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Master sinnvoll? [Bachelor Ingenieur; Meister]

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testgfd
Beigetreten: 23.06.2008
Oldschool Grinder

Hallo,
bin kurz davor meinen Bachelor in Lebensmitteltechnik abzuschließen und hatte mit nem Prof auch schonmal ein Gespräch über eine Bachelorarbeit.
Er meinte das es nicht in jedem Fall sinvoll ist einen Master zu machen und nun wollte ich mich erkundigen, bei Leuten die Erfahrung haben oder vielleicht trifft man hier auch den ein oder anderen in einer leitenden Position welcher mir Feedback geben kann.

Ich habe vor meinem Studium eine Ausbildung als Fleischer und danach auch meinen Meister mit gutem Abschluss gemacht.

Nach meinem Studium will ich gezielt in Betriebe, wodurch ich durch meine Ausbildung einen "Vorteil" habe bzw. gute Kenntnisse. (Mein Prof. sicherte mir zu, dass ich mit Kusshand genommen werde mit dieser Vorbildung)

An primärer Stelle stehen z.B. Gewürzhersteller, Maschinenbaufirmen, Unilever (als einziger Produktionsbetrieb; BiFi) und z.B. Firmen die Kunstdärme herstellen.

Meine Frage ist nun ob ich durch meine bisherige Erfahrung einen guten "Werdegang" in einer größeren Firma hinlegen kann, oder ob iwann Schluss ist durch geringe Qualifizierung wie ein Masterabschluss.

Beim Masterstudiengang wäre Lebensmittelwirtschaft bzw. Lebensmittelwissenschaft und -technologie im Angebot und ich bin auch nicht abgeneigt ihn zu machen, nur die Frage ob es sinnvoll/nötig ist?

Danke für jedes Feedback!


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2 Antworten
PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Die Beantwortung der Frage hängt zum einen davon ab, was du unter einem "guten Werdegang" verstehst? Grundsätzlich sollten einige Stufen einer Unternehmenshierarchie Bachelor-only-Absolventen offen stehen. Natürlich kann man es auch ohne weitere Qualifikation zum Vorstand/Geschäftsführer schaffen, aber grundsätzlich korrelieren Abschluss und Position (zumindest ab Abteilungsleiterebene).

Zum anderen hängt es auch von den branchen- und unternehmensspezifischen Gegebenheiten ab. Als Chemiker beispielsweise muss man heute schon promoviert haben, sonst bekommt man nicht mal eine gute Einstiegsposition. Außerdem verhindert ein höherer Abschluss pauschale und auch unangebrachte Kritik. Teilweise wird durch Vorwürfe wie "wie soll der das verstehen, der hat doch nur die Grundlagen im Studium gelernt" ein Aufstieg in eine Führungsposition verhindert, selbst wenn man im Unternehmen viel gelernt hat.

Mach dir die Beantwortung der Frage einfach:
1) Schau dir Stellenausschreibungen von für dich interessanten Unternehmen an.
2) Schau dir an, welche Qualifikation die Führungskräfte in der Branche haben (Webseiten von Unternehmen, Verbänden, praxisrelevante Fachtagungen).

Evtl. wäre es am besten, einfach erst mal einzusteigen und dann in der Praxis zu bewerten, wie sinnvoll ein weiterer Abschluss für dich ist. Möglicherweise gibt es auch gute berufsbegleitende Angebote.

P. S.: Ich würde einem Prof. allein nicht so viel glauben. Hat er Praxiserfahrung in Unternehmen?


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testgfd Themenstarter
testgfd
Beigetreten: 23.06.2008
Oldschool Grinder

Würde mal schon sagen:
arbeitete 7 Jahre in der Entwicklung, Planung und Projektierung von Lebensmittelprozessanlagen im Maschinen- und Anlagenbau.
Als Leitender Angestellter war er 6 Jahre bei einem international tätigen Spezial-chemieunternehmen im Geschäftsbereich Adsorbentien und Additive für das welt-weite Engineering und Investitionscontrolling verantwortlich.
Im Forschungszentrum Karlsruhe war er als Abteilungsleiter und Leitungsmitglied verantwortlich für die Bereiche Produktions- und Fertigungstechnik sowie Umwelt-technik des Projektträgers Karlsruhe.

Als einen guten Werdegang sehe ich auf jeden Fall alles was über Abteilungsleiterebene ist.
Ok, werde mir die einzelnen Leute in den Positionen mal anschauen.


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