Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Nach dem Abitur zur Bundeswehr?

33 Beiträge
23 Benutzer
0 Reactions
9,422 Ansichten
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Es gibt sicherlich auch noch andere Berufe die dafür reichen, sich nach 10 Jahren ein Haus zu finanzieren...

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass es schon möglich ist, recht "viel" Geld anzusparen in der Zeit beim Bund, in 10 Jahren ist ein mittlerer bis hoher fünfstelliger Betrag drin, wenn du ins Ausland gehst(Afganistan oder so), dann kannst du pro Monat nochmal so 3k extra rechnen.

kA, wie das in anderen Laufbahnen ist, aber zumindest Offiziere müssen nicht in der Truppenküche essen.

Persönliche Empfehlung:
Mach die Offizierslaufbahn, wenn du das Studium nicht schaffst, dann bleibst du (afaik) in dem unteren Rang und das ist immernoch ganz nett.


Antwort
Zitat
michimanni
Beigetreten: 03.08.2006
Elite Grinder

Unangebrachte Beiträge entfernt.


Antwort
Zitat
nervermore
Beigetreten: 13.01.2007
BlackMember

Original von Yugorsky

noch mal an alle: ich möchte nach dem abitur nicht studieren.

Du musst beim Bund eine Laufbahn wählen.
Offizier: Du musst studieren
Unteroffizier/Feldwebel: Du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung oder machst eine beim Bund. 8-12 Jahre, Verdienst naja
Manschafter: Setzt absolut nichts voraus, aber normal max 4 Jahre und wirst sicher nicht viel verdienen.


Antwort
Zitat
itsjustjost
Beigetreten: 06.09.2008
PokerStrategist

Dann bleibt eigentlich nur die Feldwebellaufbahn.
Das ist das höchste ohne Studium.
Allerdings glaub ich ist die Mindestzeit 12Jahre.
Aber wenn Bund, dann eig nur Offizier oder FWD nichts anderes sofern man nicht gerade unselbstständig ist :P


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von itsjustjost
Dann bleibt eigentlich nur die Feldwebellaufbahn.
Das ist das höchste ohne Studium.
Allerdings glaub ich ist die Mindestzeit 12Jahre.
Aber wenn Bund, dann eig nur Offizier oder FWD nichts anderes sofern man nicht gerade unselbstständig ist :P

Afaik ist Feldwebel nur 8 Jahre.

Wie dem auch sei, mit Abi sollte man sich auf jedenfall für die Offizierslaufbahn bewerben, wenn man das Studium nicht packt ist man halt Feldwebel....OP hätte quasi einen Freischuss und würde fürs Studieren bezahlt....


Antwort
Zitat
1u21
Beigetreten: 23.11.2006
Poker Player

Wie schon andere geschrieben haben, ist dein Ziel kaum bekannt.

Hier noch ein paar Regeln aus der AGA und dem fortsetzenden Dienst:

- jeden Tag um 7 Uhr Dienstantritt. Außnahmen sind AGA oder Schichtdienst.
- in den ersten drei Monaten sind alle drei Mahlzeiten verpflichtend und werden befohlen. Eine Befreiung ist nur möglich, wenn ein Arzt dir bescheinigt, dass du das Essen nicht essen kannst. Darauf folgt aber die sofortige Ausscheidung. Nach der AGA kann man sich davon befreien, aber Küchengeräte sind weiterhin in der Stube verboten.
- Es gibt diverste Dienste, die jeder mal machen muss. GvD, UvD, Wache ect. Auch am Wochenende! Manche meiner alten Kameraden waren öfters gut und gerne 2-3 Wochen am Stück nicht zu Hause und die haben Familie.
- Nach den 12 Jahren wird man nicht automatisch übernommen. Man sollte also ab dem 7. Jahr das Ausscheiden planen
- Ab dem 8. oder 9. Jahr kann man eine Ausbildungsförderung in Anspruch nehmen. Man kann da studieren oder eine Ausbildung aufnehmen. Je nach Einkommen, zahlt der Bund den Sold für die letzten Jahre weiterhin. Ein ehemaliger Feldwebel hat sich so die ersten 4 Jahre seines Studiums mit knapp 2000€/Monat versüßen lassen.

Und jetzt ein paar Dinge nach dem Bund:

- Nach dem Bund nehmen dich viele Firmen nicht gerne. Die wissen, dass man beim Bund faul wird. Als Offizier sieht es anders aus. Da werden die 13 Jahre als Berufserfahrung angerechnet. Da wäre ein Studium beim Bund nicht verkehrt.
- Wie schon gesagt, Ansehen ist Scheiße in der Bevölkerung, aber nach dem Dienst hat man so gut wie immer einen Draht zu anderen ehemaligen Soldaten. Hilft in neuen Umgebungen ungemein, da viele Ü35 noch den Wehrdienst gemacht haben.
- Man weiß, welche Ausrüstungsgegenstände genial waren und hat die im privaten Besitz. Waffen mal ausgenommen.
- Da man keine großen Ausgaben hat, spart man so einiges an. Man kann also einige Zeit über die Runden kommen oder was großes kaufen, wie du es vorhast.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

BFD(Berufsförderungsdienst) gibt es afaik nur 2 Jahre und nicht 4 Jahre,

allerdings ist natürlich nicht zu verachten, dass entsprechend Zeit und Geld bekommt.


Antwort
Zitat
XClusive1
Beigetreten: 20.12.2010
PokerStrategist

Original von Yugorsky

Dein Ziel Haus, Frau und Kindern klingt gut Frag Dich bitte mal folgendes:
-Du baust ein Haus und bist dann fast nur am Wochenende dort, je nachdem wie die Willkür dich zum Dienst einteilt. Oder wolltest du das Haus ins Nachbarkaff Deiner momentanen Kaserne bauen?
-Falls nein, dann gilt das selbe auch für Kinder & Frau. Die siehst Du unter Umständen recht selten und ich glaube es ist nicht der Sinn eine Familie zu gründen, wenn man dann nicht am Familienleben teilnehmen kann.

ich dachte eher so, dass ich 10 jahre aker und mir geld anspare und dann mir ein schönes haus kaufen / finanzieren oder so. wären dann ja auch 120 monate verdienst, was bei wenig aufwand recht viel sein würde.

wie ist das so mit den mahlzeiten dort?
kann ich auch was eigenes machen bzw. muss ich den kasernenfrass essen?
z.b will ich mir reis machen, den kauf ich selber und muss somit dem bund nichts zahlen, richtig / falsch?

noch mal an alle: ich möchte nach dem abitur nicht studieren.

Das klingt aber extrem naiv :rolleyes:


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Original von Yugorsky

Natürlich habe ich das selbe Ziel wie die meisten:
- Haus, Frau, Kinder

Ich verstehs nicht was diese ganzen Familienmenschen bei der Bundeswehr verloren haben, lasst das doch den Leuten die sich nicht Binden wollen und Monate von der Familie getrennt sind....


Antwort
Zitat
KingMORe
Beigetreten: 21.06.2008
PokerStrategist

Feldwebel ist 12 Jahre und Mannschafter gibt es ( oder soll bald ? ) bis 15 Jahre gehen.
Wenn man beim Bund studiert, hat man aber nicht die Garantie auch in seinem Fach eingesetzt zu werden.
Mit Pech, hat man was studiert und es dann 8 Jahre nicht mehr angewendet.
Das ist dann nach dem Bund nicht mehr so lustig.

Ich glaube das die Aussage mit 4 Jahre lang 2K pro Monat BFD nicht so ganz stimmen kann...

Wie du dich verpflegst ist normalerweise deine Sache, die Truppenküche ist aber immer eine Alternative.


Antwort
Zitat
flowIIpoker
Beigetreten: 14.02.2007
PokerStrategist

mal eine ganz bloede frage, aber bist du als nicht deutscher statsbuerger ueberhaubt schon gemustert worden fuer die bundeswehr??


Antwort
Zitat
Subt4l1ty
Beigetreten: 25.11.2007
Oldschool Grinder

Original von flowIIpoker
mal eine ganz bloede frage, aber bist du als nicht deutscher statsbuerger ueberhaubt schon gemustert worden fuer die bundeswehr??

brauch er doch nicht. die musterung war ja nur dazu da, um heraus zu finden, wer eingezogen werden kann.
unabhängig davon musste man, wenn man sich freiwillig bewirbt, zusätzlich zu einer "extra" musterung.
zumindest gilt das für die bewerbung für die offizierlaufbahn.

da es nun ja keine wehrpflicht und damit keine musterung mehr gibt, wird nur noch gemustert, wer sich freiwillig meldet.

sprich, wenn er sich jetzt für irgendeine laufbahn entscheidet und bewirbt, wird er seine "musterung" kriegen.

-------------

ich wurd damals ganz normal gemustert aber hatte mich auch parallel als offizier beworben. fazit war, dass ich bei der zwangsmusterung war, wo sie mir dann direkt gesagt haben, was ich alles dann beim grundwehrdienst machen und nicht machen könnte.
paar monate später war ich dann beim einstellungstest für offiziere, wo ich dann nochmal gemustert wurde...natürlich viel genauer...kamen dann am ende ganz andere sachen raus :P (plötzlich durfte ich z.b. flak bedienen, durfte ich beim 1. mal nicht^^)


Antwort
Zitat
Ser1098
Beigetreten: 24.01.2011
PokerStrategist

geselle mich auch mal dazu als aktiver Soldat.

Wenn du die Wünsche Haus, Frau und Kind hast, solltest du defintiv nicht zur Bundeswehr gehen. Ganz egal welche Laufbahn du einschlägst, du verpflichtest dich, auch auf Auslandseinsätze zu gehen, bis zu 6 Monaten am Stück.

Und ein ganz klares Ziel haben und dennoch nichts darüber zu wissen, sieht kein zukünftiger Arbeitgeber gern. Zum Thema Essen/Schlafen etc: Du wirst eine Stube haben, aber wohl keine eigene, dein Essen bezahlst du natürlich selbst, gibt bestimmte Sätze pro Tag, sowas sollte aber kein Kriterium bei der Jobwahl sein, außerdem schläft glaub ich jeder lieber zuhause im eigenen Bett.

Verstehe allerdings nicht, warum die Bundeswehr hier so schlecht gemacht wird!
Die meisten die meckern, waren selbst nie da oder haben nur ihren Wehrdienst geleistet (bezieht sich jetzt nicht auf dieses Forum), ich glaube, ihr versteht nicht ganz, was das für ein Job ist und was dahinter steckt, aber das gehört hier ja nicht her.


Antwort
Zitat
Teilen: