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Physiotherapie?Sport studieren?

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TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Ich bin aktuell in meiner Entscheidungsphase, was ich denn jetzt endlich mit meiner Zukunft anstelle und ich habe meine Auswahl eigentlich auf den Bereich Sport eingeschränkt.

Wer kann mir ein wenig berichten über beispielsweise die Ausbildung zum Physio oder zum Sportstudium mit den Ziel des Lehrers usw.?

Wäre für konstruktiven Input sehr dankbar!


Antwort
Zitat
29 Antworten
Snapshot
Beigetreten: 28.08.2006
Oldschool Grinder

Hmm Also..

ich mache gerade eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Macht mir viel Spaß, ich kann mich mit dem Job identifizieren und man bekommt ne Menge zurück von den Patienten.

Ausbildugn besteht aus Praktika in Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und zunehmend auch freien Praxen. Der andere Teil der Ausbildugn besteht aus Schulbank drücken und wirklich viel viel lernen...

Muss sagen dass die Ausbildung wenn man gut bestehen will anspruchsvoller ist als mein vorheriges WiWi-Studium, welches ich btw auch abgeschlossen habe...

hab dann 1,5 jahre gearbeitet und war totunglücklich in Anzug und Krawatte und vor dem Rechner verstauben...

Ich bereue die Entscheidung nicht...man verdient zuegegbener maßen nur anständig wenn man sich selbstständig macht oder richtung personal trainign geht aber es macht mir spaß und ich kann mich damit identifizieren

zudem haste n haufen möglichkeiten...arbeit mit kindern, behinderten, alten, psychisch kranken, sportlern... etc etc

hoffe kontn dir n bissl helfen


Antwort
Zitat
Sendrafreak
Beigetreten: 31.05.2011
Oldschool Grinder

Original von TheeMendez
Ich bin aktuell in meiner Entscheidungsphase, was ich denn jetzt endlich mit meiner Zukunft anstelle und ich habe meine Auswahl eigentlich auf den Bereich Sport eingeschränkt.

Wer kann mir ein wenig berichten über beispielsweise die Ausbildung zum Physio oder zum Sportstudium mit den Ziel des Lehrers usw.?

Wäre für konstruktiven Input sehr dankbar!

Ich würd' einfach Mathe und Sport auf Lehramt am Gymnasium studieren. Da verdienste ein Schweinegeld, hast nen lockeren Job, soziale Absicherung und nachmittags noch massig Zeit zum Grinden ...

Viel Spaß,
Sendrafreak


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von TheeMendez
Wer kann mir ein wenig berichten über beispielsweise die Ausbildung zum Physio oder zum Sportstudium mit den Ziel des Lehrers usw.?

Dir ist schonklar, dass es zwei ziemlich gegensätzliche Berufsbilder sind?

Bezüglich Lehramt:
verbeamtet ist es verdammt viel Geld, allerdings sollte man auch der Typ dafür sein...hilft nichts, wenn du damit nicht glücklich bist


Antwort
Zitat
Battlecrab
Beigetreten: 22.01.2005
Oldschool Grinder

ich werde auch mal interessiert mitlesen. snapshot kannst du mich mal adden ? hätte da ein paar fragen falls du nichs dagegen hast...danke


Antwort
Zitat
digga1984
Beigetreten: 20.07.2007
Oldschool Grinder

wenn du sport studierst sollte dir klar sein, das du sehr viele sportkurse zu bestehen hast wie z.b. Step-Aerobic, vers. Tanzkurse, Rettungsschwimmer, Schwimmen (kraul usw), Gerätturnen, Laufausdauer, Turnen usw
also man sollte schon sehr vielseitig sportlich sein.

vorteil: du kannst dich dann im hauptstudium (master) auf Sportreha & Prävention spezialisieren und Sporttherapeut werden...

nur so als tipp


Antwort
Zitat
ChrisK99
Beigetreten: 17.06.2010
PokerStrategist

Original von Sendrafreak
Ich würd' einfach Mathe und Sport auf Lehramt am Gymnasium studieren. Da verdienste ein Schweinegeld, hast nen lockeren Job, soziale Absicherung und nachmittags noch massig Zeit zum Grinden ...

So locker ist der Job auch wieder nicht. Es gibt ziemlich viele Lehrer, die am Job kaputt gehen. Du darfst auch nicht vergessen, dass man als Lehrer meistens noch nach der Arbeit und in den Ferien korrigieren und sich täglich auf den Unterricht vorbereiten muss. Dazu kommen dann noch Konferenzen und co. Kommt natürlich darauf an, wie engagiert Du bist, aber außer in den Sommerferien hast Du auch außerhalb der Schule einiges zu tun. Vorteil ist natürlich, dass man auch ganz gut Halbzeit arbeiten kann, aber dann sieht es mit dem Gehalt (und der späteren Rente) natürlich auch nicht mehr so gut aus.
Verbeamtet zu werden ist heutzutage auch nicht mehr so einfach.
Fazit: Der Lehrerberuf ist nur was für Leute, denen der Beruf auch Spaß macht. Wenn man auf leichte Kohle aus ist, gibt es da deutlich einfachere Möglichkeiten (je nach Fähigkeiten natürlich).


Antwort
Zitat
Sendrafreak
Beigetreten: 31.05.2011
Oldschool Grinder

Original von ChrisK99

Original von Sendrafreak
Ich würd' einfach Mathe und Sport auf Lehramt am Gymnasium studieren. Da verdienste ein Schweinegeld, hast nen lockeren Job, soziale Absicherung und nachmittags noch massig Zeit zum Grinden ...

So locker ist der Job auch wieder nicht. Es gibt ziemlich viele Lehrer, die am Job kaputt gehen. Du darfst auch nicht vergessen, dass man als Lehrer meistens noch nach der Arbeit und in den Ferien korrigieren und sich täglich auf den Unterricht vorbereiten muss. Dazu kommen dann noch Konferenzen und co. Kommt natürlich darauf an, wie engagiert Du bist, aber außer in den Sommerferien hast Du auch außerhalb der Schule einiges zu tun. Vorteil ist natürlich, dass man auch ganz gut Halbzeit arbeiten kann, aber dann sieht es mit dem Gehalt (und der späteren Rente) natürlich auch nicht mehr so gut aus.
Verbeamtet zu werden ist heutzutage auch nicht mehr so einfach.
Fazit: Der Lehrerberuf ist nur was für Leute, denen der Beruf auch Spaß macht. Wenn man auf leichte Kohle aus ist, gibt es da deutlich einfachere Möglichkeiten (je nach Fähigkeiten natürlich).

Ah, wa, des iss schon 'n lockerer Job. Ein Bekannter von mir macht des, und der hat echt ein easy Life: Als Sportlehrer haste keine Korrekturen, und in Mathe ist das Ganze auch überschaubar (nicht vergleichbar mit den Korrekturaktivitäten von Duetsch- oder Englischlehrern. Es ist doch so: Klar, das Studium ist schon anstrengend, aber danach kannste dann die nächsten 40 Jahre locker angehen (und eben nachmittags noch ein hübsches Sümmchen dazugrinden, damit Du dann auch mit nem Porsche vorfahren kannst

Grüßle,
Sendrafreak


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Original von Snapshot
Hmm Also..

ich mache gerade eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Macht mir viel Spaß, ich kann mich mit dem Job identifizieren und man bekommt ne Menge zurück von den Patienten.

Ausbildugn besteht aus Praktika in Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und zunehmend auch freien Praxen. Der andere Teil der Ausbildugn besteht aus Schulbank drücken und wirklich viel viel lernen...

Muss sagen dass die Ausbildung wenn man gut bestehen will anspruchsvoller ist als mein vorheriges WiWi-Studium, welches ich btw auch abgeschlossen habe...

hab dann 1,5 jahre gearbeitet und war totunglücklich in Anzug und Krawatte und vor dem Rechner verstauben...

Ich bereue die Entscheidung nicht...man verdient zuegegbener maßen nur anständig wenn man sich selbstständig macht oder richtung personal trainign geht aber es macht mir spaß und ich kann mich damit identifizieren

zudem haste n haufen möglichkeiten...arbeit mit kindern, behinderten, alten, psychisch kranken, sportlern... etc etc

hoffe kontn dir n bissl helfen

Danke für deine Antwort. Ich selbst habe um einen Einblick zu bekommen bereits ein 3-wöchiges Praktikum gemacht und ich kann nach der Zeit leider für mich noch nicht definitiv sagen, dass dieser Beruf etwas fürs Leben für mich ist.

Ich hätte noch ein paar Fragen, wenn das ok ist?!
1.) Wie viel intensiver/ anstrengender und wie viel mehr Volumen an Lernmaterial/Zeit muss man für die Ausbildung aufwenden im Vergleich zur Schulzeit (Sry, aber ich selbst habe keinen andeeren Vergleich) ? Schule von 0bis 100 Ausbildung von 0 bis 100?

2.) Gab es für dich Momente in denen du gesagt hast:
2.1 ...das wird mir zuviel!
2.2 ...das ist mir zu ekelig?
2.3 ...das ist mir peinlich?
2.4....damit bin ich psychisch überfordert?

und wenn ja, wann? ( Tut mir leid falls die Unterfragen dir zu persönlich oder unangemessen sind )

3.)Wie weit bist du schon mit der Ausbildung?

4.)Wo machst du die Ausbildung?

Ich danke dir schon einmal!!!!!


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Original von Sendrafreak

Original von ChrisK99

Original von Sendrafreak
Ich würd' einfach Mathe und Sport auf Lehramt am Gymnasium studieren. Da verdienste ein Schweinegeld, hast nen lockeren Job, soziale Absicherung und nachmittags noch massig Zeit zum Grinden ...

So locker ist der Job auch wieder nicht. Es gibt ziemlich viele Lehrer, die am Job kaputt gehen. Du darfst auch nicht vergessen, dass man als Lehrer meistens noch nach der Arbeit und in den Ferien korrigieren und sich täglich auf den Unterricht vorbereiten muss. Dazu kommen dann noch Konferenzen und co. Kommt natürlich darauf an, wie engagiert Du bist, aber außer in den Sommerferien hast Du auch außerhalb der Schule einiges zu tun. Vorteil ist natürlich, dass man auch ganz gut Halbzeit arbeiten kann, aber dann sieht es mit dem Gehalt (und der späteren Rente) natürlich auch nicht mehr so gut aus.
Verbeamtet zu werden ist heutzutage auch nicht mehr so einfach.
Fazit: Der Lehrerberuf ist nur was für Leute, denen der Beruf auch Spaß macht. Wenn man auf leichte Kohle aus ist, gibt es da deutlich einfachere Möglichkeiten (je nach Fähigkeiten natürlich).

Ah, wa, des iss schon 'n lockerer Job. Ein Bekannter von mir macht des, und der hat echt ein easy Life: Als Sportlehrer haste keine Korrekturen, und in Mathe ist das Ganze auch überschaubar (nicht vergleichbar mit den Korrekturaktivitäten von Duetsch- oder Englischlehrern. Es ist doch so: Klar, das Studium ist schon anstrengend, aber danach kannste dann die nächsten 40 Jahre locker angehen (und eben nachmittags noch ein hübsches Sümmchen dazugrinden, damit Du dann auch mit nem Porsche vorfahren kannst

Grüßle,
Sendrafreak

Ich danke euch beiden für eure Meinungen.

Für mich persönlich ist Mathe keine Option. Das Argument des wenig Korrigierens im Fach Sport ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Das der Beruf auf Dauer auch eine starke psychische Belastung sein kann, kann ich mir gut vorstellen.

Und ich denke jeder Beruf macht einen erst glücklich, wenn man wirklich Spaß dran hat und ihn nicht nur des Geldes wegen macht.


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Zitat
ChrisK99
Beigetreten: 17.06.2010
PokerStrategist

Klar ist es als Sportlehrer einfacher, aber das ändert nichts daran, dass der Beruf einen psychisch ganz schön fertigmachen kann und wie gesagt ist es mit der Kohle nicht mehr annähernd so wie früher, weil die Chance deutlich gesunken ist, verbeamtet zu werden. Beim Sportlehrer hast Du dafür z.B. ein Problem, wenn körperlich was schief geht. Mach das mal mit 65 noch.


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Original von FiftyBlume

Original von TheeMendez
Wer kann mir ein wenig berichten über beispielsweise die Ausbildung zum Physio oder zum Sportstudium mit den Ziel des Lehrers usw.?

Dir ist schonklar, dass es zwei ziemlich gegensätzliche Berufsbilder sind?

Bezüglich Lehramt:
verbeamtet ist es verdammt viel Geld, allerdings sollte man auch der Typ dafür sein...hilft nichts, wenn du damit nicht glücklich bist

So extem verschieden finde ich diese Berufe gar nicht.
Bassieren doch beide auf viel Menschenkontakt, der Möglichkeit anderen Menschen zu helfen sie aber auch zu fordern, sportlich sollte man für beide Berufe sein und man hockt nicht den ganzen Tag vor dem Schreibtisch.


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Original von digga1984
wenn du sport studierst sollte dir klar sein, das du sehr viele sportkurse zu bestehen hast wie z.b. Step-Aerobic, vers. Tanzkurse, Rettungsschwimmer, Schwimmen (kraul usw), Gerätturnen, Laufausdauer, Turnen usw
also man sollte schon sehr vielseitig sportlich sein.

vorteil: du kannst dich dann im hauptstudium (master) auf Sportreha & Prävention spezialisieren und Sporttherapeut werden...

nur so als tipp

Also von Schwimmen, Turnen und Laufen etc wusste ich, aber von Aerobic und Tanzkursen im Sportstudium habe ich noch nie gehört. Hast du einen Link, wo ich mich genauer informieren kann?

Danke dir erst einmal


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Original von ChrisK99
Klar ist es als Sportlehrer einfacher, aber das ändert nichts daran, dass der Beruf einen psychisch ganz schön fertigmachen kann und wie gesagt ist es mit der Kohle nicht mehr annähernd so wie früher, weil die Chance deutlich gesunken ist, verbeamtet zu werden. Beim Sportlehrer hast Du dafür z.B. ein Problem, wenn körperlich was schief geht. Mach das mal mit 65 noch.

Die psychische Belastung lasse ich definitiv nicht aus bei meiner Entscheidung. Da hast du vollkommen recht.
Primär geht es mir aktuell bei der Wahl des Berufes noch nicht um das Geld, sondern erst darum meinen Hintern hoch zu kriegen.

Und die Verletztungen sollte ich auch nicht außer Acht lassen, da ich selbst sehr anfällig dafür bin, jedoch gilt das selbe Argument auch für einen Physiotherapeuten.

Danke für deine Meinung!


Antwort
Zitat
ChrisK99
Beigetreten: 17.06.2010
PokerStrategist

Wenn Du für Verletzungen sehr anfällig bist, solltest Du Dir überlegen, ob für Dich nicht doch etwas ganz anderes (nicht-sportliches) in Frage käme. Wenn Du mehrere Jahre studierst und dann nach ein paar Arbeitsjahren wegen einer Verletzung aufhören musst, ist das schon mehr als ärgerlich.
Wenn was sportliches für Dich der absolute Traumberuf ist, ist es das natürlich wert, aber das solltest Du schon genau abwägen.


Antwort
Zitat
digga1984
Beigetreten: 20.07.2007
Oldschool Grinder

Original von TheeMendez

Original von digga1984
wenn du sport studierst sollte dir klar sein, das du sehr viele sportkurse zu bestehen hast wie z.b. Step-Aerobic, vers. Tanzkurse, Rettungsschwimmer, Schwimmen (kraul usw), Gerätturnen, Laufausdauer, Turnen usw
also man sollte schon sehr vielseitig sportlich sein.

vorteil: du kannst dich dann im hauptstudium (master) auf Sportreha & Prävention spezialisieren und Sporttherapeut werden...

nur so als tipp

Also von Schwimmen, Turnen und Laufen etc wusste ich, aber von Aerobic und Tanzkursen im Sportstudium habe ich noch nie gehört. Hast du einen Link, wo ich mich genauer informieren kann?

Danke dir erst einmal

sry, hab grad keine links zur hand und auch keine zeit/lust zu suchen.
bin aber selbst sportstudent gewesen, zwar noch alter studiengang, aber ich glaube mal das die bachelor/lehrämter usw auch all die kurse machen müssen. ab u zu hat man die wahl zwischen 2-3 kursen, also paar sind austauschbar.
einfach mal bei den unis nach den prüfungsordnungen schauen.
google: prüfungsordnung uni sport

grüße und good luck!


Antwort
Zitat
wimsi
Beigetreten: 18.08.2006
Elite Grinder

Hallo auch von mir,

denke ich bin der richtige Ansprechpartner für dich. Habe zw. 1996-99 ne Ausbildung zum Physiotherapeuten gemacht und danach 3 Jahre in dem Job gearbeitet. Danach wegen einem Sportunfall (Fußball: schwerer Knöchelbruch mit nachfolgender Infektion) mich anders orientieren müssen, da ich v.a. im Sportphysiobereich tätig war und man dort viel aktiv mitmachen muss und oft bis zu 10 h täglich stehen muss.

Anstatt ne Umschulung zu machen, bin ich den schwereren Weg gegangen: Abi nachmachen, Studium auf Lehramt, Referendariat (Dauer: 2 Jahre Abi, ca. 4 Jahre Studium, 2 Jahre Ref) Während meinem Studium habe ich immer nebenher weiterhin in verschiedenen Praxen als Physio gearbeitet und war als freier Masseur tätig.

Beruf: Physio

Vorteile: macht nen riesen Spass, viel mit Menschen zu tun, kein Sesselfurzerjob, aktiv, psychisch fordernd, abwechslungsreich etc.

Ich hätte noch ein paar Fragen, wenn das ok ist?!
1.) Wie viel intensiver/ anstrengender und wie viel mehr Volumen an Lernmaterial/Zeit muss man für die Ausbildung aufwenden im Vergleich zur Schulzeit (Sry, aber ich selbst habe keinen andeeren Vergleich) ? Schule von 0bis 100 Ausbildung von 0 bis 100?

2.) Gab es für dich Momente in denen du gesagt hast:
2.1 ...das wird mir zuviel!
2.2 ...das ist mir zu ekelig?
2.3 ...das ist mir peinlich?
2.4....damit bin ich psychisch überfordert?
!

zu 1. Ich fande es im Gegensatz zur Schule schon intensiver und komplexer. (War aber auch in der Schule faul damals und habe nicht viel gelernt.) Gerade die Theorie in Anatomie, Physiologie, Neuroglogie etc. ist schon extrem schwer am Anfang, man denkt man studiert Medizin. In gewisser Weise tut man das auch, da man die komplexen körperlichen Zusammenhänge lernen muss. Zusätzlich gibt es aber auch viele praktische Fächer, wo neben Theorie viel am lebenden Körper geübt wird.

Schule: 60 (bis mittlerer Reife), 85 Abi machen
Physioausbildung: 80-90 (psychisch anstrengend ist die 6-8 wöchige Zeit des Staatsexamens mit den verschiedenen Prüfungen, keine Ahnung ob das heute noch so ist?!)
Studium Lehramt: 95 (v.a. weil man nebenher arbeiten muss, Ständige Prüfungen, 1. Staatsexamen, Referendariat mit die härteste Zeit überhaupt: arbeiten + ständige Prüfungen, bei denen es um alles geht: 2. Staatsexamen)

zu 2.1.: Oft, in Ausbidlung wie auch später im Beruf, aber die Freude überwiegt.
2.2.: Kommt darauf an wie abgehärtet du bist, ich hatte anfangs Probleme mit offenen Wunden (chirurgie,) Krebspatienten, ältere Menschen bettlägrig etc., aber auch einfach ungepflegte Patienten! Man lernt damit umzugehen, bis auf die ungepflegten, aber das muss man dann knallhart ins Gesicht sagen.
2.3.:Du solltest mit deinem eigenen Körper keine Probleme haben, da man in der Ausbildung ständig halbnackt rumläuft und sich gegenseitig massiert, therapiert etc.
2.4.: Hatte ich nie wirklich, aber man unterschätzt die psychische Komponente. Man glaubt nicht, wie man für man manche Patienten eine Vertrauensperson wird und die einen dann als seelischen Mülleimer gebrauchen, dort habe ich schon heftige Sachen mitbekommen, lustig wie traurig. Schwierig fande ich Patienten, die ich bis zu ihrem Tot betreut habe, dass nimmt einen richtig mit.

Klare Nachteile Physio: schlechte Bezahlung, nach der Ausbildung muss man sich in gewissen Bereichen spezialisieren (z.B. Ri Neurologie, Sport, Kinder, Schlaganfallpatienten etc.), dies erfolgt über Fortbildungen die extrem teuer sind und viel Jahresurlaub kosten. Erst mit diesen Fobis kannst du wieder mehr verdienen.
Erst als Selbstständiger kann man wirklich gut verdienen, aber nur wenn man bereit ist 60-80 h die Woche zu arbeiten und in den ersten Jahren kaum Urlaub machen (habe noch viele Bekannte/ Freunde die das machen).

Trotz allem nen geiler Job!

Zum Lehrer nur kurz: Bin jetzt seit 2 Jahren fertig und am arbeiten in dem Beruf, die ganzen Kommentare, Lehrer müssen eh nicht arbeiten, jeden Nachmittag frei etc., sind einfach lächerlich. Ich habe mind. ne 40-50 Stunde Woche. Aber man muss es den Leuten verzeihen, in meinem Freundeskreis heißt es bis heute Lehrer müssen nichts arbeiten und haben nur frei _mad:
Wobei Urlaub und Beamtenstatus nen mega Vorteil sind keine Frage!!!

Hoffe konnte dir helfen, melde dich wenn du mehr wissen willst!


Antwort
Zitat
digga1984
Beigetreten: 20.07.2007
Oldschool Grinder

Nachteil Lehrer => Urlaub immer zur Hauptsaison (Ferienzeit)= Orte sind voll und überteuert ;)


Antwort
Zitat

Hi,
Hab selber nen duales Studium (schulische Ausbildung + studium am we etc) angefangen und dann abgebrochen.
Der Job an sich ist schon nett, wenn man in ner guten Branche landet (sportphysio etc)
Mankos (die für mich dann auch überwogen haben) sind:
- Schulische Ausbildung kostet (nicht wenig) Geld
- Studium kostet Geld
- Im Gegensatz zu nem "normalen" Studiengang (Jura, BWL etc) verdienst du in der Regel auf kurz- und mittelfristige Sicht extrem wenig.
- Physio ist nen Modeberuf, die Konkurrenz schläft nicht, viele jobanfanger, wenig gute stellen
- oft auf 400€ Basis eingestellt.
- oft Kampf mit den Ärzten bei Meinungsverschiedenheiten
- Selbst als praxisinhaber hast du nur Ärger mit den kk, Bürokratie etc (hi@15stundentag)

Ist halt nen Beruf ähnlich wie Krankenschwester. Man muss den Job lieben, darf keine Anerkennung erwarten und zudem verdient man zu wenig um zu leben und zu viel um zu sterben.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von ChrisK99
So locker ist der Job auch wieder nicht. Es gibt ziemlich viele Lehrer, die am Job kaputt gehen. Du darfst auch nicht vergessen, dass man als Lehrer meistens noch nach der Arbeit und in den Ferien korrigieren und sich täglich auf den Unterricht vorbereiten muss. Dazu kommen dann noch Konferenzen und co. Kommt natürlich darauf an, wie engagiert Du bist, aber außer in den Sommerferien hast Du auch außerhalb der Schule einiges zu tun. Vorteil ist natürlich, dass man auch ganz gut Halbzeit arbeiten kann, aber dann sieht es mit dem Gehalt (und der späteren Rente) natürlich auch nicht mehr so gut aus.
Verbeamtet zu werden ist heutzutage auch nicht mehr so einfach.
Fazit: Der Lehrerberuf ist nur was für Leute, denen der Beruf auch Spaß macht. Wenn man auf leichte Kohle aus ist, gibt es da deutlich einfachere Möglichkeiten (je nach Fähigkeiten natürlich).

Klar ist Unterricht schon fordernd, aber in einigen Fächern ist das halt auch ziemlich banane - als Lehrer im Bereich der Naturwissenschaften(+Geschichte/Religion) muss man einmal den Unterricht vorbereiten und kann danach immer auf die Unterlagen zurückgreifen.

Natürlich ist Lehrer sein nicht mit den 28 Unterrichtsstunden getan.

Und jetzt erklär mir bitte, mit welchem Beruf man leichter und mehr Geld verdient als als Lehrer ;-)

ich find die Berufe immernoch unterschiedlich^^

Du solltest allerdings das machen, woran du Spaß hast :-)


Antwort
Zitat
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