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monatliche Rendite berechnen

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noidon
Beigetreten: 02.01.2009
PokerStrategist

Hallo Leute,

muss für ein Finance-Fach eine Aufgabe bearbeiten und dabei die monatliche Rendite für ein Wertpapier ausrechnen.
Dazu habe ich jeweils die Kurshöhe zum Monatsbeginn und kann die Rendite dann durch die Veränderung pro Monat berechnen.
Ich frage mich jetzt jedoch, ob ich eine diskrete Rendite oder eine stetige Rendite mit dem log. berechnen muss?
Wann nutzt man was und welches ist in meinem Fall korrekt?

Danke für eure Hilfe


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10 Antworten

einfach:
wert am ende / wert am anfang - 1


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noidon Themenstarter
noidon
Beigetreten: 02.01.2009
PokerStrategist

Danke für die Antwort.

Hast du auch eine Begründung warum ich nicht die stetigen Renditen nehme?

Außerdem muss ich dazu dann noch eine risikolose Anlage mit einbauen/ vergleichen für die ich jedoch nur die Jahresrendite hab. Um die auf ne Monatsrendite zu bringen nehme ich doch einfach die 12 Wurzel von (1+risikoloser Zins) korrekt?

Danke euch!


Antwort
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Du sollst eben die monatliche rendite angeben und nicht die für infinitesimal kleine zeiteinheiten (=stetige rendite)

ja, das mit wurzel 12 ist richtig.


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noidon Themenstarter
noidon
Beigetreten: 02.01.2009
PokerStrategist

danke, macht auch nur so sinn, wenn ich drüber nachdenke!

dann soll ich von den monatlichen renditen den mean berechnen.

hab ich es richtig gelesen, dass bei renditen das geometrische mittel mehr sinn macht?

viele grüße und danke


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Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Ich hatte auch schon Profs, die wollten, dass man zwischen Monats- und Jahresrendite mit *12 umrechnet.


Antwort
Zitat

Original von noidon
dann soll ich von den monatlichen renditen den mean berechnen.
hab ich es richtig gelesen, dass bei renditen das geometrische mittel mehr sinn macht?

geometrischer mean macht insofern mehr sinn, dass wenn du jeden monat das geometrische mittel als rendite hast, du nach den x monaten auf den selben wert kommst, den du auch wirklich hast.

also berechnest du den (geometrischen) avg monatslichen return einfach als (endwert/anfangswert)^(1/anzahl der monate)-1

wenns in der aufgabe nicht genau steht, kannst du ja das arithmetische mittel mit angeben

Original von Zinsch
Ich hatte auch schon Profs, die wollten, dass man zwischen Monats- und Jahresrendite mit *12 umrechnet.

Je nach Kontext kann das auch "richtig" sein. Wenn du 100€ in 3 monats LIBOR/EURIBOR zu 3% anlegst, dann bekommst du nach den 3 Monaten zb. 100€*(1+3%*91/360). Das ist einfach eine market convention für money market sachen.


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noidon Themenstarter
noidon
Beigetreten: 02.01.2009
PokerStrategist

Danke erstmal für eure Antworten.
Ich erkläre kurz meine Aufgabe.

Ich habe drei Wertpapiere und davon für 74 Monate jeweils die Kurse zu Monatsanfang.
Daraus soll ich dann für alle die variance-covariance-matrix und die mean monthly returns errechnen (um damit dann später das minmum variance-portf., das tangency-portf. etc. zu berechnen)

jetzt stellt sich halt nur die Frage, ob ich das dann mit dem geometrischen mittel oder dem arithmetischen mittel der Rendite machen?

Viele Grüße


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Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Hab's mit arithmetischem Mittelwert damals gerechnet. Mein Prof hat gemeint, man kann für beide Varianten argumentieren und beides habe Vor- und Nachteile. Also letztlich bleibt es ein Raten, was dein Prof lieber hat (oder es ist ihm egal). Genauso wie bei dem ^12 und *12.

Deine Aufgabe scheint meiner extrem ähnlich zu sein, um nicht zu sagen, ident. Falls du willst, kann ich dir das Excel-File schicken.


Antwort
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noidon Themenstarter
noidon
Beigetreten: 02.01.2009
PokerStrategist

Das wäre super!
Ich schicke dir mal ne Einladung im Com-Tool.

Viele Grüße


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in dem kontext macht nur das geometrische mittel sinn. Anschauliches Bsp:
Du hast 2 Wertpapiere die beide mit 100 starten. W1 macht im ersten monat und im 2. monat jeweils 10%, hat am ende also einen wert von 121.
W2 verliert jetzt im ersten monat 50% und macht um 2. monat 142%, endet also auch bei 121.

Nimmst du jetzt das arithmetische mittel, dann wäre W2 viel besser als W1, wobei es recht klar ist, dass du in diene portfolio optimierung für beide die selbe rendite reinstecken solltest (10%)


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