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Note vs zusätzliche Anerkennungen bei der Bewerbung

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everyoneissolid
Beigetreten: 14.03.2011
Elite Grinder

Hi,
ich hatte heute eine recht kontroverse Disskusion, es ging darum wie wichtig zusätzliche Anerkennungen/Auszeichungen im Vergleich mit der Abschluss- (Master-) Note bei der Bewerbung sind.

Es wurde behauptet dass ein Unterschied von einer halben Note bei der Bewerbung wettgemacht werden können.

Klar kommt es gut an wenn man Engagement zeigt aber eine halbe Note kommt mir schon sehr viel vor, stimmt das?

Im speziellen ging es um diese Veranstaltung (?)


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Zitat
5 Antworten
PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Was meinst du mit "Anerkennungen/Auszeichnungen"?
Die (passive) Teilnahme an Schulungen/Weiterbildung oder die (aktive) Schulung von Anderen als Experte? Oder die Planung/Organisation von Veranstaltungen?

Grundsätzlich kann man eine schlechte Note nicht kompensieren. Im dümmsten Fall liest der Personaler gar nicht weiter im Lebenslauf. Entweder man wird eingeladen, wenn die Note passt, oder nicht. Im Gesamtbild oder später im Gespräch kann man punkten durch "Sonstiges". Und auch eine mäßige Noten "verbessern".
(Ausnahme: Das Unternehmen findet sonst niemand, aber dann ist im seltensten Fall "Engagement" für eine Anstellung verantwortlich.)

Sinnvoll ist das alles aber nur, wenn ein Bezug zur Stelle besteht oder man einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten hat.

Pauschale Aussagen sind unglaubwürdige Behauptungen. Es gibt keine Standards, es kommt auf Studiengang, Stelle, andere Bewerber, Kenntnis und Laune des Personalers, das Engagement an sich, die restliche Qualifikation usw. an.


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Zitat
everyoneissolid Themenstarter
everyoneissolid
Beigetreten: 14.03.2011
Elite Grinder

Original von PHCruiser
Was meinst du mit "Anerkennungen/Auszeichnungen"?
Die (passive) Teilnahme an Schulungen/Weiterbildung oder die (aktive) Schulung von Anderen als Experte? Oder die Planung/Organisation von Veranstaltungen?

Beides, Engagement außerhalb des verpflichtenden Standards.

Angenommen Person A und B bewerben sich bei einer Bank. A hat die Note X und B die Note X-1/2 gibt es irgendwelche sonstigen Zusätze durch die B bevorzugt werden könnte?


Antwort
Zitat

Wenn es in die Richtung passt wofür du dich bewirbst, ist sowas immer vorteilhaft und kan nauch die schelchtere Note ausgleichen.

Wir setzen verstärkt auf sowas, Theoretiker gibt es mehr als genug. Gern gesehen sind im allg. Fachwirte (Handel, Personal, Wirtschaft), BA Studenten und Betriebswirt IHK (oder anderer anerkannter Bildungsträger), da wird "fast" jeder Personaler zustimmen, wenn auch nur unter vorgehaltener Hand... Aber diese Leute kommen aus der Praxis oder von der Basis des Unternehmens und wissen was los ist...


Antwort
Zitat
BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006
PokerStrategist

Original von PHCruiser
Was meinst du mit "Anerkennungen/Auszeichnungen"?
Die (passive) Teilnahme an Schulungen/Weiterbildung oder die (aktive) Schulung von Anderen als Experte? Oder die Planung/Organisation von Veranstaltungen?

Grundsätzlich kann man eine schlechte Note nicht kompensieren. Im dümmsten Fall liest der Personaler gar nicht weiter im Lebenslauf. Entweder man wird eingeladen, wenn die Note passt, oder nicht. Im Gesamtbild oder später im Gespräch kann man punkten durch "Sonstiges". Und auch eine mäßige Noten "verbessern".
(Ausnahme: Das Unternehmen findet sonst niemand, aber dann ist im seltensten Fall "Engagement" für eine Anstellung verantwortlich.)

Sinnvoll ist das alles aber nur, wenn ein Bezug zur Stelle besteht oder man einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten hat.

Pauschale Aussagen sind unglaubwürdige Behauptungen. Es gibt keine Standards, es kommt auf Studiengang, Stelle, andere Bewerber, Kenntnis und Laune des Personalers, das Engagement an sich, die restliche Qualifikation usw. an.

Ich würde dem zustimmen, wobei meine eigene, persönlich Erfahrung anders ist (das könnte aber spezielle Gründe haben).

In den Staaten ist soziales Engagement noch nen Ticken wichtiger (gerade bei Unis), aber selbst da musst du nen Schnitt von x haben, ansonsten fliegst durchs Raster.

Du kannst mit sozialen und anderem Engagement den Unterschied zwischen 1,0 und 1,5 oder 1,3 und 1,8 wegmachen. von 2,8 auf 2,3 kommst damit aber nicht mehr hin.

Man muss sich immer im Klaren darüber sein, dass niemand (mit sooo geringen Ausnahmen, bitte nicht drauf eingehen) im Alter von unter 25 Jahren irgendetwas einzigartiges gemacht hat.
Wenn man schon weiss, was man später mal machen will, sollte man die Prioritäten für das Erreichen vorher wissen und sich daran orientieren.
I.d.R. sind das bei Studierenden Noten, Praktika und Auslandssemester. Danach kommt dann der Rest.

Ein Student, der nebenbei als Rettungssanitäter gearbeitet und den Zivildienst in Nepal absolviert hat, wird mit einem 1,9er Schnitt, seinen Mitbewerbern voraus sein und definitiv Vorteile haben.
Der gleiche Student mit einem 3,0er Schnitt wird aber vermutlich durchfallen, weil er ungewollt suggeriert, dass er Prioritäten nicht richtig setzen kann.


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Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010
Oldschool Grinder

Kommt drauf an

Je nachdem was du studierst interessiert die Note teilweise später fast gar nicht oder im anderen Extrem wird danach gesiebt...

Dann ist es natürlich was anderes, ob du neben dem Studium Obdachlosen Suppe ausschenkst, mal eine Gastvorlesung besucht oder ob du bei einem studentischen Forschungsprojekt aktiv mitgearbeitet hast.
Letzteres + Auslands- und praktische Erfahrung (in Semesterferien im Bereich deines Studiums gearbeitet) machen meiner Meinung nach ENORM viel aus!


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