Original von PHCruiser
Was meinst du mit "Anerkennungen/Auszeichnungen"?
Die (passive) Teilnahme an Schulungen/Weiterbildung oder die (aktive) Schulung von Anderen als Experte? Oder die Planung/Organisation von Veranstaltungen?
Grundsätzlich kann man eine schlechte Note nicht kompensieren. Im dümmsten Fall liest der Personaler gar nicht weiter im Lebenslauf. Entweder man wird eingeladen, wenn die Note passt, oder nicht. Im Gesamtbild oder später im Gespräch kann man punkten durch "Sonstiges". Und auch eine mäßige Noten "verbessern".
(Ausnahme: Das Unternehmen findet sonst niemand, aber dann ist im seltensten Fall "Engagement" für eine Anstellung verantwortlich.)
Sinnvoll ist das alles aber nur, wenn ein Bezug zur Stelle besteht oder man einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten hat.
Pauschale Aussagen sind unglaubwürdige Behauptungen. Es gibt keine Standards, es kommt auf Studiengang, Stelle, andere Bewerber, Kenntnis und Laune des Personalers, das Engagement an sich, die restliche Qualifikation usw. an.
Ich würde dem zustimmen, wobei meine eigene, persönlich Erfahrung anders ist (das könnte aber spezielle Gründe haben).
In den Staaten ist soziales Engagement noch nen Ticken wichtiger (gerade bei Unis), aber selbst da musst du nen Schnitt von x haben, ansonsten fliegst durchs Raster.
Du kannst mit sozialen und anderem Engagement den Unterschied zwischen 1,0 und 1,5 oder 1,3 und 1,8 wegmachen. von 2,8 auf 2,3 kommst damit aber nicht mehr hin.
Man muss sich immer im Klaren darüber sein, dass niemand (mit sooo geringen Ausnahmen, bitte nicht drauf eingehen) im Alter von unter 25 Jahren irgendetwas einzigartiges gemacht hat.
Wenn man schon weiss, was man später mal machen will, sollte man die Prioritäten für das Erreichen vorher wissen und sich daran orientieren.
I.d.R. sind das bei Studierenden Noten, Praktika und Auslandssemester. Danach kommt dann der Rest.
Ein Student, der nebenbei als Rettungssanitäter gearbeitet und den Zivildienst in Nepal absolviert hat, wird mit einem 1,9er Schnitt, seinen Mitbewerbern voraus sein und definitiv Vorteile haben.
Der gleiche Student mit einem 3,0er Schnitt wird aber vermutlich durchfallen, weil er ungewollt suggeriert, dass er Prioritäten nicht richtig setzen kann.