfinden ist im ersten Schritt die klügere Methode.

Erstmal danke für den ausführlichen Post! :f_grin:

Werd dann einfach jeden Tag die letzten Unterrichtsstunden nachbereiten. Hatte eigentlich vor 1 Fach nur 1 mal pro Woche abzuschreiben/anzugucken, aber das ist wohl nicht ausreichend.

An meiner Aufmerksamkeit muss ich natürlich noch arbeiten - aber soweit ich das beurteilen kann, ist das völlig normal, wenn man schon etwas aus der Schule raus ist (Berufsschule war sowieso ein Witz dagegen). Zumindest hatten damals auf'm Wirtschaftsgymnasium die meisten anfangs starke Probleme damit (waren 95% Realschüler, nur wenige Gymnasiasten) und wenn ich mich so umschaue: die meisten haben trotzdem ihr Abi geschafft und studieren teilweise interessante "nicht 0815" Fächer.

Dass man Dinge ins Langzeitgedächtnis bringen muss, ist natürlich klar. Ich setz mich nur ungern stundenlang hin und wiederhole ständig das gleiche, obwohl das viel effektiver gehen könnte - hab das letztens erst gemerkt, als ich ganz wenig Stoff einfach nicht ins Hirn bringen konnte und nur Zeit verschwendete. Deshalb ja auch die Suche nach Methoden.

Der Tipp, dass man wesentliche Informationen filtern sollte, ist gut - da sehe ich aber noch ein riesiges Defizit bei mir.

Bei Fächern wie Bio, Physik, Chemie und vor allem bei Mathe ist es wichtig und essenziell die Grundlagen zu wissen. Wer die Grundlagen nicht beherrscht wird in der Vertiefung krasse Probleme bekommen. Deswegen Grundlagenwissen aneignen. Interesse kann von Vorteil sein, ist aber keine notwendige Voraussetzung, im Prinzip gehts in den Fächern ums Akzeptieren der Tatsachen, sprich ums Verstehen und im zweiten Schritt ums Lernen/Üben. Interesse schadet nie, ist aber nunmal nicht zwingend relevant.

Also Mathe würde ich persönlich ausklammern, da ich eher so der Zahlenfreak bin und zum Spaß Matheaufgaben löse, während andere schon die Schnauze voll haben. ♦ Hier besteht nur die Gefahr, dass es zu einfachen Faselfehlern kommt und ich mir Noten leichtfertig versaue. Ansonsten läuft es wahrscheinlich auf LK Mathe hinaus (wahrscheinlich zusammen mit Englisch - empfand ich immer als ziemlich einfach; Physik wäre aber evtl. noch eine Möglichkeit). Nicht zu vergessen ist auch unser Mathelehrer: bei dem merkst du halt, dass er sein Fach liebt und er bringt das super rüber, spart nicht mit Lob, aber fordert auch Eigeninitiative. Bleibt zu hoffen, dass ich den "behalten" kann. :P

Bei Physik habe ich außerdem großes Interesse am "wieso Dinge so funktionieren". Da gibt's zwar auch einiges an Stoff, aber durch Tafelwerk, Rechner und grundsätzliches Interesse dürfte das Fach eigentlich machbar sein. Außerdem haben wir momentan einen recht coolen Lehrer.

Chemie habe ich früher gehasst wie die Pest - fand ich uninteressant und teilweise zu schwer, hab aber auch nie was dafür getan (Gymn: zu faul, Wirtschaftsgymn: Hasslehrerin #1, die könnte ich heute noch vom Fahrrad schubsen X(). Mittlerweile hab ich daran aber auch Interesse entwickelt - deckt sich dahingehend also mit Physik. Nur hab ich hier sehr viel nachzuholen.

Momentan größtes Problem ist Bio. Offenbar kommt mit der Lehrerin keiner zurande, unser Klassen-/Deutschlehrer meinte auch, dass es da in der Vergangenheit schon zu Reibereien kam (Beispiel war ein wirklich guter Schüler, der dann im Kampf mit dieser Lehrerin den Kürzeren zog). Zudem haben wir das Fach immer in der letzten Stunde - das fehlt's echt an Konzentration. Hier muss ich aufpassen, dass ich mich auf's Fach konzentriere und die Alte ausblende, immer freundlich bin usw. :rolleyes: Werd mich da wohl besonders reinhängen müssen.

Geografie ist auch nicht so meins. Aber das sollte klargehen - ist halt auch wieder Auswendiglernen und mit dem Atlas umgehen können, soweit ich das mitbekommen hab.

Zum Punkt Lernen lernen: genau das gleiche. Musst dein System finden. NLP find ich zu weit gegriffen, aber mal schauen was für ein Lerntyp du bist und antesten, kombinieren kann nicht schaden. Würde mich damit vor allem im Vorfeld auseinandersetzen, wenns drauf ankommt kanns zu spät sein um das rauszufinden weil dann schon notentechnisch relevante Klausuren kommen können. Was manchen hilft ist sich mit anderen zusammen zu tun. Hat mir noch nie geholfen weil mich andere nur aufhalten, aber manchen hilfts. Einfach so viel wie möglich antesten und in deinem Fall auch so schnell wie möglich damit du möglichst schnell rein kommst in den Fluss.

NLP interessiert mich sowieso. Insofern werd ich mich damit in meiner Freizeit auseinandersetzen. Im Vordergrund stehen aber erstmal Lernmethoden und Visual Reading. Denke auch, dass mich das im Bezug auf "essentielle Informationen filtern" weiterbringen wird.

Lerngruppen sind auch nicht sooo mein Ding. Hast halt immer Leute, die dich nur aufhalten oder lernst grundsätzlich anders. Außerdem binde ich mich da ungern an jemanden. Da bringt mir "Stoff abfragen lassen" auf jeden Fall mehr - dann hört's aber auch schon auf.

Naja, ich muss jetzt erstmal auf mein Bafög warten und werd mich dann an das Buch von Christian Grüning setzen. Mal sehen, ob ich das sogar in der Bibliothek durcharbeite . zu Hause fehlt da manchmal die Konzentration und die Ablenkungen sind einfach zu süß. ♦


generell denk ich einfach dass abi und studium (wenn du nich grad ingienuer machst) etwas überbewertet sind

genauso wie die deutsche Rechtschreibung


beninho111
Beigetreten: 23.10.2007
Oldschool Grinder

Lass Dich nicht verrückt machen. Wie schon gesagt wurde sind hier überdurchschnittlich viele Nerdköpfe und damit auch einige, die etwas intelligenter sind als der Durchschnitt. Außerdem sind bestimmt auch einige Schwätzer dabei.
Der Student sagt Dir, die Schulzeit war viel leichter als die Studienzeit.
Der Absolvent im Arbeitsleben sagt, die Studienzeit war viel leichter als der harte Arbeitsalltag.

Hier sind die meisten noch mitten im Studium und damit ist dann natürlich die momentane durchlebte Situation die einen am meisten prägt. Das eigene Studium ist außerdem eh immer das schwierigste ;-)

Aber es stimmt schon, die Ansprüche während des Studiums sind natürlich ein ganzes Stückchen größer und die Ansprüche im Berufsleben noch einmal. Aber man wächst ja schließlich mit seinen Aufgaben und Du musst auch keine Diplomarbeit im 1.Semester schreiben. Mit Interesse, Spaß und etwas Ehrgeiz haut das schon hin. Es wird immer Leute geben, die klüger sind als Du, aber eben auch ne Menge, denen Du etwas vorraus hast.


Abi war bei mir total behindert.
2,9
Allerdings lag das meiner Meinung nach hauptsächlich an den Fächern, da mich das meiste wie Deutsch usw. halt einfach 0 interessiert.
Da is die Motivation dahinter was für das Fach zu tun einfach so mies :)

Jetzt studiere ich einen Ingenierusstudiengang und es läuft eigtl. ganz gut.
Was mir auch viel besser gefällt ist, dass ich entscheiden kann wann ich was lerne. In der Schule hat man meistens ja noch den Stress mit Abfragen, Stegreifaufgaben und co.
Außerdem ist das Interesse in den Fächern im Studium gut zu sein, einfach wesentlich größer, da man sich ja bewusst für diesen Studiengang entschieden hat. Klar gibt es dennoch einige Abgänger, aber das sind dann die Leute, die sich doch nicht mit dem Studiengang identifizieren können oder andere Vorstellung hatten.
Wie gesagt bei mir ist der treibende Faktor hauptsächlich die eigene Motivation ;)

Bei mir funktionierts eigtl meistens so, dass ich es übers Semester meistens relativ Schleife lasse, mich aber dann halt ne Woche oder so vor der Klausur aber auch so 10h in die Bibliothek setze und mir den Stoff verständlich und logisch ins Gehirnballer.
Jedes Semester will ich das eigtl ablegen und kontinuierlich lernen, aber klappt nie =)


ich kann nur für bayern reden, hier wird dir das abi bestimmt nicht hinterher geschmissen ;)


noelte
Beigetreten: 13.05.2007
Elite Grinder

Original von Pris0n
Bei mir funktionierts eigtl meistens so, dass ich es übers Semester meistens relativ Schleife lasse, mich aber dann halt ne Woche oder so vor der Klausur aber auch so 10h in die Bibliothek setze und mir den Stoff verständlich und logisch ins Gehirnballer.

dabei geht dir aber das Handwerkliche ab, d.h. du mußt in der Klausur zulange nachdenken..... Kumpel hatte dieselbe Einstellung, war nicht doof, hatte aber wenns drauf ankam Zeitprobleme...

EDIT: Kommt natürlich drauf an, ob du nur duch willst oder bestmöglich.... ;)


Original von Bullozer
ich kann nur für bayern reden, hier wird dir das abi bestimmt nicht hinterher geschmissen ;)

#2

Original von noelte

Original von Pris0n
Bei mir funktionierts eigtl meistens so, dass ich es übers Semester meistens relativ Schleife lasse, mich aber dann halt ne Woche oder so vor der Klausur aber auch so 10h in die Bibliothek setze und mir den Stoff verständlich und logisch ins Gehirnballer.

dabei geht dir aber das Handwerkliche ab, d.h. du mußt in der Klausur zulange nachdenken..... Kumpel hatte dieselbe Einstellung, war nicht doof, hatte aber wenns drauf ankam Zeitprobleme...

EDIT: Kommt natürlich drauf an, ob du nur duch willst oder bestmöglich.... ;)

Naja man muss dann halt auch fleißig die Aufgaben rechnen. Also erstmal das Wissen und dann alles praktisch Anwenden in den Aufgaben, die man eigtl über das Semester hin schon rechnen sollte ;)


eplc
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

Original von Bullozer
ich kann nur für bayern reden, hier wird dir das abi bestimmt nicht hinterher geschmissen ;)

lol bayern

Da werden ja auch Jahre auf das Einprügeln von Pseudo-Elitismus verschwendet, wenn ich mir die Bayernbeiträge in jedem dieser Threads durchlese.

Abi mag nicht immer einfach sein, aber für jeden wenigstens durchschnittlich begabten Schüler, ist es schaffbar. Da spielen letztlich so viele Komponenten mit rein, dass niemand den goldenen Weg empfehlen kann.
Was aber für beinahe jeden hilfreich sein sollte, ist im Unterricht aufzupassen, den Stoff durchweg nachzuvollziehen und zu verstehen. Für Prüfungen bietet sich immer eine kurze Zusammenfassung an. Ordnung in allen Unterlagen sollte auch nicht unterschätzt werden, ist aber mit dem Zentralabi gut durch Fachbücher zu ersetzen.

Grundsätzlich klingt OPs Herangehensweise aber motiviert und völlig ausreichend für ein gutes Abi. Auch der Ausgangstext zeugt von einer gewissen Grundintelligenz - in diesem Sinne: keine Panik, aber ein gesundes Maß an Respekt werden helfen.


SirpYRo
Beigetreten: 24.07.2009
Poker Player

Im Studium wie jetzt im ersten Semester des Studiums immer anwesend gewesen. Im Abi den Abend vor einer Arbeit ein wenig gelernt (~1 bis max. 2h) und im Studium habe ich im ersten Semester ~2 bis max. 3 Tage vor den Prüfungen gelernt - das wird sich aber wahrsch. noch ändern, wenn es schwerer wird.

Wie lerne ich? Ich versuche mir die Seiten bildlich einzuprägen und gebe es dann in den Arbeiten / Prüfungen mit eigenen Worten wieder. Bei Jahreszahlen versuche ich, Verbindungen zu schaffen. Dies hat bei mir bisher ziemlich gut geklappt.


KalleTorsten
Beigetreten: 21.07.2006
PokerStrategist

Original von Bullozer
ich kann nur für bayern reden, hier wird dir das abi bestimmt nicht hinterher geschmissen ;)

Völlig falsche Annahme. Bayern stellt den Gymnasien von allen Bundesländern so ziemlich den höchsten Etat zur Verfügung. Es wird also alles getan, um dir das Abi so leicht wie möglich zu machen, z.B. mit kleineren Kursen und weniger Unterrichtsausfall. Sicherlich kann man dann auch ein etwas höheres Niveau erwarten.

Statistiken belegen aber das es nicht schwerer ist in Bayern sein Abitur zu machen als z.B. in Bremen, eher im Gegenteil, weil man eben besser gefordert wird.

Was den Vergleich von Studium mit Abitur angeht, finde ich das nicht vergleichbar. Studium ist auf jeden Fall wesentlich aufwändiger und anstrengender, gerade weil auch der Aspekt "etwas beigebracht zu bekommen" komplett fehlt und man sich praktisch alles mit ein paar Leitlinien aus den Vorlesungen und Übungen selbst erarbeiten muss. Trotzdem fand ich gerade den "Intelligenzanspruch" eigentlich in der Schule sogar noch wesentlich größer. Da gab es in jeder Klausur je nach Fach einen gewissen Anteil an eigenen Interpretationen oder Transferaufgaben wo man den eigenen Kopf anstrengen musste. Das ist im Studium mit einem Schlag vorbei und es geht nur noch um die Replikation von dem was andere erdacht haben, darum Prinzipien auswendig zu lernen und dann anhand von Signalwörtern in den Aufgabenstellungen anzuwenden. Eigene Denkleistung ist weder hilfreich noch nötig. Dafür kommt der Schwierigkeit eben durch die Masse des Stoffes und die im Vergleich mit dem Gymnasium schlechten didaktischen Angebote der Universität.


maechtigerHarry
Beigetreten: 02.07.2007
Elite Grinder

Ich fand das Abi lächerlich leicht.

Ich muss aber sagen das ich a) gute Lehrer hatte und b) mich mit meinen Mitschülern gut verstanden hab und wir uns auch oft zum "lernen" getroffen haben. Beides imo wichtige Punkte.
Das "lernen" war halt bissel über den Stoff reden, nebenher paar Bier drinken und dann abends feiern. Außerdem hab ich im Unterricht aufgepasst.

Mathe zb. hab ich im Abi easy (wirklich richtig easy) 15 Punkte hingeklatscht. Dann erstes Semester Mathe an der Uni und erstmal kam das sehr sehr böse erwachen das ein bisschen Aufpassen in den Vorlesungen auf einmal nicht mehr so ganz reicht. Das ist einfach nicht im geringsten zu vergleichen.

Imo ist aufpassen im Unterricht beim Abi 90% der Miete. Halt wirklich aufpassen, auch Fragen stellen wenn man was nicht blickt usw. Da alles so häufig wiederholt wird kann man Sachen die man einmal wirklich verstanden hat fast nicht wieder vergessen. Damit hast alle Naturwissenschaftlichen Fächer und Mathe abgedeckt.
Ich finde es EXTREM wichtig das du Mathe, Physik, Chemie verstehst und nicht auswendig lernst. Ich hab Jahrelang Mathenachhilfe für alle Klassen bis zum Abi gegeben und ich hab gemerkt das die die die Logik dahinter einmal begriffen hatten nie mehr Probleme hatten. Die die auswendig gelernt haben konnten zwar auch gute Noten schreiben, hatten aber bis zur nächsten Klausur alles wieder vergessen und wenn sie auf einmal irgendwas ausrechnen mussten was vor Monaten dran war standen sie dumm da und hatten keinen Plan mehr. Dadurch hatten sie auch viel viel mehr Arbeit.

50% der Arbeit für´s Matheabi (nicht nur die Prüfung am Ende, die komplette Oberstufe) kannst du dir sparen wenn du wirklich verstehst was eine Funktion ist. Weil dann wird alles andere auf einen Schlag logisch und total leicht nachvollziehbar.

Für Sprachen musst halt zusätzlich noch Vokabeln büffeln, da kommt man halt nicht drum rum.


Teilen: